Vagus-Blocker – elektonische Hungerbremse statt Magenband und Bypass-Operation

Laut einer Meldung im Deutschen Ärzteblatt haben Mediziner der Mayo Clinic eine Alternative zu Magenband- und Bypass-Operation entwickelt. Die Elektroden eines Geräts von der Größe eines Herzschrittmachers  blockieren beide Äste des Vagusnerven im Bereich des Magens.

Die Vagotomie, eine früher häufig durchgeführte Operation bei Magenulzera, brachte die Gruppe um Michael Camilleri von der Mayo Clinic in Rochester auf die Idee. Die Durchtrennung der beiden Äste des Nervus vagus am Übergang vom Ösophagus zum Magen, senkte nicht nur die Produktion der Magensäure. Die meisten Patienten nahmen auch ab. Warum dies so ist, kann Camilleri nicht sagen.

Ein Steuergerät gibt hochfrequente elektrische Impulse ab, mit denen sich die Vagusnerven nach Wunsch blockieren lassen.

Nachts können die Patienten das Gerät ausstellen, tagsüber soll es ihnen helfen, den Hunger zu vermeiden. Ob die VBLOC®-Therapie tatsächlich funktioniert, soll jetzt eine randomisierte kontrollierte Studie zeigen, für die der Hersteller derzeit bis zu 300 Teilnehmer mit einem Body Mass Index von 35 bis 45 rekrutiert.

Bei einer Studie mit  31 adipösen Patienten (BMI 35 bis 50) in drei Kliniken in Australien, Mexiko und Norwegen (Universität Trondheim) mit dem Vagusblocker sollen die Teilnehmer nach sechs Monaten  durchschnittlich 14,2 Prozent abgenommen haben.

Komplikationen seien nicht aufgetreten, versichern die Mediziner in der Publikation.

Ob Magenschrittmacher, Magenband oder Vagus-Blocker: In keinem Fall werden die Ursachen angegegangen, die häufig im psychosomatischen Bereich liegen könnten.

Kurz notiert: gesundes Oregano, Gen-Technik verhindert Hunger, Esstörungs-Tagung, Radtouren, Sportkleidung

Bald wissen Kranke und Gesunde so viel wie Ärzte – dank Internet. Also lesen dann alle in medizinischen Fachzeitschriften herum, und die Blogger picken sich die Meldungen heraus, die sie interessant finden.

Zum Beispiel:  

Pizzagewürz Oregano hilft gegen Entzündungen

Oregano enthält eine Substanz, die … gegen Entzündungen zu helfen scheint. Das haben Forscher der Universität Bonn und der Eidgenössischen Technischen Hochschule (ETH) Zürich herausgefunden. … Das im Organo enthaltene Beta- Caryophyllen (E-BCP) ist ein typischer Inhaltsstoff vieler Gewürz- und Nahrungspflanzen. So kommt die Substanz unter anderem auch in Basilikum, Rosmarin, Zimt und schwarzem Pfeffer vor. Mit unserer Nahrung nehmen wir täglich bis zu 200 Milligramm des ringförmigen Moleküls auf. … Beta-Caryophyllen docke spezifisch an bestimmte Empfänger-Strukturen in der Zellmembran an, die sogenannten Cannabinoid-CB2-Rezeptoren. Dadurch verändert sich das Verhalten der Zelle: Sie schüttet dann beispielsweise weniger entzündungsfördernde Signalstoffe aus. „Wir haben Mäuse, die unter einer entzündlichen Schwellung der Pfote litten, mit E-BCP behandelt“, erläutert Jürg Gertsch von der ETH Zürich. „In bis zu 70 Prozent der Fälle klang die Schwellung daraufhin ab“.
… Beta-Caryophyllen hat im Gegensatz zu anderen Substanzen, die auf den CB2-Rezeptor wirken, keine berauschende Wirkung.

Soviel wussten schon unsere Vor-Vorfahren: Gegen jede Krankheit ist ein Kräutlein gewachsen – nur gegen eine nicht. Wer weiß, welche Krankheit gemeint ist?

Recht unkommentiert im gleichen Blatt auch das folgende:

Die Welt verhungert ohne Gentechnik

Zürich – Zur Bekämpfung steigender Lebensmittelpreise hat der Verwaltungsratschef des Schweizer Lebensmittelgiganten Nestlé, Peter Brabeck, großzügigere Gentechnik-Vorschriften von der Europäischen Union (EU) gefordert. „Ohne gentechnisch veränderte Organismen lässt sich dieser Planet nicht ernähren“, sagte Brabeck der „Financial Times“ von Montag.

Wobei: Die Überschrift stammt von Fressnet.de, als Versuch, den Inhalt der Meldung zusammenzufassen. Wir finden insgesamt häufig solche Statements, die eben Statements sind, und keine bewiesenen Wahrheiten.

Wahr ist sicherlich das Motto "Steter Tropfen höhlt den Stein".

Man sollte Herrn Brabeck einmal fragen, wie viele Nahrungsmittel auf dem Transport verderben, im heimischen Kühlschrank verderben oder ungegessen auf dem Teller bleiben und dann im Müll landen.

Wahrscheinlich bekommt man dann zur Antwort: "Da kann man nichts machen!". Wenn man nicht will…

 

Essstörungs-Tag in Heidelberg

am 28.06.08 – Programm

 

Radwandern und Touren eintragen

http://www.radwanderung.info/

 

Ganzkörpertrikots: Sportkleidung

… soll nicht flattern:

gibt es auch so genannte Ganzkörpertrikots. … Es gibt die Ganzkörpertrikots zum Beispiel langärmlig und langbeinig, darüber hinaus in kurzärmlig und langbeinig, sowie ärmellos mit breiten Schulterhaltern und langbeinig, sowie ärmellos mit spagettiträgerartigen Schulterhaltern und langbeinig.
… Ein … herumflatterndes, eventuell bei jeder Bewegung hochfliegendes T-Shirt kann auch den bestes motivierten Übungsteilnehmer gegebenenfalls aus dem Konzept bringen. Darüber hinaus besteht die Gefahr, dass das T-Shirt so weit „abhebt“, dass der sich bei einer Frau darunter befindliche BH zum Vorschein kommt.

Das muss nun wirklich nicht sein!

 

Abspeck-Pläne, Träume, Visionen, Illusionen: Wie wir "regiert" werden

Das Kabinett hat am Mittwoch einen Aktionsplan gebilligt – die Regierung will nämlich ihr Volk von den Vorteilen gesunder Ernährung und gesteigerter Körperer-ertüchtigung überzeugen. Wir wissen allerdings nicht, was die Zuständigen dabei in der Hand halten…

<IRONIE> Über die Tauglichkeit der Pläne – es gibt mal wieder Modellprojekte, Obstprogramme, Kongresse, Richtlinien – wird die Volksfettmessung im Jahr 2020 entscheiden. < /IRONIE>

Die GRÜNEN-Forderung nach Ampel-Kennzeichnung für Nahrungsmittel und Werbeverbot für „Kinderlebensmittel“bleibt unerfüllt.

Wer beim Einkaufen mit jedem Cent rechnen müsse, interessiere sich mehr für die Zahlen auf dem Kassenbon als für diejenigen in der Nährwerttabelle, hieß es bei der LINKEN.

Auch die „Kinderhilfe“ ist um klare Worte bemüht und kommt zur Diagnose „Fettsuchtepidemie„.
Armut macht dick – so war einst in der Presse zu lesen – und was tun wir dagegen?
Hatte doch schon mal eine Volksvertreterin gefordert, Schulgärten einzurichten, weil die Kleinen beim Fernsehen nur das Still-sitzen lernen, praktisches Lernen geschieht mit Herz und Hand.

Wenn die Lehrer nicht wissen, wie das geht: Eine Anleitung zum Gartenbau; Beete anlegen und den Ertrag steigern gibt es kostenlos.

Die Defizite der Ernährungsberatung schließlich sind strukturell bedingt.

Wenn Überschriften wie

Regierung will Deutschland in Form bringen

veröffentlicht werden, zeugt dies doch immer noch von einem unguten Verständnis: Sicherlich hat eine verantwortungsvolle Regierung auch Gesundheitsvorsorge zu treffen – aber die Massnahmen, die wir schon hatten, waren doch auch (völlig?) erfolglos. Deutschland ist kein Kasernenhof, soll aber geschliffen werden?

Aber, noch einmal die amtliche Fassung:

Die Minister Schmidt und Seehofer betonten, der Nationale Aktionsplan bilde den Ausgangspunkt für die nachhaltige Förderung eines gesunden Lebensstils in Deutschland.

Was bezweifelt werden darf: Seit wann sind unhaltbare Versprechungen und schöne, leere Worte gesund?

Was heißt das konkret:

  • Akteure und Maßnahmen … vernetzen, die zu einem erweiterten, aufeinander abgestimmten Angebot beitragen

Hier zum Beispiel die Meinung von „Wohl bekomms„:

Die Absichten der Bundesregierung in Ehren – doch wie wenig Ernst es ihr damit ist, entlarvt ein einziger Blick auf die bereitgestellten Mittel. Nach der Lektüre von 50 Seiten heißer Luft erfährt der Leser, dass zunächst bis 2010 gerade einmal 5 Millionen Euro jährlich pro beteiligtem Ministerium (Verbraucherschutz- und Gesundheitsministerium) in die Hand genommen werden. Das ist weniger als ein Tropfen auf den heißen Stein – weniger z.B. als das, was große Unternehmen der Ernährungsindustrie für die Bewerbung ein einzigen starken Marke pro Jahr ausgeben.

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Unsere kleine Gesundheitsreform

Kurz notiert: Depressionen in Europa, Honig-Monster, Peb und Pebber

Depressiv in Europa und Kampf gegen die Depression

Bericht von einer Tagung zu Depressionen in Europa. Depressionen verursachen mehr Todesopfer als Autounfälle…

Gar nicht harmlos

ist es, wenn Kinder ans Honig-Monster glauben. Aber sie tun es – eine Folge von systematischem, „kindgerechtem“ brain-washing. Zitat:

i like the sugar puffs that you make

Die Erinnerungsspuren, die sich im kindlichen Gedächtnis eingraben, sind ziemlich unauslöschlich. Eine kindgerechte Bildersprache soll also die Liebe zum Produkt, die Überzeugung, etwas „Gutes“ zu kaufen, verankern.

Und noch mehr Verwirrung für die Kids

Die große Liebe zur Plattform für Ernährung und Bewegung (PEB) spricht nicht aus einem Artikel der Deutschen Adipositas-Gesellschfaft, eher eine vorsichtige Distanz.

Irrsinnig einfallsreich: Die Idee, aus „PEB“ eine Art Neuauflage einer US-amerikanischen Vorschulserie zu machen…

Bei Peb und Pebber fragt man sich – ja, was gibt es da noch zu fragen? Zwei schlecht gemachte Sesamstrassen-Figuren blödeln im Fernsehen übers Essen – und das soll unsere Kleinen zu mündigen Verbrauchern erziehen. Den Eltern wird noch auf den Weg gegeben:

„Sehen Sie sich die Sendung gemeinsam an und sprechen Sie mit Ihrem Kind darüber. Mit den positiven Botschaften und Anregungen aus der Sendereihe stellen Sie die Weichen erfolgreich in Richtung auf einen gesunden Lebensstil.“

Dafür sollten die Eltern erst einmal Zeit und Lust haben, denn

„Peb & Pebber sind wieder auf Super RTL zu folgenden Zeiten zu sehen:
Montag bis Freitag um ca. 8.50 Uhr und um ca. 9.50 Uhr

Samstag und Sonntag um ca. 7.30 Uhr“

Wer jetzt meint, diese Sendung sei in irgendeiner Form beliebt, könnte auf die Idee kommen, nun nach Peb und pebbber bei youtube zu suchen – bitte sehr: Etwas mit „Peb„.

Wir sehen: zu viel Fernseh-Vorschulerziehung ist nur verwirrend für die lieben Kleinen!

Also, wie war das mit dem Werbeverbot für Junk Food und Softdrinks bei Kindern und Jugendlichen? Und was haben Kinder am Wochenende um halb acht vor dem Fernseher zu suchen?

Test-Essig-Übergabe in Wiesbaden – selbst gemachter Essig in Hessens Landeshauptstadt

Heute ergab sich die Gelegenheit, die vierte "Test-Flasche" mit selbst gemachtem Essig in Umlauf zu bringen. Empfänger war Christoph Weigand, der Betreiber des Bandscheiben-Blogs.

Die Übergabe erfolgte bei strahlendem Sonnenschein auf dem "Sonnendeck" – Wiesbadens größtes Kaufhaus hat einen Teil der Dachfläche in ein Freiluftcafé verwandelt.

Christoph, der selbst nicht in die aktive Essigproduktion einsteigen möchte, war dennoch sehr interessiert an Details und wird demnächst über seine Erfahrungen mit dem verwandelten Wein berichten.

Es zeigte sich, dass auch der Macher der Seite "Starker Rücken" sehr genussaffin ist. 
Nicht allgemein bedacht wird übrigens, dass auch die Bauchmuskeln zur Rückenthematik gehören – aber letztlich ist ohne sie keine aufrechte Haltung möglich. Dies ein Detail aus dem Meinungsaustausch zu Körperübungen, die Christoph unter anderem anleitet.

Die Gesundheit fördern sollte, wie bereits ausgeführt, auch der Essig:

 

Neun Zehntel unseres Glückes beruhen allein auf der Gesundheit.
Mit ihr wird alles eine Quelle des Genusses.
Hingegen ist ohne sie kein äußeres Gut,
welcher Art es auch sei, genießbar.
*
Schopenhauer

Diät-Käsekuchen und Popp-Kultur – saftig-leichter Genuss mit neuartiger Rezeptur (und Foto)

„We proudly present a new Cheesecake“ oder auch:

„Dieser Käsekuchen stellt alles in den Schatten, was Sie bisher über Käsekuchen wussten“

ich bin, ehrlich gesagt, in einem ziemlichen Widerstreit zwischen dem erlernten Verbot des Eigenlobs und dem Mitteilungsbedürfnis, ein „nettes“ Rezept, das es m.W. bisher so noch nicht gegeben hat, zu verbreiten.

Wie auch immer – ich hatte fleissig geübt, angefangen mit dem Käsekuchen ohne Boden, aber mit Hirseflocken über den Schoko-Käsekuchen nach amerikanischem Vorbild.

Die saftige Konsistenz des Kuchens stellte sich hauptsächlich durch die Verwendung von Guarkernmehl als Bindemittel ein – gegenüber dem oft verwendeten Puddingpulver (mit dem sich zudem nur ein Einheitsgeschmack erreichen lässt) genügt hier wesentlich weniger Bindemittel, und so wirkt der Kuchen auch viel weniger „trocken“.

Hinzu kam noch die „Entdeckung“ von gepopptem Amarath

Rezept:

  • 1000 g Quark 20% Fettgehalt
  • 5 Eier
  • 2 EL Speisestärke (Maisstärke)
  • 9 EL Rohrohrzucker
  • 2 TL Guarkernmehl
  • Mark einer Vanilleschote
  • 3 El getrocknete Mangoscheiben, kleingeschnitten
  • 3 El Cranberries
  • 1-2 Tassen gepoppten Amaranth

Das Obst am Besten zum Schluss mit Kochlöffel einrühren, bei der Küchenmaschine hängt es ein bißchen.

Springform mit eingespanntem Backpapier, Rand gut fetten (Butter). 2 h bei 110 Grad, Umluft. Flache Schale mit heißem Wasser in den Backofen stellen.
Die Amaranth-Pops lösen sich quasi auf, zurück bleiben kleine „Luftlöcher“. Das macht den Käsekuchen „luftig“ bzw. bestimmt den „leichten“ Eindruck.

Variationen sind problemlos möglich; so funktioniert auch der Austausch von einem Teil Quark durch einen guten Vanille-Yoghurt, auch Agar-Agar kann ergänzend verwendet werden, das Obst kann man weglassen, geriebene Zitronenschale hinzufügen, Backzeiten variieren…

Im Lebensmitteleinzelhandel kann man nach gepopptem Amaranth recht lange suchen und findet dann zum Beispiel kleine 125-Gramm-Packungen für rund einen EURO (Angaben ohne Gewähr…). Zu erwägen ist dann auch, gleich eine Großpackung zu bestellen.
(Über diesen Link finden sich auch weitere Informationen über Amaranth und andere interessante Produkte.)

Nun hoffe ich auf viele Nachahmer, was den

Bodenlosen Käsekuchen mit Amaranth

betrifft. Über feedback würde ich mich freuen – das geht allen Bloggern so. Also, liebe Leserinnen und Leser: Fröhliches Backen und fröhliches Rückmelden!

Prosciutto Crudo Cappelletti plus Tomatensauce – in fünf Minuten zur Nudeldiät (mit Foto)

Was sich heutzutage nicht mehr nur in der Dose, sondern unter Schutzatmosphäre in Plastik eingeschweißt im Kühlregal findet, wird zusätzlich mit phantasievollen Bezeichnungen, die einen halben Fremdsprachenkurs ersetzen, und appetitverstärkenden Slogans geschmückt – 2 Minuten im kochenden Wasser reichen für die Zubereitung, und es schmeckt wie frisch und selbst gemacht – das sind wohl die Haupt-Verkaufargumente.

Ein wenig blass sehen die Dingelchen, die der Hersteller wohl nicht als Ravioli bezeichnen mochte, ja aus, sind allzu weich und ohne Biss, bringen einen Geschmack von Dosenwurst mit sich und warten nur noch darauf, in der Konkurrenz mit selbst gemachten Ravioli eine haushohe Niederlage zu erleben.

Die machen gar nicht so viel Arbeit, wie immer befürchtet wird, ein gut eingespieltes Team bekommt recht flott eine hübsche Anzahl zusammen, wobei sich anbietet, einen Teil noch roh einzufrieren, so dass bei Bedarf das „schnelle Fertiggericht“ auch nicht lange auf sich warten lässt.

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Agar-Agar, Erdbeeren und eine erfrischende, rosa glänzende Schweineschnauze, kalorienarm…

Die  Pfirsischspeise der Hedonistin ist mal wieder optisch derart in Szene gesetzt, dass die Lust aufs Nachmachen nicht ausbleibt.

Ansonsten kann ja nach obigen Vorgaben nichts mehr schiefgehen – auch wenn statt Pfirsischen Erdbeeren genommen werden:

Leicht säuerliche, kühle Sache, die den Besuch in der Eisdiele wohl allemal ersetzt.

Vor dem Problem mit innen taillierten Sturzformen sind wir ja gewarnt, aber gestürzt muss werden.

Das ergab dann folgendes Bild:

°
°

Wir sehen: Agar-Agar macht aus einem Milch-Mixgetränk einen netten, sturzfähigen Pudding, der den Namen "Wackelpudding" wahrlich verdient…

 

 

 

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Kurznotizen: Kartoffelboutique, Hessische Radtouren, Ver-Herrlichte Esstörungen, wundersame T-Shirt-Drucke

Edelkartoffeln frittiert – Ein neuer Trend?

Nix Frittenbude

Hessische Radtouren

auf hessen.de

Verherrlichung von Essstörungen

Fragt man sich, wo die ganzen Web-Seiten sind, die ein anorektisches Verhalten fördern, findet man mal die eine oder Andere, aber eigentlich nichts substanzielles – wer magersüchtig ist, ist zu schwach für HTML.
Für alle Fälle aber gibt es das jugendschutz.net.

„Problematisch sind diese jugendaffinen Angebote vor allem, da sie Kinder und Jugendliche zum Einstieg in die Magersucht verführen und bereits Betroffene in ihrem lebensbedrohlichen Verhalten bestärken.“

Sollte man vielleicht auch vor der Verherrlichung des Übergewichts schützen? Dann könnte man das Netz zum Beispiel nach Kochrezepten mit zu hohem Kaloriengehalt, zu niedrigem Sättigungsindex durchforsten und die Fernsehwerbung in Hinblick auf die Verführung zu überflüssigen Naschereien (zum Beispiel „Mehr essen und Abnehmen mit dem Abnehmpflaster„) scannen…

T-Shirt-Drucke

So um die 100 Blogs reagieren auf die kleine Provokation im jungen „Grüne-Mode-Blog“, wohl allermeist solidarisch.

Wer sagt, dass T-Shirts nicht unbedingt ökologisch sind, drückt sich allzu diplomatisch aus; der Anbau von Baumwolle ist eine ökologische Katastrophe.

Auch über die Bedingungen, unter denen die Klamotten hergestellt werden, dürfte ruhig noch viel mehr diskutiert werden. Und dann fragen wir uns, ob bedruckte T-Shirts wirklich so toll sind, wie die Drucker glauben machen wollen. Schließlich sind auch die bestgemeinten Slogans nur eine Art Werbung, und davon haben wir doch eigentlich schon viel zu viel.
Was „fair handeln“ bedeutet, ist auch noch unbeantwortet.

Selbst gemachter Essig im Test der BloggerInnen

Selbst gemachter Essig erzeugt ganz unterschiedliche Reaktionen, die von Ablehnung und Gleichgültigkeit über ein laues Interesse bis hin zu relativer Begeisterung reichen.

Erstaunlich niedrig ist oft der Verbrauch von dem Würzmittel, das, in Verbindung mit Wasser, schon bei den alten Römer die Rolle des Durstlöschers spielte – ganz ohne Marken-Branding. „Selbstgemacht“ bietet sich da als Markenname für jedermann an…

Essig mit lebenden Essigbakterien (Acetobacter) wird man nicht einmal im Bio-Laden finden – aber wer weiß, wofür sie gut sind…
Ein weiterer Vorteil beim „home-made“ Essig: Man kann in Ruhe seine Erfahrungen sammeln, Weinreste verwerten und – in gewissen Grenzen – das Aroma des Endprodukts steuern.
Auch das Aufkommen von „Essigmanufakturen“ zeigt den Trend zum individuelleren Essig.
Herstellung und und Verwendung sind hier an anderer Stelle bereits beschrieben.

Nach einem Test von Schokoriegel, Olivenöl und einem von Hanf-Öl ist nun die Zeit reif für einen Essig-Test.

Drei der oben abgebildeten Flaschen sind schon unterwegs bzw. angekommen, eine ist vergeben und wartet noch auf die Übergabe, eine kann noch angefordert werden…

Ein Weißweinessig aus einem Bio-Wein ist in Vorbereitung, der braucht aber noch etwas – besonders geeignet für diätlose Blogger 😉 .

Dieser Artikel ist mit etwas Verspätung erschienen, oder die Post war einfach schneller als erwartet, vor allem aber Mike Seeger: Auf dem Olivenöl-Blog ist bereits der erste Essig-Test erschienen, mit einem durchaus erfreulichen Tenor – aber mehr wird hier nicht verraten: Weiterlesen also beim Olivenöl-Kontor!
Dort steht auch, was auf dem rückwärtigen Etikett geschrieben ist.

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Frische Kommentare

  • Anja: Hallo, einen sehr schönen Blog hast du da. Ich werde mich mal etwas umschauen, denn auch...
  • N. Lang: Ein sehr schöner Bericht, beim lesen beschleicht einen direkt die Lust es doch selbst...
  • Sabrina: Schön, dass du bei der Bilanz dabei bist! Mit Spirulina und Algen zu experimentieren,...
  • ClaudiaBerlin: Mit all meiner fortgeschrittenen Lebenserfahrung kann ich sagen, dass das mit den...
  • Julia: Da hast du recht, was das Fermentieren angeht, bin ich Spätzünderin 😂

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