Abnehmen mit dem Handy, Fettsucht ohne Waage, Fernkontrolle bei Essen und Bewegung?

Die Ärztezeitung hat die Pressemitteilung über einen anscheinend neuartigen  Beitrag der Deutschen Wissenschaft zur Bekämpfung der Adipositas übernommen:

Ausgerechnet für Kinder und Jugendliche hat das Fraunhofer-Institut für Graphische Datenverarbeitung (IGD) ein Handy mit integriertem Bewegungssensor entwickelt. Nach der einfachen Formel:
Dick ist das Resultat von zuwenig Bewewgung und unkontrolliertem Essen werden jetzt adipöse Kinder und Jugendliche in die Zange genommen.

Vielleicht kommt jetzt auch wieder neuer Schwung in den Handy-Markt: Das IGD-Handy hat einen integrierten Bewegungssensor, der laut Pressemitteilung  „zwischen den einzelnen Bewegungszuständen wie … „Ruhe“, „Laufen“, „Hüpfen“ oder „Radfahren“ “ unterscheiden kann.

Stellt sich die praktische Frage, ob das Handy auch wasserfest ist und einen Saunagang mit anschließendem Tauchbecken erkennen kann – ein Temperatursensor ist nicht integriert. 

Rund hundert („runde“) Kinder und Jugendliche verbringen nun ein paar Wochen in einer Klinik an der Ostsee und tragen dabei den telefonierenden Bewegunssensor mit sich, der bei „zu wenig“ Bewegung mahnt und bei „ausreichend“ Bewegung digitales Lob erteilt.

Auch das „Ernährungstagebuch –  mit Foto-Handy“  soll so realisiert werden; die Kids fotographieren einfach alles, was sie essen und ersparen sich so die Mühen der handschriftlichen Notiz.
Die Fotos werden von Betreuern, die ihren Klienten nun detaillierte Rückmeldungen über deren Ernährungsverhalten geben können, ausgewertet – kein einfacher Job, täglich hunderte (tausende?) (Zwischen-) Mahlzeiten-Fotos zu begutachten.

Bleibt den Kids ein erfolgreiches Abspecken mit fröhlichem Handytauschen („Ach, ich hatte dieses Handy nach dem Umziehen in der Hosentasche – dass das nicht meines ist, ist mir gar nicht aufgefallen…“) an der würzigen Seeluft zu wünschen.

In der klinischen Praxis könnte die Handy-Therapie noch mit der Digitalen Tischkultur (“ Mandometer“) kombiniert werden, denn für den technologischen Menschen ist   Messen und Überwachen akzeptabler als  Betreuen und Sorgen.

Von den psychischen Auswirkungen der permanenten Überwachung war in der Pressemitteilung kein einziges Wort zu lesen. Ob die „Handy-Begleitung“ das Über-Ich formen, ein Hilfs-Ich darstellen oder zur Ich-Reifung beitragen soll?

 

 

 

Narzissmus und Diät
Alles im Lot?


Idstein – Ausflugsziele in der Umgebung

„Urlaub zu Hause – Ferien in meiner Region“ ist der Titel einer Blogparade von Stefan Waidele. Er schlägt vor, über Ausflugsziele im Bereich eines  „Tagesausflugs“zu berichten. 

„Also: Wenn ihr selbst dort wart, und es nicht zu weit weg ist – her damit“

Würde ich nun einen virtuellen Kreis von „nur“ 100 Kilometer um Idstein ziehen, kämen durchaus etliche lohnende Ausflugsziele zusammen – aber eine systematische Zusammenstellung ergäbe da schnell ein eigenes Buch.
Insofern beschränke ich mich hier auf zwei Ausflugsziele:

Die Ölschiefergrube bei Messel

Dieser Auslug war gar nicht geplant, aber, als ich kürzlich in der Nähe von Darmstadt zu tun hatte, folgte ich einem Verkehrsschild, das die Richtung „Messel“ anzeigte. Die Ölschiefergrube ist geschütztes Naturdenkmal und wegen der dort gefundenen Fossilien berühmt.

Eine Führung lohnt sich – geschulte Geologen geben Informationen zur Erdgeschichte, die gerade an so einem Ort recht plastisch sind.

Das Ausflugsziel als Rätsel

Dieses Foto ist gerade mal eine Woche jung und nur per EDV auf alt getrimmt. Es entstand nach einem wunderbaren Spaziergang, auf dem ich  so viele Brombeeren essen konnte, wie lange nicht mehr, in einem Naherholungsgebiet einer hessischen Metropole.

Dieser Hügel – bei den Bewohnern der hessischen Finanzmetropole mit internationalem Flughafen  sogar „Berg“ genannt, wird auch bei Peter Heckert in seinem umfangreichen Text „Rundfahrten in die Wetterau“ genannt.

Jetzt fällt mir der Name doch wieder nicht ein, und ich muss mal wieder die LeserInnen um Mithilfe bitten…  😉

Narzissmus und Diät
Alles im Lot?

Idstein -Woersdorf als Nordic- Walking- und Radtour mit Kaffeepause und Thermosflasche

Essig, äußerliche Anwendungen, Wellness

Essig tut gut!

Als allgemeingültiger Slogan könnte das doch gelten; man muss nicht lange suchen, um auf das Thema

Essig und Wellness

zu stoßen. „Essig macht schön, heißt es dann, und für die Haare sei er besonders gut. Auf den „Wellnessseiten“ wird selten bis nie erwähnt, dass „lebender Essig“ meist der höherwertige ist.
So wird zum Beispiel eine Kurpackung für die Haare aus Eigelb, Öl und Essig empfohlen, oder ein

Duftendes Essig-Schaumbad

Geben Sie 100 ml Pfirsichessig (echten Fruchtessig, nicht aromatisierten Essig) ins Badewasser und genießen sie Pflege und Wohlgeruch. Der Essig neutralisiert den ph-Wert des Wassers und die Haut nimmt die feinen Fette auf.

[Quelle]

Verdünnter Essig als Haarspülung wird ähnlich oft genannt wie die Anwendung einer Essig-Wasser-Mischung als Gesichtswasser.

Klärende Gesichtspflege

Mit einer Mischung von frischem Wasser und Apfelessig (1:1), der allerdings reiner Fruchtessig sein muss, erhalten Sie ein hochwertiges Gesichtswasser, das dem Teint wieder Klarheit und rosige Frische verleiht. Die milde Lotion entfernt überschüssiges Fett und stellt auf natürlichem Weg den ph-Wert der Haut wieder her.

Chili-Essig zur Durchblutungsförderung

ist ein noch ungeprüfter Geheimtipp, für den wir noch freiwillige Testpersonen suchen. 😉

Culi - in Essig

Hühneraugen mit Essig entfernen

Eine Zwiebelscheibe ein paar Stunden in Essig einweichen, dann abends auf das Hühnerauge bin­den, über Nacht drauflassen. Am Morgen ein heißes Fußbad neh­men. So lange wiederholen, bis sich der Kern des Hühnerauges aus der Hornhaut löst.

Bienenstich

Mit einem in Essig getauchten Wattebausch den Stich betupfen.

Schuppen

Reibe die Kopfhaut mit einer Mischung aus Olivenöl und ein wenig Essig ein und mache eine leichte Massage. Lass es etwa eine Stunde auf der Kopfhaut, bevor es abgewaschen wird.

Akne/Pickel

Mit Essig einreiben.

Frische Kommentare

  • Anja: Hallo, einen sehr schönen Blog hast du da. Ich werde mich mal etwas umschauen, denn auch...
  • N. Lang: Ein sehr schöner Bericht, beim lesen beschleicht einen direkt die Lust es doch selbst...
  • Sabrina: Schön, dass du bei der Bilanz dabei bist! Mit Spirulina und Algen zu experimentieren,...
  • ClaudiaBerlin: Mit all meiner fortgeschrittenen Lebenserfahrung kann ich sagen, dass das mit den...
  • Julia: Da hast du recht, was das Fermentieren angeht, bin ich Spätzünderin 😂

Rubriken

Archive

Motivation