Geschrumpfte Wasserflaschen als Sportgerät

Als leichte Hantel sind die kleinen Wasserflaschen ja durchaus im Einsatz, bei schnelleren Bewegungen lassen sie sich aber nicht so wirklich gut greifen.

Kürzlich hat Nicole auf „Pimpyourself“ ein nettes kleines Gerät vorgestellt, mit dem Übungen möglich sind, die die tiefe Muskulatur trainieren, das Bindegewebe soll gestrafft werden und auch ein präventives Rückentraining sei durch die minimale Bewegungsamplitude möglich.

Tja, und das alles bereits bei fünf Minuten am Tag…

Zu dem „Brasil“ genannten Gerät gibt es ein PDF mit einigen Übungen…

Wer zunächst mal probieren will, wie die Arbeit mit so einem Schüttelei sich anfühlt, kann (fürs Erste) ja mal so eine Halbliterflasche relativ einfach verändern: Banderole entfernen, und Flasche in der richigen Geschwindigkeit über Feuerzeugflamme drehen; die Flasche schrumpft und bekommt schneller eine Taille, als wir das je erreichen.
(Für den Erfolg dieser Massnahme und mögliche Folgeschäden kann keine Haftung übernommen werden; zu Risiken und Nebenwirkungen bitte Arzt, Apotheker oder so befragen!)

Somit liegt sie recht gut in der Hand, und es kann nach Anleitung gesportelt werden. Nebenbei: Die Übungen heißen Übungen, weil man sie üben muss. Wenn Trainer/innen) die Übungen vormachen, geht das meist ganz gut, weil sie bereits geübt haben…

In diesem Falle wurde einfach Salz eingefüllt, Sand vom nächsten Spielplatz geht genauso gut, oder Zucker mit Vanilleschote…

Es gibt auch Plastikflaschen mit aromatisierter Molke, die bereits nahezu die Idealform haben, so etwas konnte ich allerdings nicht kaufen, weil es wahrscheinlich ungenießbar ist, und ich keine Lebensmittel wegwerfe.

Nachtrag:

Das Training mit der Schrumpfflasche ist offensichtlich zu empfehlen. Es empfiehlt sich, die Übungen in der angegebenen Reihenfolge durchzuführen.



Narzissmus und Diät

Alles im Lot?

Japanisch abnehmen mit Morgen-Bananen-Diät

Also, der Diätwahn ist auch in Japan angekommen; nicht erst seit heute – aber muss man auch immer so aktuell wie die Bild-Zeitung Tageszeitung sein?

Die „frohe Kunde von der Bananen-Diät“ ist ein Lehrstück über die Leichtfertigkeit, mit der verunsicherte Verbraucher sich Verhaltensregeln aufschwatzen lassen, um anschließend mit diesen Regeln nicht zurecht zu kommen und von einer „Diät“ zur anderen zu pendeln, natürlich ohne dabei jemals auf einen grünen Zweig zu kommen.

Allzu originell ist die Idee, sich mit einer Obstsorte von Fettpölsterchen befreien zu wollen, ja nicht – die „Grapefruit-Diät“ und die „Ananasdiät“ sind ja vielleicht noch erinnerlich. Das zugehörige Regelwerk (der Katechismus) besteht aus 10 Punkten, ist für Freunde von Verhaltensvorschriften schnell auswendig gelernt, ansonsten einfach lächerlich:

  • Banane am Morgen (Du darfst auch zwei Banane essen, aber sie müssen roh sein – nicht gekocht, gebraten oder gefroren!)
  • Mittag- und Abendessen nach Belieben. Aber: Das Abendessen nicht nach 20 Uhr.
  • Keinen Nachtisch…
  • Bei den Mahlzeiten: Essen, bis Du satt bist, ohne vollgestopft zu sein; nach dem japanischen Motto: „Hara hachibu ni isha irazu“ – „wenn der Magen nur zu vier Fünfteln gefüllt wird, brauchst Du keinen Doktor“.
  • Getränke: Nur Wasser
  • Beim Essen: Gegenüber dem Essen aufmerksam sein!
  • Ein Nachmittags-Snack ist erlaubt
  • Früh zu Bett gehen
  • Die Nahrungsaufnahme protokollieren – d.h. Ernährungstagebuch führen
  • Sport: Nur, wenn Du möchtest

So weit Teil eins des üblichen Diät-Rituals. Teil zwei wäre dann die ausführliche Erläuterung der einzelnen Punkte, oder, bei „kritischen Texten“, die Kritik.

Traditionelles japanisches Essen ist ja eigentlich gesund genug, dass die Menschen dort ein hohes Lebensalter erreichen, ist Beweis genug.

Bei einem je nach Reifegrad schwankenden Kaloriengehalt der Banane und der Unbestimmtheit der „sonstigen Lebensmittel“ bleibt die „Bananen-Diät“ vielleicht auch ein Glücksspiel.

Sinnvolle Traditionen werden mehr und mehr über Bord geworfen; die „japanische Morgenbanane“ ist wohl nur ein winziges Bruchstück im Umbruch von Tradition (die im aktuellen System nicht mehr rentabel ist) und Moderne (in der wir unser Verhalten selbst steuern sollen,  oder eben „neumodischen Regeln – siehe oben – folgen sollen).

Für hiesige Verhälnisse empfiehlt sich am ehesten noch, den Tag nicht mit „Banane pur“, sondern mit einem ausgedehnten Müsli zu beginnen. Das würde im Idealfall dann einen gesunden Apfel von der heimischen Streuobstwiese enthalten – zu dumm, dass die Streuobstwiesen bis auf kümmerliche Reste abgeholzt und überbaut sind, und die Mehrzahl der Supermarkt-Äpfel von „ganz weit her“ kommt.

Wenn wir die Japaner mit ihrer Banane-am-Morgen-Manie belächeln, können wir natürlich auch über uns selbst lachen:

Beim „Berliner Kurier“ fand sich noch dieser Eintrag:

Archiv » 2003 » 18. August » Lifestyle – Seite 12

PROF. BANKHOFERS BANANEN-DIÄT

… Nehmen Sie mit der Bananen-Diät in 14 Tagen 10 Pfund ab.
Ein krummes Ding, das Sie so richtig schlank macht

Rank und schlank in den Herbst. Runter mit den Urlaubs-Pfunden auf der Hüfte. Ganz ohne Quälerei. Garantiert. … Im Mittelpunkt: ein gelbes Wunder. … ist … auch von der Weltgesundheits-Organisation (WHO) zur „Frucht der Früchte“ ernannt worden … mit Vitaminen, Mineralstoffen, Spurenelementen, Enzymen und Hormon-Substanzen … mit einer Bananen-Diät Ferien-Pfunde loszuwerden! …  in 14 Tagen 5 Kilo und vielleicht sogar mehr abbauen…. keine Kalorien zählen, sich bloß an die Speisen-Vorschläge halten. … Sie werden fröhlich und ausgeglichen bleiben, einen erholsamen Schlaf finden.

Zum

Diäten-Vergleich

Das "Einkaufsnetzwerk"

Das Bewusstsein für die Pestizidbelastung bei Nahrungsmitteln wird bei Greenpeace geschult:

  • Waschen und schälen Sie Obst und Gemüse.
  • Kaufen Sie Früchte aus der Region, und achten Sie auf robuste Sorten.
  • Bevorzugen Sie Öko-Ware – sie ist in der Regel frei von Pestizidrückständen.
  • Verwenden Sie für Kleinkinder-Nahrung nur Bio-Produkte.

Wer noch mehr tun will, soll „Mitmachen und spenden„.

 

Wobei der Titel der Kampagne – „Einkaufsnetzwerk“ ja eigentlich an ganz andere Inhalte denken lässt.

 

Nur, für eine „Vernetzung an der Basis“ scheint unsere Gesellschaft schon längst nicht mehr geeignet.

Und eine Lösung, eine wirkliche Lösung, wird bei GP auch nicht vorgehalten.

 



 

Narzissmus und Diät

Alles im Lot?

Leilah: Die Sexpertin mit Vollmachten

Hi, liebe FreundInnen,

seit heute habe ich bei Fressnet.de Administrationrechte – das heißt, ich kann meine Beiträge selbst erstellen, ohne sie umständlich erst einreichen zu müssen, und diesen ollen „Webmaster“ zu fragen.

Bin darauf gar nicht vorbereitet gewesen, und hab echt überhaupt keinen Text vorbereitet.

Vielleicht, so hab ich gedacht, schauen wir mal zusammen einen Film an, der ist zwar schon älter, aber passt so ein bisschen zu einer Anfrage, nämlich was es denn so an speziellem Spielzeug für uns Frauen gäbe.

Den Film hab ich zwar nicht selbst gemacht, aber er stammt von einer vertrauenswürdigen Adresse, von Utopia, und die müssen ja wissen, was die ökologisch und ethisch korrekte Zukunft bringt…

Musik ohne Moderation, kostenlose Musikportale und Dauerberieselung – Pro und Kontra

Wer – zum Beispiel – einen Film mit Hintergrundmusik unterlegen will, wird bei einer Veröffentlichung auch an die GEMA denken müssen, und besser auf selbst Gemachtes oder Lizenzfreies zurückgreifen müssen.

Umso mehr verwundert es, wenn „plötzlich“ Musik im Internet verfügbar ist, kostenlos und werbefinanziert. Wir bezahlen also, indem wir Werbung ansehen, anklicken und so weiter.

Die Sache mit den Urheberrechten ist auch irgendwie geregelt; wahrscheinlich so, dass die Künstler das Wenigste von den Einnahmen bekommen. Roccatune funktioniert, hat eine große Titelauswahl, und vermutlich lässt sich das eine oder andere Musikstück auch wiederfinden.

„Gekaufte Musik“ – Im Vinylzeitalter noch die Regel…

Viele Informationen über das Geschäftsmodell, die Absicht, die dahintersteckt, und den Sinn und Zweck erfährt man jedenfalls nicht. Aber es gibt auch ein Firmenblog, und beim Stellenangebot für ein Praktikum ist zu lesen:

roccatune ist ein vollkommen neuer Ansatz, Musik zu hören. roccatune ist eine Plattform, auf der Du nicht nur über 1,5 Millionen Songs von weltbekannten Künstlern wie … hören sondern auch viele noch unbekannte Künstler entdecken kannst. Der Clou: Alle Lieder können kostenlos gehört werden. So oft, wie Du möchtest. Und nicht nur die Songs sondern auch komplette Alben. Somit ersetzt roccatune eine lokale Musiksammlung. Du musst nicht mehr Songs kaufen, Du kannst sie bei roccatune kostenlos hören.

Der Praktikant darf dann Content produzieren, das ist der Stoff, von dem das Web nie genug hat, der Stoff, der unsere kulturelle Wertschöpfung darstellen soll…


Kürzlich hatte ich von einem Musikstück nur noch Melodie und ein paar Fetzen Text, aber nicht Titel und Sänger parat.

Dafür gibt es Suchmaschinen – und Seiten, die die „Lyrics“ wiedergeben. Mit Liedtexten sind zu den Anfangszeiten des Internet Seitenbetreiber populär geworden, bis sie abgemahnt worden sind…

Über das Suchergebnis fand sich dann Jango.com, das ähnlich funktioniert wie auch lastfm.

Es wäre ganz interessant, zu erfahren, in welchem Umfang diese Dienste genutzt werden.

Stundenlange Berieselung mit „Musik, und nur Musik“ dürfte allerdings auf Dauer etwas wenig Anregung sein. Und Nachrichten gibt es bei den Musikportalen ganz bestimmt nicht.



Narzissmus und Diät

Alles im Lot?

Scharfer Avocado-Brotaufstrich mit Meerrettich, selbst gemacht, mit Bild und Chili

Wieder einmal ein Brotaufstrich, bei dem der Mixer die Hauptrolle spielt: Eine Avocado, ein 5-cm-Stück vom Meerettich, eine halbe Chili-Schote.

Das Fruchtfleisch der Avocado, den geriebenen und kurz in etwas Milch aufgekochten Meerrettich pürieren, je nach Festigkeit noch die erforderliche Menge Guarkernmehl untermixen, salzen, und fertig ist der Brotaufstrich.

Avocado ist zwar fett, macht aber die Butter absolut überflüssig, die Fette sind gesund, und Avocado enthält jede Menge Mineralien und Vitamine.

Schmeckt optimal auf frisch geröstetem Roggenbrot.

Linktipp:

Selbst gemachter Braotaufstrich und
Brotbelag, kalorienarm und gesund

Deutsche National Bibliothek: Mit dem Mähdrescher durchs Internet

Kultur zu sammeln und zu archivieren ist schon ein schwieriges Geschäft, und das  ist gesetzlich geregelt.

Was geschrieben und gedruckt ist, sollte für Gegenwart und Zukunft bewahrt werden,  mittlerweile ist dieser Gedanke auch auf digitale Publikationen ausgedehnt worden.

Prinziell gehören auch (welche???)  Blogs in die DNB,

ersetzen und ergänzen sie doch die klassischen Medien in immer mehr Bereichen und sind somit durchaus ein Teil der deutschen Kultur und erhaltungswürdig.

Einer Pflichtablieferungsverordnung entsprechend gibt es eine Schritt-für-Schritt Anleitung zur Ablieferung von periodischen Netzpublikationen, nebst Anmeldeformular („Copyright Deutsche Nationalbibliothek, Marcus Klein / 23.05.2006“), aber – das ist nur eine tote Seite.

Trotzdem, das Surfen bei der DNB ist recht lehrreich; wir erfahren, was „Digitalisate“ sind, und von einer „gesetzlichen  Sammeldefinition“:

„… alle Darstellungen in Schrift, Bild und Ton, die in öffentlichen Netzen zugänglich gemacht werden …“

Aber irgendwie hat die DNB sich doch arg verzettelt beim Digital-Datensammeln nach Vorschrift; schon auf der Eingangsseite ist nun an erster Stelle eine verzweifelte Erklärung:

Webseiten aller Art, z. B. statische und dynamische HTML-Seiten, Weblogs oder Foren, werden noch nicht gesammelt. In einer weiteren Stufe ist das  Harvesting solcher Seiten geplant. …
Netzpublikationen (i.d.R. Webseiten), die gewerblichen, geschäftlichen oder rein privaten Zwecken dienen, sind grundsätzlich von der Sammlung ausgenommen.

Nun, was ist „Harvesting„? Zunächst einmal: Bestimmt kein Deutsches Wort.

 
Nach einer US-amerikanischen Definition:
„In agriculture, the harvest is the process of gathering mature crops from the fields.“

Im Klartext: Die Nationalbibliothek, die noch nicht einmal unter „Nationalbibliothek.de“, wie es sich gehören würde, zu erreichen ist, spricht nur ein gebrochenes Deutsch und plant die Anschaffung eines oder mehrerer Mähdrescher(s), um z. B. statische und dynamische HTML-Seiten, Weblogs oder Foren abzuernten.

Wenn es kalt wird: Indischer Gewürztee

Gestern beim Stöbern gefunden: Das Rezept „Indischer Gewürztee„, und zwar bei Herberts Vollwertblog.
Der Tee wird mit Zimtrinde, Kardamon, Nelken, Korianderkörner und   Ingwer gemacht; wie, erfahrt Ihr über den obigen Link.

 
Meine eigene Marotte, möglichst alle Blog-Beiträge zu bebildern hat mich ja schon viel Zeit gekostet.

Hier zum Beispiel ein Bild, das weißen Tee beim Ziehen zeigen sollte…

Das sind freilich Dinge, die die Welt noch nicht gesehen hat, und noch nie sehen wollte – Das Tee-Ei bei der Arbeit.

Aber, um das einmal abschließen zu sagen: So schlecht wie ihr Ruf sind die Tee-Eier ja gar nicht.

Und, sollte jemandem noch ein weiterer Verwendungszweck für ein Tee-Ei einfallen, so bitte ich um Mitteilung!

Weitere Links zum Thema „Tee“:

Snacken unterwegs: Essen im Stehen, Laufen, fahren – Convenience

Grosslager Fast-food Ein klein wenig unfair, diese Überschrift – tendenziös: Als ob unterwegs nicht auch im Sitzen gegessen würde.
Natürlich isst der Autofahrer, der an der Tanke sich schnell noch ein Schnitzelbrötchen holt, im Sitzen.

Das hat man jetzt auch studiert, bzw. eine Studie zum Außer-Haus-Verzehr erstellt:

Bei der  der European Business School (EBS) in Oestrich-Winkel. Etwa 2.300 Konsumenten aus Deutschland, den Niederlanden und Rumänien haben an der Untersuchung teilgenommen.

Rund sechzig Prozent der Befragten essen und trinken regelmäßig eine Kleinigkeit unterwegs. … Während sich Frauen in Supermärkten, Bäckereien und Metzgereien versorgen, bevorzugen Männer Tankstellenshops, den Imbiss oder das Fastfood-Restaurant.

Über den Einsatz der Thermosflasche ist bei der Studie nicht recherchiert worden, eigentlich schade.
„Talkingfood“ hat die Leckerland-Pressemitteilung heute weitergeleitet.

Dort erfahren wir, dass die von Lekkerland gestiftete Professur an der European Business School (EBS) in Oestrich-Winkel  die weltweit erste Professur für Convenience & Marketing ist  und von der Marketingexpertin Prof. Dr. Sabine Möller gehalten wird.
Hier geht es um „die wissenschaftliche Erforschung von Entwicklungen und Trends im Bereich Convenience.“ So erklärt sich wohl die Studie als solche, und freundlicherweise wurde auch genügend Bildmaterial zur Verfügung gestellt.

„Convenience“ – das ist mal wieder so ein Wort, mit dem die Deutsche Sprache ruiniert wird, und das mit „Bequemlichkeit“ oder „Komfort“ ungefähr übersetzt wäre.

Fertigfutter oder Schnellfutter, oder auch Mahlzeit zum gedankenlosen Verspeisen – frisch und vollwertig ist nicht nötig, und es geht auch ganz ohne Alibi-Salat.

Wie der Name der Oestricher Hochschule schon sagt: Es geht ums Geschäft – hier mit der schnellen „Mahlzeit“. Und überhaupt nicht „ganzheitlich“ um die Frage, unter welchen Bedingungen eine Mahlzeit zu einer gesunden, statt einer runden Angelegenheit wird.

Lange muss man nicht recherchieren, um einem Nachteil der Fertignahrung auf die Spur zu kommen:

„Küche zu vermieten“ warb schon vor Jahren eine Fast-Food-Kette. In der Tat: Die wenigsten können selbst einfachste Gerichte zubereiten. Einen Grießbrei etwa, der jetzt auch in der Tüte angeboten wird. Den Inhalt (92 Gramm – davon ganze 46 Prozent Grieß – für 1,09 Euro) einfach in Milch einrühren und quellen lassen. Genau so geht das – mit 100 Prozent reinem Grieß und Milch ist der Brei nur billiger und gesünder.
Dänemark hat schon vor Jahren den Verkauf von 18 Kellogg’s-Produkten verboten. Gesundheitsschädliche Überdosierungen seien möglich, da Kalzium, Eisen und Vitamine zugesetzt sind. Schweden und Finnland prüfen ähnliche Schritte. Muss der Staat die Bürger vor sich selbst schützen?  [Stuttgarter Nachrichten]

Frauen im Netz und ohne Diät: Forher u.A.

was machen Frauen im Netz? Sie suchen sich eine Frauen-Community. Die offenbar neueste heißt „Vorher„, schreibt sich aber mit „F“, so dass die Adresse „forher.de“ heißt – unheimlich originell, „Für Sie“ gerade mal ins Englische zu übersetzen.

Bei „deutsche-startups.de“ kommt die Seite überhaupt nicht gut an;  Kommentare wie

„Keine Kreativität dahinter, keine schicken Elemente, keine lustigen Gimmicks…usw. ich denke ihr wisst was ich meine“

„ich finds langweilig“ – „content für dümmliche gala-leser“

„Blogdesign aus dem Baukasten“

sind in der Mehrzahl. Was solls – Beauty, Fashion, Entertainment, Astro, Liebe und Stars sind angeblich Frauenthemen und Frauenthemen sind angeblich ein „Boomsegment“. Fragt sich: Wo bleibt der Klassiker unter den Frauenthemen, „die Diät“?

Das Boomsegment soll weiter boomen. Folglich werden die Leserinnen ausgiebig mit Verhaltensvorschriften gefüttert: „Entdeckt eine Frau, dass ihr Partner regelmäßig auf pornographischen Seiten im Internet unterwegs ist … fühlt sie sich gleich … nicht mehr begehrt.“
Quatsch, so eine Aussage. Wenn eine aufgeklärte  Frau entdeckt, dass ihr Partner pornosüchtig ist, weiß sie, dass er ein Problem hat und Hilfe braucht.

Interessant auch, wie z.B. bei der neuen „Laviva“ Frauenthemen definiert werden:

  • Tipps für Küche und Ernährung,
  • Haus und Garten,
  • Mode,
  • Schönheit,
  • Reisen

Auch die Erdbeermädels kommen offenbar ganz ohne eigene Diät-Seiten aus. Dafür bieten sie ein Forum für Dreiecks- und andere Geschichten, bei denen frau nach Registrierung teilnehmen darf.

Und Brigitte? Mann fragt sich fast, wann Brigittes Diät einmal zu Ende ist…

 



 

Narzissmus und Diät

Alles im Lot?

Frische Kommentare

  • Michael: Der Gedanke mit den kleinen Schritten gefällt mir. Gerade beim Abnehmen bringt es...
  • Anja: Hallo, einen sehr schönen Blog hast du da. Ich werde mich mal etwas umschauen, denn auch...
  • N. Lang: Ein sehr schöner Bericht, beim lesen beschleicht einen direkt die Lust es doch selbst...
  • Sabrina: Schön, dass du bei der Bilanz dabei bist! Mit Spirulina und Algen zu experimentieren,...
  • ClaudiaBerlin: Mit all meiner fortgeschrittenen Lebenserfahrung kann ich sagen, dass das mit den...

Rubriken

Archive

Motivation