Die Suchmaschine als Goldesel: Arbeitsbündnisse und Vertrauen schaffen ?

Linkbaiting in Sinne von „Leute derart ködern, dass sie einen Anreiz schlucken und den Haken zu spät bemerken“ hab‘ ich zu den Akten gelegt: Weil ein Projekt, das langfristiges Vertrauen schaffen kann, sinnvoller ist.

Das Märchen vom Google-Goldesel-Programm

Suchmaschinenoptimierung soll im Endeffekt die Einnahmen optimieren. Man kann ja von seiner Website leben, glauben jedenfalls naive Besucher. Wer also noch an Tischlein-deck-Dich, Knüppel-aus-dem-Sack und Google-Goldesel glaubt, braucht dringendst Aufklärung über die Verdienstmöglichkeiten im Netz. Für unsere Zwecke relevant sind die ersten 2 Abschnitte und der rot gehaltene Textteil weiter unten. Damit ist doch alles gesagt, was man nicht sagen darf; irgendwie müssen die Besucher ja über die Regeln aufgeklärt werden.
Google wollte mir Tipps geben, mit denen ich die Umsätze meiner Websites erhöhen könnte:

Durch Platzieren von mehr als einem Anzeigenblock auf einer Seite lassen sich häufig höhere Einnahmen erzielen.

Da spalten sich aber die Geister. Mir sind Seiten, die mit Werbung überladen sind, ein Gräuel. Den Blog habe ich vorläufig, abgesehen von einem verschämt eingebauten Suchfeld, von Werbung verschont. Im Übrigen versauen Webmaster, die ihre Seite mit Werbung vollknallen, Allen die Preise. Die Werbeflächen knapp zu halten, wäre insgesamt die bessere Strategie; es gibt genügend Unternehmen, die nur durch Internetwerbung bekannt werden können.
Dass die Suchmaschine ein eigenes Interesse daran hat, dass ihre gleichberechtigten Partner verdienen, liegt wie immer an der Verdienstspanne, und die ist ihr Geschäftsgeheimnis, kann aber auf 50% geschätzt werden, Toleranz unbekannt. Die Klicks bringen offenbar zwischen 8 und 20 cent, meist aber im unteren Bereich. Nicht jede Einblendung wird angeklickt, sondern etwa 1,xx Prozent; den zeitlichen Aufwand, die Werbung einzubauen und bis die Registrierungsprozedur vorbei ist – abgesehen von dem „Studium“ unverständlicher, ellenlanger, teils englischer Texte – würde ich auf ca 10-20 Stunden schätzen.

In einem Google-Forum wurde als Faustregel genannt: 30.000 Seitenimpressionen = 100 USD. Nach so einer Formel könnte man auch direkt vermarkten.

Noch mehr Informationen hierzu bei basicthinking.
Überschätzt wird der Traffic, den eine Seite zum Thema abnehmen und Diät erzielt: „Diät“ hat im deutschen Sprachraum ca. 3,5 Mio Einträge. Ganz klar, dass da knallharte Profis vorne sind, die ihre Position mit Mitteln verteidigen, die ich nicht habe.

Der Weg über höhere Besucherzahlen wäre mir lieber. Also mehr Bekanntheit, mehr Links, Rezensionen – und mehr von dem Content, den „die Leute“ wollen. Was gesucht wird, sind eher schlichte Begriffe und Kombinationen – etwas wie „Abnehmen mit Tee„. Die im Netz gegebenen Informationen sind überwiegend enthusiastisch; ein kritischer Beitrag wie der Hiesige zur „Brigitte-Diät“ könnte da schon etwas „Anschub“ (sprich: Verlinkung) vertragen. Und die Volksgesundheit eine bessere Berichterstattung über zweckmäßige Maßnahmen zur Gewichtsreduktion.

Der Backlink erfolgt über Ping- und Trackback, die Kommentarfunktion oder nach Absprache und ist gut fürs Ranking aller Beteiligten.

Wer jetzt noch einmal kurz über das Potential von Fressnet.de nachdenkt, verliert voraussichtlich doch noch seine Schreib- oder Linkhemmungen, so vorhanden.

Schließlich ist der Bereich „Gesundheit – Ernährung – Wellness – Lebensweise“ nicht gerade klein, und wenn z.B. ein Artikel sachlich erklärt, welches Öl für eine Massage der Haut „gut tut“, gibt es bei Fressnet.de bereits einen Abschnitt über „Massage und Diät“, von dem aus zu diesem „(Oliven-) Massageölartikel“ verlinkt werden sollte, um unsere Leser zu informieren.

Ganz unverblümt nach Kunden angeln

Es darf geangelt werdenkann man doch auch – nach dem Motto: Ehrlich währt am Längsten. „Sweets for my sweet, sugar for my honey …“

Candyandmore.de hat, wie wir sehen, ein derart witziges Banner, dass das Linkbaiting für diese Firma zum Kinderspiel wird. Geschäftsideen muss man haben!

Im Genussblog sind wir ja übrigens auch gute Nachbarn …
Aber, ganz klar, der Artikel wird schon wieder zu lang, zu kompliziert, zu unzusammenhängend, da hilft nur noch abspecken, um zuzulegen.

Ansonsten wird ab heute nicht mehr geködert, sondern mit Titeln umworben. Mal schauen, was dabei herauskommt. Wenn’s nicht klappt, muss ich halt Monika um Rat fragen, wie ich beim „abspecken“ weiterkomme – das war nämlich der Suchbegriff, bei dem ich ihre Seite gefunden habe …

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Ein Kommentar zu “Die Suchmaschine als Goldesel: Arbeitsbündnisse und Vertrauen schaffen ?”

  1. […] Wie das Candy-Banner zu Fressnet kam… […]

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  • Sabrina: Schön, dass du bei der Bilanz dabei bist! Mit Spirulina und Algen zu experimentieren,...
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  • Julia: Da hast du recht, was das Fermentieren angeht, bin ich Spätzünderin 😂
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