Blog-Rückblick: Artikel aus 2010

Der Rückblick auf 2010 im Fressnet-Blog kommt spät, aber immerhin. Die Idee war, nur drei Artikel pro Monat auszuwählen – eine Art Zeitraffer also.

Januar

“Obligatorisch” schien es, etwas über “die guten Vorsätze” zu schreiben.

Lieber den einen oder anderen verbindlichen Beschluss als viele unverbindliche Vorsätze.

Wenn der Vorsatz mit einem Plan verbunden ist, und die Ausführung nicht auf Eis gelegt wird.

Dementsprechend motivierend ging es weiter mit einem Artikel zu Zielsetzung und Motivation – Auszug:

Der erste Schritt der Reise kann darin bestehen, Deinen Grund zu erkennen. Sieger werden durch ihren Willen, ihr Herz, ihre Bestimmung und die Kraft ihrer Wünsche zu Meistern.

Die Selbst- Disziplin kann vom Vorbild abhängen
- das ist eine wissenschaftliche Erkenntnis, die mit der allgemeinen Erfahrung übereinstimmen dürfte. Wer sichtlich “Wasser predigt und Wein trinkt”, ist unglaubwürdig.
Selbstkontrolle als Ansteckungseffekt also: Hat sich schon mal jemand Gedanken gemacht, was daraus praktisch für die Arbeit der Übergewichtigen-Selbsthilfe folgert?

Rückblickend scheint mir, dass das alles etwas sehr kopflastig und formal-logisch aufgebaut ist, aber der Mensch denkt vielleicht anders: Der plötzliche Entschluss könnte ein nicht existierendes Fabelwesen sein; es heißt ja auch, dass Entschlüsse reifen müssen. Das plötzliche Moment ist die Entscheidung, die kann auch vom Zufall gelenkt sein.
Eine Vorbild-Rolle zu spielen ist wohl auch nicht jedermanns Geschmack. “Andere motivieren” ist schwierig oder unmöglich, aber

Februar

mit der “Potentialentfaltungshaltung” ändert sich auch diese Vorgabe:

Man lädt andere ein, nochmal eine neue Erfahrung zu machen; mit Ermutigung und der Möglichkeit der Teilhabe, etwas leisten zu können und Verantwortung zu übernehmen sollte man weiter kommen und ein menschliches Grundbedürfnis (gebraucht und anerkannt zu werden) zu befriedigen.

In Hinblick auf Abnehmen und Diät bedeutet “Verantwortung übernehmen” – wenn wir es auf die Arbeit in Selbsthilfegruppen beziehen – Mitverantwortung für das Wohl der Gruppe, eine sinnstiftende Erfahrung…

Ein anderer Typus von Erfahrung ist das Atmen:

Atem” ist – als chinesisches Schriftzeichen – aus “Nase” und “Herz” zusammengesetzt.

Was beim Atmen eine neue Erfahrung sein kann: Bewusstes Atmen bis in den Bauchraum hinein beruhigt und entspannt, führt zur Besinnung und ist eine Pause. Im Zusammenhang mit dem Achtsamkeitstraining oder der Meditation spielt der Atem eine Schlüsselrolle. 

Wer achtsam ist mit dem, was er sagt, unterlässt übrigens Äußerungen wie: “Eigentlich sollte ich abnehmen…

Mit viel Arbeit und wenig Ertrag war dieser Beitrag verbunden:

Abnehmen – 50 Diät-Tipps unter der Lupe

 März

Der gesunde Speiseplan: Ernährungsmedizin und Gruppendynamik

Eine Überschrift, die kompliziert klingt. Der Gedanke dahinter: Dass die Ernährngsmedizin den Menschen mehr als soziales Wesen auffassen sollte, für das es auch wichtig ist, in welchen Zusammenhängen die Nahrungsaufnahme stattfindet.

Die Welt ist Klang – Am Anfang war das Wort

- ist der Hinweis auf eine Radioproduktion von Joachim Behrend, in der es um kosmische Schwingungen innerhalb und außerhalb unserer Ohren geht. Hat nichts mit Esoterik zu tun, sondern mit Zusammenhängen, die einfach da sind, die man hören kann. Bei You-Tube fehlen ein paar der Einzeltitel, neulich konnte ich einem Freund behilflich sein, indem ich ihm eine Kopie gebrannt habe.

Kleine Änderungen beim Konzept zum Wunschgewicht

- dienten der Suche nach “dem Konzept”.

Das tägliche Glässchen Wein und das Idealgewicht

in einem Konzept festzuschreiben, würde wohl gegen ein Tabu verstoßen… 

Das wollen wir ja nicht, dafür gibt es den

Riegel

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Frische Kommentare

  • Katrin Schröder: Lieber Klaus-Peter Baumgardt, vielen Dank für diesen wunderbaren Blogbeitrag...
  • Tanja Praske: Hi Klaus aka @fressnet, ein fettes Danke für deine satirische Teilnahme an...
  • Antje: Ich habe nur ein paar Fragen, hab viel gelesen über Mangostantropfen und sehe nichts...
  • HundefreundLukas: Obwohl der Beitrag schon etwas älter ist, finde ich das trotzdem etwas krass
  • christine Bouzrou: Ich fand Ingwer mal ganz schrecklich. Mittlerweile liebe ich ihn :)

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