Die Ahle Wurscht ist angekommen!
Geschrieben am 8. Oktober 2008 von KPBaumgardt
Wenn der Chef selbst sich um den Betrieb kümmert, läuft der Laden rund: Vorgestern abend bekam ich eine mail von Carsten Neumeier, dass am Folgetag ein Wurstpaket Richtung Idstein abgeschickt wird; gestern abend eine mail, dass es unterwegs ist, und heute stand der Bote vor der Tür.

Ahle Worscht – größere Darstellung
In Stroh gepackt – das passt zum rustikalen Charakter der „ahlen Wurscht“, die bei slow-food geliebt wird und auch einen eigenen Wikipedia-Eintrag hat – ist sie schnell und heil hier angekommen.
Verkostet wird später – für heute nur die Geruchsprobe: Sehr vielversprechend, ganz besonders bei der dunklen, die schon ganze sechs Monate gereift ist, dabei einiges an Gewicht verloren hat und einen intensiven, fast konzentrierten Geruch verströmt.
Der Kontakt zur Landleischerei Neumeier in 37235 Walburg war auf der BioFach 2008 entstanden; jetzt wird schon wieder die Bio-Fach 2009 angekündigt – da „musste“ ich auf den Newsletter der Landfleischerei doch einfach reagieren…
Eine kleine Anekdote muss ich jetzt noch loswerden: Als ich am Neumeier-Stand die ahle Wurscht probierte – man kam leicht ins Gespräch, an der Wurst war keine Fehl und kein Tadel – gab ich noch „Für alle Fälle“ meine Visitenkarte ab. Diese war – manche „Privatblogger“ sind nun einmal so, selbstgemacht und nicht wirklich professionell.
Trotz Messetrubel war Herr Neumeier aufmerksam genug, auf den ersten Blick zu erkennen, dass da gar keine e-mail Adresse angegeben war – die ließ sich aber noch handschriftlich ergänzen.
So viel zum Zusammenwirken von handwerklichen Betrieben und Bloggern, wie man es sich wünscht 😉
====>>> um weitere BloggerInnen zu motivieren, hier noch ein Zitat von BioEmma:
Zum Bloggertreffen ist jeder willkommen, der in irgendeiner Weise bloggt, sich nachhaltigen Themen verbunden fühlt und bei herwig sein Kommen ankündigt. Die Presseakkreditierung ist zusätzlich dann notwendig wenn man neben der Teilnahme am Bloggertreffen auch von der Messe bzw. dem Kongress berichten will.
Abgelegt unter: Geschmack, Nachhaltigkeit | Keine Kommentare »
Die Alternative wäre nun ein 





Man könnte, um sich auf einen intensiven Schokoladengenuss vorzubereiten, in Kino gehen und sich „Chocolat“ anschauen. Ein kleines Fachgeschäft mit einer freundlichen Verkäuferin ist jedenfalls eine gute Voraussetzung für den gehobenen Genuss. In diesem Fall sollte es etwas unverfälschtes sein, ohne Ingwer, Chili oder andere exotische Spezialitäten, die durchaus ihre Berechtigung haben mögen.
Dabei kann man auch einmal auf den Klang vertrauter, großer Markennamen verzichten und Unbekanntes kennen lernen.
In einer Verpackung von schlichter, funktionaler Eleganz, transparent und silbern glänzend, mit papiersparender Banderole, die die zu erahnende Tafel nur wenig verhüllt…
Hier wird nicht einfach aufgerissen oder gar per Knick die Verpackung an der Sollbruchstelle aufgebrochen, sondern an einem Ende der Tafel sorfältig der Klebestreifen entfernt und Cellophan und Folie werden entfaltet. Farbliche Kontraste, wie sie größer kaum sein können, treten zutage. Ein Dunkelbraun, das zu Schwarz tendiert. Vielleicht ist dies der richtige Moment, an der Schokolade zu riechen?
Beim Umdrehen der Tafel zeigt sich, dass die einzelnen Stücke sanft abgerundet sind und von ausgewogener Proportion. Wer zwischen Einkauf und Öffnen der Tafel ein oder zwei Tage hat vergehen lassen, hat es der Schokolade ermöglicht, sich an die neue Umgebung zu akklimatisieren. So kann man entspannt und ohne Hektik daran gehen, vom Ganzen einen Teil abzutrennen. – – – –
Es macht nichts, wenn dieser Vorgang nicht ganz glatt verläuft. Wir lassen die Portion Schokolade noch eine Weile auf uns wirken, bevor wir mit Bedacht ein Stück in die Hand nehmen, es vielleicht sogar zwischen den Fingern ein wenig weich werden lassen und vorsichtig ein Stückchen abbeißen. Dieses ohne Kauen langsam in Mund zerschmelzen zu lassen, mag eine kleine Kunst sein – aber nur so entfalten sich nach und nach verschiedene Aromen, entwickelt sich der Schmelz, der sich im Mund verbreitet, erreicht das cremige Gefühl auch Rachen und Schlund, ist ein langer Nachhall zu erfahren.



Vielleicht sind es gerade die „kleinen Sünden“, die doch eigentlich gar nicht so viel ausmachen können, die ins Gewicht fallen: Da kann irgendetwas zum Türöffner werden und dem 









Frische Kommentare