Elvis Presly – gestorben mit Adipositas

Natürlich stirbt niemand direkt an Adipositas, und auch Magersüchtige wie Michael Jackson leben nicht ewig – Drogen und Schmerz- und Schlafmittel haben ihren Teil beigetragen, und sie sind “nach langer Krankheit entschlafen”, statt zu gesunden. Hätten die Ärzte und Dealer ihnen keinen “Stoff” besorgt…

Die körperliche Grundstörung beschleunigt natürlich den Zerfall. Die Musik aber hat die Denkstörung schon längst ausgedrückt:

“Ich hab dich lieb, als Freund und als Mensch.
Aber ich sehe nicht genug Gemeinsamkeiten,
ich kann mir ein Leben zu zweit mir dir nicht vorstellen.
Für mich fehlt etwas,
nachdem ich immer Sehnsucht haben würde.
Ich kann dir das nicht geben,
was du dir wünschst und was du verdienst.
Ich wünschte, ich könnte es.”

Ich lese hier – von weitem betrachtet – zuerst ein “nicht genug” heraus. Nicht genug Gemeinsamkeiten, nicht genug Selbstwert, um vor “Ihr” zu bestehen.
Da ist ein Anspruch auf Spiegelbildlichkeit, Gleichheit, wie wir ihn aus der Legende kennen, dem niemand entsprechen kann.
Wie viele Gemeinsamkeiten muss ein Paar haben, wie soll man etwas geben, das man ersehnt?
Kann oder muss man auch auf manches, was man (frau) verdient, verzichten, und woher dieser hohe Anspruch, mehr als sich selbst  zu geben, und dieses gleichzeitige Gefühl, nicht gut genug zu sein?

Es wird deutlich, dass diese Gefühle ungesund und belastend sind, und wir können annehmen, dass die Drogen hauptsächlich diese unangenehmen Gefühle zu betäuben hatten:
Nicht gut genug zu sein, Liebe nicht als selbstverständliches Gut zur Verfügung zu haben, sondern (Hier: Als Entertainer) verdienen zu müssen.

Wie “die Sache” ausging, ist bekannt.

Abgesehen von der schönen Schnulze: Es wäre besser gewesen, nach der ersten Zeile einen anderen Weg einzuschlagen, oder nach dem “schönen Lied” etwas für die Genesung zu tun.

Als wäre das “Ich hab dich lieb, als Freund und als Mensch” nichts…
Und: Frau und Mann leben doch sowieso – fast immer – in (zwei) verschiedenen Welten…  

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