Zeitloses zur Diät-Frage, die altbekannte Antwort und alternative Ansätze

"Diäten sind nicht gut" – Wer hätt’s gedacht? Eine recht komplexe Fragestellung lässt sich derart einfach und zeitlos beantworten…

Die SZ brachte vor einiger Zeit  ein Interview mit Marianne Koch, quasi ein Gefälligkeitsinterview als Veranstaltungshinweis, in dem dieser Satz fiel.

SZ: Wie viele Diäten haben Sie selbst bereits ausprobiert?

Koch: Noch keine. Ich habe Glück, dass ich von Natur aus nicht schnell zunehme. … Aber es gibt auch Menschen, die es jedes Jahr mit einer neuen Diät versuchen und trotzdem nicht abnehmen  können.

Wenn immer nur die die immer gleichen Banalitäten hergebetet werden, ist nun wirklich kein Fortschritt zu erwarten. Und es kommt noch banaler:

SZ: Was sollte man stattdessen tun?

Koch: Es ist wichtig, seine Ernährung langsam und nicht zu drastisch umzustellen. Dazu gehören viele natürliche Vitamine in Form von Obst und Gemüse sowie der Verzicht auf Industrienahrung. Man sollte kleine Portionen essen und sich dafür Zeit nehmen. Es ist eigentlich eine einfache Rechnung: Wer viel zu sich nimmt, der muss auch mehr verbrauchen. All diese Tipps kennen wir bereits, doch wir verdrängen dieses Wissen gerne, wenn wir in Versuchung geführt werden.

Wollte Frau Koch damit sagen, dass sie sich nicht in Versuchung führen lässt und eisern bleibt, während Diät-Geschädigte eher verdrängen?

Und inwieweit hat ein Triebdurchbruch – das “der Versuchung erliegen”, das “sündigen”, etwas mit Verdrängung, die ja eine Ich-Funktion ist, zu tun? Wird hier das kognitive Wissen in den “Sumpf der unbewussten Regionen” verdrängt?

Eher ist es ja so, dass wir (dieses Wort hätte Frau Koch aber nicht verwenden dürfen: Sie hat diese Probleme im Rahmen ihrer allgesunden Ernährung ja nicht) nicht das Wissen um die rechte Ernährung, sondern unsere Sünden verdrängen, und zuvor: Unsere Gelüste kontrollieren wollen, notfalls auch per Verdrängung, indem wir so tun, als gäbe es keine triebhaften (Ess-) Bedürfnisse. Und unbewusst heißt wohl kaum: Unwirksam…

“Gesundheit entdecken” ist das Motto der siebten Fürstenfelder Gesundheitstage am 12. und 13. Juni 2010. Frau Koch ist auch anwesend und hätte dort Gelegenheit, ihre “Lehrmeinung” noch einmal zu überdenken. Beispielweise bei

Meditation: Einführung in die Meditation durch erfahrene Meditationslehrer

Yoga, Qigong, Entspannungsübungen, Atemübungen: Entdecken Sie, was zu Ihnen passt. Hier sind Sie eingeladen, das für Sie passende auszuprobieren.

Zur vorbereitenden Lektüre empfohlen:

Atmen, Bewusstsein, Selbstbewusstsein – oder Ich-Bewusstsein?

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