Die Pfeffermühle für frisch gemahlenen Pfeffer

Werden größere Mengen an gemahlenem Pfeffer gebraucht, nehme ich meist die Kornmühle, und habe so auch noch ein paar Teelöffel übrig, die ich in einem Schraubglas aufhebe.

kleine Pfeffermühle mit Kurbel

Noch frischer und grob gemahlen ist dann der Pfeffer aus der eigentlichen Pfeffermühle.

Allerdings ist diese hier nicht so wirklich ideal: Immer wieder bleiben Pfefferkörner stecken, rutschen nicht durch: Das falsche Mühlenkonzept, oder zu große Körner.

Aber die mittlerweile angebotenen einmal-Pfeffermühlen enthalten ja auch schon zerkleinerte Körner, und so muss dann der Mörser helfen.

Update:

Die kleinen Pfefferkörner gibt es in der „Bio“-Ausführung; wahrscheinlich ist der Bio-Pfeffer nicht so stark gedüngt, damit funktioniert die Pfeffermühle einwandfrei.

weitere Küchengeräte

Spaghettiheber – praktisch oder überflüssig?

Es gibt ja Leute, die entwickeln geradezu eine Leidenschaft für Küchenwerkzeuge – ob man sie braucht oder nicht:

Es gab Zeiten, da wusste man in D gar nicht, was Spaghetti sind. Aus irgendeinem Grund haben sie sich in unseren Küchen etabliert, wurden zunächst mit den Fingern oder mit Löffel und Gabel vom Topf zum Teller befördert – und dann geschah die Einführung dieses "Küchengeräts", das in Wirklichkeit nicht "Dingsda zum Spaghettiservieren", sondern Spaghettiheber heißt. Aus der HP eines Küchengeräteherstellers:

stellvertretend für die Produktfamilie Clevere Löffel

Durch den gezackten Rand können Nudeln einfach herausgehoben und portioniert werden. Durch das Loch in der Mitte kann Flüssigkeit ablaufen.

Sehen wir über den Unsinn des mittleren Lochs, um Flüssigkeiten ablaufen zu lassen hinweg (oder holt jemand die Nudeln mit diesem Teil aus dem Wasser, werden Nudeln nicht über einem Sieb abgeschüttet?) und wenden uns dem zweiten Gerät, das fürs Spaghettiservieren Gestalt angenommen hat, der Spaghettizange, zu:

"Spaghettizange. Faßt mit sicherem Griff schlüpfrige Teigwaren."

Philosophiere da, wer will über das Reich der Dinge. In meiner Kindheit gab es keine Spaghetti- sondern Brikettzangen. Mit der Kneifzange hat man nicht alles angefasst…

Der neuzeitliche Abnehmwahn hat übrigens mit der Kneifzange begonnen:

Zahlreichen Berichten zufolge gab es Zeiten, in denen man die Jeans so eng wählte, dass man eine Kneifzange brauchte, um den Reißverschluss zu schließen.

Aber, verfolgen wir das Thema "Kneifzange und Diät" lieber nicht, kommen wir zum Thema "kleine Küchenhelferlein" zurück.

Davon gibt es ja viele – was ich aber wirklich mal bräuchte, wäre eine Küchenhelferin

Tomaten Anfang Mai oder das Mägdelein, der Ritter, die Rose und wie die Zeiten sich ändern

 

In einem alten Volkslied sagt die Dame zu ihrem Ritter:

"Und Euer Lager teil‘ ich nur, wenn Ihr mir bringt drei Rosen, die in der Zeit gewachsen sind, von Weihnachten bis Ostern".

Der Ritter wurde damals natürlich nicht fündig, wusste sich aber zu helfen, er

"… bat eine Malerin, malt mir drei Rosen feine. Die bringt er zu dem Mägdelein, doch die beginnt zu weinen: "Ach, Herr, ich hab‘ es nur im Scherz gesagt, ich dacht, Ihr fändet keine."

"Habt Ihr es nur im Scherz gesagt, so wolln im Scherz wirs wagen, Nun bist Du mein, und ich bin Dein, nun schlafen wir zusammen!""

 

Die Zeiten haben sich geändert, weniger die klassische Verteilung der Rollen: Rosen wie auch jegliches Gemüse und Obst sind ganzjährig erhältlich, wenn sie auch mehr versprechen, als sie halten: Diese nett anzuschauenden "Wintertomaten" aus Spanien schmecken bei allem Nachreifen auf der Fensterbank fade, sind innerlich blaß und im Wesentlichen ohne Geschmack – da hilft es auch nichts, wenn jede Einzelne ihr Bio-Siegel hat.

Reife Tomaten – vorläufig  als Konserve

Fair-Trade: Kaffee organico

Betrachtet man das Produkt: Kaffee ohne Verpackung und ohne Labels und  Siegel,

 kaffeepulver

bleibt auch nur ein braunes Pulver, hier mit einer Wolken-Reflektion, die sich in der Schale vor dem Fenster ergeben hatte.

Die Produktion findet weit entfernt statt, unser Bezug dazu ist gering, nur zu den hier vertrauten Marken und Anbietern lässt sich eine Beziehung aufbauen.

Bei Transfair meldet man inzwischen steigende Umsätze, aber die Zahlen sind relativ verwirrend, das System der Lizenzgebühren ist relativ undurchschaubar, und an fairen Bedingungen z.B. der deutschen Brötchenproduktion darf man inzwischen auch starke Zweifel hegen: Wallraff hat gebacken.

Bei alledem ist auffällig, dass es keine "Literatur der Arbeit" gibt – immer sind es Andere, die versuchen, aus der Perspektive von "denen da unten" zu schreiben.

Ob Under-cover-Journalist, oder Partei/Gewerkschaftsfunktionär – immer sind es andere, die für die "Analphabeten" die Stimme erheben; der "kleine Mann" hat nichts zu sagen. Und, in Entwicklungsländern, auch nicht die Möglichkeit, sich zu artikulieren: Kein Internetanschluss im Urwald.

Fair-trade bedeutet für hiesige Konsumenten Aufpreise von ca. 40%, bei Rohstoffpreisen, die sich im Cent-Bereich erhöhen: Alles eine Frage der Kalkulation…

Kurz notiert: Schnittblumen, Nanopartikel in der Nahrung, Butter einkochen und vieles mehr

Blumen als internationales Handelsgut sind ja nichts Neues. So lange es dabei „nur“ um Tulpen aus Amsterdam ging, brauchte man sich um die Bedingungen, unter denen die Importware produziert wird, nicht allzu viele Sorgen zu machen.Bei Fairflowers.de gibt es Informationen zu den Arbeits- und Produktionsbedingungen in Afrika und Südamerika, und man will mehr „fair produzierte“ Ware auf unseren Markt bringen. Per Luftfracht.

Nanopartikel

in Lebensmitteln?

Einige Studien widerlegen eine Aufnahme von Nanopartikeln, andere Untersuchungen geben Hinweise auf gegenteilige Befunde. Die genaue Wirkung ist unzureichend erforscht. Es ist nur wenig darüber bekannt, welche Risiken für den Mensch bestehen. Hinzu kommt, dass es für den Verbraucher unmöglich ist, Nanoprodukte zu erkennen, denn sie müssen zur Zeit nicht gekennzeichnet werden.

Butter einkochen

Oder auch „canning butter„: Vorsorge für schlechte Zeiten? Im Blog „Seeking simplicity – Gentle Living in a Complex World“

Öde Erziehung zum Erzieher

Mehr Enthüllung kann auch ein Wallraff nicht bieten. Ein Beitrag zum Thema: Wer erzieht unsere Erzieher?

Abnehmen für Ärzte

An wen wenden sich Ärzte, die abnehmen wollen?

Unter anderem ein Tresen-Display mit Patientenbroschüren sowie Gutscheinkarten für unverbindliche, kostenlose Schnupperstunden zur Weitergabe an betroffene Patienten und, „zur Abrundung“ einen Veranstaltungs- und Kongresskalender können Ärzte bei weight-watchers beziehen.

Stellt sich die Frage: Wie viele Informationsmappen, und Praxismaterial brauchen unsere Ärzte?

Wiesbaden

Gesundheitsthema des Monats: Die Nieren

im Gesundheitsforums am Mittwoch, den 7. Mai 2008 von 17.30 bis 19.30 Uhr
Rathaus Wiesbaden, Schloßplatz 6
Gesundheitsamt Wiesbaden
Kommunale Gesundheitsförderung
Telefon 0611-31 37 77

Eingeschränkte Blogfunktionen

Das

Menschenrecht auf tägliche körperliche Bewegung sowie auf eine einfache, verständliche Kennzeichnung aller Lebensmittel

wird im diabetes-weblog verfochten, aber die Diabetiker können noch nicht mal ihre Meinung dazu äußern, mangels Kommentarfunktion.

Noch eine Erklärung

des Übergewichts, aus einem Ökotest-Forum:

Die Frage *Warum* jemand zu viel isst, wird monoton mit „Willensschwäche“ beantwortet.
Dass die Nahrungsaufnahme so wie der Sexualtrieb eines Lebewesens (hier Mensch) so grundlegend wichtige Funktionen sind, dass sie natürlich von ganz allten Einrichtungen (z.B. Stammhirn) größtenteils gesteuert werden und unsere junge Denkmaschine namens Großhirn darauf nur wenig Einfluss hat – sowas ist in der „offiziellen“ Diskussion meist außen vor. Wer verliebt ist macht jeden Schei-ß – wer Hunger hat, auch. Ist das alles heute wirklich so postmodern, dass sowas keinem mehr „offiziell“ auffällt?

Darum: Über das Begehren reden!

Energiehaushalt

Fragen des Energiehaushalts im Lauf des Tages und der Woche werden beim Blatternet besprochen; empfehlenswerte 10-Punkte-Liste

Ohrenschmaus vom Holunderstrauch mit Foto

Das "Judasohr" (siehe Bild) findet man am ehesten auf abgestorbenem Holunderholz – und Überschriften sollen ja neugierig machen.

Sehr seltsame Geräusche – ein erbärmliches Pfeifen, Heulen und Jammern habe ich einmal vom frischen Pilz in der Pfanne gehört, vielleicht das, was der elende Verräter am Tag des jüngsten Gerichts von sich gibt, wahrscheinlich aber die Assoziation des Volksmunds zur Form des Pilzes in diesem Zusammenhang.

Die heimische Variante des Mu-Err oder Black Fungus  ist auch und gerade im Winter zu finden und nahezu geschmacksneutral, anders gesagt, "penetrant geschmacklos".
Deshalb gibt es auch die Empfehlung, ihn zunächst zu trocknen und wieder in einer würzenden Flüssigkeit einzuweichen.
In der Chinesischen Medizin werden sie bei Patienten, die unter Arteriosklerose leiden, zur Verbesserung der Fließfähigkeit des Blutes und damit zur Behandlung von Kreislaufproblemen verwendet. Sie wirken zudem entzündungshemmend und senken den Cholesterinspiegel.

Aus dieser Erkenntnis wäre eigentlich die Konsequenz, Holunder vermehrt anzupflanzen oder zu dulden, und abgestorbenes Gehölz an seinem Platz zu lassen, zu ziehen.

Verwendung von Mu-Err bzw. Judasohr: Bei allem aus dem Wok, bei der Reisdiät.

Studie: Über das Begehren reden, wenn es schon nicht zu unterdrücken ist

Die Vokabel "craving" – Begierde, (heftiges) Verlangen, bei zusammengesetzten Begriffen (craving for…)  auch gern mit "Sucht" übersetzt, wird heute von den englischsprachigen Medien stark beansprucht:

Craving something?
titelt TIMESonline  (via Purzelpfund) und führt aus, der Impuls zu naschen sei ein geistiges Phänomen, für das man die Biologie nicht anzuklagen brauche:

That food cravings are emotionally or psychologically driven was proved in a recent study published in the journal Appetite. Researchers showed that women who tried to suppress thoughts about their favourite fattening food ended up eating 50% more of it than those who talked about their cravings.

Schöne Studie, aber es kommt einem irgendwie bekannt vor, wie die Aufforderung, nicht an einen blauen, fliegenden Elefanten zu denken: Schon hat man das Bild vor Augen. Oder – einfach so – von innen heraus: Bilder von und das brennende Bedürfnis nach Schokolade, wunderbar knusprigen Chips oder einem klitzekleinen, demütig-bescheidenen Schinkenspeck-Sandwich.

Endlose Gier

ist auch das Schicksal von Spielernaturen, die ihr wirkliches Leben gegen die virtuelle Welt eines Computerspiels eintauschen: Grand Theft Auto IV kommt heute in den USA heraus.

Mehrfach spricht die New York Times den Geldmangel der Käufer an: Schlechte Konjunktur, gestiegene Lebensmittelpreise, gestiegene Spritpreise – Aber, wer vielleicht bei seinen letzten 50 $ angekommen sei, würde wahrscheinlich noch Milch, Eier und ein Computerspiel kaufen, diese "Gamer" opfern ihre letzten Cents auf dem Altar der Spieleindustrie.

Merkwürdig, das Spiel kostet vor Steuern 60$…

Die Umsätze bei Spielen und Hardware steigen: Wii, Xbox und Play-Station finden "motivierte" Käufer.

Das Spiel, das den ständigen Rollenwechsel Gangster/Polizist/Spieler möglich macht, ist nach vielleicht 40 Stunden "durchgespielt".

Man könnte sich jetzt fragen, ob die "couch jockeys" auch mal zu etwas kreativerem imstande sind, als vorgegebenen Szenarien zu folgen.

Nur, solche Leidenschaften sind wie ein Feuer, das desto heller brennt, je mehr es geschürt wird. Oder wie die Fresslust, die sich mit der Fülle des Angebots steigert: "Falsch ernährt" macht nimmersatt.

 

Radiccio-Salat-Rezept, Foto, Diät

Radiccio mag zwar nett anzuschauen sein, aber was macht man daraus? Bei der Suchmaschine fanden sich die üblichen Rezept-Seiten, Chef-de-cuisine.com, marias-Abnehm-Kochbuch.de, der ZEIT-Feinschmecker-Blog, und auch bei der Brigitte-Diät fand sich etwas.

Nun, ich entschied mich für einen Salat, aus dem LANDKOCHBUCH.

Die Zubereitung ist wohl selbsterklärend. Das Rezept ließ die Wahl zwischen Mayonaise oder "reichlich Öl, Zucker, Salz, Pfeffer frisch aus der Mühle".

Wider Erwarten hat‘ geschmeckt. Empfehlenswert als Zwischenmahlzeit oder Vorspeise. 

Idstein-Woersdorf als Nordic-Walking- und Radtour mit Kaffeepause und Thermosflasche

Ein akzeptabler Radweg neben der Landstrasse Idstein-Woersorf durch den "Goldenen Grund", der auch durch Autobahn, Inter-City-Trasse und Hochspannungsleitungen belegt ist: Relativ beliebt für die "kurze Tour", um der Bewegungslosigkeit zu entgehen. Recht schön ist dann die Rückfahrt durch die Felder im eher kleinen Gang, ein paar Kilometer gemäßigte Steigung, mit zwei Bänken, die zur Pause einladen und den Nachmittag über in der Sonne liegen:

 

Dann spricht nichts gegen eine kleine Kaffeepause.

Die Kaffeepause unterwegs

 

Diese Thermosflasche, schon rund 15 Jahre alt, hat sich durchaus bewährt: Immer noch dicht, trotz ein paar Abstürzen unzerstört, und mit einem drittel Liter Fassungsvermögen gerade recht für eine Person, schlank genug auch noch für die Aktentasche.

Sie hat sich auch schon beim Stadtbummel, auf Bahn- und Autofahrten bewährt, und so manche Mark, so manchen EURO sparen geholfen.

Wo noch über Einweg-Kaffeebecher diskutiert wird, gibt es schon längst eine Lösung.

Weitere Beiträge:

Nordic-Walking, Idstein

Olivenöl-Test

Ja, ich hab’s getan, und den Olivenöl-Test durchgeführt.

Natürlich nicht aus egoistischen Motiven, sondern vollkommen selbstlos, um die Fressnet-LeserInnen auf ein möglicherweise edles, und momentan äußerst günstig zu erstehendes Olivenöl hinzuweisen: knapp drei EURO 20 pro Flasche bei Bestellung von drei Stück, frei Haustür.

(Die Einzelheiten zum Angebot sind beim Olivenölkontor-Blog zu finden.)

Zum Testen hatte ich etwas von dem Öl in eine Untertasse geschüttet und ein Stück Bio-Vollkornbrot eingetaucht.

Dann geschmeckt: Und Schwierigkeiten, die richtigen Worte zu finden. Eine Weinprobe wäre vielleicht einfacher zu schildern, aber da bin ich mir auch nicht sicher.

Olivengeschmack, eindeutig. Fruchtig, zart, herb? Eine ganz leichte Schärfe?

Natürlich mischt sich der Eigengeschmack des Brots ein, aber der wird verstärkt…

Im Vergleich mit einem anderen, bestimmt nicht schlechten Öl deutlich „zarter“ – das Bittere des anderen Öls aber hält an und bleibt auch beim Nachschmecken mit dem „Perido“.

Einen Tag später eine zweite Verkostung mit getoastetem türkischen Fladenbrot, einer kleinen Prise Salz: Wunderbar, noch ein Stück und noch eines, dann noch eines mit Öl und eingelegter Paprika: So war das nicht geplant, das war zu einem kompletten Abendessen geworden; mehr braucht der Mensch nicht. Das ist des Lobes nun auch genug, mehr kann man von einem Nicht-Profi nicht erwarten…

Vernünftigerweise kann man dieses Öl sparsam benutzen, so den Eigengeschmack z.B. des Salats noch ein wenig herauskitzeln und samt dem Olivenaroma und der ölig-weichen Konsistenz eine „runde“ Komposition servieren.


Weizen, Milch und Honig, Wein und Öl haben einmal als Grundnahrungsmittel, und/aber auch als Heilmittel gegolten.
Beim Öl hat mit Sicherheit niemand an das im industriellen Messstab angebaute Rapsöl gedacht, es war das Olivenöl gemeint.

Olivenbäume bestimmen Landschaftsbilder, überdauern Generationen, vermitteln vielleicht, im Familienbesitz, Kontinuität.

Wie das Öl dann vermarktet wird, ist eine Frage für sich. In unserem Fall hat man auf das Erscheinungsbild großen Wert gelegt; ich möchte nicht wissen, wie viele Stunden dessen Gestaltung gebraucht hat. Wir sind die Warenästhetik allerdings schon derart gewöhnt, dass sie kaum noch auffällt, was nur zweckmäßig und schlicht gestaltet wäre, würde billig wirken.

Gut, damit soll dann wiederum ein bestimmtes Marktsegment erobert werden, in dem ich normalerweise nicht verkehre.


Bald blüht es wieder gelb in deutschen Landen: Es wird Treibstoff angebaut, wo Lebensmittel erzeugt werden könnten, die an anderen Orten nicht angebaut werden. Wir beziehen Bio-Energie aus landwirtschaftlichen Flächen, für die Urwald gerodet worden ist.

Bei „Öl“ muss ich nun auch an so etwas denken. Niemand wird Olivenöl verheizen, wie das mit Raps und Soja geschieht.
Aber alles hat seine zwei Seiten. Wer Olivenöl genießt, sollte nicht verdrängen, dass anderswo der blanke Hunger herrscht, Nahrung und Wasser fehlen. Nicht mit der Ohnmachtsgeste die Schultern zucken, sondern hinschauen und darauf hinweisen.

Das gilt zumindest für den aufgeklärten Teil der Blogosphäre.
Gutes Olivenöl zu kaufen ist wohl eine richtige Konsumentscheidung.
Nur mal als These: Wirklicher Genuss braucht auch ein gemeinschaftliches solidarisches Moment, kann nicht gleichgültig sein – alles Andere wäre (krankhaft-) narzisstisch.

Davon abgesehen, ist bei dem konkreten Olivenöl-Angebot das weitersagen ja durchaus erwünscht, wahrscheinlich auch das Empfehlen. Hab ich hiermit gemacht, auch um ganz allgemein die Vernetzung ein wenig voran zu bringen.

Bestellen müsst Ihr schon selbst.

Frische Kommentare

  • Anja: Hallo, einen sehr schönen Blog hast du da. Ich werde mich mal etwas umschauen, denn auch...
  • N. Lang: Ein sehr schöner Bericht, beim lesen beschleicht einen direkt die Lust es doch selbst...
  • Sabrina: Schön, dass du bei der Bilanz dabei bist! Mit Spirulina und Algen zu experimentieren,...
  • ClaudiaBerlin: Mit all meiner fortgeschrittenen Lebenserfahrung kann ich sagen, dass das mit den...
  • Julia: Da hast du recht, was das Fermentieren angeht, bin ich Spätzünderin 😂

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