Das Zentrum für Belohnung – Nahrung und Sucht

Zur Regulation von Handlungen gehört ein kleines Zentrum im Gehirn, das Reize, die es empfängt, als Wohlgefühl "übersetzt"; ein Belohnungszentrum gibt uns also z.B. bei Lernfortschritten ein angenehmes Feedback.

Im Tierexperiment wurden Äffchen mit Elektroden im Gehirn versehen, so dass sie durch Drücken einer Taste dieses Belohnungszentrum anregen konnten – und verbrachten den ganzen Tag damit, diesen angenehmen Reiz auszulösen…

Bei Mensch und Tier kann dieses Belohnungszentrum auch chemisch erreicht werden; Rauschmittel setzen Dopamin frei und dämpfen den Einfluss der Vernunft.
Süßigkeiten und andere besondere "Leckerlis" werden als "Verstärker", Mittel zur Belohnung in der Dressur eingesetzt, die These, dass Nahrungsmittel den Charakter von Rauschmitteln haben können, ist nicht neu.
Der Verzehr von Nahrungsmitteln, die nicht nähren, kommt so dem puren und sinnlosen Reizen des Belohnungszentrums nahe.

Bei fortgesetzter chemischer Stimulation kommen "normale" Reize nur noch abgeschwächt im Belohnungszentrum an; dadurch wird die Sucht "gelernt", und auch ein cleaner Fixer entwickelt noch starke Emotionen beim Anblick seines Suchtstoffes, im Fall der Ess- oder Fresssucht ist man ständig mit dem "Stoff" konfrontiert.

Sucht wird also gelernt und bleibt erhalten, das "craving", die Gier nach dem Stoff (oder einer wirklichen Belohnung, die aber allzuoft ausbleibt, manchmal auch unbewusst abgelehnt wird) bleibt auch mehr oder weniger stark.

Durch die verstärkte Gier kann Genuss (z.B. eines Genussmittels) gerade wieder in Begierde umschlagen und den Wunsch nach mehr Genuss hervorrufen. Um diesem Teufelskreis fern zu bleiben, ist möglicherweise eine lebenslange Nachbetreuung notwendig.

Fotos von Kaffeetassen

… zu sammeln, ist so ein "kleiner Spleen", den ich aber nicht exzessiv betreibe.

Wenn aber beim Kaffeetrinken schon die Kamera dabei ist, mache ich manchmal auch ein Foto der Kaffeetasse.

 

Im Unterordner "Kaffee" sammelt sich dann die eine oder andere Erinnerung, ein Stück dokumentierte Alltagskultur.

Weiter per Klick auf das Bild.

Aly kämpft seit 40 Jahren

War da was, vor 40 Jahren? Eine Revolution doch wohl nicht. Revoluzzer mag es gegeben haben, 1968, Studentenunruhen und -Bewegung, aber nichts einheitliches, neue Moden, Stilrichtungen und viel Kritik an Establishment und Spießertum oder kleinbürgerlichem Spießbürgertum.

Das entwickelte sich eine Weile und fiel wieder zusammen. Unter "Links" verstand man Marxismus, antiimperialistischen Kampf, Leninismus,  Maoismus, Revolution, Auflehnung, Revolution und Sozialismus.

Die Revoluzzer, Hausbesetzer Raubdrucker und Flugblattverteiler hielten aus dem Stegreif Vorträge über Marx, Lenin, Engels, Wilhelm Reich, antifaschistischen Kampf, Reaktion, Repression,  Summerhill, Kommunen, die Commune, utopischen Sozialismus, notwendig falsches Bewusstsein, die Funktion des Orgasmus, die sexuelle Revolution, imperialistische Massenkulturindustrie und den historischen und dialektischen Materialismus. MEGA hatte nichts mit Atomstrom zu tun, sondern bezog sich auf ein paar Regalmeter blaue Bücher, die Marx-Engels-Gesamtausgabe. Die Räterepublik war mancher Phantasie zufolge zum Greifen nahe. Bei der Massenpsychologie des Faschismus ergaben sich Verständnisprobleme, Entfremdung war irgendwie vorhanden und kritische Theorie und Sozialpsychologie das praxisfremde  Produkt bourgeoiser Schmarotzer Idealisten.

Die Nachkriegsgeneration führte ihren antifaschistischen Kampf gegen die Akteure des Nationalsozialismus, Stellvertreter und Täter, zur Not gegen die eigenen Eltern, denen es Mitwisserschaft und Mitschuld nachzuweisen galt, verbündete sich mit Ho-Chi-Minh und bekämpfte den Schah von Persien und Axel Springer.

1968 war ich elf Jahre jung und konnte in den folgenden Jahren die Entwicklung der "68-er" aus der Perspektive dessen, der nicht recht versteht, was da los ist, verfolgen. Zersplitterte K-Gruppen, revolutionäre Zeitungen an jeder U-Bahn-Treppe, Demos, Spontis, Frauenbewegung, Anarchisten, Ökos, Friedenskämpfer, Kämpfer und Aussteiger, Mescaleros beanspruchten das Label "Fortschrittlich" oder "progressiv".  Die Fahndungsplakate, jahrelang mit geringen Veränderungen und unübersehbar  in öffentlichen Gebäuden, sprachen ihre eigene Sprache.

Guerilla-Marketing, Aktionen, die mit untypisch geringem Mitteleinsatz eine große Wirkung erzielen sollen, betreibt auch Götz Aly, wenn er sein jüngstes Buch

"Unser Kampf"

benennt. Der Titel prägt sich unweigerlich ein, zwingt unweigerlich zur Assoziation mit Hitlers "Mein Kampf", erregt Widerwillen oder Neugier.

Die TAZ gesteht der Kriegsgeneration eine kollektive Verdrängung zu, und Aly attestiert den Revoluzzern faschistische Tendenzen.

Der inflationäre Faschismusbegriff vernebelte lange einen klaren Blick für konkrete Schuld. Es gab in Familien auch kaum gelungene Dialoge zwischen Eltern und Kindern – und selbstgerecht waren nicht nur die Eltern.

Das "Wir-Gefühl", das ein Titel wie "Unser Kampf" ausdrücken soll, will sich nicht so recht einstellen. Der Rückblick erzeugt ein schales Gefühl. Die Sprachregelung vom "Marsch durch die Institutionen"  verschleiert,  verdeutlicht, was aus den "Genossen" geworden ist.  Vorbei das Hochgefühl, das Sprechchöre wie "Hoch die internationale Solidarität" erzeugten…
Aus unverarbeitetem Hass auf die Unterlassungen der  Großelterngeneration und der Verdrängung des 68er Versagens entsteht eine kleine Gehirnwäsche.  (Versagen jedenfalls in Hinblick auf den gescheiterten Führungsanspruch)
"Unser Kampf" hat keinen konzeptionellen Gegenwarts- und Zukunftsbezug.

Brechen wir hier lieber ab. Das "Wir-Gefühl" der politischen Gruppen hat sich allzusehr, auch bei Splittergruppen, als Einigung als Masse dargestellt. Ein "Wir" könnte mehr bedeuten, als über diffuse gemeinsame Ideale zu verfügen. Das Massen-Ich mag die Kompensation einer individuellen Ich-Schwäche sein.
Ein Gruppengefühl kann nur entstehen, wenn die Mitglieder aus der Anonymität der Masse heraustreten, sich kennen-lernen, und zusammen-arbeiten.

So hat jeder seinen Kampf.  Nicht, dass der aussichtslos wäre – aber wer oder was ist (hier) eigentlich der Hauptgegner, und wo sind die Verbündeten??

Lebensmittelfotos, Narzissmus, digitale Entspannung, einfache Rezepte, LOHAS

MITMACHEN

heißt es jetzt, und „Lebensmittelfotos“ mit dem einen oder anderen Lebensmittelfoto füttern – für eine sicheres Netz.

Weitere Quellen für (freie) Lebensmittelfotos nennt der Stoibaer, wobei sich zeigt, dass auch manch vordergründig edles Angebot für „freie“ Bilder nicht dem Impuls, anderen, sondern sich selbst zu helfen, entspringt (Backlinkpflicht).


Monstropolis als Diätblog

… erklärt unmissverständlich die narzisstische Bedürftigkeit Übergewichtiger und welche Kompromisse sie eingehen.

10 Minuten Stressabbau durch Surfen – das funktioniert, wie eine von HP beauftragte Studie gezeigt hat:

… Zeit für sich selbst ist also ein wichtiger persönlicher Wert, der allerdings im Alltag zu wenig gelebt werden kann.

Privates Surfen im Internet ist für viele eine Möglichkeit, sich eine notwendige Pause zu gönnen. Eine von acht Befragten gibt an, dass dadurch ihre Zuversicht und ihre Motivation steigen.

Die Veröffentlichung der „Studie zur digitalen Entspannung“ diente natürlich der PR… Männer wurden in dieser Hinsicht nicht untersucht; auch das diente der PR; das Laptop mit integriertem Schminktäschchen passt zur Frauen-Rolle.

Fressnet.de empfiehlt Autogenes Trainig, Tai-Chi oder Entspannung nach Jacobson.

Das Rezept für die Fränkische Kartoffelsuppe hier bei Fressnet.de ist wahrscheinlich fränkischer, als ein im Kulmbacher Anzeiger wiedergegebenes:

1 kg Kartoffeln, 1 EL Gemüsebrühe, 1/2 EL Salz, 1 Prise Pfeffer, 50 g Butter, 1/4 Liter Sahne, ca. 1/2 Liter Milch, 50 g Speck, 1 große Zwiebel, Bockwurst in angebratenen Würfeln.

Kein Gemüse, Kartoffeln gestampft und püriert, Sahne und Butter ohne Sinn – brrr.

Nachhaltig, kräftig und im Demeter-Qualität(?) sollte die Original Fränkische Kartoffelsuppe bei der nächsten Biofach als regioinale Speziälität auf dem Buffet stehen – grüner Minispargel im Februar ist wohl nicht öko genug (hat aber keiner gemerkt).

Einfache Rezepte

sind Teil des Fressnet-Konzepts. Was hilft es, alle Schaltjahre mal ein Luxus-Menü zu kochen, aber im Alltag Fast-Food zu essen?

Einseitige Diäten – eine „Reisdiät“ oder, schlimmer noch, Kohlsuppen-Diät sind eine Qual, während gelegentlich ein Gericht mit Reis in Ordnung geht.

(Eine Reis-Bohnen-Linsen-Kichererbsen-Gurken-Yoghurt-Reis-Reis-Reis-Pizza-Diaet wäre nur der Ansatz, zu den überkommenen Mono-Diäten eine Alternative zu finden.)

Heutiges Motto: En Verweis kann den eigenen Artikel ersparen und bewirkt Vernetzung:

Bei

Konsumguerilla

gibt’s seit heute die Infos zur nächsten Lohas-Konferenz Ende Mai in Ffm.
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Artikel: Lohas, Nachhaltigkeit, Politik Lohas, Nachhaltigkeit, Politik

Rezept mit Bild: Schnelle Reispfanne

Nichts spricht gegen eine Reisdiät, so lange man es nicht übertreibt.
Hier wurde in der großen Pfanne eine Tasse Fleischbrühe eingedickt, hinzu kam das TK-Gemüse und etwas gewürfelter Tofu, und nach einigen Minuten und gelegentlichem Umrühren der bereits vorgekochte Reis.

Sozusagen – wegen des Tofus – eine getunte Gemüse-Pfanne „asiatisch“.

 

Eine übersichtliche Zusammenstellung von Rezepten mit Reis (“Rezepte für die Reis-Diät”) gibt es nach “Klick” auf das folgende Banner:

 14-Tages-Diätplan für Reisdiät

 

Roggen-Buchweizen-Brötchen mit Farbstoff

Das Vollkornbrötchen-Rezept, das ich vor gut einem Jahr eingestellt hatte, hat sich bewährt und wird immer mal wieder abgewandelt:

Hier mit einem Teig, der jeweils zu einem Drittel aus Weizenvollkornmehl, Roggenmehl und Buchweizenmehl besteht.

Kürzlich hatte ich Buchweizenplätzchen gesehen, bei denen Kaffee auf der Zutatenliste gestanden hatte – nun, warum sollte man bei Brötchen nicht mal Kaffee statt Wasser nehmen?

 

Außerdem wurde Brotgewürz verwendet, und ein paar Teelöffel Kakaopulver…

Zu Würfeln geschnitten und in Öl angebraten, fanden zwei der Brötchen schließlich ihren Weg in die Kartoffelsuppe – empfehlenswert!

Rezept mit Bild: Fränkische Kartoffelsuppe

Natürlich kann man eine Kartoffelsuppe auch herstellen, indem man einen Rest Kartoffelbrei mit Gemüsebrühe und Milch oder Sahne verquirlt, aber so ist sie doch schmackhafter:

Grob gewürfelte  Kartoffeln und feingewürfelte Zwiebel, ebenfalls gewürfelte Karotten und Sellerie sowie ein paar Scheiben Lauch  kommen zu angebratenen Speck- oder Schinkenwürfeln in einen Topf, so dass zumindest die Zwiebel gut angebräunt wird.

Wenn alles angebraten ist,  mit  Fleisch- oder Gemüsebrühe ablöschen. Mit Salz, Pfeffer, Muskat und Majoran abschmecken und eine halbe Stunde weich kochen lassen. Anschließend mit einem Mixer pürieren; die kartoffeln dürfen nicht komplett zerkleinert werden. Man kann, muss aber nicht, noch geröstete Brotwürfel auf die Suppe geben.

Naschsucht? Heute naschen wir uns schlank…

Naschen und dabei abnehmen in einem Online-Kurs "Nasch dich schlank" wurde mir gerade versprochen, aber der Link, der auf die Suchbegriffe "Naschen und Abnehmen" hin erschien, hatte ein anderes Thema.

Wer mag, kann übrigens noch bei Wikipedia den Artikel "Naschsucht" erstellen…

Dabei sollte auch die wesensmäßige Verwandtschaft von Mensch und Katze, wie sie sich bei der  Naschkatze zeigt,  berücksichtigt werden.

Der Schlank-Nasch-Kurs bei der Community mit den Schlanktipps fiel also aus, dafür erklärte eine Teilnehmerin, die innerhalb kurzer Zeit rund 2.800 Beiträge verfasst hat,

Das männliche Hormon Testosteron kurbelt ganz massiv die Fettverbrennung an und hilft, dass Bauchfett abzubauen. Ginseng und die schottische Pinie liefern dieses Hormon auf pflanzlicher Basis.
Den Bauch einfach täglich mit einer Ginseng-Körperlotion einreiben, die man mit 5 Tropfen Pinien-Öl verrührt

Bei einer Art Frage-Antwort-Spiel rückte sie schließlich mit der Adresse eines Internet-Shops heraus…

Das Forum mit durchschnittlich 45 Beiträgen pro Tag wird vom gleichen Mediendienst wie der besagte Shop betrieben.

Gut, modernes Marketing funktioniert so. Leider wird dadurch ein Großteil des Internets mit gefakten Geschichten überschwemmt, und das gerechtfertigte Misstrauen wird auf vollkommen redliche Seiten wie diese übertragen.

Das Thema

Strategien gegen das Naschen

ist damit vertagt – Kommentare sind möglich 😉

Märchentherapie – Hier: Märchenhaft Abnehmen

Ständig wird zum Abnehmen nach dem idealen „Stoff“, der richtigen Ernährungsform, der perfekten Diät gesucht. Wer danach sucht, sollte bedenken, dass wir nicht nur einen Körper bewohnen, sondern auch eine Seele haben. Gedanken gibt es nicht nur als Bewußtsein, sondern auch in unwillkürlicher, verborgener, unbewusster Form, wie etwa bei Träumen, deren Sinn nicht immer verständlich ist, oder im Märchen.

Kinder brauchen Märchen, weil – kurz gesagt – sie noch nicht wissenschaftlich denken können.

Märchen verwenden Urbilder der menschlichen Gesellschaft, in der die Kinder nützliche Mitglieder werden sollen: „Archetypen“ wie König, Königin, Bettler, Magier, Hexe, Dummkopf, Aschenputtel, Teufel usw..
Märchen ermöglichen es, Lebensentwürfe, Leitlinien zu entwerfen, Gut und Böse zu unterscheiden, Ängsten und Hoffnungen eine Gestalt zu geben.

Es wird auch jeder sein Lieblingsmärchen haben; manchmal nicht mehr vollständig erinnern können, manchmal nur in einer anderen Form, als das Original.

Bettelheim beschrieb den Fall einer Studentin, die davon überzeugt war, dass in „Hänsel und Gretel“ Gretel die passive Rolle gespielt, hilflos im Käfig, und Hans die Hexe verbrannt hätte.

Dementsprechend abhängig war sie von der Meinung ihres Bruders und der Ansicht, seien Meinung habe Weisungscharakter.

Erst durch die Aufklärung dieses Irrtums und seiner Entstehungsbedingungen konnte die Studentin ihre Autonomie finden.
Die entstellte Form des Märchens, des Lebensentwurfs hatte die Funktion eines wirksamen Schutzes vor Schuldgefühlen (Gretel hatte die Hexe (=Mutter) verbrannt) – aber die wiederhergestellte Form des Märchens hatte schließlich eine noch wichtigere Funktion: In der Identifikation mit der richtigen Gretel konnte die Studentin ihre Entscheidungen eigenständig und ohne Bruder treffen.

Letzlich fehlt noch die Aufhebung der Identifikation mit Gretel: Mit den Augen einer Gretel kann sie zum Beispiel ihren Bruder immer nur als Hänsel sehen.

Soweit ein Beispiel für die therapeutische Wirksamkeit von Märchen.

Es stammt aus einem Kurs, den Bettelheim gegeben hatte, und alle Teilnehmer hatten bei der Aufgabe, das Lieblingsmärchen ihrer Kindheit niederzuschreiben, mehr oder weniger starke Verfälschungen eingearbeitet,und konnten die Gründe dieser Abweichung vom Original auch meist selbst erkennen.

Es dürfte kaum eine allgemein gültige Definition von „Märchentherapie“ geben, aber unumstritten sein, dass Märchen therapeutisch wirksam werden, wenn man sich mit dem, was man mit einem Märchen verknüpft, auseinandersetzt.

Märchentherapie ist für meine Wiedergabe der „Klugen Else“ vielleicht ein zu starkes Wort.
Der Text ist ein Experiment, anders ausgedrückt: Ein Essay zu dem, was das Märchen uns mitteilen will. Als mp3 ist es ein Text zum Zuhören. Was dabei jeweils passiert, lässt sich nicht vorhersagen, da jeder Zuhörer einzigartig ist.

Hier gilt: Probieren geht über studieren. In diesem Sinne: Viel Spass bei Märchentherapie und Abnehmen mit Else!

Die Passagen, die sich auf Bruno Bettelheim beziehen, beruhen auf:

Bettelheim, Bruno,
Einleitung zu:
Dieckmann, Hans
Gelebte Märchen
Lieblingsmärchen der Kindheit,
Kreuz-Verlag, Zürich, 1991, S. 7-14

Biofach 2008 – Bloggertreffen

Wenn die durchschnittliche niederländische Vier-Personen-Familie im Februar ihre Wochenenden mit Skifahren verbringen will, nimmt sie auch in Kauf, deutsche Autobahnen zu verstauen, um ihrem koreanischen SUV Auslauf zu gewähren. Damit keine Langeweile aufkommt, hat jedes Kind seinen Flachbildschirm in der Kopfstütze des elterlichen Sitzes integriert.

Bleibt den Stauverursachern nur eine nachhaltige Erholung zu wünschen…

Messe Nürnberg, Pressezentrum Ost

Zum Treffen der Blogger, die sich mit Bio und Nachhaltigkeit beschäftigen, bin ich jedenfalls zu spät gekommen.

Das war sehr schade, denn besonders die Kennenlern-Runde ist doch besonders wichtig, wenn Blogger sich einmal „live“ kennenlernen können.

Das Bloggertreffen an sich ist eine gute Idee: Dass Blogger auf einer Messe Journalistenstatus genießen, hat es m.W. bisher noch nicht gegeben. Um Herwig zu zitieren:

Dank an die NürnbergMesse, Geoffrey Glaser (gute Seele des Bloggertreffens), Peter Ottmann (Chef mit Weit- und Überblick), das Caterer Team von Lilly und vor allem an alle Gäste, die entweder erschienen, oder absagten (wo gibt´s denn sowas noch?).

Saft im Karton

Nicht bei allen, aber bei einigen Gesprächen stand eindeutig der Saft im Vordergrund.

Der kommt bei Walters nicht in die Tüte, aber in den Karton und wird, besonders, wenn es Aronia-Saft ist, fleissig beworben:

Wäre die Messe doch schon vorbei!

Könnte noch jemand nachtragen, mit wem Kirstin hier im Gespräch ist, wäre ich sehr dankbar.

Weitere Impressionen zu nachhaltigen Gesprächen:

Sjörn und Reto

Manuel (erstellt Vital-Genuss).

Fragen wie „Wie Qualität sichern und Greenwashing verhindern?“ werden sicherlich noch in der nahen Zukunft diskutiert werden.

Vielleicht auch die Rolle der Blogger bei einer – was immer das auch sei – ökologischen Umgestaltung, nachhaltige Kooperation und, natürlich, der Umgangsformen, angefangen beim „Blogger/“Ikea-Du““ bis hin zu SEO-Fragen.

Und, da Blogs auch ein 1:1 Medium sind, wünsche ich dem Horst hier noch, dass er bald wieder ganz gesund ist!

Nachtrag: Eine Liste der Bloggerbeiträge zum Bloggertreffen gibt es beim Gastgewerbe Gedankensplitter.

Weiterer Beitrag zur Bio-Fach: Rundgang
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Artikel: Lohas, Nachhaltigkeit, Politik Lohas, Nachhaltigkeit, Politik

Frische Kommentare

  • Anja: Hallo, einen sehr schönen Blog hast du da. Ich werde mich mal etwas umschauen, denn auch...
  • N. Lang: Ein sehr schöner Bericht, beim lesen beschleicht einen direkt die Lust es doch selbst...
  • Sabrina: Schön, dass du bei der Bilanz dabei bist! Mit Spirulina und Algen zu experimentieren,...
  • ClaudiaBerlin: Mit all meiner fortgeschrittenen Lebenserfahrung kann ich sagen, dass das mit den...
  • Julia: Da hast du recht, was das Fermentieren angeht, bin ich Spätzünderin 😂

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