Sternstunde im Diät-Journalismus

Eigene Recherchen, eigene Formulierungen, eigene Inhalte: Dies zu schaffen, ist ja eigentlich die Aufgabe der Journalisten, aber, was den Diäten-Sektor betrifft, gibt es viele, die nur abschreiben, und einige, die immerhin in der Lage sind, ein Interview zu führen. Genug der ungerechtfertigten Schelte und zum Lob: Das geht heute an Pete Sahat von der

Wiener Zeitung.

Essen mit Freude ist die beste Diät

 

ist eine etwas unerwartete Überschrift, aber sie geht schon in Ordnung. Wenn auch die LeserInnen – hoffentlich – in Nachdenken kommen.

Nicht die Diät ist der Verzicht, sondern das ungesunde Essen. Das genusslose In-sich-hinein-Schieben. Der Verzicht auf gutes Essen. Der Verzicht auf Genuss. Eine Diät kann den Blickwinkel auf die eigene Ernährung verändern.

Eine schöne Formulierung. Pete Sahat wird die Portionsdiät – was diesen Aspekt betrifft, wohl genehmigen.

Related posts:

  1. Schlampige Journalisten, schlampiger Journalismus – und immer werden die Dicken schlecht gemacht
  2. Vergesslichkeit oder die Sache mit der Ordnung
  3. Die Zukunfts-Show, „kolonialistische“ Lebensmittel, Gemeinwohl, Tierwohl und Maultaschen
  4. Kürbis (-Köpfe) und Lebenserwartung
  5. Anleitungen fürs Abnehmen

Hast Du eine Anregung, Frage, Kritik oder ein Lob? Dann
Gib doch einen Kommentar ab!
(Aber keinen Quatsch schreiben!)

Frische Kommentare

  • Julia: Da hast du recht, was das Fermentieren angeht, bin ich Spätzünderin 😂
  • Ulrike: Nachhaltigkeit und Produkte aus der Umgebung sind wichtig, da bin ich ganz bei dir. Alles...
  • Bine: Lieber Klaus-Peter, ich bin über die Foodblogbilanz2021 auf Deinem Blog gelandet und...
  • Evelin: Danke für diesen wunderbaren Artikel. Den Fotos sieht man an, dass die Gerichte...
  • Claudia: In diesem Artikel ist nicht immer klar, ob du etwas kritisierst oder empfiehlst –...

Rubriken

Archive

Motivation