Phantomhunger – Hunger, wo keiner ist

Hunger “Manchmal meldet sich ein Hunger, der von selbst verschwindet …”

Die ganze Geschichte, die Erklärung zu diesem Phänomen ist unter “Phantomhunger” nachzulesen. Hier, im Blog, soll sie der Möglichkeit des Kommentierens wegen noch einmal erwähnt sein.

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Oder der direkten Frage an die Leser wegen: Kennt Ihr das auch: Dass sich manchmal abends, gerne , wenn man schon im Bett liegt, noch einmal ein Hungergefühl einstellt?
Bei einigermaßen ausgeglichenem Gemüt hat man dann die Wahl, diesen Hunger für nichtig zu erklären, oder ihm mit oder ohne Gewissensbisse nachzugeben…

Man könnte den Phantomhunger mit dem Phantomschmerz vergleichen: Ein Gefühl, das eigentlich gar nicht vorhanden sein dürfte, denn, schläft man erst einmal ein, wacht man am nächsten Morgen mit wenig oder gar keinem Hunger auf, was ja bei echtem Hunger vorm Einschlafen nicht sein könnte, denn Schlafen macht nicht satt…

Man kann den nächtlichen Überfall auf den Kühlschrank (“Nacht-Ess-Syndrom”) auch mit Stress und erhöhter Cortisolausschüttung in Zusammenhang bringen – in diesem Fall bleibt aber immer noch die Möglichkeit, dass der leise Hunger gerade bei Stressanfälligkeit selbst zum angst- und stressauslösenden Faktor wird, so dass man sich über die Cortisolwerte nicht wundern braucht.

Eine andere Erklärung wäre, dass es sich um einen gewohnheitsmäßigen Hunger handelt:
Selten schlafen Säuglinge wirklich durch, normalerweise dauert das seine Zeit. Besonders “geschickte” Mütter kennen allerlei Tricks, den Kleinen so viel  Nahrung einzuflößen, dass sie durchschlafen können. Letztlich wird damit der Nachthunger damit unterdrückt, und unterdrückte Impulse melden sich nach aller Erfahrung immer wieder, manchmal in veränderter Gestalt.

Wie der Phantomhunger also im Einzelnen zustandekommt, wird sich jeweils unterscheiden.

Hier noch einmal die direkte Frage an die Leser: Kennt Ihr das auch: Dass sich manchmal abends, gerne , wenn man schon im Bett liegt, noch einmal ein Hungergefühl einstellt, das auch ohne spätabendliches Essen am nächsten Morgen verschwunden sein kann?
Und, nachgefragt: Wer hat es schon mal damit probiert, diesen Späthunger als Zeichen nicht eines akuten Hungers anzusehen, sonder als ein Phänomen, das sich auch von selbst wieder legt, zum Beispiel, indem man an etwas Anderes denkt?

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Ein Kommentar zu “Phantomhunger – Hunger, wo keiner ist”

  1. [...] Fressnet.de geht einer interessanten Frage nach: Was ist eigentlich Phantom-Hunger? [...]

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Frische Kommentare

  • Evelin: Danke für diesen wunderbaren Artikel. Den Fotos sieht man an, dass die Gerichte...
  • Claudia: In diesem Artikel ist nicht immer klar, ob du etwas kritisierst oder empfiehlst –...
  • Andy: Also ich verbinde ja meinen Biergarten Besuch immer mit einer Fahrradtour und suche mir...
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  • Timo: Die nusshaltigen Tempeh sehen super aus. Da bekomme ich richtig Appetit.

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