Lebensmittel-Fotos – Die Bilder-Suche Kapern

Beim farmblogger wurde ich heute auf den Plan 2.0 aufmerksam: Es tut sich etwas bei der Bildersuche; lebensmittelfotos.com greift die Bildersuche an und will bei Lebensmittelfotos die Spitzenposition erobern.

Die Diskussion, die vor einem Jahr ihren ersten kleinen Höhepunkt 😉 hatte, komplett zu verfolgen, ist nicht mehr möglich, wenn ein „Initialbeitrag“ schon knapp hundert Kommentare und Trackbacks nach sich zieht. Momentaner Stand: Nächste Woche geht es los.

Die Vorherrschaft eines gewissen Kochbuchs ist krass: Gibt man bei der Bildersuche “senfölglycosid” ein, findet man „Kapern“ jener Seite auf Platz eins.

Naive User kommen mit dem selbst-Fotografieren zwar klar, aber irgendwie reicht ihnen das Ergebnis, was Schärfe, Farben, Gestaltung betrifft, nicht so ganz aus.
Sie freuen sich über das schöne, freigestellte Bildchen und übernehmen es mal eben für ihr klitzekleines Webprojekt, (so rund 60 Aufrufe im Monat, davon 20 vom Webmaster, um zu sehen, ob es die Seite noch gibt) und wundern sich, wenn sie Post von einem Anwalt bekommen.

Der dürfte dann einen Screenshot nebst Ausdruck besitzen, aus dem hervorgeht, dass der Webseitenbetreiber naiv aus xy das geistige Eigentum des Ehepaars Ungenannt entwendet hat.

Das geistige Eigentum der Ungenannts besteht in tausenden einheitlich gestalteten Lebensmittelfotos; eine Art Schatten vor weißem Hintergrund hat möglicherweise beim automatisierten Scannen des Netzes eine Signalfunktion.

Nun, wie Lebensmittelfotos.com sich schlägt, wird sich in einem weiteren Jahr zeigen. Der Aufwand ist nicht zu unterschätzen. Wird die Seite erfolgreich, drängt sie natürlich noch Andere nach unten.

Zunächst einmal braucht sie Bilder als Futter. Am Beispiel „Kapern“ finden wir etliche Gestaltungsmöglichkeiten, am schönsten fällt m.E. das Bild der Seite Biologie.de aus.

Aber, entscheiden wir uns für ein armes Häuflein von Kapern, geben diese auf einen weißen Teller, Morgensonne, Makro, voilá:

Da die Suchmaschine auch Inhalte „lesen“will, muss sie entsprechend gefüttert werden. Zum Beispiel so: (Foolforfood möge mir das Zitieren verzeihen oder sich geehrt fühlen)

Oliven, Kapern, Sardellen, Chilischote und Knoblauch fein hacken und mit Pfeffer würzen. Olivenöl unter die Mischung rühren und in ein Weckglas füllen.

Serviertipp: Sauce über frisch gekochte Nudeln geben.

Klar, dass denjenigen, die Inhalte zur Verfügung stellen, ein Backlink zusteht. Lebensmittelfotos.com wird auch einen sehr hohen PR bekommen.
Ein Foto ist schnell gemacht – aber welche Qualitätsansprüche werden angelegt, wer pflegt das Alles ein, was hat derjenige, der ein Foto zur Verfügung stellt, davon? Wo ist die vorausschauende Kalkulation, die mehr besagt, als „Irgendwie werden wir das hinkriegen, und in einem Jahr sehen wir wahrscheinlich werbefinanziert weiter?“

Gute Fotos fallen nicht vom Himmel – wie viele Blogger machen gute Lebensmittelfotos?

Wie ich dazu stehe, wenn Andere ein Foto von Fressnet.de brauchen können, habe ich bereits gesagt. Ich würde wohl kaum Nein sagen.

Nicht ganz zu Unrecht haben wir doch alle unseren Stolz und möchten nicht, dass Andere unsere Sachen veröffentlichen und so tun, als hätten sie es selbst gemacht. Mit irgend einem cc-Lizenzvertrag, an den sich niemand hält, ist niemandem geholfen.

Nennen Sie die Quelle (dann wohl Lebensmittelfotos.com?) und den Autor!

Nein, so nicht! Was hab‘ ich davon, wenn jemand meinen Namen nennt? Die Endnutzer werden sich nicht daran halten, und haben, da sie sich auf einer Anti-Abmahnseite bedienen, nichts zu befürchten.

Bekommt der „Bildgeber“ außer der „anonymen Ehre“ vielleicht auch noch einen konkreten Backlink, oder gibt er seine Urheberschaft ab?
Aber auch das wird zu klären sein, und so drücke ich die Daumen für Lebensmittelfotos.com.

P.S.: Das Kapernbild hab‘ ich wirklich selbst gemacht und würde mich freuen, wenn es a.a.O. gebraucht wird.

[Update 2011-09-11:]

Wenig hat sich an der Platzierung innerhalbn der Bildersuche geändert: Auf dem ersten Platz ein nichtssagendes Kapern-Bild, etwas unterbelichtet, ohne jegliche Dynamik; „lieblos gemacht“ könnte man denken.

Ein Rezept: Königsberger Klopse ist hier mittlerweile auch zu finden. Natürlich haben sie bei Muttern immer besser geschmeckt 😉

Die neue Diät: Portionsdiät

schnell abnehmen

Nudel-Diät

Optiblogties: Ein Witz, Direktvermarktung, Listen in Blogs, Pellkartoffeln, Elektrozigarren

Bericht vom Humorverein

Nach der Erfolgsgeschichte „Abnehmen nach Punkten“ haben wir nun die Story vom Lachen nach Zahlen ausgegraben.

Direktvermarktung regionaler Produkte

wird im Kochrezept propagiert [Da muss ich schnell mal zustimmen!]Genauer gesagt: Im Kochblog beim Kochrezept, vom Chefkoch Norbert. Eine große Rezepte-Seite mit Blog – das ist doch ein Fortschritt!

Chefkoch ist wieder eine andere Rezept-Seite, hat ein anderes Konzept und nicht so viele Bilder. Aber Bilder in Web-Koch-„Büchern“ (Eines kenne ich, das das Papier nicht wert ist, auf dem es nicht gedruckt ist) sind ein Thema für sich…

Von vorgestern

sind 10-Punkte-Listen in Blogs:

Wer mehr als fünf braucht, hat sein Thema nicht im Griff.

sagt Kathrin Passig. Gefunden via Kaltmamsell bei Vorspeisenplatte.

Gut, aber um eine 15-Punkte-Liste zum Wiedereinstieg beim Sport auszudünnen, müsste man schon genau wissen, was das Wichtigste ist.

Warum „die Pellkartoffel“ hier das meistaufgerufene Rezept ist, wollen wir gar nicht wissen ;-).

Jedenfalls hatte ich mich bemüht, das Rezept möglichst minimalistisch zu gestalten. Ein Gedicht von Ringelnatz über die Pellkartoffel ist typisch Ringelnatz.

Starker Tobak

Eine „elektronische Zigarette“ erlaubt es, Nikotin „wie gewohnt“ zu inhalieren, ohne dabei die Lunge mit Teer und anderem Gift zu belasten. Bisher werden die Teile scheinbar mehr oder weniger unzuverlässig in China produziert, ein deutsches Produkt ist m.W. nicht auf dem Markt.

Dass das Produkt hierzulande nicht hergestellt wird, ist rätselhaft; möglicherweise gibt es da politische Bremser und Bedenkenträger – wahrscheinlich müssen die (39?) deutschen Tabakbauern geschützt werden.

Gurken, Saures, Sattmacher – Snacks

Essig verstärkt den Sättigungseffekt einer Mahlzeit, haben schwedische Forscher herausgefunden. Legen Sie sich also öfter mal eine saure Gurke auf den Teller.

Diese Aussage fand sich in der Diaschau „Hungerbremsen“ auf der Seite oe24.at unter dem Titel

„Sattmacher schlank dünn Diät gesund – Gesund… . „

Nun, ein paar Gurken liegen schnell auf dem Teller – mit wenigen Kalorien. Ob also, was die Wirkung der Säure betrifft, am Abnehmen mit Apfelessig doch etwas dran ist?
Wobei ich Essig auf nüchternen Magen nur denen empfehlen würde, die einen robusten Magen besitzen.

Dass Kombucha auch eine gewichtsreduzierende Wirkung haben könnte, wirkt nun noch wahrscheinlicher.

„Sauer macht lustig“ – aber warum eigentlich?

„Weil es nicht dick macht“ könnte die richtige Antwort sein. Denn Snacken mit Nüsschen, Chips und Salzstangen bringt viel mehr Kalorien als so ein unschuldiges Essiggürkchen.

Die neue Diät: Portionsdiät Nudel-Diät

Das Come-Back der Sex-Diät

Sex-toy, SexspielzeugZiemlich zeitgleich mit der Bundesernährungsstudie, die uns eine Gewichtszunahme attestiert, ist eine Studie zum Lustverlust erschienen, nach der mehr Lustgewinn und/oder eine Sex-Diät eigentlich geboten sind:

Die Studie der Uni-Klinik in Hamburg, an der 10.000 Männer beteiligt waren, besagt, dass Deutsche Männer nur noch ein Drittel so viel Sex wie in den 70er Jahren hätten.
18- bis 30-Jährige haben „vier bis zehn Mal“ Sex pro Monat; vor 30 Jahren: 18 bis 22 Mal.

Je älter die Gruppe der Befragten wurde, desto düsterer war das Ergebnis. Die 31 bis 40 Jahre alten Männer vergnügten sich in den wilden 70ern noch acht bis zwölf Mal im Monat. Heute kribbelt es im selben Zeitraum gerade noch drei bis sechs Mal.

Und bei den über 40-Jährigen läuft fast gar nichts mehr.

Der „eklatante Rückgang in der Libido der Männer“ ergebe sich, weil Job, PC und Handy so viel Triebenergie absorbieren, dass kaum mehr Kraft übrig bleibt.

Professor Frank Sommer vom Institut für Männergesundheit der Hamburger Uniklinik Eppendorf nennt neben dem beruflichen Stress noch den Bauch als Lustkiller: Im Bauchfett werde das männliche Testosteron in weibliche Östrogene umgewandelt, was sich negativ auf Antrieb, Leistungsstärke und Libido auswirke.

Es scheint, die Studie wird lediglich reproduziert, aber nicht diskutiert. Bezeichnend, dass Frauen-Zeitschriften über das Thema hinweggehen, als sei frau nicht an der Misere beteiligt und ganz zufrieden.

Vor dreißig Jahren waren Hard-Core-Bilder und Filmchen, belästigende mails, die heute massenhaft im Spam-Ordner landen, kommerzieller Telefon-Sex und Dauerpornosendungen noch gänzlich unbekannt. Wir haben heute eine Phantasie-tötende mediale Überfütterung.

Vielleicht sollten wir mal wieder auf andere Gedanken kommen und in ein altes Buch schauen (OVID, Liebeselegien):

Liebe, gesättigt und allzu bereit, wandelt sich uns
in Überdruss und schadet wie eine süße Speise dem Magen.

Wer begehrt, was erreichbar und leicht ist, pflücke Laub vom Baume
und trinke Wasser aus großem Strome

Will ein Mädchen lange herrschen, treibe sie mit dem Liebenden ihr Spiel:
Oh weh, dass mir nicht die eigenen Weisungen zur Folter werden!

Optiblogties: Abnehmportal, Mayo-Diät, copyright

Es gibt Meldungen und Gedanken, die sind keine ganze Seite wert, haben aber etwas mit Optimismus und der Richtung, in die es weitergehen soll, zu tun.
Also so "Blog-Sachen", die nicht in die Rubrik "Über diesen Blog" gehören, Blog-Interna, eine Prise SEO und zwei EL "Aus aller Welt". 

Das Abnehmportal

Heute bekam ich das telefonische  Angebot, Fressnet.de auf einer neuen Gesundheitsmesse vorzustellen. Natürlich gegen Gebühr. Musste leider dankend ablehnen.  

Infomüll ist es wohl, wenn unter dem Vorwand der Information gleich drei Vertreiber von diversen Abnehmpflastern auf einem "Abnehmportal" inserieren. Solche Portalseiten sind eigentlich Drehtürseiten.

Mayo-Diät

Dass der Begriff Mayo-Diät auf den Schrottplatz der Diät-Geschichte gehört, darüber hatte ich neulich lamentiert berichtet. Mittlerweile ist die Wahrheit über die Mayo-Diät unter den ersten zehn Suchergebnissen.

Bilder, die teuer werden

– weil die Verwendung ohne copyright abgemahnt werden kann (nicht muss – ich bin da nicht so geldgierig) sind bei Plusminus Thema geworden – reichlich spät, die Bloggosspäre hatte die Diskussion um die Brötchen schon vor langem.

vll. sollt man Google wirklich mal sagen das die den die Top Positionen streichen sollen.

(Zitat von Christian Schmitt in den Kommentaren.)

via Helmschrott-Blog

Da frage ich mich, warum die notleidende Musikindustrie zulässt, dass all die youtube-Filmchen eingestellt, verlinkt und eingebunden werden.

Haben wir da auch irgendwelche copyright-Rechtsprobleme?

Die Aschermittwochs-Satire zum Fasten war wohl nicht so der Renner; hatte eigentlich damit gerechnet, dass zumindest das Privatfernsehen berichtet. Na, dann nicht. Der Artikel ist auch noch in einem Jahr aktuell. 

Der Aschermittwochs-Blogeintrag: Blumenkohl, Broccoli, Fasten, Abnehmen, Diät

Unser Artikel zum Aschermittwoch (Beginn Fastenzeit) nimmt sich in Form eines Textlinks des Fastens an, über das möglicherweise nun einige unserer immer noch Winterspeck-belasteten Mitbürger verschärft nachdenken; hier gibt es eine spezielle Seite, die viele Aspekte des Fastens untersucht.

Blumenkohl und Broccoli sind zwar keine ausgesprochenen Wintergemüse, aber aus italienischer Produktion momentan erhältlich, wenn es sein muss, zu EURO-Bio-Bedingungen.

Ein fundamentaler Anti-Diät-Ansatz würde nun das Kohl-Fasten (entweder nur Kohl essen oder gar keinen) befürworten müssen (denn wer fastet, macht keine Diät), aber eine strikte Kohl-Trennkost (Iss nie zwei Sorten Kohl zusammen) ablehnen (Trennkost ist Diät und Diät ist abzulehnen).

Gerade in der Fastenzeit gilt es, sich für die Körperbedürfnisse zu sensibilisieren und wieder den wirklichen Appetit wahrzunehmen. Der freiwillige Verzicht auf Cola (ein Liter enthält 100 Stück Zucker!), Frankfurter Kranz und Bauchspeck, die Überwindung der oralen Gier als Sublimierung ist Ausdruck eines gesunden sekundären Narzissmus und Zeichen der Gesundheit.

So, und nun noch zum Sinn dieses Artikels:

Wer abnehmen will und bisher immer noch nicht die richtige Methode gefunden hat, könnte hier richtig sein.

Ich garantiere mit Geld-zurück-Garantie:

Das Lesen dieses Artikel inklusive aller verlinkten Artikel führt zur Gewichtsabnahme nicht unter einem Kilogramm. Wiederholen Sie den Vorgang, bis zum Erreichen Ihres persönlichen Wunschgewichts.

Mögliche Nebenwirkungen: Kopfschmerz, Verwunderung, Heiterkeit, Irritationen.

Über weitere Nebenwirkungen informieren Sie bitte den Autor durch einen Kommentar.

Diätplan für Frauen – Diätplan für eine Frau

Wenn eine Frauen-Zeitschrift ihren Leserinnen eine Diät vorschlägt, dürfte es eine Diät für Frauen sein, denn die Frauen-Zeitschrift hat ihr spezifisches Publikum, spezielle Themen.

Die Gleichberechtigung ist gesetzlich vorgeschrieben, Männer dürfen nicht bevorzugt werden, und doch haben die Frauen das Monopol auf Diäten, bestimmen auch, welche Diät der Mann machen darf: Gefragt ist also nicht „die Männerdiät„, sondern der „Diätplan für einen Mann„.

Stellt sich die Frage, wie groß die Nachfrage nach einer spezifischen Frauen-Diät ist. Wie passt „Frau“, „Diät“ und „Enthaltsamkeit“ zusammen?
Eine identische Diät für Männer und Frauen würde zur Verflachung und Entdifferenzierung des Geschlechterunterschieds führen.

„Die Frauendiät bringt mit sanftem, weiblichem Aufbautraining ohne Stress einen fitten und straffen Po, einen ebensolchen Busen, Bauch und lange Beine.“ „Ich nehme ab, um mir besser zu gefallen!“

Der komplexen Struktur der Frau entsprechend baut eine spezielle Frauen-Diät deshalb auf den weiblichen Grundtugenden wählerisch, eigensinnig, konservativ und anspruchsvoll auf.

Für den daraus resultierenden Ernährungsplan ist es an drei von vier Tagen unerheblich, was darauf geschrieben steht, da so doch nur die weibliche Spontanität unzulässig unterdrückt würde. Bei der bisherigen Praxis der Frauen-Diät bleibt der Ernährungsplan daher ungeschrieben und vorbewusst.

Warum Frauendiäten- die dann allzuoft an Männern getestet werden – gesucht werden, lässt sich hier nur andeuten:

Mit der Pubertät geht ein natürlicher Anstieg im Körperfett einher. Brüste, Schenkel und Hüften entwickeln sich schneller als die Psyche der Mädchen.
Kontrolle über den Körper zu bekommen, wird für Mädchen und Frauen zu einer Ganztagsbeschäftigung.

Die Fettschicht symbolisiert bei Frauen eine Ablehnung der Frauenrolle in der Gesellschaft, oder soll den „fraulichen Typus“ und die Distanzierung von der Mädchenrolle stärker herausstellen – Rebellion gegen das ideale Frauenbild? Das Phänomen der Magersucht sollte hier auch nicht vergessen werden, und so kommen wir lieber früher als später zur Auflösung des Dilemmas:

Wir unterscheiden zwischen Diät und Reduktionsdiät, lehnen letzteres mittlerweile kategorisch ab und auch die künstliche Trennung von „Frauendiät“ und „Männerdiät“: Das eine ist eine Erfindung von Frauenzeitschriften, die mit einem Mittel gegen die Langeweile den Jo-Jo-Virus verbreitet haben, das andere der Versuch, auch noch auf diesen Zug aufzuspringen.

Wir brauchen weniger eine geschlechtliche Sonderdiät, sondern mehr eine gemeinsame Umstellung der Ernährung

Bis zu 2000 € für dieses Blog

Mitten in der närrischen Zeit finde ich bei der Diskussion über ein Word-Press-Magazin eine der beliebten Google-Anzeigen, hier: „Schreiberlinge gesucht“.

Zufall oder nicht – das ist menschenverachtend:

Unsere Online-Redaktion erstellt Artikel zu nahezu allen denkbaren Themen. Durch ein stetiges Wachstum,
suchen wir… freie Mitarbeiter (m/w).

Zum Aufgabenbereich gehört unter anderem:

  • Recherche und das Erstellen von redaktionellen Inhalten
  • Schreiben von eigenen Artikeln

Wir arbeiten gerne mit begeisterten Hobby-Textern und Schreibern zusammen. …

Die Arbeit erfolgt von zu Hause aus und wird mit bis zu 5,00 € pro DIN A4 Seite vergütet.

Wenn wir Ihr Interesse geweckt haben, schicken Sie Ihre Kurzbewerbung (Anschreiben und Lebenslauf)

Geistige Arbeit ist nichts wert. Die bis zu 5 € gehen ja schon für die Bereitstellung der Infrastruktur drauf. Ich werde Name und Link dieser Heuschrecken jetzt nicht nennen, aber NOKIA sind dagegen noch engelsgleich.

Wer unter solchen Bedingungen eigene Artikel schreibt, ist verrückt. Manche werden Textbrei oder Makulatur liefern. Das hat etwas mit Kultur zu tun und wie sie unterhöhlt wird. Nicht nur das Internet ist überfüllt mit Pseudo-Artikeln.
Gibt es irgendeinen Zusammenhang zu einem möglichen WP-Magazin? Ich denke, ja. Die Mühe, die Blogger sich machen, hat öfters noch etwas mit dem Bemühen um Authentizität das richtige Wort zu tun.

Im WP-Forum habe ich schon ein paar mal technische Hilfe bekommen; dafür wird das Magazin wohl nicht gegründet.

Mit verhaltenem Optimismus…

Beschönigen ist keine Kunst…

Kürzlich hat Jürgen Abraham, Vorsitzender der Bundesvereinigung der Deutschen Ernährungsindustrie (BVE), sich über die Pläne von Regierung und EU, gewisse Kenzeichnungen über die Zusammensetzung der Lebensmittel einzuführen, empört:

„Die Industrie ist doch nicht Schuld daran, wenn jemand zu viel isst. Wer viel isst und sich wenig bewegt, wird auf Dauer Probleme mit seinem Gewicht bekommen“.

Sicherlich wird er sich bestens mit den Herrschaften aus der Unterhaltungsindustrie verstehen, denn kein Fernsehsender (häufiges Motto: "Bleiben Sie dran") ist schuld, wenn die Leute sich wenig bewegen. Das Fernsehen  informiert ja auch nur:

Die Stiftung Warentest stellt fest: Der McDonald’s-Cheeseburger lässt Spielraum für Salat und selbst für kleine Pommes. Mit Salat und Apfelschorle ergibt er eine recht ausgewogene Hauptmahlzeit.

Merkwürdig nur, wie bei diesen Betrachtungen die Frage, was gesundes Essen positiv bedeutet, und ob es den großen Ketten mittlerweile gelungen ist, ihre Kunden auf ihre Markenzeichen zu prägen, aus dem Blickfeld geraten ist.

Heruntergespielt werden auch die Schwierigkeiten, ein einmal erworbenes Übergewicht wieder zu verlieren: Da gibt es zum Einen die ewig gleichen Versprechungen, mit der richtigen Diät werde das schon werden (Fressnet empfiehlt die "neue Brigitte-Diät") und schon immer den Typ "Ausbund an Selbstdisziplin", der ein halbes Jahr lang linear und wie auf Schienen mehr als ein Pfund pro Woche abnimmt, und zwar ohne irgendwelche Schwierigkeiten.

Da kommt nicht Jeder mit.

Wird einerseits die Mitschuld der Verhältnisse am Zu-Viel-und-ungesund-Essen und untätig-vor-der-Glotze-hängen beschönigt, wird an anderer Stelle mutig der Kampf gesucht: Alkohol bekämpft man, indem man ihn vernichtet. Auch beim Idsteiner Schnapstest ist das wohl unvermeidbar.

Rezept: Rosenkohl suess-sauer-scharf, mit Bild

Beim Bericht über die Rosenkohl-Diät von neulich gab es einen Link zu einem Rezept „gegrillter Rosenkohl mit Orangen-Ingwer-Sauce“, und die Kombination von Rosenkohl und Orange/Ingwer konnte ich mir gut vorstellen.

Und es ist machbar: Ein paar zerkleinerte Rosenkohl, Champignons, Blumenkohl-Röschen, Möhre, Lauchzwiebel anbraten, dazu kommt ein geriebenes Stück Ingwer, in etwas Gemüsebrühe kurz garen, drei EL Orangen-Sanddornmarmelade, garer Reis dazu, umrühren, fertig.

Für die Schärfe könnte man noch Chili hinzugeben – nach Geschmack eben.

Salzen kann man dann individuell am Tisch.

Wenn der Teller hier so angeschnitten ist, hängt das damit zusammen, dass ich den Fisch am linken Bildrand weggeschnitten habe: Das Gericht ist auch ohne Fleisch- oder Fischbeilage in Ordnung.

Ich denke, wir sollten über Ernährungsumstellung nicht nur reden, wie müssen sie auch praktizieren. Und dazu gehören Gerichte mit einem großen Anteil an Gemüse; Viele sind erst mit einem vollen Magen satt, und wenn der Magen mit Gemüse statt Fett gefüllt ist, schadet das ja auch nicht – oder?

Manchmal fehlt es an Ideen bei der Frage: Was soll ich heute kochen, dann hilft u.U. der Blick in die Rezepte-Rubrik

 

Eine übersichtliche Zusammenstellung von Rezepten mit Reis (“Rezepte für die Reis-Diät”) gibt es nach “Klick” auf das folgende Banner:

 14-Tages-Diätplan für Reisdiät

 

Frische Kommentare

  • Anja: Hallo, einen sehr schönen Blog hast du da. Ich werde mich mal etwas umschauen, denn auch...
  • N. Lang: Ein sehr schöner Bericht, beim lesen beschleicht einen direkt die Lust es doch selbst...
  • Sabrina: Schön, dass du bei der Bilanz dabei bist! Mit Spirulina und Algen zu experimentieren,...
  • ClaudiaBerlin: Mit all meiner fortgeschrittenen Lebenserfahrung kann ich sagen, dass das mit den...
  • Julia: Da hast du recht, was das Fermentieren angeht, bin ich Spätzünderin 😂

Rubriken

Archive

Motivation