Sixpack plus Sixpack – Was kommt dabei heraus?

Noch haben die beiden ja offensichtlich gute Laune.

Doch beim Trinken kommt der Hunger, und dann kommt zum Sixpack Flüssigbrot der Sixpack aus watteweichen Brötchen mit fetter Fleisch- und Käseeinlage. Für diese glänzend präsentierten Teile gab es neulich noch Rabattmärkchen – den Rabatt verfallen zu lassen, war aber in dem Fall eine wirklich leichte Übung.

Ganz klar, dass man den Bauch auch auf diese Weise trainieren kann.

Was bei diesem Training dann herauskommt, wird aber nicht gezeigt. Aber bald dürfen wir ja wieder „Olympiade schauen“ und werden dabei  bestimmt den einen oder anderen gestyten Körper bewundern dürfen.

Die sind dann – natürlich immer nur in Ausnahmefällen – heftig gedopt, und mit Gesundheit hat das dann auch nichts mehr zu tun. Die gezeigte Fröhlichkeit – das ist ein Trick der Regie.

Aber, und das ist die gute Nachricht für heute: Weder diese Einkäufe noch jener Fernsehkonsum sind ein „Muss“.

Und noch eine gute Nachricht: Ausgewählte Übungen zum Sixpack sind beim Bandscheiben-Blog zu finden.

Narzissmus und Diät
Alles im Lot?

Abnehmen mit Erfolg im zweiten Diätquiz

Nach dem grossartigen Erfolg des ersten Diätquiz – einige Teilnehmer sollen allein durch die geistige Anstrengung so viele Kalorien verbraucht haben, wie eine 40-km-Radtour fordert 😉 – ist es mal wieder so weit:

Bitte konzentriert Euch, beantwortet die Fragen und merkt oder notiert Euch Eure Lösungen!

1.)

Ein Smoothie ist

a.) Ein Stofftier mit samtigem Fell
b.) ein Ausdruck für Kuschelsex
c.) ein mittels Ananasenzym „butterweich“ gemachtes
PSE-Schweine-Schnitzel
d.) Obstpüree mit samtigem Abgang

2.)

Qui-Gong-Kugeln sind

a.) die taiwanesische Bio-Alternative zur „Ferrero-Kugel“
b.) Beim Schattenboxen zum Jonglieren verwendetet Spezialkugeln
c.) neutralisierte Wortschöpfung zur Bezeichnung von „Geisha-Kugeln“
d.)Metallkugeln mit eingebautem Klangwerk, die der Kräftigung der Hände dienen

3.)

Schreibweisen und Bedeutungstest

a.) Protei-Nasen entstehen beim unsauberen Verstreichen von Protein
b.) Protei-Nasen sind gentechnisch manipulierte Protei-Detektoren
c.) Pro-Teina-Sen – Kampfruf der japanischen Männerbewegung
d.) Proteinasen – Plurale Form eines anderen Wortes für „Enzym“

4.)

Rätselbild:

Hier ist folgendes abgebildet:

a.) Krampf oder Schwellungen an der Hand
b.) Detailansicht eines Haifischs, der ohne Rückenflosse jagt
c.) Die Antwort, mein Freund, kennt nur der Wind…
d.) Frag nach bei Nicole, die wird es Dir schon sagen…

Was die Auflösung und die Bewertung Eures Diätwissens betrifft, schaut einfach bei der Auflösung des ersten Quiz‘.

Narzissmus und Diät
Alles im Lot?

Die Traumfigur mit formoline, das Wunsch-gewicht mit fressnet

 

Zu den Zumutungen, die der „Blätterwald“ uns aufhalst, gehören Kostenlose Beilagen, die übers Fernsehprogramm [2] [3] zu berichten vorgeben.

Dass wir, ob wir wollen oder nicht, immer wieder mit Klischees aus der Mottenkiste konfrontiert werden – das gehört sozusagen zu den Nebenkosten.

Eine auf faltenfrei umgerenderte, gealterte Diva, einträchtig neben einem Model, das bei der Aufforderung zum Abnehmen gebraucht wird, auf der Titelseite.

„Abnehmen“ ist hier rot und groß gedruckt (wenn auch nicht fett – gedruckt, das wäre wohl irgendwie unpassend), eindeutig ein Imperativ. Dazu der unverbindliche Slogan: „Leichter zur Traumfigur … formoline“.

Rezeptfrei und aus der Apotheke – wie die Schüssler-Salze, die jeden rechtschaffenden Pharmazeuten in Erklärungsnotstand bringen.

Dabei geht es gar nicht um pharmazeutische Eigenschaften irgendwelcher Quellstoffe, die vielleicht Fett an sich binden können – Fett kann man ja einfach weglassen und ballaststoffreich essen, sondern um die Traumfigur, wie die Werbung bereits besagt.

Wer aber hat schon einmal einen Traum, in dem eine Traumfigur vorkommt, gehabt?

Die Traumfigur ist doch eher ein Produkt des Tagtraums, der, intensiv genug geträumt, der Trance nahekommt, oder dem Erlebensmodus während eines Films, oder dem Kaufrausch, den die Shopping-Kanäle bei ihren Kunden erzeugen.

Wer gerne von seiner Traumfigur träumt – es ist ja nichts dagegen einzuwenden – soll also gerne weiterträumen.

Der Schritt vom Traumgewicht zum Wunschgewicht ist jedenfalls der erste Schritt zum Wunschgewicht.; was das betrifft, kommt es nur noch auf die richtigen Schritte in der richtigen Reihenfolge an.

Wie tauglich der „Kreuzschritt zur Seite“ hierbei ist, wird noch nicht verraten – nur soviel: Wer hier Fehler macht, bekommt einen Knoten in die Beine und fällt auf die Nase. Lassen wir uns also etwas anderes mehr einfallen…

[Fortsetzung folgt]

Links zum Thema

Vom Traumgewicht zum Wunschgewicht

und weitere Links im obigen Text

 

 

Narzissmus und Diät
Alles im Lot?

Vom Bananenlaster zum Bananenblues

LasterOhne Worte kommt dieser LKW aus, und vermittelt doch eine Botschaft – wahrscheinlich etwas wie „Wenn ich Bananen essen will, muss ich auch akzeptieren, dass Banaenlaster auf der Autobahn fahren.“

Also wieder mal ein Beispiel dafür, wie wir mit subtilen Botschaften zugemüllt werden, und diese gleichzeitig mit sachlichen Informationen verarbeiten müssen.

Das Bild könnte auch dazu anregen, über die Arbeitsbedingungen auf den Bananenplantagen nachzudenken, über den Kaloriengehalt der Banane oder sonstige banale Themen.

Wer bis jetzt noch keinen Bananen-Blues bekommen hat, kann ihn sich wenigstens ansehen:

Und spätestens beim Mitsingen, oder bei der nächsten Banane, könnte es passieren…

Lassen Sie doch einfach die Heizung aus, machen Ihre Smoothies selbst und: Laufen Sie!

Bloss keine Heizung!

Sarrazin – das ist kein Wanderzirkus, sondern der Nachname zu Thilo, und Thilo Sarrazin (SPD), empfiehlt, zum Energiesparen die Heizung im Winter auf 15 bis 16 Grad Celsius zu drosseln und sich warm anzuziehen.
So eine Meldung aus der Rubrik „Kurioses“ hat – im Sommer – doch etwas erfrischendes. Aber mal im Ernst: 15 oder 16 Grad?

Smoothie oder Milchmischgetränk?

Dass hausgemachte Smoothies den gekauften haushoch überlegen sind, setzen wir mal als bekannt voraus. Wenn auch die DGE fleißig über die Smoothies berichtet („Smoothies in aller Munde„), lässt das auf deren wachsende Bedeutung für die Volksernährung schließen, wobei wir auch deren ethische Bedeutung ins Auge fassen sollten.

Erbeersmoothie und Carob-Bananedrink

Was ein „Trimm-Dich-Pass“ ist, wissen wir jetzt auch: Ein paar Übungen, die auf einem widerspenstigen Folder abgedruckt sind, den man auch noch dem Arzt vorlegen soll. Der wird sich freuen, derart noch auf ein bestimmtes Gerät zur Blutzuckermessung hingewiesen zu werden.
Fruchtzuckerreich darum gleich das passende Smoothie (mit Erdbeeren und, wegen der Farbe, ein paar EL Heidelbeersaft).

Über die Bedeutung von Carob bei der Diabetesbehandlung wissen wir ja noch gar nichts, aber das passende Mischgetränk (Banane, Carob, Kakaopulver, Schokolade, Haferflocken), das ein komplettes Frühstück (und keine Zwischenmahlzeit – so etwas ist gestrichen!) ersetzt, muss der Arzt dann bitte auch gleich beurteilen.

„Trimm Dich fit“ –
Schritt für Schritt zu besseren
Blutzuckerwerten

– Das war das Motto beim „Trimm-Pass“, bei dem allein das Porto auf 1,45 EURO kam – wäre doch besser, die Firma Roche würde das Geld gleich an die örtlichen Sportvereine schicken, denn bei mindestens einer der vorgesehen Übungen fallen Ungeübte garantiert auf die Nase.

Narzissmus und Diät
Alles im Lot?

Dünn sein beginnt im Kopf – und alles ist eine Frage der inneren Einstellung?

In der Rückschau auf einen Artikel mit der Überschrift „Abnehmen beginnt im Kopf“ tauchte wieder der Satz “Der Mensch denkt, der Bauch lenkt” als eine noch zu überprüfende These auf.

Bauchgefühle, Emotionen scheinen ja – zumindest im Fall des Hungers und der Sättigung – im Bauch zu entstehen; genauer gesagt, können wir sie dort lokalisieren. Angenehmere Gefühle scheinen manchmal „vom Herzen her“ zu kommen, dort kann aber auch Angst lokalisiert werden, Wut etwa im Nacken, ganz und gar unbestimmtes wieder im Kopf, als Schmerz bis hin zur Migräne.

Neben den unmittelbaren Gefühlen verfügen wir über „gewachsene“ innere Einstellungen, und aus dem überlieferten Wissen, dass „Alles Kopfsache“ sei, resultieren mehr oder weniger drastische Leitsätze:

  • Ich hungere mich nicht aus, ich perfektioniere meine Leere!
  • Das ganze Leben ist eine Modeschau!
  • Es ist besser dünn zu sein und tot, als lebendig und dick!
  • Wer schön sein will, muss leiden!

Das waren vier Elemente aus einem „Pro-Ana-Katechismus“, das Abnehmen wird hier zur Religion gemacht, die fanatisch betrieben, für keine anderen Gedanken und Bedürfnisse mehr Platz lässt: Auch die Fraulichkeit, Geschlechtlichkeit wird „ausgehungert und ausgetrocknet“.

Zum Glück lassen solche Ansätze zur Gedankenkontrolle sich nicht immer 1:1 in innere Einstellungen übersetzen, Affirmationen und Mantras sind nicht mehr als eine nette Übung, was im Kopf entschieden wird, hängt vom Selbstbild und vom Selbstbewusstsein ab, dabei ist es bestimmt nicht immer der Verstand, der das Verhalten steuert, zumal, wenn er zum Beispiel zu viele Persönlichkeitsanteile koordinieren oder akuten/ latenten Stress neutralisieren soll.

Zum Selbstbild gehört eine Mischung aus unterschiedlichen, alten Bildern und aktuellen Rückmeldungen – dem Stichwort „Körperschema“ wäre hier durchaus mehr Aufmerksamkeit zu widmen.

Zum Selbstbild gehört auch, sich auf einer „Selbstbeherrschungsskala“ einordnen zu können – nach dem dritten Jo-Jo-Durchlauf dürfte die Selbstbeurteilung nicht mehr allzu eindeutig ausfallen.

Bei der obigen Aufzählung von Leitsätzen haben wir es andererseits mit der Karrikatur von Selbstbeherrschung, der ein gieriges und unkontrolliertes, Bedürfnisse abwehrendes Selbst gegenüber stehen dürfte, zu tun. Da wirkt die Empfehlung zur flexiblen Verhaltenskontrolle auch etwas hilflos und unpassend.

Dass die Menschen eine ständige Einschränkung nicht aushalten, ist wohl eine uralte Erkenntnis: Je strenger, desto schlimmer ist tendenziell der Rückschlag. Askese ist nichts für jedermann, eine Gesellschaft, die zu 100 % aus Mönchen und Nonnen (bei denen geht es für den Rest des Lebens nur um das Seelenheil) besteht, wäre bald am Ende.

Die rücksichtslose Strenge (Der Begriff „Anorexis“ kommt aus dem Griechischen und bedeutet „frei von Begierde, frei von Hunger sein“), die hier rigide propagiert wird, ist die Kehrseite des aus Vernunftgründen ausgesprochenen „Nein“ – sozusagen ein „Nein aus Unvernunft“.

Eher gewohnt sind wir die Unvernunft, mit der im Trotz ein „Nein“ nicht akzeptiert wird: Was die „flexible Verhaltenskontrolle“ anstrebt, das „etwas weniger“ oder „in Maßen“, kann das trotzige Kind nicht verstehen; es wird sich (Motto: Alles oder Nichts) darüber hinwegsetzen – mit allen Mitteln.

Dabei hat, wer die Flexible Selbstbeherrschung beherrscht, durchaus Vorteile.

Narzissmus und Diät
Alles im Lot?

Heiße Tage – Kalte Zuccini-Suppe – Rezept mit Bild – und die heiße Variante

Eine selbstgemachte Gemüsebrühe war bereits fertig, und einen Schweißausbruch wegen heißer Suppe konnte ich auch nicht brauchen.

Mit etwas Zitronensaft schmeckt vieles „erfrischend“, Schärfe kam durch zwei Teelöffel Essig, in dem seit zwei Wochen etliche Chilischoten eingelegt sind, hinzu, geraspelte Zuccini gaukelte etwas Substanz vor.

Diese fast kalorienfreie Suppe kann ja nicht sättigen, aber man kann beruhigt zwei Teller davon essen, und beim zweiten Teller gab es auch noch eine Scheibe getoastetes Brot (nicht: Toastbrot) dazu.

Zuccinisuppe – Variante 2

Die heiße Variante ist auch sehr schnell zubereitet: Eine Zwiebel, eine Kartoffel werden gewürfelt und angebraten, die gewürfelte Zuccini kommt etwas später hinzu.

Mit einem Becher Yoghurt und einer Tasse Milch pürieren, so dass die Suppe noch stückig bleibt.

 

Narzissmus und Diät
Alles im Lot?

Arteriosklerose, Burger und Abschreckung…

Dass hier etwas abschreckendes kommt, steht ja bereits in der Überschrift.

Also kann ich hiermit auch niemandem „viel Spass“ wünschen – sorry.

Nächstes Mal wieder…

Kurz notiert: Naschkontrolle, 39,90, Ovomaltine vs. Carob, Schlank und stolz, Rezept-Spende

High-Definition

Was die Seite „Naschkontrolle “ mit kontrolliertem Naschen zu tun hat, weiß ich wirklich nicht. Der Name allerdings ist doch richtig nett.

Vielleicht gibt es ja einen Zusammenhang zwischen Fotographieren und Naschen? Wie auch immer – jedenfalls gibt es einen HD-Zeitrafferfilm aus den Anfängen einiger Sonnenblumen und vieles mehr…

Das Problem der Werber

… nämlich, krass gesagt, Scheiße als Konsumgut zu verkaufen, ist jetzt auch im Kino angelangt. Filmbesprechung zu neununddreissigneunzig bei Nicholas Lam-Thien.

– (Da wir für IVY sowieso nichts mehr ausgeben, können wir auch ins Kino gehen.)

Ovomaltine oder Carob?

Ovomaltine 377 kcal/100 gr.,
Carob 222 kcal/100 gr.

http://de.wikipedia.org/wiki/Ovomaltine

In einer Stellungnahme der deutschen Verbraucherzentralen heißt es: „Ovomaltine enthält vor allem Kohlenhydrate und dies in geballter Form von Zucker, Glucosesirup und Honig. Daraus erklärt sich auch der hohe Energiegehalt. Ovomaltine ist daher kein vitales Getränk und auch nicht als Durstlöscher geeignet. (…) Wir halten Ovomaltine schlicht für überflüssig.“ (Quelle: Arbeitsgemeinschaft der Verbraucherverbände (Hg): Gesundheitskost – gesunde Kost?, 5. Aufl., Düsseldorf 1996)

Schlank und stolz

Aus dem Adipositasblog der Spessartklinik (warum es dort wohl so still ist?) kennen manche schon den Erfahrungsbericht von Susanne Schmidt übers konsequente Abnehmen.
Jetzt gibt es auch in der Freundin einen Bericht über sie; Zitat:

Pummelig war ich schon von klein auf, das hat aber niemanden gestört, im Gegenteil. Ein wohl­genährtes Kind galt bei uns als gesund, und immer wenn man mal ein bisschen Kummer hatte, hieß es: „Iss erst mal was, dann wird das schon wieder.“ Ich kann auch nicht sagen, dass wir uns schlecht ernährt hätten. Es gab immer Obst und Gemüse, alles frisch aus dem Garten. Aber eben auch Trösterchen wie Kuchen und Schokolade. … Warum ich immer mehr zunahm? Heute bin ich sicher, dass es seelische Ursachen hatte. Ich komme aus einer Familie, in der es öfter mal Prügel gab und man Pro­bleme nicht aus­sprach, sondern in sich hineinfraß. Ich habe gelernt, mir bei Frust ein dickes Fell zuzulegen. Und je dicker ich wurde, desto frustrierter war ich. Ein Teufelskreis.

Kochen, Fotographieren, Rezept aufschreiben und spenden

An einer Aktion der Hüttenhilfe kann man teilnehmen, indem ein „afrikanisch angehauchtes Rezept mit Bild“ zugesendet wird.

Wir spenden pro afrikanisches Rezept mit Bild 5,00 Euro an Sonnenenergie für Westafrika e.V.! Je mehr Leute mitmachen, desto mehr Geld kommt also zusammen. Das Rezept muss von Euch geschrieben und das Foto von Euch geschossen sein. Das Rezept ist exklusiv für huettenhilfe.de bestimmt und Ihr seid damit einverstanden, dass wir das Rezept unter dieser Creative Commons Lizenz veröffentlichen. Natürlich gibt es von jedem Gastbeitrag einen Link auf die Website des Urhebers, sofern dieser eine besitzt.

Eine Runde Kalorien zählen oder Kohlsuppendiät
Alles im Lot?

Lohas, Ivy, Community oder wie der Chefkoch mit Bananen-Nusskuchen Erfolg hat

Wenn der Chefkoch am frühen Morgen 19.976 User  online, angemeldet 210,  108.065 Rezepte, 408.482 Themen, 6.864.846 Beiträge vermeldet – dann könnte das rentabel sein.

Das gleiche Verlagshaus – Burda – wollte nun auch den voraussichtlich wachsenden Markt der LOHAS bedienen, entwickelte „IVY“ und ließ die mal machen.

Wir kennen nicht die Logfiles, nicht die Abrufzahlen, nicht die Ziffern über die Communtity.
Irgendwo in diesem Zusammenhang wird auch die Entscheidung, Ivy einzustellen, gefallen sein.
Die Seite komplett vom Netz zu nehmen, ist wie ein Verwischen der Spuren. Betriebsgeheimnis bleibt, was da passiert ist, Firmengeheimnis.
Welche User welche Kommentare abgegeben haben, und die Inhalte – das ist alles gelöscht.

Etwas „IVY-TV“ liegt noch auf den You-Tube-Servern. Die Suchmaschinen haben noch den Anriss von ein paar Artikeln:

Die gute Tat des Tages bei IVY: Einfach machen. Heute: Weniger …
24. Juli 2008
Wir nennen das die Politik der kleinen Schritte: Jeden Tag eine gute Tat, und die Welt wird ein bisschen besser. Täglich finden Sie ab sofort auf IVYworld.de eine gute Idee, mit der Sie der Welt etwas Gutes tun können. …
ivyworld.de – News –

IVY-Heroes: Captain Paul Watson, Sea Shepherd
4. Juli 2008
Jeder Einzelne macht einen Unterschied wenn es darum geht, die Welt besser zu machen. Wer nicht aufgibt, wer eine große Idee hat – wer an das Gute glaubt und dafür einsteht, ist ein IVY-Held. Teil 1: Paul Watson.

Der IVY-Kandidaten-Check der US-Präsidentschafts-kandidaten:
16. Juli 2008 Dirk Schönlebe 
Bis zur US-Wahl sind es noch ein paar Wochen – IVY hat sich die energie- und umweltpolitischen Standpunkte der Kandidaten angesehen.

Ivy war ein Versuchsballon. Die User waren nicht ganz unkritisch, um nicht zu sagen: Skeptisch. Das Programm war nicht immer mitreissend; die Idee mit den Videos vielleicht zu einfach.

Wahrscheinlich hat auch die Berichterstattung nicht ins Konzept der bisherigen Werbekunden gepasst.
Echte „LOHAS-Produkte“ brauchen keine Werbung. LOHAS bedeutet doch auch Konsumverzicht.
HEALTH kommt nicht von Fertigpizza und schnittigen Autos. Spiritualität braucht keine Werbeposaunen. Die Mauern von Jericho sind vielleicht wegen ein paar ganz leisen Tönen, oder wahren Worten zusammengebrochen.

Burda dürfte mehr wissen über potentiellen die IVY-Kunden, als die dünne Pressemitteilung aussagt. Das wären vermutlich nicht mehr diese braven Schafe gewesen, wie sie beim Chefkoch noch ihre Rezepte eingeben.

Mit der Nachhaltigkeit, das ist nicht so einfach. Bei dem Thema muss man auch mal in Vorlage treten.

Warum Ivyworld gescheitert ist, weiß Manuel. Mir scheint ja, die alten Medien haben insgesamt eine Glaubwürdigkeitskrise, die nicht mehr zu beheben ist. In welchem Blättchen hatte der Herr Bankhofer  immer wieder seine wertvollen Gesundheitstipps verbreitet?

Das Strickhäschen aus obigem Video – um das nun doch noch ausdrücklich zu sagen – das hat vielleicht weniger Relevanz als ein Artikel über die Multireibe und Konsorten; hier haben wenigstens die Fotos eine hohe Qualität. 

.
.

Artikel: Lohas, Nachhaltigkeit, Politik Lohas, Nachhaltigkeit, Politik

Frische Kommentare

  • Michael: Der Gedanke mit den kleinen Schritten gefällt mir. Gerade beim Abnehmen bringt es...
  • Anja: Hallo, einen sehr schönen Blog hast du da. Ich werde mich mal etwas umschauen, denn auch...
  • N. Lang: Ein sehr schöner Bericht, beim lesen beschleicht einen direkt die Lust es doch selbst...
  • Sabrina: Schön, dass du bei der Bilanz dabei bist! Mit Spirulina und Algen zu experimentieren,...
  • ClaudiaBerlin: Mit all meiner fortgeschrittenen Lebenserfahrung kann ich sagen, dass das mit den...

Rubriken

Archive

Motivation