Abgespecktes Polit-Interview per Twitter

Ein Viertel-Stunden Interview per Twitter steht für heute, viertel vor eins, an: Robert “vs.”  Thorsten Schäfer-Gümbel. Für den  hessischen “Kanzlerkandidaten”

 

ist das regelmäßig genutzte und gelesene Twitter-Konto Teil seiner Strategie, sich als Kommunikator neuen Typs zu präsentieren, der Botschaften nicht nur sendet, sondern auch empfängt.

Warum auch nicht? Das Internet ist ein schnelles Medium, die virtuellen Kontakte sind nicht viel virtueller als ein Telefonat, haben nichts mystisches oder verderbtes, sondern finden lediglich in “alternativen Medien” statt.

Die Kommunikationsebene “Web” bildet Strukturen genauso gut ab wie jede andere, und wer sich darauf einlässt, muss eben auch hier soziale Kompetenz beweisen – oder steht als Verweigerer da, der sich über seine potentiellen Wähler erhaben dünkt:
Das fängt mit dem “Spiel”, Followern zu folgen oder ihnen die “Gefolgschaft”, das Interesse zu verweigern an und geht bis zum Dialog oder Nicht-Dialog Politiker-Bürger.

Das spiegelt sich auch beim “tweeten” wieder: Ein “following:followers” – Verhältnis von 12:26 deutet auf ein bedenkliches Desinteresse hin, 1017:1045 sieht doch schon ausgewogener aus.

 

Nachtrag:

“Fressnet” ist der hessischen Mundart zu verdanken, dargelegt im Artikel “Hessen-Diät“…

 

 

 

Narzissmus und Diät
Alles im Lot?

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Ein Kommentar zu “Abgespecktes Polit-Interview per Twitter”

  1. [...] Manie und Depression. Die gehören ja oft genug zusammen, und auch Versprechungen und … . Das Twitter-Interview ist gelaufen, und ein wenig Recherche schadet [...]

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