Kartoffelpfannkuchen und Apfelbrei, selbst gemacht: Rezept mit Bild – nachhaltig

In der goldenen Herbsteszeit leuchten die Äpfel, besonders in diesem Jahr, weit und breit.

“Man soll nichts verkommen lassen!”

Das ist so ein alter Leitsatz, an den sich heute nur noch wenige halten: Falläpfel bleiben liegen, bis sie verfaulen.
Dabei sind sie – vorausgesetzt, sie sind nicht allzu klein, dann artet es echt in Gepfriemel aus – für einen Apfelbrei allemal noch zu gebrauchen: Schälen, vierteln, Kerngehäuse und Druckstellen sowie eventuelles Gewürm entfernen, zerkleinern, mit wenig Wasser, einer oder mehreren Zimtstangen und etwas Roh-Rohrzucker auf “kleiner Flamme” weichkochen, abkühlen lassen, fertig.
Pürieren ist meiner Meinung nach überflüssig.

Zubereitung der Kartoffelpfannkuchen

Ein paar Kartoffeln sind schnell gerieben, mit Ei, Salz, Muskat, etwas Mehl verrührt. Wie bei allen Pfannkuchen mit Mehl, muss auch dieser Teig etwas quellen, dann die Pfannkuchen ausbacken:

Kartoffelpfannkuchen mit Apfelbrei

Manche können beim Pfannkuchenbacken nicht warten, bis die entsprechende(n) Portion(en) fertig ist/sind, “probieren” gleich “frisch aus der Pfanne”.
Das hat mit Genusstraining wenig zu tun, besser ist es, hier zu warten, bis alles fertiggebacken ist, und sich die Nascherei zu versagen: Disziplin-Training. Funktioniert ganz gut; man muss nur daran denken.

Weiß jemand, ob es einen “Tag des Apfelbreis” gibt? So wichtig wie der “Tag des Butterbrots” und die “Woche des Stillens” wäre er doch allemal!

Vorschlag:

Künftig wird der 28. September zum Tag des Apfelbreis erklärt!
Die Vorlaufzeit ist ja – bis zum nächsten Mal – lange genug.

Übrigens:
Die Apfeldiät bezeichnet ursprünglich eine Methode, Durchfälle mit größeren Mengen geriebener frischer Äpfel günstig zu beeinflussen. Bei Verstopfung soll dann wiederum der gekochte Apfel hilfreich sein…
Die Idee einer Apfeldiät zur Gewichtsreduktion  ist wahrscheinlich mehr aus der Luft gegriffen.

Mode- und Fitnesszeitschriften würden niemals Kartoffelpfannkuchen im Rahmen einer Diät akzeptieren, auch nicht bei der Kartoffeldiät.  “Mindestens ein paar Salatblättchen müssen sein bei einer Diät”.  So zu denken ist natürlich falsch: Wenn die Diät langfristig durchgeführt werden soll, müssen auch die Lieblingsspeisen enthalten sein, und wenn man nur ein- oder zwei- oder dreimal im Jahr Kartoffelpfannkuchen isst, kann das wirklich nicht schaden.

Related posts:

  1. Buchweizenpfannkuchen leicht gemacht: Rezept mit Bild
  2. Buchweizen-Keimlinge im Kartoffelpfannkuchen – die Vitamin-Anreicherung ohne Nahrungsergänzungsmittel
  3. Lecker Äpfel einkochen – Neue Variationen Selbst Gemacht
  4. Delikatess – Kastanienbrötchen selbst gemacht – Rezept mit Bild
  5. Rezept mit Bild: Pfannkuchen mit Quark-Käse Aufstrich, vollwertig und kalorienarm

6 Kommentare zu “Kartoffelpfannkuchen und Apfelbrei, selbst gemacht: Rezept mit Bild – nachhaltig”

  1. Also doch “Reiberdatschi” zum Apfelbrei :-)

  2. Na ja, Reiberdatschi klingt viieel besser – aber jetzt ists zu spät, da hab ich schon Kartoffelpfannkuchen als Überschrift genommen.
    Wobei ich das fast gleiche Rezept schon einmal hatte:
    Kartoffelpfannkuchen.

  3. [...] Rezept: Kartoffelpfannkuchen mit Apfelbrei [...]

  4. [...] Als Nachtisch gab es dann frischen Apfelbrei. [...]

  5. [...] Kartoffelpfannkuchen mit Apfelbrei selbst gemacht [...]

  6. […] Rezept Kartoffelpfannkuchen mit Apfelbrei, zum Zweiten […]

Hast Du eine Anregung, Frage, Kritik oder ein Lob? Dann
Gib doch einen Kommentar ab!
(Aber keinen Quatsch schreiben!)

Frische Kommentare

  • christine Bouzrou: Ich fand Ingwer mal ganz schrecklich. Mittlerweile liebe ich ihn :)
  • Anke A.: Ingwer hilft auch ganz hervorragend bei Bronchialasthma, trinke jeden Morgen aus ca.20gr...
  • Sergej: Hallo, ja leider hast du recht damit, heutzutage werden wir nur noch angelogen von den...
  • Reinhold: Guter Beitrag, und Punkt 7 in der Zusammenfassung bringt es auf den Punkt: eine...
  • Katharina: Ich wünsche mir schon lang eine schlanke Figur

Rubriken

Archive

Motivation