Der Speierling – unbekanntes, seltenes Lebensmittel, mit Bild

Kürzlich ergab sich die Gelegenheit, diese eher Seltenen Speierling-Früchte im Wiesbadener Apotheken-Garten zu fotographieren:

Weitere Einzelheiten zu Verwendung und Vorkommen dieser Frucht diesmal in den Kommentaren, oder bei einem Online-Lexion nach Wahl…

Informations-Diät: Aufnehmen, verarbeiten, verdauen – das Wichtige und richtig

Ein Schwall an Informationen strömt auf uns ein – mehr als zu verarbeiten ist; und das Internet trägt seinen Teil dazu bei.

Foto:  cc Josef Robertson

Wir leben in einer Welt, wo man zu jeder Zeit praktisch jede Information zu Verfügung hat.

Aus dem Internet Informationen zu ziehen, sei so ähnlich, wie an einem Hydranten den Durst löschen zu wollen.  Damit einher gehe

  • Produktivitätsverlust
  • Informationslärm
  • Zeitverlust
  • fehlende Reflexion
  • Stress

Ivan Blatter empfiehlt die

Informationsdiät

Wenn Sie es wirklich wissen wollen, dann setzen Sie sich auf eine Informationsdiät. Schauen Sie beispielsweise während einer Woche kein Fernsehen, machen Sie einen E-Mail-freien Tag oder schalten Sie Ihr Telefon bewusst an den Abenden aus. … Probieren Sie es aus und geniessen Sie die neu gewonnene Zeit.

Super Vorschläge! Zumal die Informationen aus dem Internet allzuoft mehr Ähnlichkeit mit heißer Luft, als mit kühlem Wasser haben.

Andererseits: Die „Kundschaft“ will Unterhaltung. Nicht anders ist zu deuten, dass ein neues Magazin, „Laviva„, in 2 Wochen 350.000 mal verkauft wird.

… die … Bertelsmann-Tochter „medienfabrik“, Gütersloh, [setzt] auf Themen wie Essen & Trinken, Mode & Beauty, Reisen sowie Wohnen & Leben. Neben … Tipps für Küche und Ernährung, Haus und Garten, Mode, Schönheit, Reisen bis zu persönlichen Lebensbereichen unterhält „Laviva“ die Leser mit Interviews und Lifestyle-Geschichten. (Quelle)

Da hat „Leilah“ allerdings harte Konkurrenz bekommen. 😉

Bei Themen wie „Trendfrisuren und Ihr Typ“ jedenfalls kommt Leilah als Kopftuchträgerin nicht recht mit…

Andererseits: Fehlende Reflexion kann man ihr bestimmt nicht vorwerfen. Vielleicht sind Reflexion und Lebensfreude ja der kommende Trend?

Fruchtschnitten, selbstgemacht, Rezept mit Bild

Es gibt Rezepte, die muss man eigentlich nicht aufschreiben, da gibt es einfach nicht viel, was man sich merken muss, und man bekommt sie immer wieder hin, hat man es einmal gemacht.

Nur – man muss erst mal darauf kommen, oder auf die Idee gebracht werden.

Die Grundlage für diese etwas flachen, ausbaufähigen Fruchtschnitten hatte die Hedonistin,  die international renommierte Food-o-graphin mit „Besser als Gummibärchen – Fruchtleder“ gelegt.

Daran habe ich mich jedenfalls kürzlich erinnert, als zwei große Pfirsiche und ein paar Pflaumen „irgendwie übrig“ waren – also entkernen, pürieren, im Topf bei ganz geringer Hitze zu einem Sirup eindicken, diesem auf Backpapier im Backofen weiter Flüssigkeit entziehen.

Der Tipp mit den Oblaten kam von Nicole, die als „équilibriste“ das Blog „Pimp yourself“ betreibt. Mit rechteckigen Oblaten wäre es einfacher gewesen, aber für ein Muster ging es auch mit den runden, die  vom Lebkuchenbacken übrig waren: Fruchtleder auf Oblate legen, noch eine Oblade draus, und Leder entlang der Oblate abschneiden.
Man könnte die Fruchtschnitten mit allerlei Tricks noch dicker machen; etwa eine weitere Lage Fruchtleder, und eine weitere Oblate, oder die „Füllung“ anders strukturieren – egal, es ging ums Prinzip.

Diese Fruchtschnitten lassen sich theoretisch sehr schön mit Schokolade verzieren (analog zu den Lebkuchen).



Narzissmus und Diät

Alles im Lot?

Fehlernährung und Bewegungsmangel: Hauptsache billig durch die Krise

Gestern, beim Stöbern im Bilder-Archiv gefunden:

Nun, das ist vier Jahre her. So richtig volltanken ist inzwischen selten geworden.

Keine vierzig € für 800 Kilometer – was damals noch ein sparsames Auto gewesen ist, verursacht heute deutliche Kosten. Es wird weniger gefahren, bestätigt jeder Tankwart, aber „was bleibt mir denn anderes übrig?“ ist einer der häufigsten Stoßseufzer geworden.
Scheinbar gibt es auch keine einzige Institution, die dafür zuständig ist, geeignete (zertifizierte) Mitfahr-Systeme oder eine Mitnahme-Zentrale zu entwickeln.

Preiserhöhungen, Einkommensverluste, Geldvernichtung, schlechte Konjunkturprognosen: Es wird verdammt eng.

Wir bräuchten mal ganz dringend mehr Vernunft beim Wirtschaften – auf allen Ebenen.
Damit ist auch gemeint, dass die „Ellenbogengesellschaft“ in weiten Teilen die zwischenmenschlichen Beziehungen, die längst noch unter alten Traumen leiden, weiter ruiniert; Geiz, Ignoranz, Zynismus, Egoismus; Atomisierung der Gesellschaft – nur mal so als Stichworte.

Zu pessimistisch gedacht? Hoffentlich! („Die Hoffnung stirbt zuletzt.“)

Das Bruttosozialprodukt kann schließlich nicht der einzig relevante Indikator für Lebensqualität sein.

Ernährung, Lebensqualität, Gesundheit

Nicht-vollwertige Fertig-Lebensmittel, um „Stress beim kochen“ zu reduzieren: Das soll Fortschritt sein. Ob das ein Fortschritt in die richtige Richtung ist, darüber gibt es keine offiziell anerkannten gesicherten Erkenntnisse.

Die Pflege von Körper und Geist fängt sicherlich bei der Ernährung an.

Grundlage der Ernährung ist ganz banal der Acker (oder ggf. auch der Weinberg) und der Garten.
Deren Pflege hat in der Menschheitsgeschichte schon immer hohen Aufwand erfordert. Heute wird mechanisch und chemisch „bearbeitet“, obwohl niemand sich wirklich Pestizide in Lebensmitteln wünscht.

Nun könnte man einmal hochrechnen, was nachhaltiges Land-Wirtschaften nach Bio-Grundsätzen an zusätzlichen Arbeitsplätzen bringt.

In Hinblick auf die „Zivilisationskrankheiten“ (Übergewicht, Herz/Bluthochdruck, Diabetes, Rückenleiden, Rheuma/Gicht…) ist zu fragen, ob diese Gesellschaft noch gesunden kann.

Dekadenz…

Bei den Römern, heißt es, sei die Dekadenz der Grund zum Zusammenbruch ihres Reichs gewesen.

Das gegenwärtige System hat gute Chancen, ähnliches zu vollbringen.
Vielleicht ist das auch eine Frage der falschen Spielregeln, wenn Zocker mit ihren unhaltbaren Versprechungen und Monopole den Markt ruinieren können.

Dieser „Markt“ hat zerstörte Zwischenmenschlichkeit, Unwirtlichkeit der Städte, keine blühenden Landschaften, sondern, abseits der Naturschutzreservate, Monokulturen oder Versteppung produziert.

Kulturelle Ziele

Wenn dereinst die Diät noch der Gesundheit dienen sollte, wäre es an der Zeit, diesen Gedanken wieder aufzugreifen.
Körperkultur ist grundlegend, wenn auch die Deutsche Lösung: Halteapparate nach Schreber – ihre Leib-feindlichen Elemente hatte.

Stichworte aus Yoga und Tai-Chi, wie Harmonie, Balance, Haltung vor Form, Ausgeglichenheit und Achtsamkeit sickern, soll der Breitensport die Priorität bekommen, die von Nöten ist, auch beim Deutschen Turnerbund ein…

Zusammenhalten und Integration gehören zu einer gesunden Gesellschaft.

Die Esskultur ist, da Fehlernährung und Bewegungsmangel Ursache etlicher Zivilisatinskrankheiten sind, verbesserungswürdig.

Ob die Nahrungszubereitung (noch) in eigener Regie bzw. in der Familie oder von öffentlichen Küchen, Dönerbratern oder der Industrie übernommen wird – die Verbraucher sollten hier zumindest eine echte Wahlfreiheit haben.

Kinder müssten sich die entsprechenden Fertigkeiten in der Schule aneignen können, in aller Chancengleichheit.

Geistige Nahrung

Och nöh – jetzt bitte keine Kulturtheorie!, könnte jetzt so mancher denken.
Richtig. Also nur der Hinweis, dass auch die geistige Kost vollwertig sein sollte. Blogs sind auch nicht immer die Alternative zum Fernsehen, sondern manchmal schlimmer. Heute gefunden, unter der Überschrift:

Glücklicher durch die Wirtschaftskrise

Maybe you don’t have any stuff to give away. You could donate blood.

– Ein Blog-Beitrag zum „Blog-action-day“ [Quelle] [Kritik]

Konjunkturprogramme – Programme zum Abnehmen, gesunde Programme

Was die weitere Entwicklung der Wirtschaft betrifft, nur mal eine Einschätzung:

… Handlungsbedarf für unsere Zukunft auf allen Ebenen gleichzeitig. Im Kern geht es um Bewusstsein und Verantwortung – die Folgen unserer bisherigen Lebensweise drohen uns um die Ohren zu fliegen. Wir sitzen alle in einem Boot, …

Wie man hört, wollen die europäischen Regierungen die Wiederholung einer Entwicklung wie 1929 verhindern. Man wird Konjunkturprogramme aufstellen.

Dabei ist mir nicht ganz klar, welche weiteren Strassen noch gebaut werden sollten.
Defizite bestehen im Bildungs- und im Gesundheitswesen, und hier ist die Adipositas ein Problem, das der gesellschaftlichen Desillusionierung bedarf, um angegangen zu werden. Zwar gilt es offiziell als erkannt, aber gleichzeitig wird es nicht wirklich ernst genommen, nicht massiv bekämpft.

Wirksame Programme zum Abnehmen gibt es, und man kann sie, wo nicht wirksam, vielleicht noch genauer an die spezifischen Bedürfnisse anpassen. Zu entwickeln sind wirksame Programme im Bereich der Selbsthilfe.

Die Inhalte müssen endlich vermittelt werden – dazu braucht es mehr als „Abnehmen mit Büchern“. Eigenverantwortung einzuüben, ist sicherlich richtig, aber nicht ohne feedback möglich – also: Training mit professioneller Begleitung ist erforderlich.

Auch Hilfe zur Selbsthilfe: Alleinerziehende Mütter haben ernsthafte Schwierigkeiten, eine Betreuung für die Zeit, die ein Kurs samt An- und Abreise braucht, zu finden und zu bezahlen.

Das gilt nicht nur bei „einfachem Übergewicht“, sondern auch beim metabolischen Syndrom, bei Depressionen, Rheuma – kurz: den ganzen mit Fehlernährung und Bewegungsmangel assoziierten Krankheiten.

Die Gesundheit der Republik braucht mehr als ein 5-Punkte-Programm, sie braucht viele gesunde Programme zum Mitmachen.

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Artikel: Lohas, Nachhaltigkeit, Politik Lohas, Nachhaltigkeit, Politik

cc – Flickr-Bilder und Word-Press: Kirchturm

Mit Photo-Dropper, so hieß es bei Dr. Web,  sei es ganz einfach, Flickr-Bilder, die unter cc-Lizenz stehen, zu finden und in die eigenen Blog-Beiträge einzubinden.

St.-Mauritius-Kirche Hildesheim - Kirchturm - 2 Ja, es geht – wenn auch mit einiger Pfrimelei.

Immerhin erspart es den Frust, ein Bild gefunden zu haben, das man sich zwar ansehen darf, das dann aber nicht verwendet werden darf.

Creative Commons License photo credit: Abu-Dun

Und wenn man nicht nur „Kirchturm“ allgemein, sondern speziell zum Beispiel einen roten, sucht, wird es schwierig.

Trotzdem: Eine Lösung für das Problem, im Blog Bilder bereitzustellen, die legal verwendet werden können, ist recht positiv, wenn schon kleinste Verstöße gegen das Copyright gemeine Abmahungen zur Folge haben können:

Zwischenzeitlich hat sich so mancher Blogger darauf verlegt, entweder seine Beiträge gar nicht mehr zu bebildern oder alle Bilder selbst zu schießen.

Der eine erhält ein langweiliges, bleiwüstengleiches Blog, der andere muss einen Riesenaufwand betreiben und wird doch nicht für jede Gelegenheit ein Bild haben. Dabei wissen wir doch alle: „Ein Bild sagt mehr als 1000 Worte“. Heute stelle ich Ihnen eine Lösung vor, die Sie begeistern kann.



Narzissmus und Diät

Alles im Lot?

Unseren täglich Blogbeitrag "Gesundheit, Abnehmen und Diät" gib uns heute!

Wenns mal schnell gehen muss und Blogger weiß nicht, was er posten soll, gibts zum Beispiel die news.

Adipositas-Therapie bei Kindern

Köln: Therapie gegen Übergewicht bei Kindern häufig erfolgreich
Wie FOCUS Online –heute (vorgestern) scheibt schrieb,
sind bei Kindern Therapien gegen Übergewicht häufig erfolgreich. Das zeigt eine Studie der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) und der Universität Ulm.
Sechs Prozent der deutschen Kinder sind adipös

Als Blog-Autor sollte man solche Meldungen dann gar nicht mehr selbst lesen, es steht doch nichts neues und wichtiges drin:

Es zeigte sich auch, dass die Kinder in stationären Reha-Einrichtungen besser abnahmen als bei einer ambulanten Behandlung.

Und auch keine weiteren Fragen mehr stellen, zum Beispiel

„Wie viele der Kinder, die es nötig hätten, kommen tatsächlich in den „Genuss“ einer Kur?“

 

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Eine alternative Methode, um ganz easy neue Texte zu erstellen, nutzt  wordle: Ein paar Stichworte werden übertragen, heraus kommt eine nette Graphik, die wir bequem nutzen können, um einen neuen Beitrag von überdurchschnittlicher Qualität zu erstellen:

Zur Idealfigur mit Essig und Senf

Die gesundheitlichen Auswirkungen von Essig und Senf sind von hoher Bedeutung für die Idealfigur und einen gesunden Narzissmus. Forschung und Werbung sehen die Bedeutung des Fetts beim Kochen innerhalb eines Diätplans für Diabetiker als psychologisch getestet.

Viele Blogs machen die erfolgreiche Sixpack-Therapie für einen schlanken Bauch-Genuss mit Genuss, Zucker und Nordic-Walking mit Fotos mit.

Die Sublimierung von Nudeldiät und Fatburnern ist somit gelungen.

 

Wer nun die Methode Stichwort -> Satz -> Blogbeitrag einmal selbst ausprobieren möchte, dem hat Leilah eine Cloud zur Verfügung gestellt. Viel Spass dabei!

 

Couscous-Kloesschen-Suppe mit Bild

Diese Klösschen sind gegenüber den üblichen Grießklösschen etwas lockerer, aufgrund des Parmesans etwas eigenwilliger im Geschmack, aber letztlich sind auch Grießklösschen – wenn selbst gemacht – eine sehr gute Wahl.

(Warum nur hat die Lebensmittelindustrie noch nie gegen die verbreitete Aussage: „Selbst gemacht oder gekauft: Es liegen Welten dazwischen“ geklagt?)

Über eine gute Klösschensuppe hat sich noch niemand beschwert, sie ist, obwohl preiswert, nichts, das unter der Überschrift „Hauptsache billig“ gehandelt werden kann.

Klösschen mit Parmesan in Gemüsebrühe

50 gr. Butter
1 kleine Zwiebel
150 ml Gemüsebrühe
Muskat
Salz

Pfeffer
1 Ei
2 EL Parmesan
Petersilie

Die Butter erhitzen, die Zwiebeln würfeln und feinwiegen und andünsten. Die Brühe hinzufügen, Couscous langsam einrühren, fünf Minuten köcheln lassen. Würzen.

Vom Herd nehmen, das Ei und den Käse unterrühren, die MAsse quellen und etwas auskühlen lassen. Dann die feingewigte Petersilie einarbeiten.

Hände mit Wasser befeuchten, Klößchen formen. Diese in genügend Brühe geben, unterhalb des Siedpunktes fünf Minuten gar ziehen lassen.

Rezept: Eingebrannte Suppe, vollwertig, glutenfrei, kalorienarm

Hirseklößchensuppe

Rezept: Maultaschensuppe
Rezept: Eingebrannte Suppe, vollwertig, glutenfrei, kalorienarm

Deutsche Lebensmittel: Hauptsache Billisch

Das ist schon mal mit einer unkorrekten Überschrift angefangen; Sorry.

Lebensmittel in Deutschland

sind ja – zum Beispiel bei Äpfeln – eher selten Lebensmittel aus Deutschland, sondern aus Südafrika, Chile, Argentinien usw. Was solls, die Sachen sollen billisch sein, heißt es;

Wer bei Lidl einkauft, dem ist es vollkommen egal, wie der Laden aussieht. Hauptsache die Waren sind preiswert. Qualität ist da bei den meisten leider auch nebensächlich. Wo spart der Deutsche am liebsten? Bei den Lebensmitteln!

Tja, beim Werbeblogger wird heiß kommentiert, weil LIDL 90 Sekunden Werbefilm hat produzieren lassen.

Geschickt werde hier Image- mit Preis- und Produktbotschaft verwoben,

Das Alleinstellungsmerkmal allerdings bleibt einzig und allein der Preis, oder?

Die ach so kritischen Kommentatoren glauben doch tatsächlich, dass man billig einkaufen könnte:

Niemand geht zum Discounter weil es da schick, heimelig oder sonstwas ist. Menschen gehen zum Discounter weil sie entweder wenig Geld haben oder sehr viel Geld sparen möchten.

Der billige Eistee, die billigen Waffeln

So viele Anführungszeichen gibt es gar nicht, wie man hier um das „billig“ herum setzen müsste.

Denn, selbst wenn der „Eistee“ im 1,5-Liter-Pack auch nur 19 Cent kosten würde, wären das noch immer 19 Cent zu viel: Zuckerwasser mit Aromen kommen schlussendlich teuer, weil sie nicht gesund sind.

Mit den ganzen Fertiggerichten ist es ähnlich. Für wenig Geld kann man sich z.B. Dampfnudeln selbst herstellen, das ist dann, in EURO und CENT, weniger als beim Fertiggericht, aber nichts „billiges“.

Unsere Werbe-Arbeiter glauben, etwas hochnäsig, tatsächlich, was sie sagen, selbst, und gerade wenn sie sich gegenseitig bekritteln:

Solider gefühlsduseliger Werbspot, katastrophales strategisches Marketing.



Narzissmus und Diät

Alles im Lot?

Herbstspaziergang, Markt und Mitnahmezentrale

Alte Autos müssen dann und wann bewegt werden, und Rätsel-Freunde mögen gerne raten, welches Auto das meine ist. Der Parkplatz ist jedenfalls oberhalb von Bad Camberg; es gibt hier einen schönen Weg zu einer Kapelle und dann hinunter in die Stadt.
Dort war letzten Sonntag Markttag; merkwürdige Dinge gab es zu kaufen, die sich offenbar an ein älteres Publikum richteten; die Ver-Alterung der Gesellschaft ist Realität.
Merkwürdigerweise wurde an manchen Buden am hellen Nachmittag Bier ausgeschenkt, nicht, dass ich der Meinung wäre, das gehörte verboten – aber was soll man denn abends trinken, wenn man schon mittags die Menge trinkt, bei der ein „Mehr“ nicht mehr zuträglich ist?
In einer Seitenstraße fand sich ein Hinter-Hof, in dem es Kaffee und Kuchen gab.

Kuchenverkauf und Kaffee-Ausschank von der Elterngruppe eines Kindergartens organisiert – und, merkwürdig: Neun von zehn Kuchen waren „Rührkuchen“, die viel Fett und weißes Mehl erfordern, ein Apfelkuchen schien ein Vollkorn-Hefeteig zu sein, jedoch waren wohl die Äpfel zu nass gewesen, oder die Ofenhitze, oder das Backblech hatten nicht gepasst: Der Teig war nass und kompakt, keine Spur von luftig. Käsekuchen ohne Boden: Fehlanzeige ;-(
Da muss die Plattform Ernährung und Bewegung noch viel Überzeugungsarbeit leisten…

Mit dem Inhaber eines online-shops für Wohnassecoires aus Thailand und Indien ergab sich zufällig ein Gespräch, und die Idee der Mitnahmezentrale schien unmittelbar einleuchtend.
Gerade bei Geschenkideen sind die Versandkosten für kleine Mengen schon mal ein Hinderungsgrund für den Kauf.

Aber, wie das so ist: Wenn der Artikel (hier: Olivenöl, Hausmarke)  ausverkauft ist, fallen sowieso keine Versandkosten an…

Nur zu Dokumentationszwecken noch eine HerbstImpression:

 

Selbstversuch mit grünem Tee – Eine Kanne täglich

Studien mit Tee-Extrakten wollen ergeben haben, dass grüner Tee beim Abnehmen hilft.

In anderen Studien heißt es, dass das Trinken von Wasser den Stoffwechsel positiv beeinflusst, aber zu keinem nennenswerten zusätzlichen Kalorienverbrauch führt.

Dann heißt es wiederum, dass grüner Tee sich positiv auf die Werte des LDL-Cholesterin auswirkt.

Die Gemeinsamkeit dieser Studien: Die Wirkung einer isolierten Substanz soll ermittelt werden – wahrscheinlich ist alles andere zu komplex, um im herkömlichen Test-Setting berücksichtigt zu werden.

Dabei ist bereits in der Alternative „Tee oder Kaffee“ ein beträchtlicher Unterschied des praktischen Handelns bei Zubereitung und Konsum, Wirkung, erwarteter Wirkung und Geschmack enthalten.

Das Thema „Eine Kanne Tee – täglich“ ist mehr als eine Frage zu verstehen: Wie bekömlich ist die Umstellung von Kaffee auf Tee, wie sinnvoll ist sie, welche subjektiven Eindrücke sind zu notieren? Also keine streng wissenschaftliche Untersuchung, sondern eine subjektive Sammlung von Eindrücken.

  1. In der Anfangsphase zwischen 17 und 20 Uhr rund ein Liter Teekonsum; nach 20 Uhr kein weiteres Bedürfnis mehr nach Tee.
  2. Ob man den Tee auf einem Stövchen oder in einer Thermoskanne heiß hält, ist Geschmackssache.
  3. Es gibt eine subjektive Obergrenze, auch beim Tee-Trinken.
  4. Ob pur, mit Milch oder Zitrone, kann man von Fall zu  Fall (oder von Tasse zu Tasse) neu entscheiden.
  5. Mit Zucker im Tee erst gar nicht anfangen. Wenn der Tee ohne Zucker nicht schmeckt, ist es die falsche Sorte oder er ist falsch zubereitet.
  6. Zimtstange oder Kardamon im Tee: Einfach ausprobieren, wie es schmeckt, und dann von Fall zu Fall, oder je nach Wetterlage entscheiden.
  7. Die Teeblätter werden erst nach dem dritten Aufguss weggeworfen – und zwar auf den Kompost.
  8. Die Sache mit der Brühtemperatur: Einerseits soll das Wasser nach dem Kochen abkühlen – andererseits reicht es doch auch, das Wasser nur bis zur gewünschten Temperatur zu erhitzen? Beim Kochen wird doch lediglich der Kalk im Wasser am Kocher abgeschieden? Auch eine Möglichkeit: Etwas weniger Wasser, als eigentlich benötigt wird, zum Kochen bringen, und mit kaltem Wasser abkühlen.
  9. Ob Papier-Teefilter, Tee-Strumpf, Tee-Ei oder ein herkömliches Sieb verwendet wird, ist auch nur eine Frage der persönlichen Präferenzen, und weniger des Geschmacks.
  10. Teebeutel oder Tee-Ei erlauben auch, jeweils eine (große) Tasse frisch aufzubrühen – das ist doch etwas angenehmer als Tee, der schon lange in der Kanne gestanden hat.
  11. Kardamon oder Zimt eignen sich ganz gut zum Würzen; im Yogi-Tee wird auch Pfeffer beigesetzt. Die Gewürze vertragen das kochende Wasser, also das Tee-Wasser samt Gewürzen abkühlen lassen.
  12. Wer, auf dem Wege, ein routinierter Tee-Trinker zu werden, die Zubereitung und das Trinken einmal vergisst, sollte deshalb nicht den Kopf hängen lassen, und einfach am nächsten Tag wieder daran denken.
  13. Tee mit Rum ist Blödsinn. Wenn schon Alkohol, dann hat Rotwein noch die am Ehesten gesundheitsförndernden Eigenschaften.  Rum ist etwas für Seeräuber.
  14. Herbsttage, an denen der Nebel sich gar nicht mehr verzieht, können schon mal depressiv machen. Jammern (aktiv – also selbst jammern, und passiv, also etwas vorgejammert bekommen) – verschlimmert diese Situation. Da der Tee nur drei Minuten ziehen soll (Kurzzeitwecker benutzen!), kommt z.B. der Zimt schon vorher ins Teewasser.

    Dies ist ein Symbolfoto: Das heiße Wasser mit Zimt wärmt auch bei einem Wetter, bei dem man keinen Hund vor die Tür schickt. (Aufnahme vor dem Fenster; Dahinter: Nebel…)

    Tee mit Zimt kann der „Saisonalen Affektiven Unordnung“ (Seasonal affective Disorder – SAD) vorbeugen, besonders, wenn man daran glaubt.

Frische Kommentare

  • Anja: Hallo, einen sehr schönen Blog hast du da. Ich werde mich mal etwas umschauen, denn auch...
  • N. Lang: Ein sehr schöner Bericht, beim lesen beschleicht einen direkt die Lust es doch selbst...
  • Sabrina: Schön, dass du bei der Bilanz dabei bist! Mit Spirulina und Algen zu experimentieren,...
  • ClaudiaBerlin: Mit all meiner fortgeschrittenen Lebenserfahrung kann ich sagen, dass das mit den...
  • Julia: Da hast du recht, was das Fermentieren angeht, bin ich Spätzünderin 😂

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