Nordic-Walking in und um Idstein

Bewegung in der Natur – an der frischen Luft – ist entspannend, der Kopf wird ausgelüftet, man kommt vielleicht auf neue Gedanken und der Körper freut sich, dass er doch noch nicht eingerostet ist.

Da ist Nordic-Walking gerade bei schlechteren Bodenverhältnissen nicht das schlechteste, rutschige Wege lassen sich so sicherer bewältigen, ohne auszurutschen.

Mit dem Medium "Blog" kann immerhin auf die eine oder andere schöne Strecke verwiesen werden: Von dem oben markierten Parkplatz aus habe ich in der einen Richtung schon im Beitrag zum Blog-action-day ein Bild gezeigt, und hier kommt noch eine Alternative, auf der anderen Seite der Strasse.

Nordic-Walking kann man eigentlich auch mit Übergewicht, es soll bei Rückenschmerzen helfen, ob man es auch bei akuten Schmerzen machen kann, will ich nicht beurteilen.

Vielleicht ergibt sich ja noch die Möglichkeit einer kleinen Serie über schöne Strecken in der Umgebung und der eine oder andere Textlink.

Der demokratische Krampf ums Wunschgewicht

Anlässlich der Nationalverzehrsstudie ein Rückblick: Das Übergewicht einer ganzen (bzw. halben) Nation macht krank und kommt teuer, das wissen auch unsere Volksvertreter, die Regierungsprogramme abhaken sollen; Große gedankliche Anstrengungen zur Überwindung des Übergewichts im Parlament:

Uda Carmen Freia Heller (CDU/CSU) befürwortet die Einführung von Schulgärten, obwohl die gerade in den Sommerferien verwildern und vertrocknen:

Wer miterlebt, wie viel Mühe die Aufzucht eines Pflänzchens macht, der weiß auch den Genuss eines frischen Salatkopfes mehr zu schätzen.

Von Karin Binder wurde der Forderungskatalog der LINKEN aufgestellt:

Statt Milchschnitte und Schokoriegel brauchen wir ein gesundes Frühstücksbuffet in Kitas und Kindergärten – natürlich von Vater Staat finanziert.

Wir brauchen natürlich gemeinsames Kochen und Ernährungserziehung. Wir brauchen mehr Schulsport, zum Beispiel eine dritte Sportstunde in der Woche.

Wir brauchen natürlich mehr Förderung für die Betreuerinnen und Betreuer sowie die Jugendleiterinnen und Jugendleiter in Sportvereinen. Natürlich kostet das alles Geld. Aber sind Ihnen das unsere Kinder nicht wert?

Bei soviel Bedarf – in drei Sätzen kommt das Wort „brauchen“ vier mal vor – ergibt sich natürlich gleich die Sorge, etwas zu verpassen:

Und wenn meine Kinder zu Hause essen? Bekomme ich das erstattet?

Diese ernste Sorge äußerte Hans-Michael Goldmann (FDP).

Waltraud Wolff (Wolmirstedt) (SPD) macht einen revolutionären Vorschlag zur Verschlankung der Volksvertreter:

Herr Präsident, ich komme zum Schluss. Für uns als Abgeordnete des Deutschen Bundestages hätte ich zum Schluss eine kleine Idee. Wir sollten vielleicht einmal über eine Mittagspause nachdenken

(Beifall bei Abgeordneten der SPD und der CDU/CSU)

und möglicherweise auch über Duschen in den Büroräumen, damit man zwischendurch einmal Joggen gehen kann.

Wir machen einen kleinen Zeitsprung:

Hans-Georg Joost, Direktor des Deutschen Instituts für Ernährungsforschung in Potsdam, ist nicht frustriert wegen der schlechten Ernährung. Immerhin macht die Wissenschaft Fortschritte; das Problem der Magersucht allerdings, aus ernährungswissenschaftlicher Sicht, ist doch eher schwierig.

Horst Seehofer bringt seine Gedanken ein:

Auf die Frage, was denn nun eigentlich gesunde Ernährung ausmache, zögert Seehofer nur kurz. Seiner Erfahrung nach sei es wichtig, dass man sich „abwechslungsreich und in Maßen ernährt und ausreichend bewegt“, sagt er. Sein Idealgewicht habe er „zumindest immer in Sichtweite“. Und der persönliche Tipp des Ministers: „Kaufen Sie niemals hungrig ein!“

In England wird derweil schon ordentlich Geld ausgegeben für die Volksgesundheit; vgl. Markus‚ Diät-Blog.

Einer konzertierten Aktion würde ich mich, im Ernst, anschließen.

Und über politische Diätbemühungen sollte ich überhaupt nicht mehr bloggen. So etwas führt nur zur Politik-Verdrossenheit – interessiert niemanden; die Abgeordneten haben zwar eine e-mail-Adresse, aber wenn man sie anschreibt, haben sie ja so viel zu tun, dass das Büro mit einem vorfabriziertem Textbaustein antwortet.

Anorexie, Bulimie und Adipositas

waren Im Somersemester 2005 Themen bei Dr. Monika Hoffmann von der TU Berlin. Eine mögliche Schlussfolgerung: Reduktionsdiäten sind sinnlos, uns wir sollten aufhören, uns damit zu beschäftigen.

Die Folien zur Veranstaltung beschreiben nicht nur die Störungsbilder, sondern ermöglichen auch die diagnostische Einordnung nach DSM und ICD, und geben Auskunft über Epidemiologie, Verlauf und Nosologie.

Der interessierte Laie fragt sich, ob hier die Überschrift

"Ursachen und Folgen sowie Verbreitung von Ess- und Gewichtsstörungen in der Bevölkerung, Verlauf und Krankheitslehre"

verständlicher gewesen wäre.

Zu den Ursachen finden wir, wie erwartet, keine verbindlichen Angabe. Eine Graphik besagt, dass ostdeutsche Männer im Jahr 2003 übergewichtiger waren als westdeutsche, bietet aber keine Angaben zu den Frauen.
Dabei haben diese Störungen durchaus ihren geschlechtsspezifischen Aspekt

Unter "ernährungspsychologische Aspekte der Adipositas" finden wir die bekannte Theorie von der flexiblen Verhaltenskontrolle sowie psycho-edukative Informationen:

  • Es existieren bisher keine wissenschaftlich fundierten Untersuchungen, die eine jahrelange Gewichtsstabilität nach Reduktionsdiäten belegen
  • Gewichtsabnahme ist nicht gleich Adipositastherapie; Adipositastherapie = Stabilisierung des reduzierten Gewichts zur Verbesserung oder Vermeidung gesundheitlicher Folgen des Übergewichts

Dass einmal aktivierte Fettzellen sich beim Jo-Jo-Effekt wie ein Schwamm verhalten, ist ein Aspekt, zu dem die Annahme passt: "Energiespeicherung im Fettgewebe ist eine geniale Erfindung der Evolution, um größtmögliche Energiereserven in möglichst geringem Volumen zu speichern."

Es ist wohl akute oder nachwirkende seelische Not oder Unachtsamkeit, die hier zum Übermaß führt. "Prägung" findet auch auf der biologischen Ebene statt. Womit wir wieder beim Leib-Seele-Problem wären.

Dass Reduktionsdiäten  keine langfristigen  Abnehmerfolge erzielen, müssen wir wohl endgültig akzeptieren und aufhören, die Situation zu beschönigen oder zu dramatisieren. 

Studie zum nationalen Verzehr

Nachdem die Befragung von 20.000 Personen zu ihrem Ernährungsverhalten ausgewertet ist, erfahren wir unter anderem, dass

… die Gefahren falscher Ernährung laut Studie unterschätzt [werden]. Unter zehn vorgegebenen Gesundheitsrisiken landeten Nahrungsmittel/Getränke hinter Zigaretten, Stress im Beruf und Verkehr auf dem vorletzten Platz. … wurden Pestizidrückstände und verdorbene Lebensmittel als gefährlicher eingestuft als zu viel und zu einseitiges Essen.
Die Bundesregierung will die Situation ändern.

Da drängt sich die Frage auf, was uns diese Studie sagen will: Wer sich den Magen verdirbt, leidet unmittelbar an den Folgen, und es ist nichts Falsches daran, diese Gefahren als ähnlich relevant wie einen Unfall im Strassenverkehr einzuschätzen.

Die Politik hat eine Handlungsgrundlage mehr, das Verbraucherministerium wird uns schon sagen, was wir zu tun haben; was die Aufklärung der zunehmend mündigen Bürger betrifft: Die Wege des Informationsflusses sind bekannt, was steht da der nationalen Ernährungsumstellung noch im Weg?

Bio-Darjeeling-Kampagne

Die Teekampagne, auf die Alles, Was Gerecht Ist hinweist, vertreibt nicht nur Tee, sondern legt auch die ungefähre Kalkulation offen: So ergibt sich bei einem Einkaufspreis von 11 € ein Verkaufspreis von 21 €; die Verschiffung Kalkutta – Hamburg macht nur rund ein Prozent des Endpreises, zu dem noch die Versandkosten zu rechnen sind, aus.

Offenbar ist der Direktvertrieb tatsächlich in der Lage, den Preis für gewisse Produkte in Grenzen zu halten.

Bei Werbung und Versand gäbe es noch weiteres Einsparpotential, wenn die Kundschaft sich aktiv mit einbringt, z.B. mit Sammelbestellungen und Empfehlungen.

Sehr gut gefällt mir, dass die Teekampagne sich mit 100-Gramm-Packungen gar nicht erst abgibt, sondern den Tee nur (Halb-)Pfund- oder Kiloweise verkauft. Im Blog der Kampagne sind allerdings keine TeepflückerInnen vertreten.

Etwas ähnliches wie die Darjeeling-Kampagne wünsche ich mir für hochwertiges Kakaopulver

Die ungemütliche schwedische Stahlküche

Da hat sich das unmögliche Möbelhaus mal wieder etwas ausgedacht.

Wahrscheinlich soll das ein globales Design darstellen. In der Praxis legt sich der Küchendunst bald auf die polierten Oberflächen, die dann ganz schnell nicht mehr glänzen, und wer dann die falschen Pflegemittel benutzt, hat schnell alles zerkratzt.

"Natürlich" steht die Frau in der (futuristischen?) Küche.
Übrigens ein interessanter und suggestiver Bildaufbau: Was ist wohl der Mittelpunkt des Bildes, bzw. der Küche?

Und, noch eine Randbemerkung: Ich dachte eigentlich, die Zeit des Regals in der Küche sei vorbei…

Für alle Freunde des Massivholzes noch ein Gruß nach Unterkrumbach sowie der Hinweis, dass Massivholz in der Küche schon mit "Kleinigkeiten" wie einem Salzfass zu realisieren ist.

Die Reisdiät: Rezepte bis zum Abwinken

Bei der Reisdiät ist, mehr noch als bei der Mayo-Diät, unklar, wer sie sich hat einfallen lassen. Es handelt sich um eine reisbetonte Ernährung, bei der es meistens keine generellen Verbote gibt.
Allerdings gibt es in den USA Schönheitsfarmen, wo man für Wasser und Reis (die einfachste Form der Reisdiät) viel Geld ausgibt – genauer dafür, vom Rest der Welt eine Weile weggsschlossen zu sein, und mit einer einseitigen Ernährung schön schnell abzunehmen.

Als Dauerernährung ist die Reisdiät trotz einfacher Durchführung nicht zu empfehlen, weil die Ernährungsumstellung vollständig fehlt, die falschen Essgewohnheiten erhalten und so der Jojo-Effekt nicht ausbeleiben kann.

Solche Aussagen sind natürlich auch nur Halbwahrheiten: Jahrhundertelang haben sich große Teile der Weltbevölkerung an die Reisdiät gehalten, also sollten wir auch ein- oder zweimal in der Woche Reis essen können. „Zum Abnehmen ist die Reisdiät ideal“ – diese Aussage trifft nicht zu. Wer die Reisdiät nicht als Mono-Diät betreibt, darf auch Obst, Gemüse, Eiweiß zum Reis essen. Wie hier bei einem Reissalat: Der Reis ist gar nicht mehr die Hauptsache.

Weitere einfache (soll eine Diät nicht immer schön schlicht sein?) Reisgerichte seien hier vorgestellt:

  1. asiatisches Gemüse aus dem Wok, mit Reis (Wer keinen Wok hat, habe eine Pfanne)
  2. Reis mit Allerlei
  3. Drei Köstlichkeiten
  4. Gemüse-Reispfanne
  5. Bambussprossen, Reis und Paprika
  6. gespickte Aubergine, Tomatensauce, Reis
  7. Reissalat
  8. Diätplan für 14 Tage Reisdiät

Viele weitere Reisdiät-Rezepte finden sich weiter unten, bei den Kommentaren. Alle Rezepte der Reisdiät lassen sich natürlich in die Portionsdiät integrieren.

Der Hinweis, dass Naturreis die geringere Nähstoffdichte und den höheren Vitamingehalt hat, ist doch hoffentlich überflüssig.

Bei so viel Reisdiät sei zum Schluss noch angemerkt, dass es auch noch den süßen Reisbrei gibt, und die Geschichte vom süßen Brei zum Nachlesen, sowie den Diätplan zur Reis-Diät für 14 Tage

14-Tages-Diätplan für Reisdiät

Die neue Diät: Portionsdiät

schnell abnehmen

Nudel-Diät

Blog-Leser wissen mehr als Kundenberater

ErdbeerenDas geht jedenfalls aus einer Umfrage im FROSTA-Blog hervor, der sich wiederum auf einen Artikel „Was ist eigentlich natürliches Aroma“ bezieht.

Diese optimistische Einstellung speist sich vor allem aus der Einschätzung, dass die Kundenberater nichts wissen, die von der Erfahrung genährt wird.

Halbwegs abgespeist ist man auch bei der Frage, wo denn ein ärztlicher Spezialist für Übergewicht bzw. Adipositas zu finden sei.

„Da fragen Sie am besten ihren Hausarzt, der ist dann ja auch für weitere Überweisungen zuständig.“ Klar, geteilte Verantwortung ist halbe Verantwortung.

Nicht beim Hausarzt, sondern beim Facharzt für Orthopädie, hatte die freundliche Arzthelferin gemeint, nein, besondere Beratungen hätten sie mal durchgeführt und würden sie auch vielleicht in einem halben Jahr wieder anbieten, aber da gebe es doch auch spezielle „Institutionen wie die Weight-watchers“.

Es ist sehr wahrscheinlich, dass diese Arzthelferin den Unterschied zwischen echt, naturidentisch und künstlich auch nicht kennt. Sie kennt auch nicht den Unterschied zwischen Diät und Ernährungsumstellung, weiß nichts vom Sättigungsindex und denkt, dass Buttermilch dick macht, wegen der Butter.

Wie ein Diät-Artikel entsteht – Blogparade

Bei „Thinkblogging“ von Sebastian Hobert aus D-97204 Höchberg läuft noch bis zum 9. Februar 2008 die Blog-Parade „Entstehung eines Beitrags„. Sehr reizvoll dabei: Er verlost unter den Teilnehmern einen Werbeplatz in der Sidebar, wobei zwei Platzhalter im Format 125 x 125 Pixel einen ersten Eindruck vermitteln.

Schon eine einfache Graphik könnte also Anregung für einen Beitrag sein; bei mir ist es jedenfalls so, dass ich meist visuell inspiriert werde, oder durch eine Frage, die im Zusammenhang mit den Blogthemen auftaucht.

Meistens ist es so, dass sich aus einer Frage die nächste ergibt, eine Art „innere Diskussion“, oft verbunden mit weiteren Recherchen in Suchmaschinen; der Artikel will illustriert sein, dann muss noch schnell ein Bild gemacht werden (Beispiel: „Die Männerdiät„) – aber oft ist das graphische Moment (Beispiel:“Mimikry und Einbeinstativ„) bereits der Ausgangspunkt des Artikels.

Das sind die eher spontanen Artikel; Früher hatte ich mir die Aufgabe gestellt, ein „Thema des Monats“ zu erstellen, wobei es ausgesprochen polemische Beiträge aus tagtäglichem Anlass gab, etwa die Frage: „Wer ist der Küchenchef?.

Dabei habe ich immer wieder die Tendenz, in einem Beitrag zwei Themen miteinander zu verweben, zum Beispiel hier die Frage nach der optimalen Größe für Werbegraphiken unterbringen zu wollen, also Irritationen zuzulassen, statt einfach nur einen glatten Beitrag abzuliefern.
Gerade dieses Zusammenbringen von Dingen, die eigentlich nicht zusammenpassen, kann sehr zeitraubend sein, so lässt sich zum Zeitaufwand für einen Artikel nichts Genaues sagen, außer: Das ist unterschiedlich, es kommt auch darauf an, welchen Aufwand man mit einrechnet: An der nebenstehenden Graphik habe ich letztlich mehrere Tage gebastelt.

Beiträge werden bekannt oder nicht. Gute Beiträge werden manchmal verlinkt, schlechte eigentlich gar nicht. Mit Yigg & Co kann ich mich nicht befreunden. Ein klein wenig SEO findet bei der Überschrift statt, mehr wäre möglich und wünschenswert, wenn mehrere thematisch ähnlich orientierte Blogs (Bereich Gesundheit, Ernährung, Diät, Wellness) sinnvoll und verbindlich zusammenarbeiten.

Manche Beiträge brauchen eine längere Vorbereitung, andere entstehen eher spontan; da ich gerne täglich einen Artikel poste, ist es mir ganz lieb, für den Notfall den einen oder anderen Artikel vorbereitet zu haben.

Streicht die Mayo-Diät aus dem Index – her mit der echten Mayo-Diät!

Die angebliche „Mayo-Diät“, die unsinnigerweise in etlichen Foren und Internet-Seiten besprochen und diskutiert wird, ist eine reine Erfindung!

Sich an diesen Ernährungsplan, der hierzulande Mayo-Diät genannt wird, zu halten, bedeutet, sich einen Bären aufbinden zu lassen.

Die Mayo-Klinik selbst dementiert inzwischen ganz offen, etwas mit dieser sogenannten Mayo-Diät zu tun zu haben:

… indeed the true Mayo Clinic Diet — is more than a diet. It’s a lifestyle that can help you maintain a healthy weight for a lifetime.

… You might have even tried the Mayo Clinic Diet — or what you thought was the Mayo Clinic Diet.

But whatever the method, you may not have had much success … Most people who diet find weight loss a never-ending roller coaster ride.

(… tatsächlich ist die wirkliche Mayo-Klinik-Diät mehr als eine Diät: Ein Lebensstil, der Ihnen helfen kann, lebenslang ein gesundes Gewicht zu halten.

… Sie haben vielleicht sogar schon die Mayo-Diät – genauer: das, was Sie dafür gehalten haben – ausprobiert.

Nur, mit welcher Methode auch immer: Sie werden nicht allzuviel Erfolg dabei gehabt haben … Abnehmen und Diät ist meistens eine ewige Achterbahnfahrt.

Halten wir also fest: Es gab einmal eine angebliche Mayo-Diät, über die wir aber nicht mehr viele Worte verlieren müssen.

Die Mayo-Klinik vertritt aktuell das Konzept einer lebenslangen Ernährungs- und Lebensstiländerung.

Mit der 14-Tage-Eier-und-Fleisch-Kost, zu der auch führende Nachrichtenmagazine unreflektiert Pseudo-Informationen anbieten, brauchen wir uns nicht mehr auseinanderzusetzen.

Vorteile
Da auch ausreichend Gemüse und Obst auf dem Speiseplan stehen, ist eine verhältnismäßig gute Vitamin- und Mineralstoffversorgung gewährleistet
.

Die „historische Mayo-Diät“ gehört ins Geschichtsbuch, Rubrik: Diät-Irrtümer, aber nicht mehr in die aktuellen Diäten-Vergleiche, deren Anspruch die Information mündiger Bürger und Patienten ist. Sich mit der angeblichen Mayo-Diät auseinanderzusetzen, ist überflüssig und verwirrend.

Diskutieren wir lieber, was hilfreich und sinnvoll ist!

Dass die aktuellen Seiten der Mayo-Klinik Informationen auf einem Niveau anbieten, das mit den hiesigen Spitzeninstitutionen mindestens gleichwertig ist, aber hierzulande überhaupt nicht zur Kenntnis genommern werden, ist vielleicht das eigentlich beschämende an der Berichterstattung über die angebliche Mayo-Diät.

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Anzeige: Der Mayo-Clinic-Plan. 10 Schritte zu einem gesünderen Leben hier bestellen
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Die Lügen um die “Mayo-Diät”

Eine Monodiät – von einer Klinik empfohlen? Die angebliche “Mayo-Diät” wurde Anfang 2008 noch auf sämtlichen Diät-Seiten mit großem Ernst besprochen, obwohl es sich um eine Fälschung handelte und die Mayo-Klinik eine Urheberschaft bestritt.

10 Schritte zu einem gesünderen Leben

(Buchbesprechung) Ein Gesundheitsratgeber der Mayo-Klinik, in dem auch “Diät” eine Rolle spielt.

Die Metamorphosen der Mayo-Diät

enthält Ernährungsempfehlungen für drei Beispiels-Tage aus obigem Buch – noch reichlich kompliziert und kleinkariert.

Die Ernährungspyramide der Mayo-Klinik

… und wie sich daraus die Empfehlungen zu Anzahl und Art der Portionen (Süßigkeiten, Kohlenhydradte, Eiweiß, Obst, Gemüse)  ableiten

Portionen abhaken statt Kalorien zählen

Empfehlung für tägliche Portionen bei unterschiedlichem Kalorienniveau – Beispiele Portionsgrößen – Kilokalorien pro Portion

Die Portionsgrößen

illustriert…

Buchbesprechung: Die Mayo-Klinik-Diät

Und eine neue, vereinfachte Diät:

;-) 

Frische Kommentare

  • Anja: Hallo, einen sehr schönen Blog hast du da. Ich werde mich mal etwas umschauen, denn auch...
  • N. Lang: Ein sehr schöner Bericht, beim lesen beschleicht einen direkt die Lust es doch selbst...
  • Sabrina: Schön, dass du bei der Bilanz dabei bist! Mit Spirulina und Algen zu experimentieren,...
  • ClaudiaBerlin: Mit all meiner fortgeschrittenen Lebenserfahrung kann ich sagen, dass das mit den...
  • Julia: Da hast du recht, was das Fermentieren angeht, bin ich Spätzünderin 😂

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