Skorpion-Gift im Kohl

“Da kann man nur noch den Kopf schütteln…”

Nur, dass das nicht reichen wird, die Wahnsinnigen davon abzuhalten, uns zu vergiften.

Tatsächlich gibt es jetzt schon Kohl mit eingebautem Skorpion-Gift. Das ist nicht nur unheimlich – irgendwie bedrohlich, sondern doch sehr riskant.  Risiken, die die Allgemeinheit betreffen und vermeidbar sind, sollte man auch nicht eingehen.
Solche genveränderten Organismen sind keine Privatsache, und man sollte sie nie freisetzen.

In the newer incarnation of scorpion poison genetic engineering, genes from the scorpion, Androctonus australus hector, for production of poison are being genetically engineered into cabbages. The goal is to produce them for public consumption. With the FDA’s history of rubberstamp approvals for genetically modified crops, it seems unlikely that anything will interfere with their production and entry into a supermarket near you.

Die FDA ist weiter nichts als eine überforderte Behörde (und wer kontrolliert die?), keine Instanz, die viel Vertrauen verdiente. “rubberstamp “:

ohne vorherige Prüfung genehmigen

 

Bildquelle: Wikipedia org cc

Dass der Bericht keine Fiktion ist, wie man vielleicht glaubt, beweist ein Spiegel-Artikel aus 2009:

Selbst Tiergene werden versuchsweise in Pflanzen eingebaut: Ratten-Gene im Salat, um den Vitamin-C-Gehalt zu erhöhen, Skorpion-Gene in Kohl, Hamster-Gene in Tabak, um die Wirkung des Nikotins zu verstärken, oder ein Gen der besonders kälteresistenten Flunder in Tomaten, damit die Früchte im Kühlhaus haltbar bleiben.

Die Risiken, die sich durch solche Manipulationen ergeben, sind unkalkulierbar, damit ethisch nicht zu vertreten, Landwirtschaft müsste mehr im Einklang mit der Natur, die wir wieder als ein Ökosystem verstehen sollten, betrieben werden. Die paar Würmchen, die sich durch den Kohl fressen, bedrohen die Gesundheit nicht – wenn man ihnen den Appetit mit intrazellulären Giften verderben will, wird dieses Kraut auch den Menschen nicht schmecken, selbst, wenn man es nicht schmeckt. Allein die Vorstellung von derart giftigem Essen erzeugt Ekel.

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