Testsieger Diät

Gerade hatte ich eine Seite auf dem Monitor, wo mit dem Testsieg geworben wurde; das Wort Testsieg kam öfters vor, aber auch der Verweis zu einem “Testbericht”.

“Erfahre jetzt, warum xy die beste Diät ist” – na, das wollte ich doch erfahren, erfuhr dann aber nur, was die Werbetexter sich ausgedacht hatten, warum ihr Fertigprodukt für fünf bis 21 Tage so irre nützlich sein sollte. Von “Test” war dann keine Rede – nur ein paar Ausrisse von ‘Zeitschriften, am nettesten noch: “Der Traum aller Figurbewussten”, was natürlich nicht wörtlich zu nehmen ist, denn das war angeblich aus einer Frauenzeitschrift zitiert und kam nicht von seriösen Traumforschern.

Ja, Träume sind Schäume, und haben doch einen wahren Kern, der allerdings im Verborgenen liegt…  

Crash-Test für Diäten: Diät plus Test ergibt keinen Diättest

Man muss sich schon wundern, was als Diättest angepriesen wird: Einzelpersonen probieren etwas aus und geben ihre subjektive Meinung kund, oder

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Olivenöl-Test: Zu teuer = Ungenügend

Wenn der Abruf der Testergebnisse 2,50 Euro kostet, finde ich dieses “Pay-per-View” doch reichlich überzogen;

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Narzissmus-Test im Schnelldurchgang

Kaum zu glauben, dass eine komplizierte psychische Kategorie in 10 Fragen erfasst werden kann:
Da findet sich Narzissmus und ein Narzissmus-Test auf einer US-Seite, die “Teamarbeit” zum Gegenstand hat, und besteht aus ganzen 10 Fragen:

“Test mit zehn Fragen zur Persönlichkeitsstörung”?

Aber schauen wir einmal genauer auf den Narzissmus-Test:

Notiere zu jeder Frage eine Ziffer von eins bis fünf:

1 entschiedene Ablehnung 2 keine Zustimmung 3 neutral
4 Zustimmung 5 starke Zustimmung

  1. Was andere über mich denken, ist mir sehr wichtig.
  2. Ich bin schnell gelangweilt
  3. Ich glaube, ich wirke auf das andere Geschlecht anziehend
  4. Ich melde mich bei meinen Freunden, wenn ich länger nichts von ihnen gehört habe.
  5. Ständig kommen andere mit ihren Problem zu mir.
  6. Ich bin wichtiger als die meisten Leute, die ich kenne.
  7. Was andere sagen, kann verletzend sein.
  8. Ich bin ungern längere Zeit alleine.
  9. Ich werde oft nicht anerkannt.
  10. Ich hab das Gefühl, ich bringe ständig die Angelegentheiten Anderer in Ordnung.

Die Auflösung folgt weiter unten, so dass niemand beim Lösen nach der Lösung schielen muss…

http://winning-teams.com/narcissist_tests.html

Werte zwischen 24 und 34 sind normal (Durchschnitt = 29).

Bei 35 oder mehr Punkten könntest Du narzisstisch sein.

23 oder weniger Punkte könnten auf einen Mangel an Selbstvertrauen/Selbstsicherheit hinweisen.

Die hier vorgestellte Fassung des Narzissmus-Tests ist eine freie Übersetzung der Fassung, die David Thomas erstellt hat. Sein Narzissmus-Test ist eine Unterseite von “Neurose, Paranoia und Narzissmus”.

Thomas hat sich auch mit Philosophie beschäftigt und zitiert O’Hear:

“There cannot be true self-esteem without self-worth, and self-worth has to be earned. Nor is there real happiness outside of a life well lived, of which happiness is the by-product.”

- auf Deutsch etwa:

“Es gibt keine wirkliche Selbstachtung ohne Selbstwert -
Wert muss verdient werden. Ebenso gibt es kein wirkliches Glück
außerhalb von einem richtig gut gelebten Leben, bei dem Glück als Nebenprodukt entsteht.”

Was den Narzissmus betrifft, bin ich ja der Meinung, dass er auch bei Essstörungen eine gewichtige Rolle spielt, die von unseren Neuro- Hormon – und Ernährungswissenschaftlern sträflich vernachlässigt wird, obwohl der Zusammenhang von Diät(-form) und Wohlbefinden oder auch Selbstwert so schwierig nicht zu erkennen ist.

Vielleicht auch interessant, wie die moderne Sichtweise sich mit der antiken deckt: Im Mythos von Narziss heißt es, schon das gerade geborene Kind habe “Liebe verdient”.

Urvertrauen und Selbstvertrauen, primäre Liebe, sonstige Vorlieben und Suchtverhalten, reife Liebe, Dialogfähigkeit – das sind einige der Phänomene, die mit der Entwicklungslinie des Narzissmus verbunden sind.

Selbst gemachter Essig im Test der BloggerInnen

Selbst gemachter Essig erzeugt ganz unterschiedliche Reaktionen, die von Ablehnung und Gleichgültigkeit über ein laues Interesse bis hin zu relativer Begeisterung reichen.

Erstaunlich niedrig ist oft der Verbrauch von dem Würzmittel, das, in Verbindung mit Wasser, schon bei den alten Römer die Rolle des Durstlöschers spielte – ganz ohne Marken-Branding. “Selbstgemacht” bietet sich da als Markenname für jedermann an…

Essig mit lebenden Essigbakterien (Acetobacter) wird man nicht einmal im Bio-Laden finden – aber wer weiß, wofür sie gut sind…
Ein weiterer Vorteil beim “home-made” Essig: Man kann in Ruhe seine Erfahrungen sammeln, Weinreste verwerten und – in gewissen Grenzen – das Aroma des Endprodukts steuern.
Auch das Aufkommen von “Essigmanufakturen” zeigt den Trend zum individuelleren Essig.
Herstellung und und Verwendung sind hier an anderer Stelle bereits beschrieben.

Nach einem Test von Schokoriegel, Olivenöl und einem von Hanf-Öl ist nun die Zeit reif für einen Essig-Test.

Drei der oben abgebildeten Flaschen sind schon unterwegs bzw. angekommen, eine ist vergeben und wartet noch auf die Übergabe, eine kann noch angefordert werden…

Ein Weißweinessig aus einem Bio-Wein ist in Vorbereitung, der braucht aber noch etwas – besonders geeignet für diätlose Blogger ;-) .

Dieser Artikel ist mit etwas Verspätung erschienen, oder die Post war einfach schneller als erwartet, vor allem aber Mike Seeger: Auf dem Olivenöl-Blog ist bereits der erste Essig-Test erschienen, mit einem durchaus erfreulichen Tenor – aber mehr wird hier nicht verraten: Weiterlesen also beim Olivenöl-Kontor!
Dort steht auch, was auf dem rückwärtigen Etikett geschrieben ist.

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Essig am Morgen (zum Abnehmen)

Alles über Essig im Fressnet-Blog

Frische Kommentare

  • Katrin Schröder: Lieber Klaus-Peter Baumgardt, vielen Dank für diesen wunderbaren Blogbeitrag...
  • Tanja Praske: Hi Klaus aka @fressnet, ein fettes Danke für deine satirische Teilnahme an...
  • Antje: Ich habe nur ein paar Fragen, hab viel gelesen über Mangostantropfen und sehe nichts...
  • HundefreundLukas: Obwohl der Beitrag schon etwas älter ist, finde ich das trotzdem etwas krass
  • christine Bouzrou: Ich fand Ingwer mal ganz schrecklich. Mittlerweile liebe ich ihn :)

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