Heilung durch Einsicht

… ist der Titel eines Arbeitsblatts, bei dem das Durcharbeiten sicher mehr als nur fünf Minuten erfordert. Wenn wir nicht nur nach „physikalischen Ursachen“ fragen, sondern auch seelische Ursachen für das Übergewicht in Frage kommen, dürfte es legitim sein, sich diesem Thema zuzuwenden.

Beim Ausdruck der 11 Seiten erhält man jede Menge Stichwörter und Gelegenheit zum weiterarbeiten, Platz genug für eigene Notizen bleibt auch. Die Psychoanalyse hat sich kaum ausdrücklich mit dem Abbau des Übergewichts beschäftigt. Trotzdem können wir uns mit der Psychoanalytischen Theorie beschäftigen, wenn wir den Menschen etwas besser verstehen wollen.
Das topische Modell:

Das topische Modell

Abgesehen vom kollektiven Unbewussten lässt sich das Unbewusste nur in unterschiedlichen Individuen lokalisieren und stets nur schwer beschreiben; mit seiner Erkenntnis verändert es ja auch seinen Status. Von Aldo wurde das Unbewusste so charakterisiert:

„Unbewusst“ ist manchmal auch gewusst, als ob man es nicht wüsste, gewusst, ohne zu wissen, gewusst und doch verdrängt, geleugnet, verleugnet, oder nicht recht gewusst, höchstens geahnt, nahe bei „vorbewusst“…

Bei Freud galt die Traumdeutung als der Königsweg zum Unbewussten, Bettelheim schlüsselte Elemente der Märchen und ihre unbewusste Bedeutung auf, unbewusst, der Kontrolle entzogen sind manchmal die Motive, zu fressen – wer will auch schon immer „alles“ wissen…

„Das Bewusste stellt nur die Spitze des Eisbergs dar“ ist sozusagen die Prämisse der psychoanalytischen Theorie, auf der die folgenden Theoreme aufbauen. Was „das Unbewusste“ betrifft, lässt sich mehr aussagen, wenn wir die folgenden Blätter durcharbeiten.

Übergewicht und Psyche

(Heilung durch Einsicht)

Weihnacht ade, der Speck tut nicht weh…

Vereinzelte Klagen über die Gewichtszunahme an den Feiertagen könnten wir ja eigentlich ignorieren: Hier ist so etwas zum Glück gar nicht eingetreten:

  1. Es gab keine Weihnachtsgans
  2. Der erste Weihnachtsfeiertag verlief überhaupt nicht weihnachtlich-üppig
  3. Der zweite Weihnachtstag war durch ein ausgefallenes Frühstück charakterisiert (diese christlichen Glocken sind auch nicht mehr das, was sie mal waren, jedenfalls kein Wecker) und das Essen war ausnahmsweise mal moderat, aber sehr gut, ohne überflüssige Sättigungsbeilage, aber mit wunderbarem Salat.
  4. Der Anti-Weihnachtsspeck-Weihnachtsspaziergang hat stattgefunden
  5. "Lieber öfters mal einen Spaziergang machen, auf dem Pfad der Gesundheit" ist eine international gültige Regel
  6. Schriftliches Ernährungstagebuch wird geführt 😉
  7. Wenn Essen nicht mehr sehen kannst, mit Cooxt kurzschließen
  8. Heilung durch Bewegung
  9. In 14 Tagen fragt keiner mehr nach dem "Weihnachtsspeck"
  Übrigens:
Rund zwei Drittel der Deutschen wollen im kommenden Jahr mehr Zeit mit Familien und Freunden verbringen und 60 Prozent planen, Stress zu vermeiden, besagt eine aktuelle Studie.Die Klassiker "Abnehmen" oder "Mit dem Rauchen aufhören" kamen dabei nur auf 33 und 18 Prozent.

Leichte Weihnachten!

Während sich halb Deutschland auf oder über die Ankunft des himmlischen Kindes freut, stellt eine Minderheit sich die Frage, „wie vermeide ich es, an Weihnachten zuzunehmen?“

Derweil führt Maria ein Nischendasein, beleuchtet von tausend kleinen Kerzen, die jeweils einen frommen Wunsch repräsentieren.

Nun, das ist nicht Maria, das ist bloß ein mit Bedeutung überfrachtetes Abbild. Und unser Erlöser kommt auch nicht heute oder morgen; diese Geschichte ist schon wesentlich älter, übrig sind bloss so ein paar Ideen, die auch damals nicht plötzlich neu erschienen sind, sondern „nur“ zusammengeführt werden mussten; es entstanden die Evangelien genannten Lehrbücher.

Die Nächstenliebe in all ihren Facetten und Steigerungen, die Feindesliebe und die Kunst, mit dem Rivalen Geduld zu haben waren wohl ein Thema der Zeit.

Hier und heute geht es darum, den treuen und den zufälligen Fressnet.de-LeserInnen besinnliche Feiertage zu wünschen.

Ich möchte mich bei Euch allen für die Diskussionen, Beiträge, Ideen und Gedankenanstöße bedanken.

Feiert, was es zu feiern gibt, angemessen – dann wird das schon.
Frohe Festtage!

Ernährungsumstellung und Lebensweise

In den Zeiten, als es beim Übergewicht noch als ausreichend galt, einfach mal für drei Wochen eine – irgendeine – einseitige oder komplizierte Form der Ernährung zu praktizieren, ist der Grundstein für den heutigen Diätwahn gelegt worden.

Für eine Zeit versuchte man, aus dem reichhaltigen Angeboten an „Diäten“ die optimale herauszufinden, das war die Zeit der Diät-Vergleiche. Heute ist unklar, wer als erster auf die Idee kam, eine Umstellung der Ernährungsweise hätte als kurzfristige Massnahme keinen Sinn, nötig sei eine Umstellung der Lebensweise überhaupt.

Da der Mensch aber ein schwatzhaftes Wesen ist, spricht er lieber über tausend Diätregeln, als etwas zu ändern, und wenn es ans Eingemachte geht, verstummt er, so bei der Frage des Lebenswandels.

Was dessen Veränderung betrifft, machen Wenige sich klar, was das eigentlich bedeutet; das „Zauberwort“ heißt auf Englisch „Re-arrangement„. Das beinhaltet – vom Wort her – sowohl das „sich wieder arrangieren“ als auch das „neu, wieder anordnen“, die Veränderung einer fehlerhaften Ordnung zum Guten hin.

Von leicht überzogenen Genusserwartungen bis zu Essstörung und mehr reicht das Spektrum dessen, das überwunden sein will.

Verlogen um den heissen Brei herumzureden ist also zu wenig, sei eine(r) nun prominent oder auch nicht.

Statistiktools und FAQs in der Diätberatung

Bis Heiligabend ist es nun nicht mehr lange, und dann gibt es bei Disobeats die Bescherung der besonderen Art:

Die Auswertung der „Blogparade Statistiktools“.

Irgendwo und irgendwann hatte ich mal einen Hinweis auf das Projekt „103bees“ gefunden, und mich interessehalber angemeldet. Nach kurzer Registrierung ein Stück code in die Sidebar – und fertig.

103 bees zählt die Besucher, unterteilt in solche, die von Suchmaschinen kommen, über bezahlte Werbung, und „natürlichen Verkehr“, also Leute, die einmal ein Bookmark gesetzt haben, und dieses wieder aufrufen, oder über einen Link einer anderen Seite kommen. Bei blog-scout war das ähnlich, aber detaillierter, da hier noch die IP der Leser mit angezeigt wurde. Die Zahl der Aufrufe wird ja auch bei Topblogs ausgegeben:

Interessant sind auch die häufig und die selten gesuchten Worte, und einmal pro Woche kommt eine e-mail mit der „To-do-Liste“ und einigen interessanten Fragen, die Besucher auf die Seite geleitet haben:

> kohlsuppe fertig
> „coming out“ + schwimmbad
> ökotest weight watchers
> bibelstellen selbstbefriedigung
> kann süßes zu schnelles herzklopfen führen
> selbsthilfegruppen für eifersucht
> rezepte plätzchen lebkuchen weniger zucker
> pendeluhr bilder
> 80 % der werbegelder sind verschwendung
> heilfasten abnehmen

Klar, dass diese Fragen nicht immer eine Antwort finden. Es gibt zwar einen Artikel über Kohlsuppe, darin steht aber nicht, wann sie fertig ist. Zum coming out im Schwimmbad ist scheinbar noch viel zu wenig geschrieben worden, erstaunlich, dass jemand dazu eine Suchmaschine befragt, statt es einfach zu machen. Es ist ja schade, dass man zu diesen Fragen nicht gegenfragen kann: Wie ist das gemeint?

Der Provider bietet schließlich noch den Download der Log-files an, wozu man aber ein geeignetes Tool brauchte; eine kurze Übersicht gibt es auch online:

Deutlich sichtbar: Im Januar sind die Besucherzahlen gestiegen, das ist bei dem Thema Abnehmen und Diät normal. Dass es aber keine weiteren Einbrüche gegeben hat, ist dann schon sehr erfreulich.

Auswertung

Auf einer anderen Auswertung sind die einzelnen Seiten ausgeworfen (allerdings nicht für den Blog, hier geben aber die „Top-keywords“ von 103 bees Auskunft, an erster Stelle stehen natürlich Abnehmen und Diät); in absteigender Reihenfolge tauchen hier die „Diättipps„, „Narziss und Echo„, die Rezepte und der „Diäten-Vergleich“ auf. Weitere interessierende Themen sind Hunger, die Nulldiät, die Frage nach den Zielen einer Diät.

Das sind insgesamt Seiten, die es in den Suchmaschinenergebnissen recht weit nach oben gebracht haben; in dem Fall reine Fleißarbeit. Große Foren haben es da einfacher, die Beiträge generieren sich wie von selbst, und andere Seiten werden auch von mehreren Mitarbeitern und professionell erstellt, zudem häufiger verlinkt…

Das „lange Ende“ zeigt: Ein Artikel kann uninteressant oder so gut sein, wie er will, wenn die Begriffe nicht gesucht werden, oder aber nicht in den Suchergebnissen auf der ersten Seite auftauchen, wird er selten oder gar nicht aufgerufen. Beim Artikel über die „Brigitte-Diät“ fehlt nicht mehr viel, Brigittes Erfahrungsbericht bekannter zu machen.

In einem hart umkämpften Segment (Abnehmen und Diät ist eben kein Nischenthema…) würde nur noch helfen, mit anderen Seiten zu kooperieren, da man doch ein gemeinsames Interesse hat…

Ungeschminkte Kürbissuppe für Kerner

Während es die Spatzen von den Dächern pfeifen, dass wir jetzt ein Umdenken brauchen, verwirrt die öffentlich-rechtliche Diätberatung  ihre Kundschaft seit Jahrzehnten mit einem widersprüchlichen didaktischen Kauderwelsch, und das ZDF wird versuchen, die Wahrheit über die Weight-watchers und ihre "Schmiergeldzahlungen" Beeinflussung von FernsehmoderatorInnen unter den Teppich zu kehren: Immerhin lässt sich im Fernsehn vortrefflich über den Weg zum Wunschgewicht plaudern, solange man die Ursachen außen vor lässt, Motto: Es plaudert der Brandstifter übers Löschen, ohne sich etwas anmerken zu lassen, oder: Fernsehen macht dick, aber nach jeglicher Sendung kommt die Aufforderung: "Bleiben Sie dran".

Gestylt, geschminkt und durchgecastet (Ausdruck jener Krankheit oder überstarken Tendenz, die als Narzissmus bezeichnet wird) nur darf das Personal sich vor der Kamera präsentieren, mit Koch-Stars gelegentlich, die gar kein Interesse daran haben, Lieschen Müller und Otto Normalverbraucher zu helfen, gesünder zu kochen.

Da wäre es doch besser, etwas einfaches mit Zutaten aus der Region zu kochen, ein Gericht einmal mit nur einem Gang, eine Kürbissuppe etwa, die in einer Viertelstunde gemacht ist – wozu die Zuschauer sinnlos vor den Fernseher fesseln, der doch nur elektronischer Ersatz für Sozialkontakte ist, wenn der kulinarische Genuss sich auf die Chips and Sweets beschränkt.

Weight-watchers-Placement bei Kerner

Mit fünf Jahren stand der Berufswunsch "Fernsehmoderatorin" fest, aber Leistungsschwimmerin in der DDR-Nationalmannschaft hat ja auch etwas.  Als die Mauer fiel, erinnerte Andrea Kiewel sich an ihren ersten Berufswunsch, und stand ein halbes Jahr später zum ersten Mal vor der Kamera. Nach mehreren Jahren beim Frühstücksfernsehen moderiert sie jetzt den "Fernsehgarten" und Musikshows im ZDF.

Da "prominente Probleme mit überflüssigen Pfunden" in der Regenbogenpresse gern gedruckt werden, durfte sie Anfang 2006 bei der Bunten Tagebuch führen:

"Bis Ende Mai will ich acht Kilo abnehmen und wieder in Kleidergröße 40 passen", so der Wunsch der sympathischen ZDF-Moderatorin ("Fernsehgarten") Andrea "Kiwi" Kiewel. … In ihrem Web-Tagebuch berichtet Andrea Kiewel in den nächsten Wochen darüber, wie die BUNTE-Diät bei ihr anschlägt und ob tatsächlich die Kilos purzeln."

Man lernt nie aus: Auch eine Bunte-Diät ist aus dem Markt, die dient offenbar den Umsatzinteressen der Unterhaltungsindustrie.

Dass die Spitzensportlerin, die sich, während ihr Tagebuch entstand, ablichten liess, gar nicht übergewichtig ausschaute – was macht das schon?

Anfang  2007 war sie beim Thema „Mit Geduld zum Traumgewicht“ zu Gast bei Kerner. (Quelle)

Geduldig erklärte sie, wie sie sieben Kilogramm abnahm. Ihr Diät-Geheimnis – das Programm der Weight Watchers – verriet sie unaufgefordert „vier- bis fünfmal“, wie Kerner schätzte.

Mit Werbeverträgen habe das natürlich nichts zu tun.

Nach Informationen der „Süddeutschen Zeitung“ hat Andrea Kiewel bezahlte Schleichwerbung für Weight Watchers gemacht. Im November 2006 soll sie einen Vertrag mit dem Unternehmen abgeschlossen haben. Für den Kooperationszeitraum – 1. November 2006 bis 28. Februar 2007 – sollte Kiewel laut den Vereinbarungen grundsätzlich für keinen konkurrierenden Diätkonzepte-Anbieter werben. Dafür soll die ZDF-Moderatorin mehr als 30 000 Euro erhalten haben.

Nun war noch zu lesen, dass bei erwiesenem Themen-Placement das ZDF sich vermutlich von seiner Moderatorin trennen werde.

Fragt sich, wer das Thema aufgebracht hat.

Wäre es nicht besser, sich von der Vorstellung zu trennen, mit solchen Leuten unterhaltsame, nachhaltige Gesundheits-Aufklärung  betreiben zu können?

Weg mit dem Winterspeck!

Das "alle-Jahre-wieder-Spiel" im Diätmarkt besagt: Ab Januar wird wieder diätet.

Fitnessstudios schalten Anzeigen, die Weight-watchers mobilisieren, die gelbe Presse erfindet für jedes Blättchen eine neue "Abnehmen-mit-Garantie-Diät". Viele erstellen schnell noch ein paar gute Vorsätze, und die Diätspirale kann sich wieder drehen.

Allerdings wäre bei den frommen Wünschen und guten Absichten (Vorsätzen) doch immer noch zu unterscheiden: Sind sie ernst gemeint, oder ist es ein Spiel, ein Kokettieren mit den Möglichkeiten, die Äußerung von Wunschträumen die Träume bleiben sollen, weil man ja sonst nichts mehr zum Träumen hat: Gibt es ein Leben außerhalb von "Dreamland"?

Je kleiner die guten Vorsätze, desto leichter sind sie im übrigen durchzuführen. Klitzekleine Vorhaben lassen sich doch durchführen!

Wenn es sich zum Beispiel um das Vorhaben dreht, eine Seite über "Zwiebeln" zu erstellen, wäre der (hohe) Anspruch, eine unheimlich tolle Zwiebelseite zu basteln, allerdings hinderlich – und unökonomisch.

Es reicht doch, ein paar Zwiebelsorten aufzuzählen, ein Bild (vorhanden) hinzuzufügen und zu sagen, dass Zwiebeln möglicherweise essbar sind.

Und beim nächsten "guten Vorsatz" überlegt man sich vielleicht besser, ob der "auf dem eigenen Mist" gewachsen, oder nur entstanden ist, weil andere (die ja eigentlich wissen sollten, was sie tun) das ja auch machen: Artikel über Zwiebeln verfassen.

Idstein: Hexenturm und kath. Kirchturm

Bliebe bei diesem Bild noch hinzuzufügen, dass "Aussicht" durchaus etwas doppeldeutiges hat und wir bei der Erstellung gewisser Prognosen natürlich immer mit-berücksichtigen müssen, wie sich das verhält, mit der Umsetzung der Vorsätze.

Die Zwiebel als Multitalent

… ist immer wieder eine Erwähnung wert: (Staatliche) Ernährungsberatung findet auch im Internet statt.

Die Wirkungen der Zwiebel

beruhen auf schwefelhaltigen Inhaltsstoffen, die Bakterien auf eine sanfte Art und Weise bekämpfen.
Botanisch gesehen sind Zwiebeln Liliengewächse. Am bekanntesten ist die braunschalige Küchenzwiebel, die das ganze Jahr über erhältlich ist und vielen Gerichten ihre charakteristische Würze gibt. Sie eignet sich für Suppen und Soßen oder gibt Bratkartoffeln den letzten Pfiff.

Die braune Schale kann bei Suppen und Saucen auch gerne mitgekocht werden und ist dann ein

natürlicher Farbstoff.

Recht unverzichtbar ist die Zwiebel auch beim Handkäse, der ohne sie länger ziehen darf, die Zwiebel kommt frisch hinzu.

 Ob die länglichen Schalotten, weil sie intensiv nach Zwiebeln, aber nicht scharf schmecken, etwas besseres sind, darf diskutiert werden.

  
Mit  mildem Geschmack beeindrucke die dicken Gemüsezwiebel, die bis zu einem Kilogramm wiegen können.

Sie sei die richtige Zutat für Zwiebelkuchen und Zwiebelsuppe – aber eigentlich ist man jahrzehntelang auch ohne sie ausgekommen.

Rote Zwiebeln sind unschlagbar, wenn es um die Optik geht. Fein geschnitten verschönern sie manchen Salat. Da sie besonders mild sind, schmecken sie auch roh.

Es gibt auch weiße Zwiebeln und kleine weiße Zwiebeln, die  je nach Größe Perl- oder Silberzwiebeln genannt werden und meistens sauer eingelegt ihren Weg auf den Tisch finden.

Frühlings- und Lauchzwiebeln werden mit ihrem grünen Stängel und meistens bundweise angeboten. Aufgrund ihres frischen und mild-würzigen Aromas sind sie ideal für Salate und leichte Gemüsegerichte.

Oft wird der Gummiring, der die gebündelten Frühlingszwiebeln zusammenhält, achtlos weggeworfen. Für den Rat, ihn für den Bedarfsfall aufzuheben, bin ich tatsächlich schon bedankt worden; in der Küche geht es nicht nur um Ökologie,sondern auch um Ökonomie.

Die Kunst, schlank zu bleiben…

sollten jene 95% beherrschen, die nach dem Abnehmen wieder zunehmen. Folglich:

Für eine  Rundfunkanstalt mit der Pflicht, die Zuschauer aufzuklären, gilt es, eine Sprechstunde einzurichten.

So hat also am 22.04.2003 der BR  eine Sendung mit obigem Titel ausgestrahlt, was wir auf einer Seite der Bfa (?) nachlesen können: Die

… Ausgabe des BR-Gesundheitsmagazins befasst sich mit dem Thema Gewichtsreduktion:

  • Jojo-Effekt contra nachhaltige Ernährungsumstellung
  • Adipositas-Indikator BMI
  • Änderung des Essverhalten unter Berücksichtigung individueller Essgewohnheiten (Motto: Totalverzicht ist "out")
  • "KFZ-Diät", spezielle Trennkost mit Kohlenhydrat-Mahlzeiten (unter Berücksichtigung des glykämischen Index) oder Fett-Mahlzeiten incl. Sattmacher Salate & Gemüse
  • neues "Pfundskur"-Konzept ("Fettauge, sei wachsam!" plus "Fittis", dh. "Bewegungslust statt Hungerfrust

Es wird wohl ziemlich drunter und drüber gegangen sein und von insgesamt geringem informatorischen Nährwert gewesen sein, als die "interdisziplinäre Expertenrunde die neuesten Erkenntnisse der Ernährungsmedizin, Ernährungspsychologie, Sportmedizin & Ernährungswissenschaft" verkündete.

Ob unter dem Titel "Die Kunst, schlank zu bleiben" eine KFZ-Diät der Besprechung wert ist?

Abnehmen "ohne Diät (-Vorschriften)" ist eine Kunst…

lautet jedenfalls eine Überschrift auf der Abnehmen-Seite von Fressnet.de.

Die 43 Sendeminuten beim BR wurden gestaltet von:

Kühnemann,Antje-Katrin/Moderation
Franke,Gunther/Bericht
Bechert,Frank/Beitrag
Adam,Olaf/Gast
Elrott,Thomas/Gast
Engels,Tanja/Gast
Strunz,Ulrich/Gast
Jahnen,Andrea/Gast
Winterfeld,Gabriele
Pudel,Volker
Schlicht,Wolfgang 

Die Kunst, schlank zu bleiben, konnte nicht vermittelt werden, aber man hat mal darüber gesprochen.

Frische Kommentare

  • Anja: Hallo, einen sehr schönen Blog hast du da. Ich werde mich mal etwas umschauen, denn auch...
  • N. Lang: Ein sehr schöner Bericht, beim lesen beschleicht einen direkt die Lust es doch selbst...
  • Sabrina: Schön, dass du bei der Bilanz dabei bist! Mit Spirulina und Algen zu experimentieren,...
  • ClaudiaBerlin: Mit all meiner fortgeschrittenen Lebenserfahrung kann ich sagen, dass das mit den...
  • Julia: Da hast du recht, was das Fermentieren angeht, bin ich Spätzünderin 😂

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