Walnüsse mit Geschmack und Aroma

Neulich, bei einem Weihnachtsbesuch, konnte und musste ich mich bei den Plätzchen nicht krampfhaft zurückhalten und probierte das Eine oder Andere.

Wunderbar herb und mit einem starken Nussgeschmack war ein aus Süddeutschland „importiertes“ Plätzchen: Verwendet worden waren heimische Walnüsse aus dem eigenen Garten.

Demgegenüber waren meine Lebkuchen auch nicht schlecht, nur der eigentliche Nussgeschmack kommt bei den amerikanischen Walnüssen aus dem Supermarkt nicht so wirklich herüber.

Eine Bekannte meinte dann auch, dass heimische Walnüsse, beim Bauern oder auf dem Markt gekauft, einfach besser wären.

Wer sich mit Holz etwas auskennt, weiß, dass es kaum zwei Nuss-Bäume mit wirklich ähnlicher Maserung gibt; der Nussbaum ist sozusagen ein Individualist und entwickelt sich je nach lokalem Klima und Bodenbeschaffenheit ganz unterschiedlich.

Wägt man so die Vor- und die Nachteile ab, dürfte die Walnuss also auch noch wirtschaftliche Chancen haben, es sei denn, die potentiellen Baumpflanzer denken: „Nach mir die Sinflut“.

Wo wir doch in Deutschland so umweltbewusst sind, so eine nachhaltige Forstwirtschaft betreiben, ist es eigentlich unverständlich, dass der Bestand der Nussbäume zurückgeht. Aber da trifft es sich doch gut, dass der Nussbaum jetzt zum Baum des Jahres erklärt worden ist: Tannenzapfen kann man schlecht essen. Bei Kastanien ist das schon wieder anders…

via: Talkingfood

Weil Walnüsse, immer nur in Lebkuchen oder im Müsli verarbeitet, doch etwas langweilig sind, hier noch ein Rezept mit Walnüssen: Vollkorn-Kastanienbrötchen mit Walnuss.

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