Die Bach-Blüten-Therapie: Zauberei und Ritual

Der britische Arzt Edward Bach (1886-1936) begründete in den 30-er Jahren ein nach ihm benanntes alternativmedizinisches Verfahren. Die zentraler These: Jede körperliche Krankheit beruht auf einer seelischen Gleichgewichtsstörung. „Nur wo Seelenfrieden und inneres Glücksgefühl herrschen, kann auch Gesundheit sein.“

In tiefen Meditationen, mit denen er 44-jährig, sechs Jahre vor seinem Tod, begann, erkannte er den Konflikt zwischen der unsterblichen Seele und der Persönlichkeit, und eine Heilung könne nur durch eine Harmonisierung auf dieser geistig-seelischen Ebene bewirkt werden.

Er beschrieb zunächst neunzehn Gemütszustände, erweiterte das Repertoire dann aber auf 38 disharmonische Seelenzustände der menschlichen Natur.

Diesen ordnete er Blüten und Pflanzenteile zu, die er in Wasser legte oder kochte und die ihre Schwingungen an das Wasser übertragen sollten. Aus diesen Urtinkturen werden anschließend durch starke Verdünnung die sogenannten Blütenessenzen hergestellt.

Sie wirken in sieben Gruppen, die er jeweils bestimmte Gemütszuständen zuordnete

  1. Niedergeschlagenheit,
  2. Angst,
  3. fehlendes Interesse an der Gegenwart,
  4. Einsamkeit,
  5. übertriebene Sorge um Andere,
  6. Überempfindlichkeit und
  7. Unsicherheit).

Relativ aufschlussreich sind in diesem Zusammenhang auch die 18 Sinne des Menschen, die neuere Forschungen ermittelt haben;

Wieso ausgerechnet die 38 von Bach aufgelisteten Seelenzustände der menschlichen Natur immer negativ sein sollen, ist ebenso unerfindlich wie die Zuordnung bestimmter Pflanzen zu diesen Seelenzuständen. Z.B.: Man hat das vorrübergehende Gefühl, seiner Aufgabe oder Verantwortung nicht gewachsen zu sein; dagegen hilft Elm und Ulme. Oder: Man ist eine starke Persönlichkeit, dominierend, ehrgeizig, will unbedingt seinen Willen durchsetzen; Weinrebe vine. (Quelle)

Seelische Gleichgewichtsstörungen und Notfälle gibt es auch bei Tieren, und so sind die Bach-Recuemittel nun auch für den Hund (oder für die Katz?) erhältlich.

Schamanistische Rituale

Die bioenergetische Kraft der verdünnten Pflanzenextrakte ist vordergründig nicht nachvollziehbar, also Zauberei.

Auch im schamanistischen Ritual geht es darum, die Krankheitsursache zu beheben. Der Schamane muss also entweder den beleidigten Boss einer Kraftquelle besänftigen, die Hexe ausfindig machen oder einen Geist austreiben.

Eine Heilung dauerte früher vier aufeinanderfolgende Nächte. Der SChamane musste von den betreffenden Apachen und seiner Familie demütig um Hilfe gebeten werden. Er verlangte für den Einsatz seiner Kräfte bestimmte Gaben und ein besonderes Bauwerk. Der Schamane geht in der Zeremonie auf bedeutsame Ereignisse im Leben des Patienten ein und warnt diesen davor, ihm etwas zu verschweigen.

Die von Trommeln und monotonen Sprechgesängen begleitete Zeremonie versetzt den Patienten und die Zuschauer in Trancezustände; der Schamane setzt auch Selbsthypnose ein. MAnchmal behelfen die Schamanen sich mit Taschenspielertricks, z.B. zur Beseitigung eines Hexenpfeils.

Der Schamane kann die Zeremonie auch abbrechen, wenn er der Meinung ist, der Patient lasse sich nicht genug auf die Zeremonie ein.
Er weigert sich in der Regel, ernsthafte organische Leiden zu heilen.

Die heilende Wirkung von Erforschung der Krankheit und Ritual ist durchaus nachvollziehbar. Bei den Pflanzen- und Salzverdünnungen sind die freundliche Bedienung in der Apotheke und der Griff zur Brieftasche der klägliche Ersatz des Rituals. 

 

 

Narzissmus und Diät
Alles im Lot?


Wie dekadent ist Olivenöl – oder Armut tötet

Herr X war heute besonders schlau, trug sich im Kommentarfeld als „Fototasse“ ein, dazu einen Link, über den man Fototassen bestellen kann, und wollte im Beitrag mit dem Olivenöl-Test kommentieren:

Der Artikel stimmt mich wirklich nachdenklich. Du hast sicherlich Recht, auf der einen Seite hungern die Menschen und wir untehalten uns hier über kostbares Olivenöl. Sehr dekadent.

Soll der gute Mann einmal nachdenken – wenn es bloß etwas nutzt!

Der Olivenöl-Beitrag war völlig wertneutral, von Armut und Olivenöl war aber unter Olivenöl, handgepflückt die Rede – allerdings nicht unter dem Aspekt der Dekadenz, sondern mit dem Hinweis, dass, wer will, dass die Pflücker ordentlich bezahlt werden, das Öl nicht geschenkt bekommen kann.

Von Armut war hier auch schon im Zusammenhang mit dem Blog-Action-Day die Rede, aber von einem offenkundig hungrigen Spammer kann man nicht erwarten, dass er sich die Mühe macht, am passenden Ort zu kommentieren.

 

Wenn etwas gegen Armut und armselige Verhältnisse unternommen wird, kann das Grund zur Hoffnung sein.

Wenn aber, in der Hoffnung auf ein paar page-Impressions oder – im Bereich Politik: Stimmen – nur dumm herumgesülzt wird, ist das empörend. Und infam: Dekandent und überflüssig sind wahrscheinlich die Fototassen.

Hingewiesen sei hiermit auf den

WHO-Report: “Soziale Ungleichheit tötet”

im Ärzteblatt.

Ein Mädchen stirbt in Lesotho 42 Jahre früher als in Japan. In Schweden stirbt eine von 17.400 Frauen während der Schwangerschaft, in Afghanistan ist es eine von acht.

Bei den Bloggern findet der WHO-Report keine Beachtung, dafür gibt es skurrile Reports über die

Auswertung mobiler Endgerätezugriffe (Smartphones, Handys) … Anbei einige ausgewählte Grafiken und am Ende findet Ihr den

und Anderes. „Soziale Ungleichheit“ ergab innerhalb der Blog-Suche 34 Treffer; In Worten: Vierunddreissig.

Dass das Thema gemieden wird, ist aber auch verständlich: Bekanntlich wird man ja vom Blitz erschlagen, wenn man das Thema anspricht 😉 .

Gewürfelt im Backofen: Aubergine, Kartoffel, Karotte, und ein Dip dazu, Rezept mit Bild

Kürbis, Kartoffel und Feta aus dem Backofen (das ist auch schon wieder ein Jahr her…) waren das Vorbild zu

 

diesem Gericht. Ein wenig gewürztes Hackfleisch war auch noch dazwischen versteckt, ist aber unerheblich.

Ein Fertig-Knoblauchdip verhalf zu weiterer Zeitersparnis:

Im Prinzip sind die Zutaten in zehn Minuten gewürfelt und auf dem Backblech verteilt; dann noch eine gute halbe Stunde bei 210 Grad (Umluft).

Jetzt fehlt nur noch das Rezept für den Dip (oder das Dipp?) – bloß, wen fragt man da am besten? Freiwillige vor?

 

Narzissmus und Diät
Alles im Lot?


Mein Esstyp, mein Diätyp, eine graphologische Typ-Bestimmung, und: Ich bin einfach nett

Wie ist das mit den Esstypen? Ich selbst falle in die Kategorie „irgendeine Kombination“.
Keine Kategorie haben wir für diejenigen, die immer hungern, um sich zu spüren, und fressen, bis sie nichts mehr spüren…

Bei der AOK hat man die Frage nach dem Esstyp auch aufgerollt…

Sie sind ein Bio-Typ!

Eier von glücklichen Hühnern, fair gehandelte Kaffeebohnen und pestizidfreies Gemüse – das ist Ihre Welt. Wir haben ja nur diesen einen Planeten und müssen sorgsam mit seinen Ressourcen umgehen. Es ist ja auch wirklich schrecklich, welche Lebensmittelskandale immer wieder bekannt werden.
Dass Sie sich in punkto Ernährung so diszipliniert verhalten, finden Ernährungsexperten und Ökologen lobenswert. Weiter so! Tipp: Kombinieren Sie die gesunden Lebensmittel mit einer großen Portion Ruhe und Gelassenheit. Körper und Seele werden es Ihnen danken.

Dann gab es da noch ein „graphologisches Gutachten“:

 

Der Schreiber ist ein impulsiver, unsteter, vielseitiger und unkonventioneller Typ.

Es fällt ihm nicht leicht, sich anzupassen.
Der Schreiber ist von sich überzeugt und hat eine eigene Meinung.
Er lässt sich von anderen nicht so leicht beeinflussen,
auch nicht von einem „Das gehört sich aber so.“
Der Schreiber ist ein Individualist.
Er ist eher introvertiert mit relativ wenig Kontakt zu anderen Menschen.
Trotzdem kann er sehr spontan werden,
manchmal wirkt er etwas sprunghaft.
Er ist sinnlich, warmherzig, gemütlich und phantasievoll.
Im Großen und Ganzen wirkt er gelassen bis uninteressiert,
wenn er aber von einer Sache überzeugt ist, überrascht er
seine Umwelt durch sein überschwängliches und begeisterungsfähiges Auftreten.
Er ist lebhaft und kontaktfreudig.
Mit viel Verständnis für die Belange anderer.
Der Schreiber ist überdurchschnittlich intelligent.
Nüchtern und zweckmäßig bewältigt er seine Aufgaben.
Der Schreiber legt Wert auf eine Grunddistanz zu seinen Mitmenschen.
Auch gute Kollegen müssen nicht alles wissen.
Er arbeitet sehr genau und zeichnet sich durch rationales, analytisches Denken aus.
Der Schreiber ist sehr stark um Gerechtigkeit bemüht.
Er versucht stets, sich für andere einzusetzen.
Er ist ein sehr humorvoller Mensch, bemüht sich, mit diesem Humor niemanden zu verletzen.

erstellt bei: Graphologies.de

Dort findet sich auch die Aussage, dass das graphologische Schnellgutachten eine durchschnittliche Trefferquote von 40 % hat.

Wer jetzt noch Fragen hat, holt sich ein Gummibärchen-Orakel

(Das ist die Seite, bei der ich mir immer wieder neue Diättipps hole, wenn die alten verbraucht sind) 😉

Was dieses Orakel betrifft: Es war die Wahrheit, die reine Wahrheit. Aber die muss ja nicht jeder wissen.

Um die seriösen Selbst-Test abzurunden, fehlte noch „etwas nettes“; das fand sich heute früh in der täglichen Blogshow unter der Überschrift „Total nett„.

Und hier ist Ihr Ergebnis:
Sie haben die Punktzahl 12

Sie sind nett. Einfach nett. Das „zu“ können Sie getrost streichen: Von Naivität ist bei Ihnen gar nichts zu merken. Sie sind freundlich, lassen sich aber nicht ausnutzen. Sie helfen nur solange Sie sich damit selbst nicht schaden. Sie wissen, wie Sie Grenzen ziehen können und wie Sie dabei niemanden vor den Kopf stoßen. Das richtige Maß an Toleranz und Diplomatie haben Sie längst gefunden. Wunderbar!

 

Narzissmus und Diät
Alles im Lot?


 

Puddingdiät

Mit „Keine Lust auf Milch“ war hier einstmals ein Artikel überschrieben, der eine OETKER-Werbung

für Puddingpulver vorstellte. Wenn Kinder die ach so gesunde Milch nicht mögen, solle die liebende Mutter sie doch einfach überlisten und ihnen einen Pudding kochen.

Mag sein, dass gegen Ende der 50-er Jahre das Verwöhnen und Stopfen der Kinder im größeren Massstab angefangen hat, dessen Folgen wir heute „hier und da“ spüren.

Polizist, Arzt, Pfarrer und sogar Lehrer waren Damals noch geachtete „Respektspersonen“, und Kinder glaubten, das „Dr.“ vor dem „Oetker“ bedeute, was da in den Tüten verkauft wird, sei ganz besonders gesund, weil es von einem Doktor gemacht wird.

Mit Backpulver, abgepackt in Portionsgrößen, und den entsprechenden Rezepten sollte dass zudem jeder Kuchen garantiert gelingen und der Hausfrau die Angst genommen werden, ihre Küchen- und Backstubenkunstwerke könnten misslingen.

Es waren diese Zeiten, da man die Not der „halben Portion“ hinter sich hatte und, unvernünftig, sich in Teilen der Bevölkerung an die größeren und doppelten Portionen gewöhnte.

Vanillin und andere Aromen (Mandel, Rum und ähnliches) war man noch aus Kriegszeiten gewohnt, man schätzte auch künstliche Farbstoffe für die Optik – aber es gab noch keine Fertigbackmischungen, und die Milch wurde noch in der Flasche verkauft oder beim Bauern mit der Milchkanne geholt.

Zwei Generationen später wird den Kindern die Milch mit angereicherten Traubenzucker-Kakaomischungen versüsst, und sie schauen als Jugendliche auf ihre Eltern herunter, haben wundersamerweise reihenweise Garde-Maße erreicht, die noch früher ganz selten und Grund zur Furcht waren.

Die Erfindung der Puddingdiät steht uns noch bevor, wir sind bald so weit, denn es gibt bereits in Mengen Diät-Pudding. Und, auf der anderen Seite, den Ruf nach der „Kinder-Diät„.

Cremig-leichter Premium-Pudding, wie selbstgemacht: in optimaler Konsistenz – wie frisch gekocht – und mit bestem Geschmack und nur 0,1 % Fett für anspruchsvolle Großverbraucher in Hotelerie, Gastronomie und Catering.

Entrahmte Milch, modifizierte Stärke, Inulin, Zuckeraustauschstoff Fructose (1,6 %), fettarmes Kakaopulver (0,6%), fettfreies Kakaopulver (0,5 %), Verdickungsmittel Carrageen,Aroma, Farbstoff Titandioxid, Süßstoffe Aspartam und Acesulfam. 100g = 0,8 BE / 1 BE = 125 g Enthält eine Phenylalaninquelle.

Narzissmus und Diät
Alles im Lot?


Nachhilfe beim Lebensmittel-Preisrätsel um die kostenlosen, quadratischen Bannerplätze

Wer beim Preisrätsel überfordert ist und nicht in der glücklichen Lage, eine freundliche und höchst kompetente Souffleuse im Hintergrund zu haben (Erfolg haben immer diejenigen, deren Partner sie unterstützt) –

– hat es bei diesem Bild vielleicht einfacher als bei dem ursprünglichen Rätselbild. Viel mehr wird jetzt aber nicht verraten.

Nur noch:

Der gesuchte Begriff fängt mit „S“ an, und wurde hier schon im Zusammenhang mit Grünkernrisotto verwendet.

==> Zum Preisrätsel <==

 

Narzissmus und Diät
Alles im Lot?


Sprühsahne, schlechtes Gewissen und Diät für Dicke

Der kostenlose Online-Diätsündenbeichtstuhl ist nicht gerade ein Renner. Vielleicht sollte man Gebühren erheben, und die Sache wird interessanter 🙁 .

Andererseits vergeht kein Gespräch mit Leuten, die sich für „Diät-für-Dicke“ interessieren, ohne Mini-Beichte.

So erzählte mir ein „Kollege“ neulich während eines Telefonats:

„Ach, ich habe mir gerade noch den Rest Sprühsahne auf den Kaffee gegeben, bevor die verdirbt, trinke ich sie lieber mit dem Kaffee“.

Vielleicht sind es gerade die „kleinen Sünden“, die doch eigentlich gar nicht so viel ausmachen können, die ins Gewicht fallen: Da kann irgendetwas zum Türöffner werden und dem Fressanfall „Tür und Tor“ öffnen – nicht umsonst gibt es die Redewendung „wehret den Anfängen“. Oder, um es möglichst drastisch auszudrücken:
Ein kleines Ferkel kommt noch mit relativ wenig Futter aus, wird aber schnell größer und braucht dann Mengen wie ein ausgewachsenes Schwein.

Die trockenen Alkoholiker haben ja auch gelegentlich das Problem, dass eine Weinbrandpraline der Anfang eines Rückfalls sein kann.

Er hatte übrigens vor drei Jahren 30 Kilo abgenommen, sein Wunschgewicht eine Weile gehalten, und sein Ausgangsgewicht nach einer schnöden Trennung wieder erreicht.

Sollte hier Essen als Trost im Spiel gewesen sein, braucht es eigentlich kein Essen, sondern ein Heilmttel gegen die Liebe

Nun ist es sinnlos, einen Feldzug gegen die Sprühsahne anzufangen, das Problem sind ja eher die Denk-Gewohnheiten. Ein „bloß nichts verkommen lassen“ kann ein richtiger Gedanke sein, wenn er zu Ende gedacht wird – und zwar schon beim Einkauf:

Lieber das Kunstprodukt im Regal stehen lassen, als sich zu Hause gezwungen sehen, es „alle“ zu machen, nur um es vor dem Verfall zu retten – und selbst zu „verfallen“.

Wenn die Sprühsahne im Regal verfällt: Wer dafür verantwortlich ist, braucht uns ja nicht zu interessieren.

Der Bekannte, der sein Gewissen beruhigt, indem er sich an uralte Regeln hält, findet „Fressnet“ auch viel zu kompliziert:
Er vermisst klare Handlungsanweisungen, findet, dass  „Fressnet“ als Name der Seite abschreckend wirkt und hat mir empfohlen, etwas wie „Diät-für-Dicke“ als Seitentitel zu nehmen.

„Fressnet“ – das sei viel zu kompliziert und wirke abschreckend.

Gibt es hierzu vielleicht noch andere Meinungen? 

 

 

Narzissmus und Diät
Alles im Lot?


°

Fahrradaufzug, Sauerkraut, graphische Musik, 125×125, Was ist fair? Oliven, Handgepflückt

 

Fahrradaufzug

Fahrradfahren ist umweltfreundlich. Bergab fahren geht – durch die Schwerkraft – wie von selbst, in der Ebene fahren ist auch kein Problem, nur die Steigungen…

Da könnte die Stadtverwaltung manch einer Stadt, die starke Steigungen hat, sich bei der Bevölkerung  beliebt machen.  Wie? Einfach hier – Fahrradaufzug – klicken, und dann noch einmal.

 

Sauerkraut

Man bräuchte mal eine Statistik, die den Verbrauch von Sauerkraut nach Alter, Geschlecht und Herkunft aufschlüsselt – einfach interessehalber.

Dann könnte man gleich noch den Gesundheitszustand mit dem Verbrauch an Sauerkraut in Verbindung setzen: Unterschätzt nicht die Heilkraft von Sauerkraut! Dessen Ausgangsprodukt, das Kohlblatt, wird – in der naturheilkundlichen Physiotherapie – immerhin gegen Verspannungen des Rückens (Schulterbereich) eingesetzt, und die koreanische „Sauerkraut“-Variante, das Kim-chi, gegens Magenknurren 😉

 

Fair Trade

Warum beim Thema Fair-Trade bis zum Blog-action-Day warten, wenn man es auch heute bereits sagen kann: Nicht immer ist fair drin, wo fair draufsteht. via Nachhaltigbeobachtet

 

graphische Musik

http://www.fubiz.net/blog/index.php?2008/08/14/2081-santogold-videoclip

125 x 125

Marketing-Experten sind derzeit in der Lage, das Ruder bei den Besucherzahlen für Blogs herum zu reißen.

Mit Links auf Zeit oder auf Dauer, die teils als Blogparade oder teils als Blogstöckchen in die Welt gesetzt werden. Der gigantische Erfolg beim Lebensmittel-Preis-Rätsel zeigt das Potential dieser Werbeform 😉

 

Gepflückt und nicht geschüttelt

werden die Oliven für das griechische Olivenöl von Alisseos. Ein schöner Beitrag, der nicht primär verkaufen will, sondern etwas über Qualität, faire Arbeitsbedingungen und den Unterschied zur industriellen Massenproduktion erklärt.

Schoko-Brocken, Schokopudding, Blaue Pepperoni und Versteckte Tomaten

 

„Alle Tiere sind gleich – nur einige sind gleicher“ – was bei der Farm der Tiere gilt ist nun auch der Schokolade billig.

Obwohl diese Schokolade, bei der das gerechte Aufteilen schon schwieirg werden kann, bestimmt richtig Geld kostet.

Aber es muss ja immer mal etwas Neues geben, und Abwechslung, hieß es neulich an berufender Stelle, sei hier ja garantiert…

 

Schokoladig kann auch ein Schokopudding sein, der, wenn mit zu wenig Stärke zubereitet, auch als Flüssigbrei durchgehen kann.

Dass es immer mehr Fertiggerichte – so etwa vorgekochten Pudding – zu kaufen gibt, hängt ja mit der Bequemlichkeit und zunehmenden Unfähigkeit in den Deutschen Küchen zusammen.

War das Abmessen und -wiegen früher noch eine Frage von richtigem Werkzeug und Augenmaß, kann es heute schon einmal passieren, dass ein Hobbykoch das Backpulver mit der Laser-Waage, die er „günstig“ bei TOOM erstanden hat, zur Explosion bringt.

Geschmacklich passend zur Puddingdiät ist immer etwas Scharfes: 

Dabei erfreut sich die blaue Pepperoni zunehmender Beliebtheit; das scharfe Gemüse erhält seine ungewöhnliche Farbe in einem digitalen Prozess und kommt völlig ohne künstliche Farbstoffe aus.

Therapeutisch wertvoll ist das scharfe Gemüse ja allemal, zumal, wenn es nach dem Motto „Ab auf die Couch“ eine analytische Paartherapie absolviert hat.

Die Durchschnitts-Tomate (Solanum lycopersicum) würde sich über einen Platz auf der Couch sicherlich auch sehr freuen.

Jedoch, bei dem Gedanken, was da alles zur Sprache kommen könnte, treibt es ihr die Schamesröte ins Gesicht.

Tatsächlich haben fast alle Tomaten – ob „Bio“ oder nicht, unerträgliche Ängste, unters Messer zu kommen, oder aufgefressen zu werden.

Eine Teilpopulation der Tomaten leidet unter einer Dosen-Phobie, und auch das  Traum-Thema, zu Ketchup verarbeitet zu werden, ist häufig.

Die Menschen mit ihren Ess-Störungen haben es da noch vergleichsweise einfach; während, andererseits, die Ängste der  Tomaten (gerechter Ausgleich?) meistens nach nur einer Vegetationsperiode vorbei sind…

Medienpreis: Veröffentlichungen zum Metabolischen Sydrom

haben die Chance mit einem Preis gewürdigt zu werden:

Die Gesellschaft für Rehabilitation bei Verdauungs- und Stoffwechselkrankheiten e.V. (GRVS) schreibt den mit 6.000 Euro dotierten GRVS Medienpreis 2009 aus. Mit diesem Medienpreis werden Arbeiten gewürdigt, die das Thema „Prävention und Rehabilitation bei Metabolischem Syndrom“ in herausragender Weise in Printmedien, Fernsehen oder Internet darstellen. (via Pimpyourself)

Über die Adresse  http://www.grvs.de/medien.htm fand sich noch eine 70-seitige Arbeit von Thomas Tuschhoff (2001) mit dem Titel Über-Ge-Wichtiges – informativ geschrieben und an der klinischen Praxis orientiert.

Darin, Kapitel 6:

Selbstsabotage oder Ratschläge zum erfolglosen Abnehmen

:

  1. Stecken Sie sich unerreichbare Ziele
  2. Wiegen Sie sich täglich!
  3. Suchen Sie sich andere Übergewichtige und nehmen Sie um die Wette ab!
  4. Stecken Sie sich langfristige Ziele!
  5. Streichen Sie Kalorienbomben endgültig vom Speisezettel!
  6. Legen Sie sich einen Vorrat von Ausreden zurecht!

Das Nachlesen im Detail lohnt sich allemal – wenn der Artikel auch in sich widersprüclich ist, also z.B. die Weight-watcher Methode empfiehlt, andererseits die nach der eigenen Kritik überflüssige Adresse nennt.
Auch das Angebot an Selbsthilfegruppen wurde etwas zu optimistisch dargestellt.

Narzissmus und Diät
Alles im Lot?


Frische Kommentare

  • Sabrina: Schön, dass du bei der Bilanz dabei bist! Mit Spirulina und Algen zu experimentieren,...
  • ClaudiaBerlin: Mit all meiner fortgeschrittenen Lebenserfahrung kann ich sagen, dass das mit den...
  • Julia: Da hast du recht, was das Fermentieren angeht, bin ich Spätzünderin 😂
  • Ulrike: Nachhaltigkeit und Produkte aus der Umgebung sind wichtig, da bin ich ganz bei dir. Alles...
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