Leilah: Die Sexpertin mit Vollmachten

Hi, liebe FreundInnen,

seit heute habe ich bei Fressnet.de Administrationrechte – das heißt, ich kann meine Beiträge selbst erstellen, ohne sie umständlich erst einreichen zu müssen, und diesen ollen “Webmaster” zu fragen.

Bin darauf gar nicht vorbereitet gewesen, und hab echt überhaupt keinen Text vorbereitet.

Vielleicht, so hab ich gedacht, schauen wir mal zusammen einen Film an, der ist zwar schon älter, aber passt so ein bisschen zu einer Anfrage, nämlich was es denn so an speziellem Spielzeug für uns Frauen gäbe.

Den Film hab ich zwar nicht selbst gemacht, aber er stammt von einer vertrauenswürdigen Adresse, von Utopia, und die müssen ja wissen, was die ökologisch und ethisch korrekte Zukunft bringt…

Advent, Advent und wie wichtig das Nein-Sagen ist

An Beiträgen zum Advent ist hier ja kein Mangel,  und wie die Zeit vergeht, braucht es wieder mal einen.
Gisela hatte noch nach ihrer Erkrankung einen Zeichenkurs besucht, und in dem Wissen, dass sie nicht mehr lange zu leben hatte, noch viele ausdruckstarke Bilder produziert, und das Bild mit der vorweihnachtlichen Stimmung

Weiterlesen »

Von der Lebensmittelpyramide zur Sex-Pyramide

PyramideAuf solche Gedanken kann frau auch nur bei amerikanischen Frauen-Zeitschriften kommen – aber vielleicht haben wir das Thema dann auch bald in “D”: Wie sollte unser “Basis-Sex” sich gestalten, welcher Sex “sättigt” am meisten, von welchem sollten wir nur wenig genießen, und wovon nur ganz wenig? Bild: cc daveness98

Weiterlesen »

Orgasmus per Strohhalm, Energy-Drink als Aphrodisakikum?

Wenn auch Leilah ihren Dienst als Fressnet-Sexpertin quittiert hat, um bei Gucknet.de ihre erotische Kolumnen zu schreiben, sind Sexualität und Erotik doch weiterhin unverzichtbarer Bestandteil dieses Lifestyle-Internetmagazins…

Weiterlesen »

Workout – In sechs Minuten zur Bikinifigur – wenn Du sie eigentlich bereits hast…

Im September 2007 musste sich unsere Gastautorin Leilah unbedingt Gedanken zur Bikini-Figur machen, und dabei ist es geblieben.

Heute sollte sie schon mal anfangen, etwas für ihre Sommer-Figur zu tun; vermutlich ist sie jedoch wieder mit Texten beschäftigt…

Weiterlesen »

Stöckchen

1. Nimm ein Buch in Deiner Nähe das mindestens123 Seiten hat…
2. Schlage das Buch auf Seite123 auf…
3. Suche den 5. Satz….
4. Lese und poste die nächsten drei Sätze…
5. Wirf das Stöckchen an fünf Blogger weiter.

Weiterlesen »

Hunger, Erotik und die Sterne

Viele haben ja kein Problem mit dem Abnehmen, andere sind weniger glücklich und stellen sich wiederholt “die schöne Frage”:

“Warum tappen wir immer wieder in die gleichen Diätfallen?”

Mit der Antwort, das liege bestimmt an einem Diätfehler, macht man auch niemanden glücklich, Diätfehler sind zwar schnell erkannt, aber werden ungern bekannt gegeben, unterliegen meist einem psychischen Widerstand.

Sicherlich ist auch ein Hunger, der sich zum Heisshunger auswächst, durch Diätfehler bedingt, und verwandte “Hungergefühle ohne objektiven Mangel” sind nunmehr unter dem Stichwort “Phantomhunger” nochmals ausführlicher angesprochen worden.

Mit der Erotik hat das insofern zu tun, als auch hier ein kompliziertes leib-seelisches Simultangeschehen betroffen ist, das das “Reich der Phantasie” in hohem Maße beeinflusst.

Leilah ist ja der Meinung, sie müsse erst eine perfekte Bikini-Figur haben, um ein befriedigendes Sexualleben führen zu können, aber macht wahrscheinlich weiter ihre Diätfehler.

Deswegen hat niemand Mitleid mit ihr, und ihre Kolummnen sind bei den Fressnet-LeserInnen erbärmlich schlecht angekommen.
Leilah verlässt Fressnet.de auf eigenen Wunsch, und wir wünschen ihr für ihre Zukunft als Sexpertin bei Gucknet.de, einem online-Erotik-Journal, viel Spass und bedanken uns für ihre Mitarbeit.

Tja, Leilah war stets Zuverlässig, pünktlich und unaufdringlich. Was ihre Zukunft betrifft, besagt das Horoskop:

Dies ist eine Zeit für Begegnungen. Ob Arbeitskollegen, Freunde oder Partner, jeder begegnet Ihnen mit einem Lächeln und ermuntert Sie, das Leben zu genießen. Sie brauchen nur den Kontakt aufzunehmen.

Was auch immer das heißen mag…

Meditation zu Wollust, Unzucht, Sex-Diät und Treue

Liebe Freundinnen,

wenn ich mir gleich in vorweihnachtlicher Vorfreude ein Kerzlein anzünde, werde ich noch ein Tannenaroma in die Duftlampe geben und fünf Minuten meditieren.

Immerhin geht es ja um den Sohn, der von einer Jungfrau geboren “ward”, das Kind der unbefleckten Empfängnis; wobei mir, als zweifacher Mutter, diese esotherische Methode erspart geblieben ist; ich sag zu diesem Ammenmärchen hier erst einmal, mit Uta Ranke-Heinemann: “Nein und Amen”.

Fichtendurft geht natürlich auch. Aber ich will Euch hier nichts vormeditieren, immerhin machen zwei Drittel meiner Leserinnen Yoga und dabei kommt es sowieso zum Zustand der höchsten Aufmerksamkeit. Wie wollte Frau sonst erkennen, warum das Christkind zum Hirten mutiert?

Wegen meinem Sexpertinnen-Status hat es jetzt ja doch ganz schön Ärger gegeben – Zensur im Intranet. Ich glaub ja einfach, das war ein Sexmuffel, der bei “Sex im Büro” oder “Erotischen Frauen-Fantasien” nur noch die Alarmglöckchen klingeln hört.

“Verklemmt” gilt ja als das Gegenteil von “tabulos” – über Dinge sprechen, über die man nicht spricht – das geht alles, denn der Ton macht die Musik. Und auch beim Schreiben ist es nicht immer einfach, den richtigen Ton zu treffen.

In Asien soll es ganz andere Tabus als bei uns geben: Man fasst sich nicht an die Nase, also benutzt auch niemand ein Taschentuch – hier ist es ein Tabu, die Nase hochzuziehen. So ist das mit den kulturellen Regeln: Man findet immer die der Anderen seltsam. Der erwähnte Admin, schätze ich mal, kontrolliert wohl laufend, was er so ausgesperrt hat, von daher mal meine Frage: Wozu benutzen Admins Taschentücher?

Diese Kleingeister, die beim Sex gleich die Frage nach dem Kalorienverbrauch stellen (“kalorienverbrennen beimsex”) sollten ihrem fleischgewordenen Leistungsprinzip wenigstens gedanklich mal die Möglichkeit der komplementäre Erotik gegenüberstellen, aber wahrscheinlich sind sie dann so hilflos wie weight watchers ohne punkte.

So, liebe Schwestern, ich muss zum Ende kommen für heute. Gerade in dieser kalten Jahreszeit wird ja unter den warmen Bettdecken vermehrt gekuschelt – oder unter den dünnen Decken, bei den Weicheiern, die das geheizte Schlafzimmer durchgesetzt haben. Werden dann die Gefühle intensiver, stellen sich lustvolle körperliche “Sensationen” ein, denkt Manch eine, das sei jetzt verbotene Wollust oder gar Unzucht.

Da möchte ich, wen so denkt, doch mal korrigieren: Die Wollust (Voluptas) ist, mythologisch betrachtet, das Kind von Amor und Psyche; wie sollte deren Kind etwas Böses im Schilde führen?

Und, wenn Ihr Eure Adventskerze anzündet, könnt Ihr bei deren Schein ja mal über dieses Zitat meditieren:

In Greek Mythology, she is called Hedone, daughter of Eros, God of erotic love, and Psyche, the soul.

Also: Mein Adventstipp: Mehr um Kommunikation und Achtsamkeit in der Sprache bemühen. Nach der alten Sprachregelung wäre es ja schon die Vorstufe sündhafter Wollust, wenn ich meinen Macker frage: “Woraus hast Du denn heute oder bald mal Lust?”.

Eigentlich wollt’ ich doch schon fertig sein mit diesem Artikel. Aber weil morgen AIDS-Tag ist, auch dazu noch ein Wort: Gebt AIDS KEINE CHANCE!

Wie das gehen soll? Ganz einfach: Katholisch, mit Treue. Ja, ich bekenne mich dazu, und fordere sie auch: Von meinem Macker, meinem Schatzi, meinem Lover. Was die paar Kerls treiben, mit denen ich nur platonisch verkehre – das interessiert mich dann nicht so im Detail.

Sex im Fahrstuhl, im Büro, und öko-korrekt

Liebe LeserInnen,

wieder mal erscheint mein kleines “Magazin für die Frau”, noch immer nicht auf einem eigenen Server. Aber, die Leserzahlen steigen, und ich habe auch schon feedback bekommen. Elfriede J. will meiner Anregung folgen und ihre erotischen Phantasien aufschreiben und uns zur Verfügung stellen. Danke schon einmal vorab! 

Als anerkannte  Sexpertin möchte ich heute mit Euch einmal grundsätzlich in die Materie einsteigen: 

Begriffsklärung:  “Sex”

Als Sex wird an sich der Geschlechtsverkehr bezeichnet: das heißt, die körperliche Vereinigung zweier Lebewesen. Der Begriff dient teilweise jedoch auch für jegliche sexuelle Handlunge und wirkt relativ klinisch. Im Volksmund wird Sex jedoch meist mit etwas plastischeren Wörtern bezeichnet.

Jetzt fragt mich aber nicht, aus welchem Frauenmagazin ich das kopiert habe! Irgendwie verklemmt, diese Definition; und total umständlich. “Sex findet bei Involvierung der Genitalien statt” – ein kurzer Satz reicht doch, oder ist Sex soo kompliziert?

Aber nicht immer sind die Umstände wirklich günstig, das sieht frau dann an den Suchbegriffen, die die Leutz so bei der Suchmaschine (SuMa) eingeben, zum Bleistift

Sex / Bürostuhl.

Das hat mich natürlich neugierig gemacht, wer was über Sex im Zusammenhang mit Bürostühlen schreibt, aber als Antwort kam von der SuMa die Gegenfrage:  “Meinten Sie Sex im Fahrstuhl? ‘S kommt auf den Fahrstuhl an“, aber das hatte ich ja gar nicht wissen wollen.

Da seht Ihr mal: Wenn frau einmal angefangen hat, sich mit dem Thema (Sex) zu beschäftigen, ist es schwierig, wieder damit aufzuhören. Und erst die Statistik:

Letzten Sonntag – ob das am Wetter gelegen hat? kam 252 mal die Frage nach “Abnehmen mit Sex“.

0.34% der Fressnet-Besucher stellten die Frage: “kann man mit selbstbefriedigung abnehmen?” Na ja, und dann gab es noch 6,8%, die fragten: “Kann man mit Fremdbefriedigung abnehmen?”
Das klingt verdammt nach “Fremdbestimmung”, aber die Zeiten der selbstbestimmten feministischen Sexualität sind noch lange nicht vorbei.
Bloß ist der Feminismus ins Lager der imperialistischen Massenkultur, gegen die die 68-Studenten noch angerannt sind, abgewandert und hat sich ein grünes Mäntelchen umgelegt.
Deshalb erklärt Cosmopolitan

Warum wir jetzt heiss auf öko sind

Dann heißt es, Öko ist sexy, Öko ist geil, Hollywoodfilme werden jetzt auf Bio-Zelluloid gedreht, ökologisches Bewusstsein beweise Frau, wenn sie für die Solonummer keine Vibratoren aus Plastik, die Weichmacher enthalten, sondern lieber Toys aus Metall, Glas, Silikon oder Hartplastik verwendet.

Und dann geht es seitenlang so weiter:

Empfehlenswert sind etwa Gleitcremes auf Wasserbasis, ohne Parfum. Tipps unter www.utopia.de/kaufen/produkt-guide/gleitgele
Dessous aus Naturmaterialien wie Bio-Baumwolle, -Seide oder -Hanf werden chic, seitdem auch namhafte Designer wie etwa Stella McCartney sie entwerfen.

Also, ich kürze hier mal ab. Etwas Neues kommt da nämlich nicht mehr.
Auch keine Erläuterung, wie nachhaltiger Sex ginge, oder anhaltender, das ist ja auch ein Männerproblem, geht uns Frauen nix an, denken die.

Was mir an dem Artikel gefallen hat, ist das nette Wort “Solonummer”. Das ist herrlich paradox, denn keine Frau ist bei der Solonummer je wirklich allein, jedenfalls nicht in Gedanken.
So richtig kosmopolitisch ist so eine Wortwahl also nicht. Kosmopolitisch wäre, wenn die mal einen Artikel über Masturbation und Narzissmus schreiben, wird der Artikel gut, ist das Heft auch mal zur Abwechslung sein Geld wert.
Eine Liste mit einem Teil der Stichwörter stelle ich hier mal, mit freundlicher Genehmigung, zur Verfügung (Hier in einer weiteren Version):

 Narzissmus 

Ach ja: Die Frage, wie sich das mit dem Bürostuhl-Sex verhält, ist ja noch immer unbeantwortet. Klar, ich kann mir da schon etwas vorstellen, vorausgesetzt, es ist ein ordentlicher (Bürostuhl natürlich). Aber ich will Euch nicht mit meiner Phantasie daran hindern, eine eigene zu entwickeln.

Leider gibt es heute nur einen rosa Blumentopf zu gewinnen. Wer als erste ihre Bürostuhl-Idee mitteilt und den Schreibfehler in der Stichwortliste zum Narzissmus findet, kann ihn gewinnen. Porto zahlt Empfängerin.

 

 

Fremde Männer vernaschen – tabu- und risikolos: Der Hengst (“Stutenkerl”)

Hallo, Schwestern,

oft genug denkt Ihr daran, mal aus den lieben Gewohnheiten, dem häuslichen Trott oder dem ehelichen Joch auszubrechen – stimmt doch!?

Heute zeig ich Euch mal, wie Ihr diese heimliche Leidenschaft auch umsetzen könnt, und noch nicht mal ein Geheimnis daraus machen müsst, dass Ihr Euch mal einen Anderen als den angestammten Mann gegönnt habt.

Letztlich sind diese Kerle ja alle käuflich, von wenigen Ausnahmen abgesehen – und diese Ausnahmemänner muss frau sich entweder selbst backen, von ihrer Freundin schenken lassen, oder im Internet bestellen.

Im Idealfall ist so ein “Neuer” leicht süß, etwas nussig im Geschmack, riecht gut – es sollte ein “Kerl zum Anbeißen” sein, einer, der sich bereitwillig vernaschen lässt, kein Softie, Schlaffi oder Durchhänger, sondern einer, der auch zur Sache kommt.

Aber ich will jetzt nicht länger drumherumreden, sondern Euch zeigen, worum es geht:

Dieses süße Kerlchen hier ist sogar ganz dünn mit Schokolade eingepinselt und frisch gebacken – so schmecken sie am Besten.

Und hier, für alle, die es lieber etwas seriöser mögen, noch die Originalmeldung zum “Stutenkerl“:

Martinsbrot oder Stutenkerl

Der leckere Mann aus Teig

Wenn am Martinstag die Kinder mit bunten Laternen durch die Straßen ziehen, darf der „Weckmann“ oder „Stutenkerl“ nicht fehlen. Das Männchen mit Tonpfeife wurde ursprünglich zu Nikolaus gebacken und soll einen Bischof mit Stab darstellen. Heute findet man den Mann aus Teig in der gesamten Vorweihnachtszeit in den Bäckereien.
Im Rheinland gilt der „Weckmann“ als lokale Spezialität, die St. Martin und seine Helfer nach dem Laternenumzug an die Kinder austeilen. Im westfälischen Raum wird das Hefegebäck „Stutenkerl“ genannt, am Niederrhein „Buckmann“, in der Pfalz und Südhessen ist es der „Dambedei“ oder „Hefekerl“ und im Süddeutschen der „Klausenmann“. Zu seiner Pfeife kam der Teigmann im 17. oder 18. Jahrhundert, vermutlich um das katholische Sinnbild zu verweltlichen.

Also, liebe Schwestern – was Pfeife oder “Bischofsstab” betrifft – deren Bedeutung ist Euch doch wohl klar?

Versucht mal, einen Bischofsstab aus Hefe zu backen: Echt schick, wie der aufgeht, beim Backen!

Narzissmus und Diät

Alles im Lot?

Frische Kommentare

  • Lula: Habe mich gefreut, diese Seite zu finden – Danke für Deine Arbeit, Deine Gedanken....
  • Kara: Mich würde interessieren, wie hoch das Guthaben innerhalb der “Bio-Grundv...
  • Eugene: Wir benutzen privat eigentlich ausschließlich kaltgepresstes öl. zum kochen normales...
  • Evelin: Hallo Klaus-Peter, wieder eine Beitrag zum Nachdenken und Nachkochen. Ich werde mal den...
  • Marco: Hallo, anscheinend bin ich eine der wenigen Ausnahmen, aber bei uns zu Hause koche ich,...

Rubriken

Archive

Motivation