Mit nur einer Niere zum I-Phone

Schauergeschichten aus dem Land der aufgehenden Sonne:
Die dortigen Kids sind vernarrt in Apple-Produkte, tun alles, um I-Phone oder I-Pad zu besitzen und glauben, mobil zu telekommunizieren sei ein Lebensstil, der das Leben erst zum Leben macht.

So sagt man, oder: So berichtete die Süddeutsche. Was wahr ist, was Fiktion an den Geschichten vom Knaben, der seine Niere “spendete”, um den Erlös im Apple-Shop einzutauschen und von der Jungfrau, die ihre Jungfräulichkeit im Gegenzug für ein geschenktes Handy hergeben würde – das erschließt sich nicht wirklich.

Und ist auch nicht wirklich wichtig.

Apples Zielgruppe, das sind jene 50 Millionen Chinesen, die mindestens 20.000 Dollar pro Jahr verdienen. "Es geht in China nur noch ums Materielle. Das ist wichtiger als alles andere", sagt der Pekinger Sozialwissenschaftler Ding Dong.

 Hat sder chinesische Sozialwissenschaftler das Schlagwerk neu erfunden?

Vielleicht ist Herr Ding-Dong aber auch ein Uhrmacher.

Oder ein Zauberkünstler aus der Werbebranche. Denn, so fragt ein Leser:

Was zahlt eigentlich Apple..

..dafür dass sie diese Apple-Werbung wöchentlich als Nachricht getarnt unterbringen.
Erzählen sie mir nicht, dass das nicht so ist. Eine Freundin von mir arbeitet in einer Marketingagentur, das ist Usus, darf halt nur nicht auffallen.

Die Leserfrage wurde nicht beantwortet. Dass so manche “Information” ganz bestimmte, ungenannte Zwecke verfolgt, ist aber wohl unbestritten…

 

 

  

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Ein Kommentar zu “Mit nur einer Niere zum I-Phone”

  1. http://www.youtube.com/watch?v=ery9BOECQ-0

    So langsam nerven die I-Phones nur noch

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