Ein Pfund pro Tag abnehmen – Die Bürodiät

Immer mal wieder lesen wir verheißungsvolle Überschriften:

Kein Kochstress – Jeden Tag 1 Pfund weg

wird vollmundig versprochen. Wo? Bei einer Frauenzeitschrift für den kleinen Geldbeutel.

Der Job, Hektik und Stress machen es uns oft schwer, eine Diät durchzuhalten. Hier sind die perfekten Rezepte, die lecker schmecken, …

Wir verzichten auf die Wiedergabe der „perfekten Rezepte“ und stellen uns einmal kurz die harte Realität vor:

„Kalte Küche“ ist bei einer „Bürodiät“ angesagt, wenn die Küchenausstattung der Kleinfirma gerade mal aus Kaffeemaschine und Wasserkocher besteht – damit kann man sich allenfalls eine Tüten- oder Bechersuppe heißmachen.

Das zweite Frühstück – meist so gegen neun Uhr  zehn Minuten, oder eine Viertelstunde wird also am Schreibtisch eingenommen, eine Pause, bei der natürlich das Telefon, wenn es klingelt, Priorität hat.

Zum üblichen Kaffee passt bei der üblichen Bürodiät, was man sich auf die Arbeit mitgebracht hat: Wurst-  oder Käsebrot, Kekse, Schokokekse. Oft ein „Alibiyoghurt“.

Üblich sind auch Schokoladen- und Pralinendepots in der Schublade, die als Energielieferanten bei Stress- und Ausnahmesituationen herhalten sollen.

Wo es keine Betriebskantine gibt, stammt das Mittagessen auch mal  vom Imbiss – meist frittiertes.
Viele Angestellte essen am Schreibtisch – vor sich den Monitor, neben sich die üblichen Büroutensilien und natürlich die Arbeit. Man widmet dem Essenungefähr so viel Aufmerksamkeit wie ein Autofahrer, der während der Fahrt ein Brötchen isst.

Die Mahlzeit muss dann schnell gehen – denn in der Mittagspause kann man ja nicht nur essen, es gibt noch mehr zu tun.

Das Frühstück wird vorzugsweise aus der Hand gegessen, Geschirr ist auch beim Mittagessen „unpraktisch“, die Teeküche ist zum Spülen nicht der richtige Ort.

Besprechungszimmer mit ausreichend großem Tisch gibt es zwar, aber die sind für Besprechungen…

Soweit die eher unvollständige Beschreibung der Umstände, unter denen die Mahlzeiten eingenommen werden.

Verbesserungsmöglichkeiten gäbe es meist, Verbesserungsvorschläge gibt es selten, weil das Interesse an einer Verbesserung gering ist.

Ein Mustertag gefällig?

Bürodiät – Tag X

Frühstück
(ca. 230 kcal)
Orangen-Müsli mit Sonnenblumenkernen
1 mittelgroße Orange (150 g) in Stücken, 2 EL Haferflocken (20 g), 1 TL Sonnenblumenkerne (evtl. in der Pfanne ohne Fett kurz rösten), 1 Becher (150 g) fettarmer Naturjoghurt, Süßstoff; dazu Kaffee oder Tee (mit Süßstoff)
Büro-Snack
(ca. 140 kcal)
Edamerbrot mit Gurke
1 kl. Sch. (45 g) Vollkornbrot, 1/2 Sch. Edamer 30% Fett i.Tr.; dazu 1/2 kl. Salatgurke in Scheiben, Pfeffer, Salz
Mittagessen
(ca. 345 kcal)
Kartoffelsalat mit Möhren und Schinken
250 g Kartoffeln, 1/2 Tasse Instant-Gemüsebrühe, 1 große Möhre in Würfeln, 25 g magerer Kochschinken in Streifen, Salz, Pfeffer, 1 EL Weißweinessig, 1 Msp. Senf, 1 EL Öl, etwas Frühlingszwiebelgrün in Ringen
Nachmittags
(ca. 65 kcal)
200 g Erdbeeren
Abendessen
(ca. 440 kcal)
Kalbsschnitzel mit Spargel in Kerbelschaum, Pellkartoffeln
250 g Kartoffeln, …

Snack
2 Kiwis (120 g)
Insgesamt: ca. 1280 Kilokalorien, 63 g Eiweiß, 39 g Fett, 146 g anrechnungspflichtige KH, BE/KE: 12

Vielleicht gibt es heute auch noch diese Abreißkalender, die jeden Tag auf der Rückseite Auskunft zur Frage: „Was koche ich heute“ geben.

Man hat halt das Kalenderblatt vormittags abgerissen, vielleicht mal einen Blick auf die Rückseite geworfen, die Stirn gerunzelt oder auch nicht – dann ist das Kalenderblatt im Müll gelandet. Ein ähnliche Funktion scheinen diese Rezepte in Frauen- und Apotheken-Zeitschriften von heute zu haben.

Nicht ganz sinnlos, nicht ernstzunehmen, überflüssig, aber alltäglich.

Adventsweisheit, Phantomhunger, Phantomscherz

Weisheit des Tages

„Der Weisheit erster Schritt ist: alles anzuklagen, der letzte: sich mit allem zu vertragen.“ (Georg Christoph Lichtenberg)

So weit, so gut. Ist ja zur Not auch noch zu verstehen. Aber wo finden wir diese Weisheit?

Hier:

Wenn das mal kein Plagiat zum Phantomhunger ist.

Na ja, will ja nicht streiten, sondern mich vertragen…

Was ein Phantomscherz ist, habe ich versucht, zu ergoogeln. Vielleicht hilft das:

Simon Enzler – Phantomscherz

Wer in den bald zehn Jahren enzlerschen Bühnenschaffens seine Kabarett-Programme gesehen hat, konnte viel über die Niederungen des eidgenössischen Alltags erfahren. In seinem neuen Programm stellt der Preisträger des Salzburger Stiers 2007 die landläufige Meinung «Wo gelacht wird, ist’s auch lustig» hart auf die Probe.

Wer sich fürs Phantomscherzen interessiert: Weitere Erläuterungen.

Vorgeburtliche Festlegung des Bewegungsdrangs?

Wer kennt heute noch das Wort „Bewegungsdrang“?

Anders gefragt:  „Wer hat noch das Bedürfnis, sich zu bewegen?“

Oder ist „Bewegungsdrang“ etwas schlechtes, wie ein „klinisches Wörterbuch“ nahelegt:

Bewegungsdrang motorische Unruhe, unwillkürliche, übermaßige Beweglichkeit bei Manie und anderen Geistesstörungen.

So weit eine Definition von 1927, und das aktuelle „meyers“ definiert:

Bewegungsdrang, Medizin: übersteigertes, nicht oder nur schwer unterdrückbares Bedürfnis, sich ständig zu bewegen. Der in diesem Sinne verstandene Bewegungsdrang ist z. B. ein häufiges Symptom bei Manie, bei der agitierten Depression, bei hyperkinetischen Störungen und bei unterschiedlichen, das Gehirn in Mitleidenschaft ziehenden, organischen Störungen.

Das Loblied der Bewegungsfreude wird dagegen eher selten gesungen. Das Buch „Emotionen – Elixiere des Lebens“ () von Wolfgang Rost scheint dabei recht empfehlenswert.

Mäusen kann man einen Bewegungsdrang auch anzüchten, dann ist die Mittelkralle länger als die „Zeigekralle“. Also: Mal wieder eine Studie. Wer will, kann jetzt nachlesen, seine Zeigefinger und Mittelfinger abmessen  und den Quotienten ermitteln:

„Die Ergebnisse zeigen eine Verbindung zwischen dem Gehirn, dem Verhalten und Persönlichkeitszügen sowie der Form der Hand”, erklärt Peter Hurd, Professor für Psychologie an der Universität von Alberta. „Das eröffnet uns eine Tür zu der Annahme, dass bestimmte Aspekte der Persönlichkeit, in diesem Fall der Wunsch nach Bewegung, schon sehr früh im Leben festgelegt werden.“

Klar. Bei Kindern zum Beispiel, indem sie in einer „Babyschale“ festgeschnallt werden, wenn sie im Auto durch die Welt gegurkt werden. Oder in einem Kindersitz. Dann bekommen sie noch einen Flachbildschirm vor die Nase und halten Ruhe. Vielleicht.

  • Es gibt Kinder, die nicht für die Schulbank „gezüchtet“ sind.
  • Mehr und mehr wird Bewegung virtuell ausgeführt, etwa an Spielekonsolen.
  • Bewegungsdrang ist eine mögliche Option der Natur, die gesellschaftlich durchaus erwünscht sein könnte; die sogenannten „Fortbewegungsmittel“ sind, historisch gesehen, noch gar nicht soo alt.
  • Der „Zappelphilipp“ ist vermutlich eine im städtischen Milieu entstandene Form der Verhaltensstörung, entstanden auch im Zusammenhang mit den übersteigerten kleinbürgerlichen Anforderungen an Ruhe und Disziplin.

Wenn bei ADHS das Reiten eine probate Form der Therapie ist, könnte das weniger auf eine Krankheit, als auf ein natürliches Bedürfnis, mit Tieren umzugehen und sich zu bewegen, hindeuten.

 

Narzissmus und Diät

Alles im Lot?

Abschied vom Wunschgewicht

Gerade eben ist hier der Blogtitel „Abnehmen – Wunschgewicht – Diät“ geändert worden in „Abnehmen-Diät-Gesundheit„.

Vielleicht ist das die realistischere Perspektive. Vom „Wünschen“ kommt nicht automatisch das „Wunschgewicht„.

Wäre das Wünschen allein erfolgreich, brächte dies den Abschied vom Übergewicht automatisch mit sich. Ganz banal: Die „Zeiten, in denen das Wünschen noch geholfen hat“ sind vorbei.
Die klassische Einleitung manchen Märchens, das in seine Zauberwelt entführt ist wie ein Verkehrsschild: „Sie verlassen den realistischen Sektor ihrer Persönlichkeit, Sie begeben sich in eine persönliche und gemeinschaftliche Traumwelt“.

Natürlich…

… hat auch „Das Essen“ etwas mit einer Traumwelt zu tun. Handgepflückte Datteln, Lebkuchen mit den Gewürzen des Orients und andere Dinge, die das Wasser im Munde zusammenlaufen lassen.

Diättipps

gibt es hier reichlich. Über die obige Schaltfläche auch eine Seite, auf der Ihr Eure eintragen könnt…

Abnehmtipps, gesonderte: Demnächst in diesem Hause.

Darüber hinaus: Ein Abnehmkurs, geeignet für Selbstzahler, und Teilnehmer von Selbsthilfegruppen.

Gewichtsreduktion in 28 Schritten

Was das Wünschen betrifft: Wenn es etwas hilft – ok. Nur, heut‘ hab ich es mal aus dem Blogtitel gestrichen. Immerhin hatte nicht „Traumgewicht“ im Titel gestanden, das wäre ja noch peinlicher gewesen. 

Abnehmen ohne Sport

„Abnehmen ohne Sport“ wird nicht zufällig gern unter der Rubrik „Talk“ abgehandelt. „Ich bin zu faul für Sport“ und „kann ich jetzt trotzdem abnehmen?“ wird dann „ganz naiv“ in die Runde gestreut, und die Antworten reichen von „grundsätzlich kannst Du auch ohne Sport abnehmen. Es ist halt nur viel schwerer“ bis zu „Informier‘ Dich, bei welcher körperlichen  Betätigung oder welchem  Sport Du wieviele Kalorien verbrauchst und leicht abnehmen kannst“.

Was heißt „ohne Sport abnehmen“? Zunächst ist es Ausdruck einer Hoffnung, sich nicht anstrengen zu müssen. Man will einen gemächlichen, beruhigten, „sedativen“ Lebensstil beibehalten.

Hoffnung: Abnehmen ohne Sport Dann werden die Sportarten, die man nicht mag, aufgezählt, nebst Schilderung der Nachteile: Fußball, Tennis, Golf, Schwimmen, Skifahren: Zu umständlich und zu teuer. Da kann ja nur „Abnehmen ohne Sport“ bleiben, wenn Nordic walking „krank aussieht“.
Und es gibt immer Beispiele, die zeigen, dass Abnehmen ohne Sport funktionieren kann: Alleine mit einer Ernährungsumstellung funktioniert es, so lange es funktioniert.

Negative Beispiele werden selten veröffentlicht. Hier ist eines:

Herbert nahm 9 Monate lang kontinuierlich ohne Sport ab. Morgens Müsli ohne Zucker oder Schwarzbrot mit Quark, mittags eine kleine Portion einer ganz normalen Mahlzeit mit Reis, Nudel oder Kartoffel plus viel Rohkost, Abends eine oder anderthalb Scheiben Brot mit Schinken oder Käse, ohne Butter,  plus viel Rohkost, und eingelegtes Gemüse, Gürkchen usw. , Äpfel als Zwischenmahlzeit.

Dazu viel Tee und Mineralwasser.

Herbert hat 25 Kilo abgenommen, wurde ein ganz anderer Typ. Das bezog sich auch auf die Garderobe. Vorher hatte er sein Übergewicht mit langen, weiten Hemden, die er locker über der Hose trug, kaschiert (sie waren sündhaft teuer, und er ließ sie immer in der Reinigung waschen und bügeln) – das fiel jetzt weg.

Es gab – wie immer mal – besonderen Stress auf der Arbeit, seine nicht allzu treue Freundin verließ ihn, irgendwelche Schwierigkeiten mit dem Vermieter zwangen ihn, die Wohnung zu wechseln, und ihm war zwischenzeitlich noch ein Kindheitstrauma eingefallen, wegen dem er sich therapieren lassen wollte, aber der Therapeut konnte nichts mit ihm anfangen, oder umgekehrt.

Wie die Geschichte dann ausgegangen ist, wird hier nicht verraten – Ihr könnt es Euch ja denken.

Aber, noch einmal ganz prinzipiell zur Frage:

Kann man ohne Sport abnehmen?

Die Antwort ist: Ja, man kann. Treppensteigen, Nordic Walking, Yoga, Holz hacken, Putzen – das sind ja alles keine sportlichen Betätigungen, das ist einfach „Bewegung“.

Wenn man schon abnimmt, muss man das auch würdigen, mit dem richtigen Abschied vom Übergewicht

Hunger, Erotik und die Sterne

Viele haben ja kein Problem mit dem Abnehmen, andere sind weniger glücklich und stellen sich wiederholt „die schöne Frage“:

„Warum tappen wir immer wieder in die gleichen Diätfallen?“

Mit der Antwort, das liege bestimmt an einem Diätfehler, macht man auch niemanden glücklich, Diätfehler sind zwar schnell erkannt, aber werden ungern bekannt gegeben, unterliegen meist einem psychischen Widerstand.

Sicherlich ist auch ein Hunger, der sich zum Heisshunger auswächst, durch Diätfehler bedingt, und verwandte „Hungergefühle ohne objektiven Mangel“ sind nunmehr unter dem Stichwort „Phantomhunger“ nochmals ausführlicher angesprochen worden.

Mit der Erotik hat das insofern zu tun, als auch hier ein kompliziertes leib-seelisches Simultangeschehen betroffen ist, das das „Reich der Phantasie“ in hohem Maße beeinflusst.

Leilah ist ja der Meinung, sie müsse erst eine perfekte Bikini-Figur haben, um ein befriedigendes Sexualleben führen zu können, aber macht wahrscheinlich weiter ihre Diätfehler.

Deswegen hat niemand Mitleid mit ihr, und ihre Kolummnen sind bei den Fressnet-LeserInnen erbärmlich schlecht angekommen.
Leilah verlässt Fressnet.de auf eigenen Wunsch, und wir wünschen ihr für ihre Zukunft als Sexpertin bei Gucknet.de, einem online-Erotik-Journal, viel Spass und bedanken uns für ihre Mitarbeit.

Tja, Leilah war stets Zuverlässig, pünktlich und unaufdringlich. Was ihre Zukunft betrifft, besagt das Horoskop:

Dies ist eine Zeit für Begegnungen. Ob Arbeitskollegen, Freunde oder Partner, jeder begegnet Ihnen mit einem Lächeln und ermuntert Sie, das Leben zu genießen. Sie brauchen nur den Kontakt aufzunehmen.

Was auch immer das heißen mag…

Scharfe Lebkuchen, improvisiert und andere weihnachtliche Bäckerei

Eine Neuauflage erlebten vorgestern die Diät-Lebkuchen, diesmal wieder ohne konkretes Rezept, mit frischem Ingwer, Pfeffer und Nelken frisch gemahlen und nicht zu knapp, Kardamon und Anis.

Im Lebkuchenteig enthalten: Durch den Fleischwolf gedrehte Datteln und getrocknete Pflaumen – von daher ein Anklang an Früchtebrot.

Die Haferflocken-Plätzchen mit Marzipan, hier auch zu sehen: Nicht schlecht, aber schwierig zu formen.

.

.

 

Narzissmus und Diät

Alles im Lot?

Das Magen-U-Boot: Japanisches High-Tec- Verfahren zur Gewichtsreduktion bald in Deutschland?

An der Tokio-Universität ist eine neuartige Magensonde entwickelt worden, die dem Träger Feedback zu Magenfüllung, Energiegehalt und der noch erlaubten Nahrungsmittelaufnahme und weitere Gesundheitsinformationen liefert. Erste Versuche erzielten Gewichtsabnahmen von acht Kilogramm im Halbjahr, problemlos und dauerhaft.

Die heutige Pressekonferenz  in der „Halle der glücklichen Weisen“ auf dem  Shirokane-Campus der Tōkyō-Universität enthüllte eine medizinische Sensation: Weiterlesen »

Set-point-Theorie

Mit der Set-Point-Theorie soll die Regulation des Körpergewichts erklärt werden. Sie gibt vor, dass es ein „optimales“ Körpergewicht gibt („Set point“), das vom Stoffwechsel eingepegelt wird. Dieses Gewichts sei angeboren und könne nicht wesentlich beeinflusst werden, ohne dass gesundheitliche Schwierigkeiten auftreten.

Beim (kurzfistigen)  Abnehmen unter das Set-Point-Gewicht würde das Gewicht wieder zum „Set-point“ hin zurückreguliert.

Kritik an der Set-Point-Theorie: Weiterlesen »

Bim-Bam, Ding-Dong, Wasser-Trinken und Achtsamkeit; Twittern als Hobby?

Alle halbe Stunde macht es „Bim-Bam“, und stündlich werden die Stunden durchgezählt, bei so einer altmodischen Uhr.

Die könnte auch dabei helfen, wenn man sich regelmäßig seine Affirmation aufsagen will: Zum Beispiel eine stündliche Affirmation: „Ich gehe achtsam mit mir um“. Achtsam, also mit

Lust am Leben … und … mit Aufmerksamkeit und Hochachtung

Von der Wahrnehmung innerer Bedürfnisse hatten wir es hier ja schon öfters; von der Regulation von Hunger und Durst, der Verquickung der Wahrnehmungen, Phantomhunger und nun auch noch: Phantomdurst?

Bei Twitter hatte ich mich angemeldet, weil dort auch einige Blogs vertreten sind und ich eigentlich einen schnellen Überblick haben wollte, was auf anderen Blogs läuft und man untereinander so auch bekannt werden kann.

Das funktionierte eine Weile ganz gut, aber vor einigen Tagen wurde der Twiitter-feed mit Aufforderungen, Wasser zu trinken, überflutet.

Des Rätsels Lösung: Andrea bot einen „Service“, Leuten, die meinen, Wasser zu sich nehmen zu müssen, eine Erinnerung zu übermitteln.

Die erreicht mich dann, ungewollt, auch, es „rauscht“ im Feed. Des Einen Freud ist des Anderen Leid.

♥♥♥Glückwunsch! Eine Woche H2O, GESCHAFFT! Heben wir ’n Glas Wasser auf uns.

Dis Tatsache, dass manche sich gerne erinnern lassen, spricht ja für den Erinnerungsdienst. Wer sich gerne von anderen erinnern lässt, kann, so könnte man meinen, nicht auf sich selbst aufpassen. Es könnte aber auch eine Form der Zuwendung sein, die als angenehm empfunden wird.

Achtsamkeit, Beachtung von Anderen zu erleben. Nicht immer selbst an Alles denken zu müssen.   Von daher: Kann man auch nicht sagen: „Du musst achtsam mit Dir umgehen“! Oder doch? Oder – ganz behutsam – darauf hinwirken?

Frische Kommentare

  • Anja: Hallo, einen sehr schönen Blog hast du da. Ich werde mich mal etwas umschauen, denn auch...
  • N. Lang: Ein sehr schöner Bericht, beim lesen beschleicht einen direkt die Lust es doch selbst...
  • Sabrina: Schön, dass du bei der Bilanz dabei bist! Mit Spirulina und Algen zu experimentieren,...
  • ClaudiaBerlin: Mit all meiner fortgeschrittenen Lebenserfahrung kann ich sagen, dass das mit den...
  • Julia: Da hast du recht, was das Fermentieren angeht, bin ich Spätzünderin 😂

Rubriken

Archive

Motivation