Mehr als 18 Sattmacher-Rezepte – Ein Versuch

Wenn wir die Sattmacher-Diskussion, die jenseits der reinen Informationsvermittlung im einen oder anderen Forum oder Portal geführt wird, betrachten, stellt sich unter anderem heraus, dass hier der Nerv mancher Übergewichtiger getroffen wird:

Führt krankhaftes Übergewicht zu einer Störung des Sättigungsgefühls, gibt es keines mehr oder wird als satt erst ein Zustand, bei dem der Magen ganz gefüllt ist, empfunden?

Nun gibt es Formen der Ernährungsumstellung, die von Adipositas Betroffene ausdrücklich meiden sollen, aber hierbei propagierte „Sattmacher“ sind im Zusammenhang mit der (krankhaften? irreparablen?) Magendehnung schon missverstanden worden, dann wurde der Sattmacher zum Krankmacher.

Gestörte Körperwahrnehmung, gestörte Wahrnehmung der Nahrung und ständige Werbeversprechnungen nach dem Motto „Du Darfst“ sind die eine Seite – mangelnde wissenschaftliche Erforschung, was wirklich satt macht, die andere. Welche Getreidesorten in welcher Kombination zu einer optimalen Sättigung führen, kann momentan kein Bäcker beantworten.

Von 18 auf 49 Sattmacher-Rezepte

Unabhängige Forschung in dieser Richtung ist selten: Welcher Tee ist hilfreich? Die Erforschung der Wirkung des Kombucha ist m.W. hierzulande in den 30-er Jahren des letzten Jahrhunderts eingestellt worden.

Insofern bleiben mehr oder weniger nur diverse Quellen von Erfahrungswissen.

Was letztlich auf dem Teller serviert wird, ist Teil des Erfahrungswissens. Im günstigen Fall sind dies wiederum Sattmacher.

Die Meinung, dass man von Kartoffelpfannkuchen nicht satt wird bzw. erst zu spät, weil man nicht genug davon bekommen kann, ist weit verbreitet. Also habe ich sie und in dieser Hinsicht Verwandtes bei der Seite mit den Sattmacher-Rezepten weggelassen.

Rezept: Gefüllte Pfannkuchen als Sattmacher

Man kann sich aus einer Sattmacher-Liste heraussuchen, womit man satt werden sollte, oder sich selbst überlegen, was sättigt.

Da zwei Teller Nudeln (mit Maggi?) kaum die Vitamine, Eiweiße und Mineralien liefern, die wir brauchen, sollten solche Exzesse auch der Vergangenheit angehören; es kommt auf gesunde Alternativen zu ungesunden Gewohnheiten an.

Sattmacher-Pfannkuchen-Rezept mit Bild

Dünne Pfannkuchen aus Teig mit Vollkorn-Weizenmehl in beschichteter Pfanne mit wenig Fett backen (nicht zu heiß, lieber mit Geduld) und beiseite stellen.

In der gleichen Pfanne dann 1 Zwiebel, in Scheiben geschnitten, ein paar Champignons, geschnitten und 3-4 Möhren, streichholzartig zugeschnitten, anbraten. Mit Salz und Pfeffer, evtl. frischem Ingwer würzen.

Pfannkuchen mit 1-2 mm Ricotta bestreichen, Inhalt der Pfanne daraufgeben, Pfannkuchen rollen und für 25 min bei 160 Grad (Umfluft) in den Backofen geben.

Dazu Salat nach Belieben.

Dieses Rezept ist Bestandteil der Serie „Sattmacher-Rezepte“

Festplatten, die vor Langeweile umfallen

"Zweckfrei" ist etwas Anderes als "sinnlos". "Zweckfrei, das ist: "Einfach so", dem Spiel und der Kunst verwandt…

Bei langweiledich.net gibt es immer etwas frisch zweckfreies, also Sachen, die irgendwie nett sind, ohne dass man sich fragen muss, wozu sie gut sind. Für Computerfreunde z.B. das Festplattendomino. (Unbedingt anschauen!)

Dieser Linktipp hängt mit den Tipps für Essgeschädigte zusammen, die öfters mal das Problem "Essen aus Langeweile" haben.

Die brauchen doch eine konkrete Anweisung, was sie tun sollen 😉 und zu sagen,  jetzt müsste "ein paar Tage lang über die Essgewohnheiten Buch geführt werden" und eine Kontrolleinrichtung sei nötig, ist doch schon fast repressiv. Der Beginn der  Verhaltensänderung wird nur selten die Frage, ob ich, als ich mich langweilte, etwas gegessen habe, sein…

Würde ich mich besser fühlen, wenn ich nichts gegessen, sondern etwas anderes getan hätte, um mir die Langeweile zu vertreiben?

Au weia, wer hat sich so eine langweilige Frage ausgedacht?

Alternativen sind immer gut! Lesen, bummeln, Musik… 
Sinnlos ist es hingegen, Tipps gegen die Langeweile zu geben: Damit fördert man nur die quengelnde, passive Erwartungshaltung:

Los, sag mir, was ich machen soll, wenn Du keine Antwort findest, bist Du schuld, dass es mir schlecht geht!

Die eigene Kreativität, aber auch die Auseinandersetzung mit Kunst allgemein – und hier sind nicht künstlerisch wertvolle RTL2-Filme gemeint – ist ein weites Feld. Auch Schreiben: Briefe, Tagebücher, Romane kann sehr erfüllend sein…

Bei Essen aus Langeweile ist das kreative Kochen schließlich der eigentliche Königsweg. Der Rat, doch eine Fremdsprache zu lernen, führt in die Irre: Das ist viel zu anstengend für Leute, die nicht wissen, was sie tun sollen – und wozu eine Fremdsprache lernen, wenn man dann doch nicht ins Ausland fährt?

Nun, und neben aller Zweckfreiheit (und Sport, was ist mit Sport? Total unproduktiv und sinnlos, kommt doch nix bei raus!) gibt es immer noch die Möglicheit, etwas sinnvolles zu tun (bügeln, aufräumen, Steuererklärung), ob man Arbeit hat oder auch nicht. Wer nicht gerade ein Berufs-Kreativer ist, braucht die Kreativität schließlich mehr als Ausgleich…

Noch Fragen?

Kleine Webseiten-Checkliste

kürzlich hatte ich mir ein Modell mit der Überschrift „Seo Success Pyramid“ ausgedruckt, das auf dem Schreibtisch herumliegt und diesen blockiert.

Die Idee dahinter ist simpel: Bausteine auf verschiedenen Ebenen bauen aufeinander auf, die Spitze ist nur über die unteren Bausteine zu erreichen; das ist sozusagen der Weg, und die Community, die Mund-zu-Mund-Propaganda, sind keine „Bausteine“, sondern die Pfeile, die auf die Spitze zeigen.

Sicherlich gibt niemand eine Garantie für die Funktion dieses Modells, aber wir könnten es uns ja einmal anschauen:

1.) Trust: Vertrauen/Glaubwürdigkeit

ist ein Muss für langfristigen Erfolg: Glaubwürdigkeit sowohl bei Suchmaschinen als auch bei Usern.

°

2.1 Soziale/örtliche Präsenz

Zusammenarbeit mit den Kunden auf lokalen und sozialen Seiten

2.2 Ansehen/Reputation

Was Andere sagen, macht viel aus…

°

3.1. Zugänglichkeit/Crawlabiltiy

3.2. Inhalte

Kein Erfolg ohne Inhalte

3.3. Links

Nach den Links bewertet die Suchmaschine die Beliebtheit der Seite. „Anchor text is key“

°

4.1. Design/Usability

„Dem User ein großartiges Erlebnis zu bereiten, sollte Teil Deines Geschäftsplans sein“

4.2. Schlüsselwortforschung/Keyword Research

Die Ausdrücke, nach denen die Benutzer suchen, solltest Du kennen und benutzen…

4.3. „Analytics“

Was kommt an, was nicht? Was funktioniert, was nicht?

4.4. Tools

Vorteile durch die richtigen Tools…

°

5.1. Verlässlichkeit/Verbindlichkeit (Commitment)

Dein Team muss 100% ig engaged und devoted, Deinen Plan auszuführen, sein.

5.2. Planung

Wo sind Deine Ziele? Was ist nötig, um sie zu erreichen? Was verstehtst Du unter Erfolg?

5.3. Das Produkt, der Service

Die schönste Suchmaschinenoptimierung könnte ein mieses Angebot nicht verbessern..

5.4. Education

Zugang zu aktuellen Informationen ist ein „Muss“

5.5. Geduld

SEO ist ein langfristiger Prozess. Erfolge über Nacht sind sehr selten.

Quelle

Ich kann die Qualität des Papiers nicht umfassend beurteilen, vielleicht ist es für den einen oder Anderen interessant. Früher hatte ich mich um so etwas auch nicht gekümmert, sondern den Hypertext nur als eine Möglichkeit, eine Textform, einen neuen Text, der eben nicht linear verläuft, zu erstellen, und dabei „Gedanken über Diät“ zu entwickeln.

Zudem wäre noch zu diskutieren:

Fängt man an, die Punkte einzeln durchzugehen, wird es schon links unten links kritisch: Welches Team habe ich als „Einzelkämpfer“ oder welchem Team schließe ich mich an?

Wer gründet ein neues Team?

1.) Verbindlichkeit: Das Team muss sich voll und ganz dafür einsetzen, den Plan auszuführen. Dass es ihn mag, reicht nicht. Dass es das Ziel anstrebt, ist nicht genug. Ohne Zuverlässigkeit wird’s nichts.

2.) Planung …

Erfolgreich ein Kilo pro Stunde abnehmen mit web-Snacks und Uwe Pollmer zum Frühstück

Da der Diät-Blog bei mir im Feed-Reader ist, komme ich auch öfters in den Genuss der web-snacks, wobei ich mein Surfverhalten heute mal protokolliert habe. Das Ausgangsgewicht lag bei „X“.

Die erste Web-snack-Meldung, die ich öffnete, bezog sich auf eine Studie: Gene kann man neuerdings an- und abschalten; man wollte die Auswirkungen dieser Knipserei auf das Gewicht von Labormäusen auswerten und befand, 6000 Gene hätten wohl irgendwie mit dem Gewicht zu tun. Somit gibt es wohl kaum das Abnehmgen, und beim Menschen hat das Übergewicht vielleicht doch „soziale“ Gründe…
Mit dieser Überlegung verfolgte ich einen anderen Link auf der empfohlenen Seite, der dem Zusammenhang zwischen Infrastruktur und Übergewicht nachgeht; recht plausibel, dass ein städtisches Wohnumfeld, das reich an Anregungen ist und das Auto verzichtbar macht, zu einer bewegten Lebensweise führen kann.

Von den Vorteilen der Einheit von Arbeit, Wohnen und Freizeit handelte ein Artikel im Sonntagsblatt (1998); 10 Jahre später sind die Innenstädte noch weiter verödet, die interessanten Geschäfte gibt es nicht mehr und sämtliche Aldis, Lidls, Normas und Plusse haben sich, hinter einem großen, gepflasterten Parkplatz, an der Peripherie angesiedelt. Lediglich auf dem Wochenmarkt noch glaubt der Städter,

einen Zipfel jener Lebendigkeit zu erhaschen, die ihm im Büro oder zu Hause vor dem Computer abhanden gekommen ist. Wenigstens hier ist ein- oder zweimal in der Woche alles noch so schön bunt.

Was Pollmer im Deutschlandradio gesagt hatte, wollte ich mir aufheben und zunächst mal schauen, was es bei der Deutschen Welle gibt – die Radiokultur hat ja gerade eine Renaissance.
Ich gestehe, der Überschrift „Frauen können auch mit harten Worten schlagen“ nachgegangen zu sein, wodurch ich die (einseitige) Bekanntschaft von Lady Bitch Ray und YELLE machte, Rapperinnen, von denen mich die Generationenschranke trennt, die nicht nur trällern „Neue Männer braucht das Land„; dem Kommentar

„d’habitude j’écoute pas ce genre de musique mais je reconnais qu’elle a un style marrant“ (Frei übersetzt: „Normalerweise höre ich solche Musik ja nicht, aber sie hat was!)

könnte ich mich anschließen. Gesungene Bestellungen und eine Sportart – Klettern gehört zu den Sportarten, die Übergewichtige lieber lassen – rundeten den Ausflug in die Jugend-Clip-Kultur ab.

Was Herr Pollmer meinte, wurde nicht so deutlich. Es galt, eine Studie zu kritisieren, die 14 Jahre Lebenserwartung mehr bei gesunder Lebensweise versprach.
Dass Studien nur so gut sind, wie sie sind, und dass Frauen länger leben, weil sie keine „kritischen“ männlichen Hormone haben, hieß es.

Von den 14 Jahren hatte ich auch gelesen, und die Aussage für eher unwahrscheinlich gehalten – außerdem hoffe ich, trotz meiner Sünden noch ein paar Jahre zu haben. Leider leben wir nicht auf Okinawa.

Wahrscheinlich hat Pollmer sagen wollen, dass Ursache und Wirkung in ihrem Zusammenhang nicht immer zu verstehen sind, so ähnlich wie beim Übergewicht und den Mäusegenen: Was hängt womit zusammen im Zusammenspiel von Hormonen, Genen, Erziehung und tradiertem Verhalten?

Dass Frauen eher über ihre Gefühle und Bedürfnisse reden können als Männer, Kommunikationssignale mit beiden Hirnhälften verarbeiten statt nur mit links, sich mehr um ihre Gesundheit kümmern, öfters zum Arzt gehen, ließe sich ja noch belegen.
Aber Pollmers Aussage über die Lebenserwartung von Kastraten hatte doch spürbar etwas verächtliches, und kaum eine neuere wissenschaftliche Grundlage, außer vielleicht einer Mäusestudie. Aber Labormäuse, -Ratten usw. sind immer im Stress, weil sie ständig beobachtet und manipuliert werden…

Nach Beendigung der web-snacks stellte ich fest, dass diese gut 60 Minuten web-snack Lektüre (inklusive der Videos) zur Gewichtsabnahme von 1000 Gramm (d.h. x-1000!) geführt hatten, wahrscheinlich eine Folge des erhöhten Energieumsatzes.
Man könnte nun sagen, das seien keine reproduzierbaren Messergebnisse, oder, zwei verschiedene Waagen zu benutzen, mit zweierlei Maß zu messen, sei ein methodischer Fehler.

Sicher, aber ohne den wäre die Überschrift wieder falsch gewesen…

Leichter abnehmen als ein Körnerfresser

„Jetzt ist er endgültig unter die Körnerfresser gegangen!“ Das ist kein wirklicher Ausspruch, aber ich denke, mein Freund H. hätte das gesagt, als stattlicher Mann von 105 Kilo bei 1,85 m, der essen kann, was er will, und doch sein Gewicht hält, und sicherlich spotten würde über ein Gericht, das als

Gekeimter Dinkel mit Hähnchenbrust, allerlei Gemüse und Feldsalat

auf der Speisekarte stand – so hören sich Sprüche von wahrhaft Konservativen, die keine Veränderung dulden und doch die Zeit nicht anhalten können, an.

Aber genug der Unkenrufe und zum Rezept:

Es werden wohl gut 200 Gramm Bio-Dinkel gewesen sein, die drei Tage auf der kühlen Fensterbank Zeit zu ankeimen hatten – es heißt ja, Sämereien entwickeln beim Keimen einen Vitamin- und Vitalstoffschub, verbrauchen auch schon ein wenig Zucker und werden so richtig lebendig.

Die kamen erst mal in die große Pfanne und wurden ein wenig, also nicht wirklich, geröstet; hinzu kam noch gewürfelte Zwiebel, gewürfelte Möhre, gewürfelte Hähnchenbrust, Zuckermais aus der Dose, der nicht mit dem Messer in Kontakt kam, und Bohnen, die in kleine Stücke zerteilt wurden.

Nach dem Andünsten kamen noch zwei Suppenwürfel, die durch Einfrieren selbstgemachter Suppenbrühe entstanden waren, hinzu und, um für die nötige Menge Flüssigkeit zu sorgen, noch ein paar El des Aufgusses, in dem der eingelegte Kürbis vom Vor-Vorjahr geschwommen hatte; das sorgte neben den Aromen aus dem Suppenwürfel noch für eine fruchtig-süße Note und einen Hauch Ingwergeschmack.

Dass im Kühlschrank sich noch frischer Feldsalat fand, der ein Dressing mit selbstgemachtem Weißweinessig und einem besseren Olivenöl bekam, war mehr oder weniger Zufall, aber passend.

Echte Müsli-Freaks lassen das Fleisch weg oder ersetzen es durch Tofu, weitere Gemüsesorten dürften möglich sein und, vorletzte Anmerkung zum Schluss: Das Gericht ist auch kalt genießbar…

Wer es nicht so ursprünglich mag, der kann auch zu Nudeln greifen, die sind auch aus Körnern gemacht. Ein Sößchen läßt sich aus einem Fläschchen oder Tütchen zubereiten, satt machts bestimmt, wenn die Menge stimmt, Hauptsache: Es schmeckt!

° weitere Rezepte mit Dinkel

° Die Kunst des Abnehmens

° weitere Rezepte

Der Diät-Check Weight-Watchers Diät oder Abnehmen mit dem Ohr am Radioapparat

„Ein Mann, der etwas zu sagen hat, und keine Zuhörer findet, ist schlimm dran. Noch schlimmer sind Zuhörer dran, die keinen finden, der ihnen etwas zu sagen hat.“

Ein Radiosender, der Zuhörer belehren informieren will, sollte auf die Feinheiten achten.

Beim SWR heißt es unter der Überschrift „Diät-check: Die Weight-watchers-Diät“, Pizza, Currywurst oder ein Rieseneisbecher mit Sahne seien bei der „Weight Watchers-Diät“, bei der man Punkte zähle, erlaubt.

Je nach Gewicht und Geschlecht werden Punkte pro Tag verteilt: Eine Frau mit über 70 Kilo bekommt z.B. 20 Punkte. Pizza hat 17. Also hat man dann noch 3 Punkte für die restlichen Mahlzeiten übrig.

Von irgendeiner Distanz zu dem „Diät-Programm“, das doch keine Diät, sondern eine Ernährungsumstellung sein will, ist nichts zu spüren, nein, man vergibt auch noch einen wertvollen Link.

Der Testerin

hat das Abnehmen in der Gruppe gut getan. Sie empfand das Punktesystem als lebensnah und hatte gar nicht das Gefühl, eine Diät zu machen. Auch unser SWR1-Ernährungsexperte Dr. Friedhelm Mühleib findet die Weight Watchers-Diät grundsätzlich gut … Der Gruppendruck kann aber auch zum Problem werden: Fällt er nach der Weight Watchers-Diät weg, nimmt man möglicherweise schnell wieder zu.

So etwas kann auch daher kommen, dass man beim Punktezählen nicht viel lernt, außer einem System, auf das man dann angewiesen bleibt. Zu den Risiken und Nebenwirkungen, die stets verharmlost werden, gehört beim Jo-Jo-Effekt, dass man nach der Diät mehr wiegt als zuvor. Da hätte die „Testerin“ noch ein wenig länger testen müssen.
Das erste Zitat von Berthold Brecht, der Radio zu wenig interaktiv fand, entstammt seiner „Radiotheorie„.

Leider gibt es keine engagierten Schriftsteller mehr. Brecht wäre zu „18 Sattmacher“ und „lebensnah“ sicher etwas prägnantes eingefallen.

LLID – "Leicht Leben in Deutschland" oder "Abnehmen mit der Apotheke"

Unter dem Motto "Leicht Leben in Deutschland" werden in den angeschlossenen Apotheken Vorträge und Seminare abgehalten, regelmäßige Kontrollen (Gewicht und Körperfett) angeboten und die Teilnehmer beraten, wobei ein "angepasstes" Bewegungsangebot extern organisiert werden sollte; der Apotheker muss also nicht selbst die Nordic-Walking-Gruppe anleiten.

Was die fettarme Ernährung betrifft, werden z.B. die Kohlenhydrate aus Zucker und Weißmehl vermieden – zugunsten vollwertiger Nahrungsmittel, schließlich versteht das Programm sich nicht als Diät, sondern als Ernährungsumstellung mit vermehrter Bewegung (10.000 Schritte am Tag).

Auch die Gruppendynamik wird immer wieder als vierter Baustein genannt. Der Aufwand der Apotheke hält sich in Grenzen, denn:

Alle Unterlagen erhalten Sie komplett ausgearbeitet von uns, von Drucksachen über Flyer bis hin zu den fertigen Vorträgen und Beratungsmaterialien.

Im "Shop" gibt es dann Hilfmittel zum Abnehmen, wie einen Schrittzähler, den man für 5 EURO pro Woche ausleihen kann – schade, dass der Schrittzähler kein kostenloses Serviceangebot ist. Aber der Schrittzähler ist natürlich ein eigenes Thema.

Im Forum darf man nicht auf weitere Webseiten verweisen, merkwürdigerweise werden aber durchaus web-Adressen eingeblendet, z.B.  "Das nette Forum für Adipositas-Chirurgie", ADIPOSITAS-PORTAL.de.

Die Aktion "Leicht leben in Deutschland" gibt es letztlich schon seit dem Jahr 2000 und scheint kontinuierlich zu wachsen:

In fünf Jahren hat sich die Straubinger Aktion �Fit ohne Fett� zur bundesweiten Kampagne �Leichter leben in Deutschland� (LLID) gemausert.

Die Absage an strenge Diätregeln und das Umschwenken zu einer vollwertigen Ernährung und Elemente der Glyx-Diät mögen heute Standard sein, im Jahr 2000 musste man Hans Gerlach aus Straubing für diesen Gedanken noch ein Vordenker sein.

Die Schiene "Abnehmen mit der Apotheke" hat ihren Reiz, nimmt sie doch die ausgebildeten Spezialisten in die Pflicht, den Dialog mit ihrer Kundschaft zu suchen. Einmal im Programm, können sie auch nicht mehr, ohne rot zu werden, Humbug empfehlen. Selbst, wenn die Kunden durch das Abnehmprogramm ein höheres Lebensalter erreichen, werden sie langfristig, und hoffentlich lange und bei guter Lebensqualität, Kunden bleiben…

Bei dem Element "Gruppendynamik" fragt sich, was hierunter zu verstehen ist und ob hier nicht ebenfalls ausgebildete Spezialisten (so sie denn überhaupt verfügbar sind) zum Zuge kommen müssten. Manche Teilnehmer bleiben trotz Teilnahme allein mit ihren Problemen, die Gründung von und Zusammenarbeit mit Selbsthilfegruppen wäre als weitere Säule des Programms zu wünschen.

Diät-Kohlroulade mit Kartoffelbrei, öko, nicht ganz bio, aber auch nicht so arg chemo

Die gute Nachricht für alle FreundInnen des Wunschgewichts und Idealgewichts zuerst: Eine Bratensauce kann sehr kräftig, lecker und kalorienarm sein, ohne Zusatz von Sahne, Saucenbindern und Geschmacksverstärkern – nur selbstgemacht muss sie sein!

Kohlroulade mit Kartoffelbrei

Die – sagen wir mal namenlosen – TK-Kohlrouladen haben das Prädikat „öko“ eigentlich verdient – im Sinne von ökonomisch, denn gegenüber der händischen Zubereitung war das doch schon eine große Zeitersparnis, die mir heute, selbst am Sonntag, auch zugute kam…

Ein Biosiegel trugen wiederum die Kartoffeln, allerdings waren sie aus Österreich eingeflogen oder hatten auf der Autobahn für Stau und CO-2-Ausstoss gesorgt, also ein ganz unvernünftiges Gemüse, zudem nicht mehlig, wie es sich für einen Kartoffelbrei gehört. In der Mikrowelle die Butter und Milch für den Brei zu erhitzen, fand ich dann wieder ökonomisch und ökologisch, weil sie so in der Schüssel erhitzt werden konnten, ohne zusätzlichen Reinigungsaufwand für Geschirr.

Die Bratensauce: Nach dem Anbraten der Kohlrouladen sollte mit Gemüsebrühe halb aufgefüllt werden und alles noch ca. eine Stunde köcheln. Die Gemüsebrühe von neulich zeigte sich nun als Multitalent: Ganz so klein war die Flamme nicht, und so dickte sie ein, es war auch ein, zweimal nachzugießen. Die Sauce ist also praktisch nur konzentrierte Gemüsebrühe mit etwas Bratensaft, kam aber, weil sie selbst schon interessant gewürzt war, wunderbar raus.

Kalorienverbrauch und Abnehmen beim Sport

Wer beim Essen Kalorien zählt, will das auch beim Sport nicht vernachlässigen. Dabei hat jeder Sport noch andere Aspekte, und beispielsweise der Kalorienverbrauch beim Spaziergang ist neben den anderen Aspekten dieser Bewegungsform eigentlich das Unwichtigste überhaupt.

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Frische Kommentare

  • Anja: Hallo, einen sehr schönen Blog hast du da. Ich werde mich mal etwas umschauen, denn auch...
  • N. Lang: Ein sehr schöner Bericht, beim lesen beschleicht einen direkt die Lust es doch selbst...
  • Sabrina: Schön, dass du bei der Bilanz dabei bist! Mit Spirulina und Algen zu experimentieren,...
  • ClaudiaBerlin: Mit all meiner fortgeschrittenen Lebenserfahrung kann ich sagen, dass das mit den...
  • Julia: Da hast du recht, was das Fermentieren angeht, bin ich Spätzünderin 😂

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