Gemüsebrühe selbst gemacht mit Rezept und was man daraus machen kann – natürlich mit Bild

Eine klare Suppenbrühe mache ich eigentlich immer im Schnellkochtopf: Das klassische Suppengemüse, also Porree, Sellerie, Möhre, Petersilie wird grob zerkleinert in den Topf gegeben. Dazu kommen noch Zwiebel, Knoblauch und weitere Gewürze: Senfsamen, Koriander, Pfefferkörner, Chilischote, falls vorhanden etwas Rosmarin, Thymian, Oregano. Wer die Brühe gleich salzt, hat beim Abschmecken weniger Schwierigkeiten, sich vorzustellen, wie sie endgültig herauskommt.

Alles mit Wasser auffüllen, und “unter Dampf” mit wenig Energiezufuhr eine gute Stunde auf dem Herd lassen. Dann ausschalten und im Topf abkühlen lassen. (Manchmal decke ich den Topf, damit er die Hitze besser hält, auch mit Topflappen und Handtuch ab).

Da die abgekühlte Brühe nun noch durch ein Sieb geschüttet werden muss und die Reste entsorgt werden müssen, liegt auf der Hand, dass so etwas mit Arbeit verbunden ist – mehr Arbeit jedenfalls, als es macht, einen Brühwürfel auszupacken.

[Nachtrag: Bei dieser Methode ist das Gemüse noch nicht wirklich "ausgelaugt", und eigentlich ist es schade um die Reste. Tatsächlich enthalten sie noch genügend Inhaltsstoffe, dass man sie auch noch ein zweites Mal auskochen kann.
Die fertige Gemüsebrühe kann noch konzentriert werden, indem man sie köcheln lässt, so dass Wasser verdunstet; dieser Extrakt wiederum ist - im Eiswürfelbereiter eingefroren - dann jederzeit bei Bedarf verfügbar: Gemüse-Brühwürfel auf die andere Art ;-)   ]

2-3 El Olivenöl in einen Topf geben, 3-5 El Couscous oder Grieß darin ganz leicht anbräunen, Brühe hinzugeben und die Einlage weich werden lassen (das hat beim Couscous vielleicht 3 min gedauert). In der Zwischenzeit einen kleinen Bund Schnittlauch pro Person schneiden und in einen Suppenteller geben. Die Suppe von der Seite her in den Teller geben.

Wenn bis zur nächsten Mahlzeit nicht allzuviel Zeit vergeht und der Hunger nicht allzu riesig ist, sind 1-2 Teller dieser Suppe als Hauptgericht auch einmal ausreichend.

mehr Suppe?

Rezept: Eingebrannte Suppe, vollwertig, glutenfrei, kalorienarm

Die Reissuppe ist hier nicht als flüssige Variante der Reisdiät gedacht, sondern als Reis-Variante der eingebrannten Suppe, einer schlichten und schnellen Suppe.

Rezept: Maultaschensuppe

Maultaschen. Was drinnen ist, siehst du von draussen nicht! Aber, wer eine Nudelmaschine besitzt, kann die Maultaschen auch selbst machen.

Abnehmen mit Kohlsuppen-Diät und negativen Kalorien aus der Apotheke

Der Klassiker unter den Diätversprechungen: Die Kohlsuppe.

Hirseklößchensuppe – natürlich auch mit Bild. Die braune Farbe der Suppe kommt daher, dass ich einen Teil der Zwiebelschalen (-Bio) mitgekocht hatte. Die Verwendung dieses natürlichen Fabstoffes funktioniert auch bei Saucen.

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11 Kommentare zu “Gemüsebrühe selbst gemacht mit Rezept und was man daraus machen kann – natürlich mit Bild”

  1. [...] Die Bratensauce: Nach dem Anbraten der Kohlrouladen sollte mit Gemüsebrühe halb aufgefüllt werden und alles noch ca. eine Stunde köcheln. Die Gemüsebrühe von neulich zeigte sich nun als Multitalent: Ganz so klein war die Flamme nicht, und so dickte sie ein, es war auch ein, zweimal nachzugießen. Die Sauce ist also praktisch nur konzentrierte Gemüsebrühe mit etwas Bratensaft, kam aber, weil sie selbst schon interessant gewürzt war, wunderbar raus. [...]

  2. [...] Nach dem Andünsten kamen noch zwei Suppenwürfel, die durch Einfrieren selbstgemachter Suppenbrühe entstanden waren, hinzu und, um für die nötige Menge Flüssigkeit zu sorgen, noch ein paar El des Aufgusses, in dem der eingelegte Kürbis vom Vor-Vorjahr geschwommen hatte; das sorgte neben den Aromen aus dem Suppenwürfel noch für eine fruchtig-süße Note und einen Hauch Ingwergeschmack. [...]

  3. [...] Die Suppe mit Eieinlage (hier nebst geraspelter Möhre und Tofu)  ist, falls genügend frische Gemüsebrühe vorrätig ist, schnell zubereitet und  als kleine Zwischenmahlzeit, bei zwei Tellern auch als Hauptmahlzeit für normale Esser bestens geeignet. Mithin hat das traditionsreiche Gerät einen Platz in der Reihe der kleinen, nützlichen Küchenhelfer verdient. [...]

  4. [...] Wenn alles angebraten ist,  mit  Fleisch- oder Gemüsebrühe ablöschen. Mit Salz, Pfeffer, Muskat und Majoran abschmecken und eine halbe Stunde weich kochen lassen. Anschließend mit einem Mixer pürieren; die kartoffeln dürfen nicht komplett zerkleinert werden. Man kann, muss aber nicht, noch geröstete Brotwürfel auf die Suppe geben. [...]

  5. [...] Die tiefefrorenen Portionen lassen sich mit einem Messer zertrennen; so ist der Spinat binnen zwei Minuten gar, wenn er in die fertige, leicht köchelnde Suppenbrühe (Gemüsebrühe) kommt.  [...]

  6. [...] mal ein  “aus dem Ärmel geschütteltes” Rezept – da war noch dieses Suppengemüse im Kühlschrank, das für eine Brühe herhalten musste – und Dinkelklösschen, weil halt kein [...]

  7. [...] Gemüsebrühe würzen: Chilies nach Gescmack und Bedarf mit Salz zerkleinern (Mörser),  Asien-Gewürzmischung, evtl. Curcuma zusätzlich, Zitronensaft. [...]

  8. [...] auch eine selbstgemachte Gemüsebrühe durchaus machbar ist, dieser Hinweis fehlt natürlich im [...]

  9. [...] Du schält und würfelst eine Kartoffel, eine Möhre (oder zwei), ein paar Pilze werden klein gewürfelt, gekocht, mit der Gabel zerdrückt, Salz, etwas Gemüsebrühe, Guarkernmehl kommen hinzu, abschmecken, etwas Öl hinzugeben, verrühren, noch heiß in ein Glas mit Verschluss füllen, in kaltem Wasser abkühlen, im Kühlschrank aufbewahren und innerhalb ein paar Tagen verbrauchen – das Ganze ist ohne Konservierungsstoffe, ohne Geschmacksverstärker, und Du kannst das Rezept fast beliebig abwandeln: Knoblauch, Kräuter, Gewürze usw. nach Deinem eigenen Geschmack. (Zum Rezept “selbstgemachte Gemüsebrühe“) [...]

  10. [...] Selbst gemachte Gemüsebrühe [...]

  11. [...] so ist es dann auch beim Suppenbrühe-Machen geschehen: Einfach aus der Mitte der Knolle zwei Scheiben schneiden, schälen, in relativ [...]

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Frische Kommentare

  • Ernst: Dieser Brotaufstrich klingt auf den ersten Blick sehr lecker. Doch Leider fehlen für mich...
  • ClaudiaBerlin: Guter Rant! Vor allem die Idee, die Zielgruppe des Textes ganz klar zu...
  • Katrin Schröder: Lieber Klaus-Peter Baumgardt, vielen Dank für diesen wunderbaren Blogbeitrag...
  • Tanja Praske: Hi Klaus aka @fressnet, ein fettes Danke für deine satirische Teilnahme an...
  • Antje: Ich habe nur ein paar Fragen, hab viel gelesen über Mangostantropfen und sehe nichts...

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