Mangostan – Rummel um Functional Food

Ein neuer Eintrag im Diätlexikon verdient unsere Aufmerksamkeit: „Mangostan„.
Annett greift eine Pressemeldung auf, nach der der Umsatz der Mangostan Gold AG sich ständig erhöht.

Eine kurze Internetrecherche zu „Mangostan“ergibt folgendes:

Beim  Wikipedia-Beitrag zu „Mangostan“ wäre evtl. zu untersuchen, wann Sätze wie „Die Mangostanfrucht wird sowohl als Obst Weiterlesen »

Preisrätsel um Lebensmittel

Ist es vielleicht eine getrocknete Tiefseequalle, ein japanisches Hokaido-Brot oder ein von Josef Beuys gestaltetes Packpapier-Brot?

Tatsächlich hat diese Objekt etwas mit „Essen“ und „Gesundheit“ zu tun, die Fragen sollen nicht wirklich hilfreich sein, der mögliche Gewinn ist auf Blogger beschränkt:

Ihr bekommt auf dieser Seite einen der 125 x 125 Bannerplätze, wenn ihr bei den ersten neun Einsendern der richtigen Lösung seid.

Lösungen und ordentliches Banner, das nicht gegen die guten Sitten verstößt und nicht blinkt, an

oder eine andere Euch bekannte e-mail Adresse.

Viel Spass dabei 😉

Das Rätsel wurde gelöst von:

Daumenkino

„Unterhaltung“ und Ablenkung ist ja nicht per se etwas schlimmes, und in den folgenden Beispielen auch recht harmlos. Der Bezug zur Diät ist auf jeden Fall gegeben…

Selbstgespräche – „Come in and burn out“

Den Max Ophüls-Preis 2008 hat der Film „Selbstgespräche“ gewonnen. Regisseur André Erkau verfolge „mit zärtlicher Ironie so genannte gescheiterte Existenzen, die sich nicht unterkriegen lassen“, hieß es in der Begründung der Jury. [Quelle]

„… eine Komödie über Sprachlosigkeit, in der pausenlos geredet wird. Im Mittelpunkt stehen vier Mitarbeiter eines Callcenters, die berufsbedingt dauerkommunizieren, jedoch auf persönlicher Ebene große Probleme haben, einem anderen Menschen wirklich zu begegnen.“

Über den folgenden Link: Drei Minuten Selbstgespräche.

 

Wandern am Abgrund

… verbunden mit Schwindelgefühlen beim Zuschauen – dieses Erlebnis gibt es nach einem kleinen Umweg über den Bandscheiben-Blog.

Nein, bei Christophs Wandertip geht es nicht um  eine gemütliche Tour durch Wiesbadens Nerotal…

 

Abteil mit Aussicht

Eine Zugfahrt durch Spanien ist da doch wesentlich entspannter.
Transcanta, vorgestellt von der Deutschen Welle.

Youtube hat auch noch ein paar Minuten Film zu diesem Zug, und wer ein Reisebüro kennt, das auf qualifizierte Beratung zu günstigen Bahnreisen spezialisiert ist, möge doch bitte so freundlich sein und hier Bescheid sagen…

 

Narzissmus und Diät
Alles im Lot?

 

Idstein – Ausflugsziele in der Umgebung

„Urlaub zu Hause – Ferien in meiner Region“ ist der Titel einer Blogparade von Stefan Waidele. Er schlägt vor, über Ausflugsziele im Bereich eines  „Tagesausflugs“zu berichten. 

„Also: Wenn ihr selbst dort wart, und es nicht zu weit weg ist – her damit“

Würde ich nun einen virtuellen Kreis von „nur“ 100 Kilometer um Idstein ziehen, kämen durchaus etliche lohnende Ausflugsziele zusammen – aber eine systematische Zusammenstellung ergäbe da schnell ein eigenes Buch.
Insofern beschränke ich mich hier auf zwei Ausflugsziele:

Die Ölschiefergrube bei Messel

Dieser Auslug war gar nicht geplant, aber, als ich kürzlich in der Nähe von Darmstadt zu tun hatte, folgte ich einem Verkehrsschild, das die Richtung „Messel“ anzeigte. Die Ölschiefergrube ist geschütztes Naturdenkmal und wegen der dort gefundenen Fossilien berühmt.

Eine Führung lohnt sich – geschulte Geologen geben Informationen zur Erdgeschichte, die gerade an so einem Ort recht plastisch sind.

Das Ausflugsziel als Rätsel

Dieses Foto ist gerade mal eine Woche jung und nur per EDV auf alt getrimmt. Es entstand nach einem wunderbaren Spaziergang, auf dem ich  so viele Brombeeren essen konnte, wie lange nicht mehr, in einem Naherholungsgebiet einer hessischen Metropole.

Dieser Hügel – bei den Bewohnern der hessischen Finanzmetropole mit internationalem Flughafen  sogar „Berg“ genannt, wird auch bei Peter Heckert in seinem umfangreichen Text „Rundfahrten in die Wetterau“ genannt.

Jetzt fällt mir der Name doch wieder nicht ein, und ich muss mal wieder die LeserInnen um Mithilfe bitten…  😉

Narzissmus und Diät
Alles im Lot?

Idstein -Woersdorf als Nordic- Walking- und Radtour mit Kaffeepause und Thermosflasche

Gut gewürzt – Balkonkräuter – Gartenkräuter – getrocknete Käuter – Salz

Vorab: Das hier soll kein weltbewegender Artikel werden. Aber Aktualität beim Bloggen macht Spaß, also gibt es hier ein tagesaktuelles Photo: Frisches

Basilikum

Vor knapp zwei Monaten im Balkonkasten – wahrscheinlich etwas zu dicht – ausgesät, haben die Pflanzen sich prächtig entwickelt.
Die Blätter sind etwas weniger zart als gekaufte Ware aus dem Supermarkt, von Geruch und Aroma her aber um den Faktor drei kräftiger.

Nun habe ich nicht vor, eine Serie von Seiten über Kräuter zu machen – möchte deshalb hier die „Kräuter- und Gewürzseiten“ von Gernot Kautzer empfehlen. Auf seiner Seite gibt es auch einen Link zu einer Ausstellung vom 4.5. bis 18.8.2008 in Göttingen, von dieser Webseite stammt das folgende Zitat:

Botanisch betrachtet sind Gewürze hochgradig wunderliche Geschöpfe. Warum erzeugen die Pflanzen überhaupt stark riechende und schmeckende ätherische Öle und welchen Nutzen haben solche Eigenschaften für das Überleben? Spannend ist hier vor allem die Frage nach den „Motoren“ des Geschmacks. Dank moderner Untersuchungsverfahren der Chemie wissen wir heute schon sehr viel darüber, welche einzelnen Bestandteile von ätherischen Ölen ganz bestimmte Aromaeindrücke hervorrufen. So haben diese Inhaltsstoffe auf vielerlei Weise auch in anderen Bereichen wie der Parfümindustrie und der Medizin Einzug gehalten.

Chili, Teufelsdreck und Safran: Zur Kulturgeschichte der Gewürze

Spannend ist an diesem Thema auch, wie verschiedene Kulturen zu unterschiedlichen Geschmacksrichtungen tendieren, und wie solche „fremden“ Einflüsse bei uns „einsickern“ – Ingwer wird kaum noch als exotisch empfunden, während wir die Kenntnis einheimischer Kräuter mehr und mehr verlieren.

Antiquiert wirkte zwischenzeitlich auch Salz ohne Rieselhilfe, das heute wieder, bei einigem Suchen, zu finden ist. Es hat etwas – verhält sich irgendwie weniger staubig, und im Salzfass aus Holz wird es auch nicht klumpig.

 

 

Alles im Lot?
Oder lieber eine Runde Kalorien zählen?

Essig, innerlich: Nicht nur zum Abnehmen

Wenn auch Essig allein nicht glücklich macht und bestimmt nicht seeligmachend ist – Trotzdem kann er Genuss, Haus- und Heilmittel sein. Nur ein paar Beispiele:

Wellness- Essig-Brotaufstrich

Dieses Rezept fand sich auf einer Seite, die Anleitung für einen Wohlfühl-Wellness-Tag sein will – ein willkommener Anlass, unsere Seite zu selbstgemachtem Brotaufstrich zu ergänzen:

Eine halbe, fein gewürfelte Zwiebel mit Apfelwürfeln in der Pfanne angebraten, mit etwas Bio-ApfelSaft und Essig abgelöscht und mit Honig abgeschmeckt gibt einen leckeren Chutney-Brotaufstrich. Wer`s peppig mag, nimmt noch etwas Fitness-Ingwer, Wellness-Cardamom, Exotik-Nelken, Zimt (vielleicht etwas Curry) beim Anbraten mit dazu!

[Quelle]

 

Diabetes und Essig

Bei Typ 2 Diabetikern mit zu hohen Nüchtern-Blutzuckerwerten wirkt sich Essig auf dem abendlichen Speiseplan möglicherweise günstig aus. Ein Esslöffel vor dem Schlafengehen kann helfen, morgendliche Blutzuckerwerte etwas abzusenken. Wie sinnvoll ein regelmäßiger und dauerhafter „Genuss“ von Essig tatsächlich ist, müssen weitere Studien allerdings noch klären.

[Quelle]

 

Ingwer-Essig bei Bauchschmerzen

100 g frischer Ingwer
250 ml Essig.

Man schneidet den Ingwer in Streifen, legt die Ingwerscheiben in Essig ein, verschließt das Glas und stellt es kühl. Im Bedarfsfall täglich 10 ml Ingweressig (verdünnt) auf nüchternen Magen trinken.
Anmerkung: Der Heiltrank ist besonders wirksam gegen die durch Unterkühlung verursachten Bauchschmerzen.

 

Weitere Artikel:

Essig, selbstgemacht, im Test

Essig, äußerliche Anwendungen

Grundnahrungsmittel, Heilwirkung, Traditon, Schlichtheit

Brotaufstriche und Brotbelag zum Selbst-Machen

Vollkornbrötchen – Rezept 

 

 

Über Gentechnik diskutieren: Heute, 18 Uhr

Bei hr2: 24. Mai 2008

"Grüne Gentechnik" – Fluch oder Segen für Mensch und Artenvielfalt?

Die "Grüne Gentechnik" verspricht optimierte Nutzpflanzen wie "goldenen Reis" und damit ein Ende von Mangelernährung und Hunger.
Das Gegenteil sei der Fall, meinen Kritiker, da pestizidresistent und vermehrungsunfähig gemachte Pflanzen Bauern abhängig von den Saatgut- und Agrochemie-Konzernen machen und in den Entwicklungsländern die Armut und das Artensterben noch vergrößern.

Dieser Tage ist durch die große Konferenz in Bonn viel von "Biodiversität" und Nachhaltigkeit die Rede, doch die Mächtigen der Agrar-Märkte – zu denen die Saatgut-Konzerne und auch die Fleisch- und Biosprit-Verbraucher der wohlhabenden Länder zählen – sorgen offenbar für das Gegenteil. Oder ist die Angst vor der "Grünen Gentechnik", etwa vor Mais designed by Monsanto, um dessen Aussaat in Hessen heftig gestritten wird, einfach nur ignorant und fortschrittsfeindlich?

 Studiogäste

Prof. Dr. Wolfgang Friedt, Agrarwissenschaftler, Uni Gießen

Christof Potthof, Biologe und Soziologe beim Gen-ethischen Netzwerk, Berlin

Wer mitdiskutieren möchte, kann sich wegen Rückruf melden.

 

 

Bisher ein Beitrag zu "Gentechnik" bei Fressnet:
Gesund ohne Gentechnik

Mais, Bohnen, Kürbis: Gesund ohne Gentechnik

Trauerspiel ist eine milde Bezeichnung für den Zustand, wenn es in manchen Gegenden der Welt nur noch genverändertes Saatgut zu kaufen gibt, das dann auch nur noch zusammen mit entsprechenden Herbiziden angebaut werden kann.

Dass zum Beispiel Mais ursprünglich zusammen mit Bohnen und Kürbis angepflanzt wurde, was vielleicht arbeitsintensiver als "industrieller" Anbau sein mag, aber wesentlich ökologischer ist und die Artenvielfalt verbessert, sollte man wissen.

Gewisse "Sachzwänge" lassen sich also auch aus der Missachtung von Tradition und überliefertem Wissen erklären.

 

—- Gefunden beim Ausprobieren von "Clewwa", einer neuen Suchmaschine für die Themen Lebensmittel, Kosmetik, Textilien, Tabak, Bedarfsgegenstände, Futtermittel, Pflanzenschutz, Tiergesundheit, Umwelt, Gentechnik und Verbraucherschutz.

Anorexie, Bulimie und Adipositas

waren Im Somersemester 2005 Themen bei Dr. Monika Hoffmann von der TU Berlin. Eine mögliche Schlussfolgerung: Reduktionsdiäten sind sinnlos, uns wir sollten aufhören, uns damit zu beschäftigen.

Die Folien zur Veranstaltung beschreiben nicht nur die Störungsbilder, sondern ermöglichen auch die diagnostische Einordnung nach DSM und ICD, und geben Auskunft über Epidemiologie, Verlauf und Nosologie.

Der interessierte Laie fragt sich, ob hier die Überschrift

"Ursachen und Folgen sowie Verbreitung von Ess- und Gewichtsstörungen in der Bevölkerung, Verlauf und Krankheitslehre"

verständlicher gewesen wäre.

Zu den Ursachen finden wir, wie erwartet, keine verbindlichen Angabe. Eine Graphik besagt, dass ostdeutsche Männer im Jahr 2003 übergewichtiger waren als westdeutsche, bietet aber keine Angaben zu den Frauen.
Dabei haben diese Störungen durchaus ihren geschlechtsspezifischen Aspekt

Unter "ernährungspsychologische Aspekte der Adipositas" finden wir die bekannte Theorie von der flexiblen Verhaltenskontrolle sowie psycho-edukative Informationen:

  • Es existieren bisher keine wissenschaftlich fundierten Untersuchungen, die eine jahrelange Gewichtsstabilität nach Reduktionsdiäten belegen
  • Gewichtsabnahme ist nicht gleich Adipositastherapie; Adipositastherapie = Stabilisierung des reduzierten Gewichts zur Verbesserung oder Vermeidung gesundheitlicher Folgen des Übergewichts

Dass einmal aktivierte Fettzellen sich beim Jo-Jo-Effekt wie ein Schwamm verhalten, ist ein Aspekt, zu dem die Annahme passt: "Energiespeicherung im Fettgewebe ist eine geniale Erfindung der Evolution, um größtmögliche Energiereserven in möglichst geringem Volumen zu speichern."

Es ist wohl akute oder nachwirkende seelische Not oder Unachtsamkeit, die hier zum Übermaß führt. "Prägung" findet auch auf der biologischen Ebene statt. Womit wir wieder beim Leib-Seele-Problem wären.

Dass Reduktionsdiäten  keine langfristigen  Abnehmerfolge erzielen, müssen wir wohl endgültig akzeptieren und aufhören, die Situation zu beschönigen oder zu dramatisieren. 

Walnüsse mit Geschmack und Aroma

Neulich, bei einem Weihnachtsbesuch, konnte und musste ich mich bei den Plätzchen nicht krampfhaft zurückhalten und probierte das Eine oder Andere.

Wunderbar herb und mit einem starken Nussgeschmack war ein aus Süddeutschland „importiertes“ Plätzchen: Verwendet worden waren heimische Walnüsse aus dem eigenen Garten.

Demgegenüber waren meine Lebkuchen auch nicht schlecht, nur der eigentliche Nussgeschmack kommt bei den amerikanischen Walnüssen aus dem Supermarkt nicht so wirklich herüber.

Eine Bekannte meinte dann auch, dass heimische Walnüsse, beim Bauern oder auf dem Markt gekauft, einfach besser wären.

Wer sich mit Holz etwas auskennt, weiß, dass es kaum zwei Nuss-Bäume mit wirklich ähnlicher Maserung gibt; der Nussbaum ist sozusagen ein Individualist und entwickelt sich je nach lokalem Klima und Bodenbeschaffenheit ganz unterschiedlich.

Wägt man so die Vor- und die Nachteile ab, dürfte die Walnuss also auch noch wirtschaftliche Chancen haben, es sei denn, die potentiellen Baumpflanzer denken: „Nach mir die Sinflut“.

Wo wir doch in Deutschland so umweltbewusst sind, so eine nachhaltige Forstwirtschaft betreiben, ist es eigentlich unverständlich, dass der Bestand der Nussbäume zurückgeht. Aber da trifft es sich doch gut, dass der Nussbaum jetzt zum Baum des Jahres erklärt worden ist: Tannenzapfen kann man schlecht essen. Bei Kastanien ist das schon wieder anders…

via: Talkingfood

Weil Walnüsse, immer nur in Lebkuchen oder im Müsli verarbeitet, doch etwas langweilig sind, hier noch ein Rezept mit Walnüssen: Vollkorn-Kastanienbrötchen mit Walnuss.

Frische Kommentare

  • Sabrina: Schön, dass du bei der Bilanz dabei bist! Mit Spirulina und Algen zu experimentieren,...
  • ClaudiaBerlin: Mit all meiner fortgeschrittenen Lebenserfahrung kann ich sagen, dass das mit den...
  • Julia: Da hast du recht, was das Fermentieren angeht, bin ich Spätzünderin 😂
  • Ulrike: Nachhaltigkeit und Produkte aus der Umgebung sind wichtig, da bin ich ganz bei dir. Alles...
  • Bine: Lieber Klaus-Peter, ich bin über die Foodblogbilanz2021 auf Deinem Blog gelandet und...

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