Sprache, Orientierung und der Ort der Psyche

Ein interessanter Artikel beim Spektrum der Wissenschaft zeigt, dass unterschiedliche Sprachen und Grammatiken auch unterschiedliche Weisen des Denkens bedingen. Die Sprache gibt sogar die Art und Weise, wie wir uns orientieren, vor.

Sprache als Umfeld, sprachliche Kulisse und Medium der Zusammengehörigkeit: Diesen Aspekt finden wir im Ärzteblatt: In den USA ist es ziemlich unerwünscht, sich anders als auf Englisch zu unterhalten. Bei allem Multi-Kulti. Dort müssen sogar die Deutschen sich anpassen.

Sigmund Freud wird gemeinhin als Vater der Psychoanalyse angesehen. Den Grundstein zu jener epochalen Seelenlehre legte jedoch ein anderer. Die Eroberung des Unbewussten war in Wirklichkeit eine Kollektivleistung

Um die “Die Vermessung der Seele” geht es bei “Gehirn und Geist” – und genau den zitierten Abschnitt finde ich doch recht interessant. Wenn “das Unbewusste” auch in anderen Kulturkreisen wieder ganz anders gesehen wird – eine “Kollektivleistung” ist ja eigentlich jede geistige Schöpfung, da keine bei Null mehr beginnt.

Related posts:

  1. Die Psyche der Übergewichtigen, oder Sexualität und Libido sind längst nicht alles

Ein Kommentar zu “Sprache, Orientierung und der Ort der Psyche”

  1. Gerade der Text aus der SdW ist wirklich sehr interessant. Es geht ja weit über das “normale” Kulturelle hinaus.

    Danke für die Tipps!

Hast Du eine Anregung, Frage, Kritik oder ein Lob? Dann
Gib doch einen Kommentar ab!
(Aber keinen Quatsch schreiben!)

Frische Kommentare

  • Katrin Schröder: Lieber Klaus-Peter Baumgardt, vielen Dank für diesen wunderbaren Blogbeitrag...
  • Tanja Praske: Hi Klaus aka @fressnet, ein fettes Danke für deine satirische Teilnahme an...
  • Antje: Ich habe nur ein paar Fragen, hab viel gelesen über Mangostantropfen und sehe nichts...
  • HundefreundLukas: Obwohl der Beitrag schon etwas älter ist, finde ich das trotzdem etwas krass
  • christine Bouzrou: Ich fand Ingwer mal ganz schrecklich. Mittlerweile liebe ich ihn :)

Rubriken

Archive

Motivation