Quiz: Grün, Rot und Scharf – Chaos aus Hessen

Hätte Frau Ypsilanti mit  Jürgen WalterCarmen Everts und Silke Tesch rechtzeitig einen Treue-Test gemacht (intensives in-die Augen-schauen und dabei mit zarter Stimme fragen: Wirst Du mich auch wählen, Genosse? Ja, ganz sicher? Kannst Du das mit deinem Gewissen vereinbaren? Bist Du dafür nicht innerlich allzu zerrissen?Schwörst Du?), dann wäre das nicht passiert.

Aber das Foto war schon entstanden, bevor die Frage, ob Roland Koch abgewählt wird, öffentlich beantwortet war.

So ganz zufällig symbolisiert es dabei noch, was in Wiesbaden geplant war: Rot-Rot-Grün. Wenn auch ohne wirkliche Mehrheit, sollte doch der Balanceakt ohne vorherige Übung unternommen werden. Vorläufige Lehre: Keine.

In Hessen regiert die Humorlosigkeit, die Unfähigkeit, sich respektvoll zu unterhalten und das Vorurteil: Altkommunisten gegen Heuschrecken, Öko-Faschisten gegen Zwangsliberale, oder so ähnlich, die Stichworte, die da manchmal fallen, sind unerträglich.

Von daher: Wieder lernen, sich sachlich zu unterhalten und nach den Fakten zu schauen!

Nicht alles, was einer Tomate ähnlich sieht, ist auch eine!

Das heutige Quiz wird daher unversehens zum Polit-Quiz: Bei welchem der oben abgebildeten Gemüse handelt es sich nicht um eine Tomate?

Unter den richtigen Einsendungen entscheidet das Los.

Der Preis: Eine Tafel Bitter-Schokolade. Teilnehmende MDLs erhalten auf Wunsch stattdessen eine Stimme oder dürfen auf Fressnet.de einen Gastbeitrag schreiben.

Nachtrag:

Der Hesse als solcher leidet häufig an innerer Zerrissenheit. Matthias Beltz hatte das einmal so zum Ausdruck gebracht:



Narzissmus und Diät

Alles im Lot?

Coppeneur – Plantage im Fernsehen

Seit mit dem entsprechenden Genusstraining ein Schokoladengenuss ohne Kalorienfalle möglich ist, kann hier auch bedenkenlos auf gute Schokolade und Informationen dazu hingewiesen werden. Kürzlich bei den Genussblogs aufgeschnappt:

Seit 1996 betreibt Coppeneur in Madagaskar eine eigene Kakao-Plantage: die Plantation Nosy Bé. Jetzt hat ein Kamerateam diese Plantage besucht und einen Film über den Ursprung bester Coppeneur-Chocolade gemacht. Vom Ursprung der Kakaobohne in Madagaskar über die Verarbeitung der Bohnen bis hin zur eigentlichen Schokoladenproduktion in Bad Homburg.

Entstanden ist eine 30-minütige Filmreportage, die am Montag, den 15.September um 17:45 Uhr innerhalb des Fernsehmagazins Abenteuer Leben – täglich Wissen bei Kabel1 gesendet wird.

Für mich ein Fernsehpflichttermin (schon im Kalender eingetragen), und für Sie? [via Candysbonboniere ]

Bei den fleißigen Schoko-Verkostern vom Schokoladen-Blog habe ich meinen vorläufigen Favoriten gefunden…

 

Die Story:

Wie das Candy-Banner zu Fressnet kam…

 

 

Narzissmus und Diät
Alles im Lot?


Schokoladengenuss ohne Kalorienfalle

Das Feld zwischen impulsivem und intuitivem Essen ist weit. Irgendwo dazwischen liegt der Bereich des bewusst-genießenden, geplanten “Zugriffs”.

Versuch zum Genusstraining

Man könnte, um sich auf einen intensiven Schokoladengenuss vorzubereiten, in Kino gehen und sich “Chocolat” anschauen. Ein kleines Fachgeschäft mit einer freundlichen Verkäuferin ist jedenfalls eine gute Voraussetzung für den gehobenen Genuss. In diesem Fall sollte es etwas unverfälschtes sein, ohne Ingwer, Chili oder andere exotische Spezialitäten, die durchaus ihre Berechtigung haben mögen. Dabei kann man auch einmal auf den Klang vertrauter, großer Markennamen verzichten und Unbekanntes kennen lernen. In einer Verpackung von schlichter, funktionaler Eleganz, transparent und silbern glänzend, mit papiersparender Banderole, die die zu erahnende Tafel nur wenig verhüllt… Hier wird nicht einfach aufgerissen oder gar per Knick die Verpackung an der Sollbruchstelle aufgebrochen, sondern an einem Ende der Tafel sorfältig der Klebestreifen entfernt und Cellophan und Folie werden entfaltet. Farbliche Kontraste, wie sie größer kaum sein können, treten zutage. Ein Dunkelbraun, das zu Schwarz tendiert. Vielleicht ist dies der richtige Moment, an der Schokolade zu riechen? Beim Umdrehen der Tafel zeigt sich, dass die einzelnen Stücke sanft abgerundet sind und von ausgewogener Proportion. Wer zwischen Einkauf und Öffnen der Tafel ein oder zwei Tage hat vergehen lassen, hat es der Schokolade ermöglicht, sich an die neue Umgebung zu akklimatisieren. So kann man entspannt und ohne Hektik daran gehen, vom Ganzen einen Teil abzutrennen. – – – – Es macht nichts, wenn dieser Vorgang nicht ganz glatt verläuft. Wir lassen die Portion Schokolade noch eine Weile auf uns wirken, bevor wir mit Bedacht ein Stück in die Hand nehmen, es vielleicht sogar zwischen den Fingern ein wenig weich werden lassen und vorsichtig ein Stückchen abbeißen. Dieses ohne Kauen langsam in Mund zerschmelzen zu lassen, mag eine kleine Kunst sein – aber nur so entfalten sich nach und nach verschiedene Aromen, entwickelt sich der Schmelz, der sich im Mund verbreitet, erreicht das cremige Gefühl auch Rachen und Schlund, ist ein langer Nachhall zu erfahren.

Schokoladengenuss (externer Artikel)
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Diättipp: Schokolade

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