Die Mitnahmezentrale – Transportaufträge von und für jedermann

Ein relativ einfaches Konzept zur Nutzung ungenutzer Frachtkapazitäten, die im Individualverkehr noch brach liegen:

Der Individualverkehr beinhaltet über das gegebene Maß hinaus noch weitere Möglichkeiten; allgemein sind Autos außer dem Fahrer leer, und auch im Kofferraum lauern Transportkapazitäten. Wie kann man diese nutzen?

Ameisen bewegen sich emsig hin und her, tun dies im Rahmen einer staatlichen Ordnung, und für den Betrachter ist kein Leerlauf zu erkennen. Jeder zurückgelegte Weg dient augenscheinlich einem Transport; es gibt keinen Leerlauf. Eine gewisse Organisation bzw. Koordination ist gegeben. Die Übertragung des Beispiels bietet sich  an…

 

Schon seit längerer Zeit gibt es Mitfahrzentralen, die – aus meist ökonomischen Gründen Mitfahrgelegenheiten vermitteln. Für kürzere Strecken oder die Mitnahme von Gütern lohnt sich der Aufwand (Anmeldung, Formulare, Absprachen) jedoch nicht. Lösungen, denen die kombinierte Nutzung von Internet und anderen Kommunikationsmitteln zugrundeliegt, müssten noch entwickelt werden.

Es genügt nicht, wenn einige wenige Fahrten als Angebot vorliegen, sondern es müßte ein größerer Anteil verfügbar werden.

Eine „intelligente“ Verknüpfung mehrerer Fahrten mit der Option des  Umladens, ähnlich einer automatischen Fahrplanauskunft, erhöht Möglichkeiten, dass eine Fracht ihr Ziel erreicht.

Vor jeder Fahrt gibt der Fahrer – möglichst langfristig –  die Ladekapazitaet und die Fahrstrecke an.  Alle Daten werden an die Mitnahmezentrale weitergeleitet und mit den Transportaufträgen abgeglichen.

Wie und wo die Be- und Entladung stattfindet (Bringen/Holen, Zeitpunkt), wird anhand der je eingegebenen Prioritäten festgelegt.

Auskunftssysteme, die z.B. Satellitennavigation benutzen, erhöhen die Zuverlässigkeit der Anschlüsse. Die Einsicht in die ökonomischen und z.B. kommunikativen Vorteile des Systems sollte sich durchsetzen.

Beim  Transport von Waren wird die Tatsache, dass viele Fahrten sowieso stattfinden, genutzt Z.B. soll eine Kiste Wein von A-Dorf nach B-Stadt gebracht werden: Ein Dorfbewohner, der sowieso nach c-Dorf fahren muss,  bringt die Kiste dort einem Autofahrer X vorbei, der am nächsten Tag sowieso nach B-Stadt fährt.
Dabei muss nur X einen geringfügigen Umweg in Kauf nehmen, was sich aber verrechnen lässt.

Für Kurieraufträge bis zu Päckchengröße können auch beispielsweise Individualreisende, die per Bahn unterwegs sind, eingebunden werden – oder Radfahrer, usw..

Dieses Konzept wurde bereits Mitte 1999 veröffnetlicht, aber natürlich nicht aufgegriffen. Vielleicht ist ja jetzt die richtige Zeit dafür gekommen.
Dass „Die Leute“ schon für einen kleinen Vorteil bereit sind, einem Verein beizutreten, zeigt aktuell die „Ikea-Family“: 5 Mio Mitglieder…

Die „Mitnahmezentrale“  bietet ihren Mitgliedern immerhin einen realen Mehrwert…

Fair Trade – bezahlbar und sozial?

Beitrag zum Blog-Karneval „Fair Trade“ bei Karmakonsum

Heute lief im Werbefernsehen ein Film über eine Kakaoplantage der Firma Coppeneur. Es wurde von der Reise des Inhabers und des Chefchocolatiers nach Madagaskar berichtet – eine schöne Kombination von Geschäftsreise und Erlebnisurlaub. Die eigene Plantage dient der Sicherung des Nachschubs an hochwertigem Edelkakao.

Gezeigt wurde die Plantage, die Ernte, das Fermentieren, die Trocknung auf Madagaskar. Betont wurde, dass man ohne Gifte wirtschaftet und z.B. Raupen von Hand abgelesen werden, die Kakaobohnen von Hand und sorgfältig sortiert werden.

Nichts wurde zur sozialen Situation der Arbeiter und Arbeiterinnen berichtet, zu Arbeitsverträgen, Arbeitnehmerrrechten, Wohnsituation, Ausbildung und Ausbildungsmöglichkeiten der folgenden Generation.

Unabhängige Journalisten hätten in einem 30-Minuten-Film wenigstens zwei Minuten zu dem Thema unterbringen müssen. Aber hier interessiert nur der „höchste Genuss“, und bei dem Endpreis der Edelschokolade kommen Fragen zur Arbeitssituation so wenig auf wie bei importierten Billigklamotten, deren Näherinnen unmöglich mehr als Dumpinglöhne bekommen können.

Der Standpunkt, dass man auch ohne Siegel und teure hiesige Rechtfertigungsorganisationen fair handeln kann, ist sicherlich nicht verkehrt.

Dann sollte immerhin so viel Fairness herrschen, dass die Beteiligten – hier Kakaobauern (Die offenbar schon wieder mal Land-besitzlos sind ?) und Schokoladenkäufer direkt miteinander kommunizieren können – wir Blogger wissen doch, wie das geht.

Hinzu kommt, dass in manchen Entwicklungsländern Handwerk und Kunsthandwerk noch auf einem sehr hohen Niveau sind. Es lassen sich sicherlich noch Formen des fairen Handels finden, bei denen Produzenten und Käufer direkt zusammenfinden können.

Spätestens zum „Blog-Action-Day“ lesen wir dann noch viel, viel mehr zum Thema Armut, und Fairness.

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Genusstraining mit Edelschokolade

Bio-Schokolade und konventionelle im Geschmackstest

Gesundheit

Eine ungesunde Ernährungs- und Lebensweise hat zur “Epidemie Übergewicht” geführt, und Übergewichtige kommen nur schwer und selten auf ein Normalgewicht zurück.

Die Bedeutung der Gesundheit wird oft erst bei Krankheit oder mit zunehmendem Alter erkannt.
Vorsorge- und Aufklärungsprogramme sind oft nutzlos, ungenügend durchdacht.

Die Förderung und Erhaltung der Gesundheit erfordert geringe finanzielle Mittel. Teuer ist dagegen der Versuch, Gesundheit wiederherzustellen, die sog. kurative Medizin. [Wikipedia ]

Ob Diät mit Erfolgszwang erfolgreich ist, oder nur die Widerstände erhöht, ist eine Frage der inneren Disposition, der Einsichtsfähigkeit.

Mit den Grundzügen der Diätetik sollten wir uns auch noch vertraut machen… [text 1] [Text 2]

Aus einem – erklärtermaßen ganzheitlichen – Behandlungsplan:

Diaita der alten Ärzte

Diaita, wörtlich Ordnung, ist die aus dem klassischen Altertum stammende Lehre zur Pflege, Erhaltung und Wiederherstellung der Gesundheit. Als Richtlinien der Lebensordnung dienten die

Regimina Sanitatis (Gesundheitsregime)

1. Aer (Luft): Sorge frei reine Luft (Smog!) und ausreichende Frischluft (Sauerstoff!), saubere Umwelt, richtiges Atmen, Luft, Licht, Sonne und Wasseranwendungen, Hygiene aller Lebensbereiche.
2. Cibus et potus (Speise und Trank): Maßvolle gesunde Ernährungsweise, reichliche Zufuhr bekömmlicher Flüssigkeiten, Einhaltung von Fastenregeln, Meiden ungesunder Nahrungs-, Genuß- und Suchtmittel, gesunde Ernährung.
3. Motus et quies (Aktivität und Passivität): Ausgewogenes Gleichgewicht von Bewegung und Ruhe; von Arbeit und Feierabend; Streß und Muße, Leistung, auch Körpertraining, Gymnastik, Fiterhaltung und Erholung.
4. Somnus et vigilia (Schlafen und Wachen): Gesunder Rhythmus im Wachen und Schlafen, auch Beischlafen, Erhaltung der äußeren und inneren Ruhe, auch Meditation, Schutz gegen Lärm, Überforderung, Exzesse, Süchte und andere krankmachende Faktoren; allgemeine Bewahrung vor Schäden. „Rhythmus trägt Leben“, sagte schon Rudolf Steiner.
5. Excreta et Secreta (Ausscheidung und Sekretion): Stoffwechselpflege, Reinhaltung der Körpersäfte, ausreichende geregelte Ausscheidungen von Stuhl, Harn, Schweiß, Menses.
6. Affectus animi (Psychohygiene): Pflege eines kultivierten Lebensstils, positiver seelisch-geistiger Aufbau, Philosophie, Sinngebung des Lebens, Religiosität, innerliche Lebenskultur: Gottvertrauen und Selbstvertrauen! Beten!!

Der beste Weg zur Gesundheit ist der Fußweg. Ich rate meinen Patienten jeden Tag mindestens 2×20 min. mit ihrem Hund spazierenzugehen, ob sie einen haben oder nicht. (Bei MS-Patienten natürlich vorausgesetzt, sie sind dazu überhaupt in der Lage).

Allg.: Exogene und endogene Belastungen sind zu minimieren, positive Faktoren zu fördern und zu stärken. Die Patienten sind in der Krankheitsbewältigung zu unterstützen

Jedoch, die gesundheitsfördernde Lektüre birgt auch ihre Gefahren:

Vorsicht

beim Lesen von Gesundheitsbüchern, Du könntest
an einem Druckfehler sterben.

Mark Twain

Womit es Zeit für eine Pause wird, nach der es noch ein paar wenige Gedanken zur Gesundheit gibt…

Leitlinien für Selbsthilfe überarbeitet

Bei dem  Spitzenverband der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) sind die Grundsätze zur Förderung der Selbsthilfe überarbeitet worden.

Diese Grundsätze sollen gewährleisten, dass die Fördermittel sinnvoll eingesetzt werden und die Strukturen der Selbsthilfe effektiv unterstützen, hieß es aus dem Spitzenverband.
Konkreter Anlass für die Überarbeitung ist eine Neuregelung durch die Gesundheitsreform vergangenes Jahr. Sie sieht ab 2008 eine Aufteilung der finanziellen Mittel in Höhe von 0,56 Euro pro Versicherten auf zwei Förderstränge vor: Mindestens die Hälfte der Fördermittel müssen die Kassen und ihre Verbände pauschal als Zuschüsse vergeben.

Die Förderung von Selbsthilfegruppen/ Selbsthilfeorganisationen besteht zum Einen aus einer Basisfinanzierung, mit der sie unter anderem Raum- und Fortbildungskosten bestreiten können; die verbleibenden Finanzmittel können die Kassen oder ihre Verbände vorrangig für Projekte vergeben, die zeitlich begrenzt sind und sich an bestimmte Zielgruppen wenden. („Projektförderung)  [via aerzteblatt]

Zum Weiterlesen:  Papier „Die Fördergrundsätze„.

Kleine Anregung am Rande: Für Selbsthilfegruppen wäre das Medium „Blog“ doch eigentlich auch ideal.
Wahrscheinlich bräuchte es hierzu zunächst noch eine (?) Fortbildung, aber im Anschluss würde diese Kommunikationsform zum Selbstläufer…

Männer! Typologie des Mannes nach Stemplinger

Unter Männern wird recht selten die doch interessante Frage gestellt, wer welcher Typ ist. Mag sein, das liegt nur am Fehlen einer geeigneten Typologie – wer mag sich schließlich auch mit dem Psychologenlatein abgeben, das doch meist nur von „Störungsbildern“ handelt.

Auch Frauen haben oftmals Schwierigkeiten, das Objekt ihres  Interesses kurz und prägnant zu bezeichnen. Dem kann jetzt abgeholfen werden, dank einer bewährten Typologie, die gerade ihre Renaissance erfährt   – den einen zur Selbsterkenntnis, den anderen zum besseren Verständnis.

1.) Der Muckel

… ist eitel wie ein Pfau, Steht stundenlang am Spiegel,

ob all’s gnau
Und richti sitzt, der Schnauzbar sauber draht,
der Halsschlips in der Mitten hängt akrat.

Muckels lassen sich besonders durch das Lob ihres guten Aussehens beeindrucken, werden heut wohl als Narzissten bezeichnet.

2.) Der Martel

… is a seelenguater Lapp,
Der geht im Schritt, und willst Du’s rennt er Trab;
Den wickelst um Dein Finger, stellst Di g’scheit,
Nur mach ihn ja öt narret, saonst is’s gfeit.

3.) Der Toni

Männer vom Typ „Toni“ sind recht gepflegt, aber nicht sonderlich intelligent und deshalb leicht verführbar oder irrezuleiten.

Er schwatzt an Stiefel: schaug‘ ihn an ganz seli,
als wollt er Dir ausdeutschen ’s Evangeli:
Dös taut ihm wohl, wennst aufpaßt auf sein Schwatzen.
Und bist nöt von die andren, die ihn tratzen.

4.) Der Sepperl

Ebenfalls ein gepflegter Typ, aber streitbar bis streitsüchtig.

Beim Widersprechen wird er leidi;
Der streit‘ Dir d‘ Sunn weg am helliachtn Tag,
Da hilft koa Btten, wenn er halt nöt mag.
Wennst etwas aus ihm pressen möcht’st recht gern.
So därfst grad’s Gegenteil von ihm begehr’n.

5.) Der Anderl

Ein – genetisch bedingter –  jähzorniger Hitzkopf, der schnell in Wut gerät und unangenehm laut wird –

Du laß ihn brüll’n und werken, packt ihn d’Wuat,
Und geh ihm aus dem Weg, i rat Dir guat.
Und schimpft er Di selber hin, sei stad,
und wenn er alle Sakrer abadraht.
Er hört schon wieder auf, der wilde Kampel
Und ist darnach so zahm als wia-r-Lampel.
Und woanst a bissel, Dirndel, da wirst Schaug’n,
Alls tuat er, was er absiecht von die Aug’n.

6.) Der Peter

Ein Freund vom guten Essen,

Dös därfst mir bei dem Mannderl nia vergessen.
Da kimmt er granti hoam und schneidt’t a G’sicht,
Schnell d‘ Pfanna her, an guaten Schmarrn’n ang’richt,
A Glaserl Enzian, an Kerschscchnaps g’schluckt,
Der Peter hat sein Ärger scho‘ verdruckt.

7.) Der Franzel

… ist ein ziemlich verliebter „Gischpel“,

Da hört er irgendwo a Weiberg’wischpel,
Glei muaß er hin und muaß a bisserl fratscheln,
A bisserl umaschmiern’n, a bisserl Tatscheln.
Bist g’scheit, so laßst ihm halt die Narretei
Und zoagst koa bissel Eifersucht dabei.

8.) Der Hiasel

Fast unglaublich, was für ein „Latschi“ :

Der möcht‘ am liabsten um Erlaubnis frag’n,
Ob’s allen recht ist, daß er auf der Welt,
Der traut sich kaum was z’kaufen um sein Geld.
Dem muaßt scho‘ selber in Versuchung führ’n,
Der Gimpel traut si sonst koa Finger z’rühr’n.

 

9.) Der Nazi

Ein Lügner, wann immer er dazu die Gelegenheit hat: Also ständig..

Er kann nöt d‘ Wahrheit sag’n, dös liegt im Bluat.
Gehts nach sei’m Red’n, so bringt er alles um,
So drah’n si alle Dirndeln ’s Halserl krumm.
Mei, Dirndel, laß ihn red’n, sag nix dawider,
Am nächsten Tag erzählt er’s anders wieder.
Und fürchttt ihn nöt: is lauter G’wasch und G’red,
Die Hund‘, die recht viel bell’n, die beißen nöt.

Nach: Eduard Stemplinger, Vom Dirndl- und Buab’nfang, . 2. Auflage o.J., (1974 ?) Rosenheimer Verlagshaus, S. 111-115.
Diese volkstümlichen Typologie greift auf die Liebeskunst von OVID zurück, und ist, gerade durch die eigenständige Betrachtungsweise, ein origineller Beitrag zur OVID-Rezeption.

Mag Stemplinger OVID auch in Teilen „verwässert“ haben, so war sein Buch doch auch Beleg für die Unsterblichkeit der wahren Dichter und günstigenfalls Anlass, Neugier auf das Original zu wecken.

Der Kalorienverbrauch beim Spaziergang

– für einen Menschen von 80 kg mit ca 288 kcal pro Stunde zu beziffern, sollte nicht das interessanteste am Spazierengehen sein.
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Lernen vom Krokodil: Der ergonomische Computer-Arbeitsplatz

Bei Menschen, die zwischen 14 und 18 Stunden täglich vor dem Bildschirm verbringen, gehören Probleme mit dem Rücken zum Alltag.

Das ist, wo das Verhältnis von Arbeit und Ruhe im Ungleichgewicht ist, auch nicht anders zu erwarten.

Die Lösung: Arbeit und Ruhe miteinander verbinden – ergonomisches  Multitasking, wie von der Firma Ferrero schon vor Jahren vorgeschlagen: Legen Sie sich bequem auf den Rücken, mit der Tastatur auf dem Bauch und arbeiten Sie ganz entspannt!
„Ganz entspannt“ geht hier einher mit einem gleichzeitigen Training von Hals- und Bauchmuskeln – Sixpack garantiert!
Auch sehr entspannend: Sich auf den Bauch legen, auf den Ellenbogen abstützen und die auf dem Boden liegende Tastatur benutzen. Vorteil: Liegestütze sind – etwa bei Denkpausen – schnell und unaufwändig durchzuführen.

Wer die Tastatur in Kopfhöhe + 60 cm an die Wand nagelt, sorgt beim Tippen für eine schöne, ungezwungene Streckung der Wirbelsäule und trainiert gleichzeitig aufs vorteilhafteste die Fußmuskulatur.

Ein neuer Computer ist also gar nicht erforderlich.

Als schöne Entspannungsmethode hat sich auch das Mitsingen alter, leicht frivoler Texte erwiesen.

Coppeneur – Plantage im Fernsehen

Seit mit dem entsprechenden Genusstraining ein Schokoladengenuss ohne Kalorienfalle möglich ist, kann hier auch bedenkenlos auf gute Schokolade und Informationen dazu hingewiesen werden. Kürzlich bei den Genussblogs aufgeschnappt:

Seit 1996 betreibt Coppeneur in Madagaskar eine eigene Kakao-Plantage: die Plantation Nosy Bé. Jetzt hat ein Kamerateam diese Plantage besucht und einen Film über den Ursprung bester Coppeneur-Chocolade gemacht. Vom Ursprung der Kakaobohne in Madagaskar über die Verarbeitung der Bohnen bis hin zur eigentlichen Schokoladenproduktion in Bad Homburg.

Entstanden ist eine 30-minütige Filmreportage, die am Montag, den 15.September um 17:45 Uhr innerhalb des Fernsehmagazins Abenteuer Leben – täglich Wissen bei Kabel1 gesendet wird.

Für mich ein Fernsehpflichttermin (schon im Kalender eingetragen), und für Sie? [via Candysbonboniere ]

Bei den fleißigen Schoko-Verkostern vom Schokoladen-Blog habe ich meinen vorläufigen Favoriten gefunden…

 

Die Story:

Wie das Candy-Banner zu Fressnet kam…

 

 

Narzissmus und Diät
Alles im Lot?


Wunschgewicht ohne Diäten, aber mit Diät

Unsere Deutsche Sprache ist unglaublich ausdrucksfähig und im Prinzip auch sehr präzise.

Dass wir Verständigungsschwierigkeiten haben, liegt nicht an der Sprache, sondern am Sprachgebrauch, oder Sprachmissbrauch.

Sprache muss – der Propaganda und der Werbung sein „Dank“, auch Lügen transportieren; da wird ein Angriffskrieg zur Vaterlandsverteidigung, eine unsichere Deponie zum Entsorgungspark, Abzocke zur gnädigen Entgegennahme einer Beratungsgebühr, wie jetzt bei der Bahn, die sich ohne jedes Recht zu der Bezeichnung auch noch Dienstleister nennen darf.

Nicht anders im Diätbereich; der allgemeine Sprachmissbrauch ist schon so weit fortgeschritten, dass man bei einer „Atkins-Diät“ gezwungen ist, das Wort „Diät“ zu benutzen, obwohl Diät schlicht mit „gesunde Lebensweise“ zu übersetzen wäre, und was Atkins vorschlug, als einseitige, riskante Ernährungsweise.

Der Begriff „Wunschgewicht“ ist bis hierher wohl hinlänglich erklärt – hinzu drängen sich allerdings fragliche Begriffe wie Glücks-, Wohlfühl-, Soll-, Normal-, (Wett-) Kampf-, Traum- und Durchschnittsgewicht, Über- und Untergewicht sowieso.

Schenken wir uns hier zunächst weitere Diskussionen mit Verweis auf die Taille

Es bleibt nicht aus, dass wir zu dem, was wir müssen, wollen, können, dürfen, und was Mündigkeit und Unmündigkeit sind, kommen müssen. Aber alles zu seiner Zeit. Dann kam da noch die Frage

„woher weiss ich eigentlich mir welchem Gewicht ich mich wohlfühle ??? Gibt es dafür einen Plan, eine Strategie?“

Wohlfühlen wird oft mit „sich behaglich fühlen“ gleichgesetzt. „Sich behaglich fühlen“ ist wahrscheinlich ein Zustand auf einem niedriegen energetischen Niveau, ohne große Spannungen und ohne sonderliche Unlustgefühle.
Das ist eher Mittelmass. Bei denen, die sich wohlfühlen, hängt das auch nicht vom Gewicht ab, sondern das Gewicht folgt aus dem, wie man sich fühlt. Mal als These.

Eher am Rande, und hoffentlich größtenteils unnötig, nehmen wir noch den Exkurs über bösartige Einflüsterungen ins Programm: Mit einer Haltung, die erwartet, dass AKTIVITÄT früher oder später üble Folgen haben wird, einer bewegungsfeindlichen Haltung also, wird das nämlich nichts.

Soviel einmal als Andeutung eines Plans – hier noch die Liste der geplanten Themen:

  • Die Rolle der Gesundheit
  • Diät als „reine Nahrungsaufnahme“?
  • Verhaltensmuster und Sitten
  • „Der Mensch ist, was er isst“
  • Ordnung und Regelmäßigkeit.
  • Geschmackssinn und Orientierung, der Weg
  • Fortschritt und Gelassenheit
  • Optimismus und Vorbildlichkeit
  • Das Trinken
  • Belohnung, Anspruch, Bescheidenheit
  • Der Kopf als Aktivitätszentrum und Erholungszentrum.
  • „Mass halten“ und Masseinheiten
  • Gewohnheiten überlagern
  • Vom Nutzen der Wundermittel und Zaubermittel
  • „Nudeldiät“ oder „Pizzadiät“?
  • Abschied vom Übergewicht – Rituale
  • Extra-Bewegung als Pflicht
  • Diätplan und Ernährungstagebuch
  • Lern- und Merktechniken
  • Ernährung als doppeldeutiger Begriff
  • Die Rolle der Wünsche
  • Selbsterkenntnis und Selbstverwirklichung
  • Die Oralität überwinden – Geben ist seliger als Nehmen
  • Behutsamkeit, Achtsamkeit, Ernährung, Bewegung
  • Depression? Nie gehört
  • Behäbigkeit, Schwermut, Mut und Humor
  • Chaos und Struktur., Ordnung, Abläufe
  • Nach all der Vorrede ist das eigentliche Programm für heute eher Kurz:

    In 28 Schritten zum Wunschgewicht – der Anfang.

    Bei „Pimpyourself“ gibt es noch einen verwandten Artikel…

    Fair Trade – Blogkarneval

    Vom 15. bis 28. September 2008 finden in ganz Deutschland zahlreiche Aktionen rund um den fairen Handel statt – da schließe ich mich mit einem Blogkarneval an und hoffe, das viele Eco-Blogger mitmachen …

    … heißt es bei Karmakonsum, die einen Blog-Karneval veranstalten. Anlass ist die

    Faire Woche

    des Forums Fairer Handel,

    „dem Netzwerk der Organisationen und Akteure des Fairen Handels in Deutschland. Es wurde gegründet, um die Aktivitäten des Fairen Handels in Deutschland zu koordinieren. Ziel des Forums Fairer Handel ist es, gemeinsame Forderungen gegenüber Politik und Handel durchzusetzen und eine stärkere Ausweitung des Fairen Handels zu erreichen. Mehr Informationen zu der Arbeit des Forums finden Sie unter www.forum-fairer-handel.de.“

    Also ist noch Zeit für einen spontannen Blog-Beitrag; Einzelheiten über obigen Link.

    Zum Fressnet-Beitrag: Fair- Trade: Bezahlbar und sozial?

    Christoph Harrach macht in der Zeit einen „Selbstversuch zum Fair Leben“ und berichtet täglich – Viel Spass dabei!

    Zum Selbstversuch und zum Karneval: Karmakonsum

    Verwandter Beitrag:

    Fressnet-Beitrag „Greenwashing“

    Narzissmus und Diät
    Alles im Lot?


    Frische Kommentare

    • Anja: Hallo, einen sehr schönen Blog hast du da. Ich werde mich mal etwas umschauen, denn auch...
    • N. Lang: Ein sehr schöner Bericht, beim lesen beschleicht einen direkt die Lust es doch selbst...
    • Sabrina: Schön, dass du bei der Bilanz dabei bist! Mit Spirulina und Algen zu experimentieren,...
    • ClaudiaBerlin: Mit all meiner fortgeschrittenen Lebenserfahrung kann ich sagen, dass das mit den...
    • Julia: Da hast du recht, was das Fermentieren angeht, bin ich Spätzünderin 😂

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