Ernährungsumstellung und Lebensweise

In den Zeiten, als es beim Übergewicht noch als ausreichend galt, einfach mal für drei Wochen eine – irgendeine – einseitige oder komplizierte Form der Ernährung zu praktizieren, ist der Grundstein für den heutigen Diätwahn gelegt worden.

Für eine Zeit versuchte man, aus dem reichhaltigen Angeboten an “Diäten” die optimale herauszufinden, das war die Zeit der Diät-Vergleiche. Heute ist unklar, wer als erster auf die Idee kam, eine Umstellung der Ernährungsweise hätte als kurzfristige Massnahme keinen Sinn, nötig sei eine Umstellung der Lebensweise überhaupt.

Da der Mensch aber ein schwatzhaftes Wesen ist, spricht er lieber über tausend Diätregeln, als etwas zu ändern, und wenn es ans Eingemachte geht, verstummt er, so bei der Frage des Lebenswandels.

Was dessen Veränderung betrifft, machen Wenige sich klar, was das eigentlich bedeutet; das “Zauberwort” heißt auf Englisch “Re-arrangement“. Das beinhaltet – vom Wort her – sowohl das “sich wieder arrangieren” als auch das “neu, wieder anordnen”, die Veränderung einer fehlerhaften Ordnung zum Guten hin.

Von leicht überzogenen Genusserwartungen bis zu Essstörung und mehr reicht das Spektrum dessen, das überwunden sein will.

Verlogen um den heissen Brei herumzureden ist also zu wenig, sei eine(r) nun prominent oder auch nicht.

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Ein Kommentar zu “Ernährungsumstellung und Lebensweise”

  1. Es tut mir ja leid, dass aus unserer Ecke immer diese Sache mit der Bewegung kommt, aber irgendwie gehört die doch auch dazu oder :?:

    Wir sind doch nicht zum Sitzen und liegen auf dieser Welt…

    Bewegung ist der Schlüssel – sei es Gehen, Walken, Nordic-Walken, Joggen, Laufen, Radfahren oder Schwimmen. Es gibt noch endlos viele Bewegungsarten die “fast” jeder täglich machen kann :-)

    Kalorienzählen kann man getrost vergessen wenn man sich reichlich bewegt.

    Einen schönen 4. Advent, schöne Weihnachten und einen gutensch Rutsch wünschen

    Lutz und Anja

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