Unser Diät-Quiz

„Testen Sie Ihr Diätwissen“ lautet eine häufige Aufforderung, der wir beim Surfen ausgesetzt sind – die Kalkulation hinter diesen „menschenfreundlichen“ Angeboten: Der Surfer wird schon früher oder später mal auf eine Werbeeinblendung klicken, so dass der Anbieter noch etwas verdient.

Vollkommen selbstlos – und vor allem kurz und ohne Zeitverschwendung – dagegen der Fressnet-Test. Vier Fragen, jeweils vier Antworten.

Auswertung direkt auf der gleichen Seite.

Die Fragen:

1.) Aus welchem Diätprogramm stammt der Slogan „Abnehmen durch dazulernen?“

a.) Weight-watchers
b.) bonvita
c.) „Iss Dich gesund“
d.) Fressnet

2.) Pflegemittel für die Haare, das es auch in der Küche gibt

a.) Birkenpollenhonig
b.) Vollkornmehl
c.) Sojasauce
d.) Essig

3.) Das hier abgebildete Lebensmittel

a.) Polarkreishaselnuss
b.) Gensoja
c.) Rapunzelwurz
d.) Kichererbse

4.) Mit „Vielfraß“ bezeichnet man

a.) Form des Hausschweins, die keine besondere Diät braucht
b.) Südamerikanische Variante des Ameisenbärs
c.) Einen Hungerkünstler beim Fasten
d.) Einen beim Essen haltlosen Menschen

*************************************************

Auswertung:

Richtig war jedesmal die Lösung d.).

Du hast null mal d.) als Antwort gewählt:

Man soll nie die Hoffnung aufgeben.

Du hast ein mal d.) als Antwort gewählt:

Siehst Du, Du hast doch Deine Stärken!

Du hast zwei mal d.) als Antwort gewählt:

Hey, das sind schon 50 % richtige Antworten!
Das ist steigerungsfähig!
Wenn Du Dein Bild-der-Frau-Abo kündigst
und Dich hier weiterbildest, hast Du gute
Chancen, Experte zu werden!

Du hast drei mal d.) als Antwort gewählt:

Was mit Dir los ist, lässt sich nicht so pauschal
sagen. Eigentlich hättest Du auch alles wissen
können. Schick mal eine e-mail und teile mir
mit. was Du konkret falsch gemacht hast.

Du hast vier mal d.) als Antwort gewählt:

Gib zu, Du hast nur geraten!
Nein?

Hey, Fressnet.de sucht noch Mitarbeiter!

Sofort e-mail schreiben mit Betreff:

„Anfrage wegen ehrenamtlicher Mitarbeit“

Eine Runde Kalorien zählen oder Kohlsuppendiät
Alles im Lot?

Ein sommerliches Bloglogo mit zufälligem Hintersinn, Probleme, die Mohn der Welt bereitet

So ganz ersichtlich ist es offenbar nicht immer, was das aktuelle Blog-Logo darstellt – das kommt davon, wenn man eine Nahaufnahme macht, und von der auch nur einen Ausschnitt nimmt – früher hieß so etwas noch „Macro-Aufnahme“ und erforderte sündhaft teure Spezialobjektive oder zumindest Zwischenringe, wenn man denn eine Spiegelreflexkamera besaß.

Diese Bild ist tatsächlich einfach „im Vorbeigehen“ entstanden; das Licht war optimal, der Sonnenstand so, dass die Blüte eine gewisse Transparenz hatte, den Rest hat die Kamera „von selbst“ gemacht.

In dieser Ansicht ist es vielleicht deutlicer ersichtlich, dass es eine Mohnblüte ist – in diesem Zustand sieht man den Mohn nie lange.

So eine Pflanze in einem deutschen Vorgarten ist ja unproblematisch; dass Mohn im großen Massstab ein Sicherheitsproblem darstellt – darauf hat der amerikanische Präsidentschaftskandidat persönlich hingewiesen.

Natürlich: Alles reiner Zufall …

 

 

Eine Runde Kalorien zählen oder Kohlsuppendiät
Alles im Lot?

Blutzuckerwerte verbessern und leichter Abnehmen mit Carob – Die vergessene Option

Die Hoffnung

… auf ein Nahrungsergänzungsmittel, das – entgegen allen bisherigen Erfahrungen – doch als Fettverbrenner wirkt und ein Abnehmen ohne Mühe möglich macht, keimt immer wieder einmal auf:

So ist bei der Rheinischen Post – leider ohne Quellenangabe – zu lesen:

Neue Hoffnung knüpfte sich an die Nachricht, das entzuckerte Fruchtmark des Johannisbrotkernbaums (Carob) könne bei gesunden Menschen kurzfristig zu einer Senkung der Blutfettwerte bei gleichzeitiger Ankurbelung der Fettverbrennung führen.

Beim Deutschen Institut für Ernährungsforsachung (DIfE) (dem Institut, das auch über die Wirkung des grünen Tees geforscht hat) findet sich eine Pressemitteilung über Studien zu Carob

Inhaltsstoffe des Johannisbrotbaum-Fruchtmarks (Carob) senken kurzfristig Blutfettwerte und kurbeln die Fettverbrennung an

Das entzuckerte Fruchtmark des Johannisbrotbaums (Carob) ist reich an unlöslichen Ballast- und sekundären Pflanzenstoffen. Sein Verzehr kann bei gesunden Menschen zu einer kurzfristigen Senkung der Blutfettwerte beitragen und gleichzeitig die Fettverbrennung ankurbeln.

Die Pressemitteilung stammt vom 18.05.06; anschließend hat man nicht weiter geforscht.

Ein Erfahrungsbericht zu herkömlichem Carob-Pulver findet sich im „Forum Adipositas“ – mit einem ernüchternden Ergebnis und der vollkommen berechtigten Frage:

wie entzuckert man eigentlich Carobpulver, ohne dass man andere, vielleicht empfindliche Bestandteile des Fruchtmarks dabei verliert oder zerstört? Carob enthält wirklich verdammt viel Zucker. Wenn man die getrockneten Schoten aufbricht findet man überall Nester von glitzernden, kandisbraunen Zuckerkristallen. Zwar lecker, aber – hier leider etwas sehr kontraproduktiv.

Im Allgemeinen wird man z.B. bei einem Frucht-Shake tatsächlich nicht viel mehr als 2-3 Teelöffel Carob zugeben und damit deutlich unter der von den Potsdamern „verordneten“ Menge bleiben; der Carob-Zucker ist, so lange er ansonsten verwendeten Zucker ersetzt (z.B. beim Backen) kein wesentliches Problem.

Anwendung und mögliche Wirkung

Über die Verwendung von Carob lesen wir bei Wikipedia:

… dient Johannisbrotkernmehl als Backhilfsmittel in glutenfreiem Brot. Akute Ernährungsstörungen, Verdauungsstörungen, Durchfallerkrankungen, Erbrechen, Colitis und Zöliakie sind Anwendungsgebiete für Diätprodukte aus dem Samenmehl. Außerdem sind ein hoher Cholesterinspiegel, Diabetes mellitus und Fettsucht möglicherweise mit Johannisbrotkernmehl zu behandeln.

Ein aus dem Kern isolierter Stoff senkt erwiesenermaßen sowohl den Blutzuckerspiegel als auch den Cholesterinspiegel und wirkt gewichtsreduzierend.

Johannisbrotkernmehl wirkt bei einer Überdosierung leicht abführend und vergrößert durch sein Quellvermögen den Darminhalt. Es … kann in Einzelfällen Allergien auslösen.

Da haben wir wieder den ominösen Extrakt, der aber auch im Regal des Naturkostladens nicht auf seine Käufer wartet:

Kein Hinweis auf Regulation von Diabetes oder Übergewicht, aber der Hinweis, dass „… der Geschmack von Carob völlig eigenständig und im Grunde nicht mit dem von Kakao vergleichbar“ ist.

Das berücksichtigt man spätestens, wenn man das Carob-Pulver einmal gekostet hat.

In Diabetikerkreisen wird die Diabetes-senkende Funktion des Carob sogar geleugnet:

Q:
I read that carob powder can help control type II diabetes. Is this so and how?

A:
I don’t believe I’ve ever heard this one. Carob, St. John’s Bread, is used as a chocolate substitute, particularly for those people allergic to chocolate. Also, there’s no caffeine in carob. In powder form, both carob and chocolate, unsweetened, will not raise blood sugar in normal amounts. As a candy, carob is just as high in fats and sugars as chocolate.

Solche Antworten ermuntern natürlich nicht zu eigenverantwortlichem Handeln, etwa der Suche (oder Forderung) nach einem entzuckerten Carobextrakt.
Carob kann in Magen und Darm noch weiter aufquellen, sättigt so zusätzlich – das ist doch eine positive Funktion, die man nicht verschweigen sollte.

Die Erforschung gesundheitsförderlicher Wirkungen des Johannisbrotbaummehls (Carob) wurde nach vielversprechenden Anfangsergebnissen aus unbekannten Gründen eingestellt.

Die vorliegenden (erreichbaren) Publikationen sind für eindeutige Empfehlungen zu vage.

Die Möglichkeit, Mehl und Stärke durch ballaststoffreicheres und kalorienarmes Johannisbrotkernmehl oder Guarkernmehl zu ersetzen, ist kaum bekannt und entsprechend treffen entsprechende Empfehlungen auf Skepsis.

Eine Runde
Kalorien zählen

oder

Kohlsuppendiät

Alles im Lot?

Ex-Terminator verbietet Transfette

Dass Ikea in seinen Selbstbedeinungs-Gaststätten die Pommes in Transfett frittiert, ist mittlerweile Geschichte. Einen Fressnet-Artikel über Transfette hatte es im Februar 2007 gegeben. 

In den USA, die mit einem desolaten Gesundheitssystem und dem Siechtum weiter Bevölkerungskreise (Fettsucht) in Richtung   Selbstzerstörung  treiben, will Kaliforniens Gouvernör Schwarzenegger das Steuer herumreißen:

Vom 1. Januar 2010 an dürfen Transfette nicht mehr in Ölen, Backfetten und Margarinesorten enthalten sein, die in den jeweiligen Lokalen zum Braten oder als Brotaufstrich verwendet werden. Von 2011 an ist auch das Frittieren von Backwaren mit solchen Fetten verboten. Auch die Städte New York, Philadelphia und Seattle haben Verordnungen zum Verbot von Transfettsäuren erlassen, berichtet die Tagesschau.

Da fragt man sich, warum solche Änderung „immer“ derart lange Vorlaufzeiten brauchen – die Transfett-Problematik ist doch nicht neu.

Alles im Lot?
 
 
 
 
Oder lieber eine Runde Kalorien zählen?

Kurz notiert: Zensur, Informationsfreiheit und psychosoziale Aspekte gesunden Verhaltens

Zensiertes Internet in China

Unter http://www.greatfirewallofchina.net/test/ finden wir Beispiele, welche Seiten in China nicht angesehen werden können.
„Wozu brauchen die Chinesen überhaupt Internet? – Kultur ist das ja nicht, was da vermittelt wird: Youtube, Youporn, Wikipedia, myspace – braucht kein Mensch, hat vor zwanzig Jahren auch niemand gebraucht?“ – So könnte die Einstellung der Informationsblockierer lauten.

Falschmeldungen und Drohbriefe in Afghanistan

Taliban-Portale im Internet verbreiten Propagandameldungen ohne Wahrheitsgehalt.

Ein weiteres Medium, das sich besonders für weniger freundliche Inhalte eignet, sind die sogenannten „Nachtbriefe“. „Diese werden während der Nacht vor Häusern und an Mauern in Dörfern angebracht und enthalten oft Drohungen an einzelne Personen oder Gruppen“.

Da fragt man sich doch fast, ob nun weniger oder weniger Zensur besser ist.

Mit Web 2.0 zur Präsidentschaft – ohne Diät?

Bei Barack Obama können sich deutsche Politiker noch einiges abgucken. Durch ein perfektes Zusammenspiel unterschiedlichster Kommunikationsinstrumente (vor allem dem Web 2.0) ist seine Markenstrategie ideal aufgegangen – nach dem Spektakel gestern in Berlin kann man nur noch sagen – er hat sich selbst in den Olymp der Marken gehieft.

Grassrooting nennt sich seine Wahlkampfstrategie in den USA. Als er im Februar 2007 seine Präsidentschafts- kandidatur bekannt gab, hat ihm kein Experte diesen Werdegang prognostiziert.

[Alleswasgerechtist]

In der Rede ging es um viel Luftbrücke, den Geist der Freiheit, der Sicherheit, Bedrohungen, abgerissene Mauern, Welthandel, Religionsausübung und den Kampf gegen AIDS.
Letzteres wars auch schon zur gesundheitspolitischen Fragen.

Also keine Kritik am American Way of Life, kein neuer Lebensstil, keine Diät.
Doch, etwas war da noch: Dass der afghanische Mohn in Form von Heroin in den Schluchten Manhattans kursiert, soll irgendwie aufhören.

Und, dank Web.02 finden wir auch eine Obama-affine Aussage zu Lebensweise und ganzheitlichem Verständnis vom Menschen:

Psychosocial Aspects of Health Behaviors |

Reply

By Alan from Tucson, AZ May 31st 2007 at 10:18 pm EDT

Excellent point, we need to look at ourselves. As a mental health practitioner at the VA, I see lots of poor health related to psychological factors: obesity, chronic pain, diabetes, COPD, high blood pressure, etc. These are real illnesses but they also have psychosocial components, as does obesity in children, one of the big threats to health and health care. In promoting healthy lifestyles we need to break down the barrier between mental health and physical health treatment, and aim prevention at the whole person and at the community, from the grassroots up. I also agree that Obama can speak to these issues effectively.

Das wäre doch, um auf das Heroinproblem zurückzukommen, ein klares Bekenntnis für den sanften Entzug – und entsprechende (Präventions-) Programme.

Aber eine Schwalbe macht noch keinen Frühling, ein Rufer in der Wüste keine Politik.

Für solche Detailfragen ist keine Zeit. Der Mann ist nicht nur auf der Reise, der ist sogar auf der Durchreise. Wie seine Kollegen.

Feodora Zart-Bitter und Ritter-Sport Öko-Feinherb– wer ist fairer, süßer, saurer, besser?

Zu einem Beitrag aus dem Januar: „Bio-Öko-Fair-Trade-Schokolade“ hier noch ein Nachtrag:

Die „sportliche“ Öko-Schokolade ist seit April auf dem Markt, und wer sie sucht, findet sie auch im gut sortierten Lebensmitteleinzelhandel.

Die quadratische Tafel bricht – verpackungstechnisch bedingt – beim Auspacken in zwei Hälften, wer so eine Tafel ganz darstellen will, muss schon vorausschauend ein Schere benutzen.

Nun hat die „Öko-Ritter“ die gleiche Größe wie die Hälfte einer normalen 100-Gramm-Packung; diese Zauberei hängt mit der Gewichtsreduzierung um rund ein Drittel, auf 65 Gramm, zusammen, wobei die quadratischen Brocken ein wenig dicker als die rechteckigen sind.

„Weniger ist mehr Genuss“ wird hier offenbar vorausgesetzt – obwohl die Veränderung gängiger Verkaufseinheiten noch nie besonders viel Anklang gefunden hat.
Noch wagen es die Tankstellen nicht, zwei Drittel Liter Super zum „vergleichsweise günstigen Preis“ anzubieten, aber bei einer Einführung von Bio-Sprit mit Öko-Siegel könnte auch so etwas kommen.

Subjektive Beurteilung

Ist auch auf der Ritter-Verpackung ein „Aroma geschützt“ ausdrüclich angegeben, entströmte beim Öffnen der Feodora doch der stärkere Duft.

Ein Profi-Testschmecker könnte die beiden Sorten mit Sicherheit ganz leicht auseinanderhalten; die Feodora hat vielleicht ein wenig mehr Vanille-Geschmack und wirkt etwas säuerlicher, hat sogar einen winzigen Touch von Minze; diese Geschmacksnuance scheint der Ritter zu fehlen und es gibt einen ganz leichten Anklang an das Rustikale der Block-Schokolade.
Einen zarten Schmelz mit langem Nachgeschmack entwickeln beide, wenn man ihnen die Gelegenheit gibt.

Der Suchtfaktor, die Tendenz zum Weiteressen, ist bei der Ritter stärker.

Bei Feodora ist der Anteil an Edelkakao möglicherweise höher – dazu kann von hier aus jedoch keine verbindliche Aussage getroffen werden. Weder bei der Einen noch bei der Anderen stellt sich das Gefühl ein, nun den höchstmöglichen Genuss zu erleben.

Markt- und Markenpolitik

Grundsätzlich könnte ein Fair-Trade-Siegel bei solchen Waren als unnötig und übertrieben erscheinen, wenn die Sozialstandards der Herkunftsländer in Ordnung sind, und man kann auch so argumentieren, dass man die Kosten für die Zertifizierung lieber den Erzeugern zugute kommen lässt.

Ich persönlich mag diese Plaketten nicht, weil sofort der Verdacht entsteht, Produkte ohne diese Siegel seien unfair gehandelt.

Beim Kaffee macht das „fairtrade-Siegel“ schon einen deutlichen Unterschied pro Pfund, aber wir wissen nicht, welchen Teil der Differenz die Bauern bekommen.

Bio ist nicht automatisch fair, fair ist nicht immer gleich Bio, und fair ist auch nur mit Einschränkungen fair.

Fair wäre ein Zugang zu moderner Kommunikationstechnik auch für Menschen, die im Urwald ihr Brot verdienen; als Blogger war mir da die Idee der „bloggenden Campesionos“ gekommen; unter anderem hierzu kam aus dem Hause Ritter Sport vor einiger Zeit diese Antwort (Auszug):

… Kooperativen-Blog halte ich aus mehreren Gründen für wenig realistisch.
Unsere Engagement in Nicaragua betreiben wir seit 18 Jahren. In dieser Zeit gab  es einige Rückschläge zu verkraften, wie z.B. eine Kakaokrankheit, die fast den gesamten Kakaobaumbestand vernichetete.
Alleine aus dieser langen Präsenz können Sie vielleicht ersehen, das es sich dabei für uns keineswegs um eine PR-Massnahme handelt und wir deswegen dieses Engagement, wie auch viele andere Aktivitäten nicht groß bekanntmachen.

Bloggende Campensinos würden nicht nur an der eventuellen Analphabetenrate (immerhin leider doch noch 24% der Bevölkerung in Nicaragua) scheitern, sondern auch daran, das die wenigsten Englisch beherrschen.  Spanisch ist Landessprache, so dass gerade die meisten unserer Kunden (Deutschland) von so einem Blog wohl keinen Mehrwert hätten.
… Solch ein Blog wäre zudem vielmehr ein  Mittel für die Schokoladenkonsumenten, beim Kauf einer Schokolade ihr Gewissen zu beruhigen, einen wirklichen Mehrwert für die Campensinos sehe ich dabei nicht.

Es erschließt sich erst nach einiger Zeit praktischen Bloggens, welche Bedeutung diese Form der Meinungsäußerung (und ohne Meinungsäußerung keine Demokratie, ohne Demokratie keine Gerechtigkeit usw.) haben kann.

Von außen betrachtet, hat das Bloggen auch hierzulande keinen „wirklichen Mehrwert“. Das ist ganz natürlich, und ganz natürlich wird sich diese Wahrnehmung verschieben.

Das Sprachproblem ließe sich mit einer zweisprachigen Version umgehen, und es gilt: Ein Bild sagt mehr als tausend Worte.
Eine Beschulung zumindest der Kinder müsste bei den jetzt so fairen Preisen doch drin sein.

Mehr und mehr Konsumenten achten tatsächlich darauf, wie produziert wird und wie ihr Kaufverhalten sich auswirkt: Das hat sicherlich auch etwas mit dem Gewissen zu tun, und das ist dann auch gut.

Die Idee zum „Campesionoblog“ hatte aber weniger mit gutem oder schlechtem Gewissen, sondern mit Neugier zu tun. Und mit Solidarität:
Die Abbildung auf der Kaffeepackung ist nicht nur ganz nett, sondern auch  überaus kitschig gestaltet.
Wäre es nicht besser, diejenigen, um die es beim „fair trade“ geht, könnten selbst das Bild, das wir uns von ihnen machen, beeinflussen?
Wie viel Kommunikation dabei zustande kommt, wird man sehen.

Links:

Schokolade und Diät

Schokolade oder Kakao als Seelentröster beim Abnehmen?

Schoko-Käsekuchen ohne Boden

Was ist ein Weblog?

Smoothies – sinnvolles Trendgetränk oder sinnlose Mode? — Smoothie des Tages

Der Obst-Trinkbrei, der sich unter dem Wort „Smoothie“ in den Kühlregalen breit gemacht hat, ist hier bisher noch überhaupt nicht erwähnt worden. „Smoothie“ könnte zwar als „cremiger Ganzfruchhtsaft“ eingedeutscht werden, aber dann könnte man auch gleich „Obstpampe“ sagen, mit dieser Warenbezeichnung aber keine nennenswerten Verkaufserlöse erzielen.

Smoothie, dekoriert mit Pfefferminze

Bei Preisen um die fünf Euro pro Liter und jeder Menge Verpackungsmüll ist gegenüber diesen „Smoothies“ äußerste Zurückhaltung wohl auch angebracht.

Der Smoothie des Tages: Kein echter Smoothie

Zur heimischen Smoothieproduktion kam es, weil da noch ein Rest Johannisbeernektar aufzubrauchen war, und ebenso etliche Johannisbeeren – das bei geringer Lust, etwas aufwändiger zu verfahren und zum Beispiel eine Johannisbeer-Süßspeise zuzubereiten.

Aber einfach alles miteinander verquirlen und dann unter der Bezeichnung „Smoothie“ aufzutischen (der erste Smoothie meines Lebens zudem!) – das war doch einmal einen Versuch wert.

Gewisse Bedenken gegenüber dem Säuregehalt der Johannisbeeren bewogen mich dann, noch eine (geschälte! 😉 ) Banane bei der Fruchtcreme mit zu verarbeiten. Ob in der Lebensmittelindustrie der Zusatz von Wasser immer deklariert wird, wissen wir nicht; hier musste der Smoothie jedenfalls noch ein wenig verdünnt werden.

Nun ja, der vorschriftsmässig ungezuckerte Smoothie war geniessbar. Die Kerne der Johannisbeeren muss man als wertvolle Ballaststoffe akzeptieren; bei gekauften Smoothies darau verzichten.

Sättigend war das breiige Getränk nicht im geringsten – der Smoothie ersetzt kein Frühstück.

Aber, es waren noch rund 150 ml des neuartigen Getränks übrig – die wurden mit drei Tl gemischten Getreideflocken, einem kleinen Yoghurt, vier EL Magerquark, Wasser, der abgezupften Foto-Dekoration und zwei TL Rohrzucker ergänzt, gemixt, getrunken, und alles war gut.

Fazit: Mein Lieblings-Smoothie ist gar kein Smoothie; Nichts gegen Obst zum Trinken, aber bitte nicht immer, und auf „echte“ Smoothies, die wohl doch nur eine vorübergehende Mode sind, kann ich verzichten.

Weitere Links:

Johannisbeercreme

Ginger Ale

Wie weit auf Zucker verzichten?

Kombucha – das Diätgetränk?

Kurz notiert: Apokalytische Hamburger, Neuer Pass, Broschüre über Gewürze, virtuelles Gift, Soja und männliche Unfruchtbarkeit

Sieben apokalytische Hamburger

stellt diet-blog vor. Sprachkenntnisse sind nicht erforderlich, die Monsterburger werden im Bild vorgestellt.

 

Mit oder ohne Diabetes ist ein Fitness-Pass das Mittel der Wahl, wenn man effektiv Übergewicht bekämpfen will:

Trimm-dich-fit-Pass

beim Diabetes-Weblog (der so ganz ohne Kommentarfunktion auskommt – Diabetes- die Krankheit ohne Kommentar???) finden wir den Hinweis auf den “Trimm-dich-fit-Pass”.

Darin finden sich viele wertvolle Tipps für einen aktiveren Alltag mit Diabetes. Wer sich den kostenlosen “Trimm-dich-fit-Pass” bestellt, kann gleich zu Hause mit dem “Trimm-dich-fit-Programm” starten.

Schön: Interessierte können sich den „Trimm-dich-fit-Pass“ telefonisch beim Accu-Chek Kunden Service Center unter 0180-2000165 (Mo. bis Fr. zwischen 8 und 18 Uhr; 6 Cent/Gespräch aus dem Festnetz der Deutschen Telekom, ggf. abweichende Preise aus dem Mobilfunknetz) bestellen.

Für heute war ich, um 13 Uhr, der erste Besteller, aus purer Neugierde. Es muss sich um einen „Folder“ handeln, die Dame am Telefon wusste, jedenfalls ohne Computer, überhaupt nichts von der Broschüre.

Ich habe erst gar nicht gefragt, ob 1 X Lesen zum abzunehmen, und wie lange man die Broschüre anwenden muss 😉

Kräuterbroschüre, kostenpflichtiger Download

Eine Seite, die alle möglichen Kräuter darstellt, hatten wir hier gestern vorgestellt. Beim AID kann man etwas ähnliches (?) downloaden, und das gegen Gebühr.  (Nach einem Hinweis von Nicole).

Natürlich ist es vollkommen korrekt, gedruckte Produkte nur gegen Gebühr herauszugeben; würde doch die unaufgeklärte Masse sagen:

„Die haben einfach Geld übrig und dann lassen sie Broschüren erstellen. Anschließend kann man Messen besuchen (kostet ordentlich Spesen und Gebühren) und hat gleich n paar Broschüren zum verteilen, muss nicht mehr diskutieren, kann das Publikum abspeisen.

Und das Publikum ist froh, wenn es zu Hause eine Altpapiertonne hat, die ist dann nach so einem Messebesuch gleich halb voll… „

Was allerdings die Gebühr für einen simplen Datensatz rechtfertigen kann, bleibt ungeklärt.

Virtuelles Haschisch gegen virtuelles Geld

Was nutzt die schönste Gesundheitliche Aufklärung, wenn derweil unsere Jugend zum Rauschgifthandel verführt wird?

Nichts anderes tut offenbar das „Hanf-Spiel„, und unsere Ordnungsorgane lassen das muntere Treiben zu.

 

Sojaprodukte vermindern Anzahl der Spermien

Was für Frauen in den Wechseljahren empfohlen wird – Sojaprodukte, die pflanzliche Östrogene enthalten, muss für Männer nicht unbedingt das Beste sein.

Die „Ärztliche Praxis“ jedenfalls berichtet von einer Studie, laut der Patienten mit hohem Sojakonsum nur die Hälfte oder ein Drittel der normalen Spermienzahl produzieren konnten.

Den Link zu der Studie über Östrogen und Hopfen finde ich jetzt gerade nicht. Irgendwann hatte es auch mal einen Artikel über Hähnchenfleisch und das Wachstum der männlichen Brust gegeben.

Da wird es doch Zeit, „männlich“ und „weiblich“ neu zu definieren.

 

 
Alles im Lot?
Ene Runde Kalorien zählen?

Gut gewürzt – Balkonkräuter – Gartenkräuter – getrocknete Käuter – Salz

Vorab: Das hier soll kein weltbewegender Artikel werden. Aber Aktualität beim Bloggen macht Spaß, also gibt es hier ein tagesaktuelles Photo: Frisches

Basilikum

Vor knapp zwei Monaten im Balkonkasten – wahrscheinlich etwas zu dicht – ausgesät, haben die Pflanzen sich prächtig entwickelt.
Die Blätter sind etwas weniger zart als gekaufte Ware aus dem Supermarkt, von Geruch und Aroma her aber um den Faktor drei kräftiger.

Nun habe ich nicht vor, eine Serie von Seiten über Kräuter zu machen – möchte deshalb hier die „Kräuter- und Gewürzseiten“ von Gernot Kautzer empfehlen. Auf seiner Seite gibt es auch einen Link zu einer Ausstellung vom 4.5. bis 18.8.2008 in Göttingen, von dieser Webseite stammt das folgende Zitat:

Botanisch betrachtet sind Gewürze hochgradig wunderliche Geschöpfe. Warum erzeugen die Pflanzen überhaupt stark riechende und schmeckende ätherische Öle und welchen Nutzen haben solche Eigenschaften für das Überleben? Spannend ist hier vor allem die Frage nach den „Motoren“ des Geschmacks. Dank moderner Untersuchungsverfahren der Chemie wissen wir heute schon sehr viel darüber, welche einzelnen Bestandteile von ätherischen Ölen ganz bestimmte Aromaeindrücke hervorrufen. So haben diese Inhaltsstoffe auf vielerlei Weise auch in anderen Bereichen wie der Parfümindustrie und der Medizin Einzug gehalten.

„Chili, Teufelsdreck und Safran: Zur Kulturgeschichte der Gewürze“

Spannend ist an diesem Thema auch, wie verschiedene Kulturen zu unterschiedlichen Geschmacksrichtungen tendieren, und wie solche „fremden“ Einflüsse bei uns „einsickern“ – Ingwer wird kaum noch als exotisch empfunden, während wir die Kenntnis einheimischer Kräuter mehr und mehr verlieren.

Antiquiert wirkte zwischenzeitlich auch Salz ohne Rieselhilfe, das heute wieder, bei einigem Suchen, zu finden ist. Es hat etwas – verhält sich irgendwie weniger staubig, und im Salzfass aus Holz wird es auch nicht klumpig.

 

 

Alles im Lot?
Oder lieber eine Runde Kalorien zählen?

Wartungsarbeiten und Designwechsel

Heute möchte ich hier Tung-Do vorstellen. Er ist Autor bei WPDesign, und von dort stammt das neue Template, das hier eingesetzt wird.

Wie es sich bewährt, wird sich noch zeigen; ein optisch ähnliches aus einer deutschen Softwarschmiede hatte sich zunächst gut angelassen, dann aber als Schrott herausgestellt: Der Autor hatte zwar Anfangs viel Enthusiasmus, dann aber die Lust verloren, die doch vorhandenen Fehler auszubügeln.

Beim Upgrade auf eine neuere WordPress-Version hatte sich hier auch eine Endlosschleife eingeschlichen, so dass das Fressnet-Blog einen Tag lang stillag – Der Service bei Strato fühlte sich nicht zuständig und enthielt sich des Kundesndienstes.

Ein weiteres Plugin liefert nach einigem Zicken auch Statistiken.

Da wird es mal wieder Zeit für gute Vorsätze, und in Zukunft kümmern wir uns hier wieder nur noch um die reine Diät, ohne Zusatzstoffe, ohne Gentechnik und unverfälscht.

Die neue Diät: Portionsdiät

schnell abnehmen

Nudel-Diät

Eine übersichtliche Zusammenstellung von Rezepten mit Reis (“Rezepte für die Reis-Diät”) gibt es nach “Klick” auf das folgende Banner:

14-Tages-Diätplan für Reisdiät

Frische Kommentare

  • Michael: Der Gedanke mit den kleinen Schritten gefällt mir. Gerade beim Abnehmen bringt es...
  • Anja: Hallo, einen sehr schönen Blog hast du da. Ich werde mich mal etwas umschauen, denn auch...
  • N. Lang: Ein sehr schöner Bericht, beim lesen beschleicht einen direkt die Lust es doch selbst...
  • Sabrina: Schön, dass du bei der Bilanz dabei bist! Mit Spirulina und Algen zu experimentieren,...
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