Sternstunde im Diät-Journalismus

Eigene Recherchen, eigene Formulierungen, eigene Inhalte: Dies zu schaffen, ist ja eigentlich die Aufgabe der Journalisten, aber, was den Diäten-Sektor betrifft, gibt es viele, die nur abschreiben, und einige, die immerhin in der Lage sind, ein Interview zu führen. Genug der ungerechtfertigten Schelte und zum Lob: Das geht heute an Pete Sahat von der

Wiener Zeitung.

Essen mit Freude ist die beste Diät

 

ist eine etwas unerwartete Überschrift, aber sie geht schon in Ordnung. Wenn auch die LeserInnen – hoffentlich – in Nachdenken kommen.

Nicht die Diät ist der Verzicht, sondern das ungesunde Essen. Das genusslose In-sich-hinein-Schieben. Der Verzicht auf gutes Essen. Der Verzicht auf Genuss. Eine Diät kann den Blickwinkel auf die eigene Ernährung verändern.

Eine schöne Formulierung. Pete Sahat wird die Portionsdiät – was diesen Aspekt betrifft, wohl genehmigen.

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Frische Kommentare

  • Ernst: Dieser Brotaufstrich klingt auf den ersten Blick sehr lecker. Doch Leider fehlen für mich...
  • ClaudiaBerlin: Guter Rant! Vor allem die Idee, die Zielgruppe des Textes ganz klar zu...
  • Katrin Schröder: Lieber Klaus-Peter Baumgardt, vielen Dank für diesen wunderbaren Blogbeitrag...
  • Tanja Praske: Hi Klaus aka @fressnet, ein fettes Danke für deine satirische Teilnahme an...
  • Antje: Ich habe nur ein paar Fragen, hab viel gelesen über Mangostantropfen und sehe nichts...

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