Blaue Kartoffeln
Ein pflanzliches Farbpigment, Anthocyan soll bei Menschen das Krebsrisiko vermindern und die Sehkraft verstärken.
"Anthocyane wirken antioxidativ, das heißt, sie binden aggressive Sauerstoff- und Stickstoffmoleküle und verhindern so Schädigungen am Körpergewebe.
Früher gab es viel mehr blaue regionale Sorten als heute, denn um 1900 wurde nach Farbe selektiert und das Ziel waren gelbfleischige Sorten. In Frankreich sind blaue Kartoffeln eine Spezialität und werden gerne kalt als Pellkartoffel gegessen. Dazu gehört eine Sauce Vinaigrette mit Petersilie und Zwiebeln. " [Quelle]
Kulturgeschichte der Kartoffel
Die spanischen Entdecker und Eroberer fanden in der Neuen Welt zahlreiche ihnen bisher unbekannte Pflanzen und Früchte; keine dieser neuen Pflanzen sollte für Europa eine ähnliche Bedeutung erlangen wie die Kartoffel.
Die Spanier lernten in der ersten Hälfte des 16. Jahrhunderts von den Inkas die papa (Quechua: pápa) kennen.
Die englische Bezeichnung potato leitet sich hiervon ab. Der deutsche Name Kartoffel erinnert eher an Trüffel, italienisch tartufolo, mit denen sie am Anfang verglichen wurden. Den französischen Ausdruck pommes de terre hat man als Erdäpfel übersetzt. Die Kartoffel jedoch hat in jedem Dialekt und in jedem Landstrich noch zahlreiche andere Namen, die oft fast wie Liebkosungen klingen, zum Beispiel Erdäpfel, Erdbirnen oder Töften.
Die Art, die Kartoffel zu kochen, beeinflusst den Kaliumgehalt entscheidend. (Die Kartoffel bildet eine wichtigste Kaliumquelle in der menschlichen Ernährung.)
Eine Untersuchung des US Landwirtschaftsministerium (USDA) zeigte, dass das Schneiden in zu kleine Würfel oder auch das Kartoffelraspeln nicht nur die Kochzeit reduzieren, sondern auch den Nährwert.
Derartig vorbereitete Kartoffeln verlieren beim anschließenden Kochen einen Großteil ihres Kaliums.
Andererseits kann dies bei Krankheiten, bei denen zu hohe Kaliumgaben zu negativen Begleiterscheinungen führen eingesetzt werden, um eben diesen Kaliumgehalt zu senken.
Verletzungen
Die Schale einer gekochten Kartoffel, hilft Schürfwunden schneller zu heilen. Sie wird unter den Verband auf die Haut gelegt. Zwar “wurde die Wirkung in keiner Studie untersucht”, so Professor Hans Meffert vom Dermatologischen Zentrum in Berlin, die Erfahrung von Ärzten zeigt, dass es hilft.
Sodbrennen
Fließt Magensäure in die Speiseröhre, spüren Sie das sogenannte Sodbrennen. Essen Sie gekochte Kartoffeln, neutralisiert ihre Basenwirkung die überschüssige Säure.
Versalzene Suppen
Geben Sie eine rohe Kartoffel in den Topf und kochen Sie diese mit. Die Kartoffelknolle bindet das Salz und macht die Mahlzeit wieder genießbar. Vor dem Servieren muss die Kartoffel wieder herausgenommen werden
Richtig lagern!
Kartoffelknolle ist empfindlich und stellt einige Ansprüche. Von Juni bis Ende Oktober werden die unterschiedlichen Sorten geerntet. Kartoffeln bekommt man direkt beim Erzeuger oder auf dem Markt. Ideal zur Lagerung ist ein kühler, trockener Kellerraum, hier lassen sich je nach Familiengröße ein bis zwei Zentner für mehrere Monate einlagern. Wer nicht über einen kühlen Vorratsraum oder trockenen Keller verfügt, kann auch kleine Mengen entweder direkt vom Bauern oder im Handel beziehen. Im Herbst und Winter bietet sich auch der Balkon als Lagerplatz an, jedoch nur gut zugedeckt und nicht bei Frost. Zu warme oder helle Lagerung führt nämlich nicht nur zum schnellen Auskeimen und grünen Stellen (beim Schälen unbedingt entfernen, sie enthalten Giftstoffe wie Solanin oder Chaconin!) , sondern lässt auch den Vitamingehalt leiden.
Bio-Kartoffeln und konventionell angebaute Kartoffeln unterscheiden sich nicht nur bei der Erzeugung sondern auch in einigen Punkten voneinander:
Bei verarbeiteten Kartoffelprodukten aus ökologischem Anbau hat das Angebot in den letzten Jahren stark zugenommen. In größeren Biomärkten gibt es inzwischen ein breites Sortiment von frischen Gnocchi bis hin zu vorgebratenen und tiefgekühlten Kartoffeltaschen. Fertigmischungen für Kartoffelklöße und Püree, tiefgekühlte Pommes frites und Chips sind schon seit Jahren auf dem Markt.
Bei der Verarbeitung verzichten die Hersteller auf eine ganze Reihe von Zusatzstoffen, die im konventionellen Bereich üblich sind. Das sind beispielsweise:
Erlaubt ist der Einsatz von Ascorbinsäure und Zitronensäure als Antioxidanzien . Sie verhindern ein Verfärben der verarbeiteten Kartoffeln. Natürliche Aromen sind nach der EU-Öko-Verordnung zwar erlaubt, spielen bei Kartoffelerzeugnissen aber keine Rolle.
Bei der Verarbeitung müssen auch andere Zutaten, zum Beispiel das Frittieröl, aus ökologischem Anbau stammen. Dieses Öl ist ungehärtet und wurde nicht mithilfe chemischer Lösemittel gewonnen. Vielfach wird wertvolles Sonnenblumenöl verwendet, das reich an ungesättigten Fettsäuren ist.
Die Kartoffeldiät - Monotonie oder Vielfalt?
So lange die Mahlzeiten nicht "Kartoffel pur" sind, wird sich niemand über die "Kartoffeldiät" beschweren, und andererseits ist nicht jede Mahlzeit, bei der es Kartoffeln als Beilage gibt, zum Abnehmen geeignet.
Ein oberflächlicher Überblick ergibt die folgenden Vor- und Nachteile der Kartoffeldiät:
Vorteile:
Nachteile:
So gesehen, scheinen die Vorteile der Kartoffeldiät die Nachteile zu überwiegen. Andererseits: Wem schon nach "Folienkartoffel mit Magerquark" die Ideen ausgehen, der hat ein Problem.
Es liegt also auf der Hand, dass - wenn man sich schon für die Kartoffeldiät entscheidet - für eine gewisse Abwechslung zu sorgen ist: Abwechslung innerhalb der Kartoffel-Diät, durch unterschiedliche Kartoffeldiät-Rezepte, und Abwechslung von der Kartoffel-Diät, in Form von Nudel-Diät, Reis-Diät, Quark-Diät uns so weiter.
Die "Kartoffeldiät kann sehr wirkungsvoll sein, was das Abnehmen betrift. Kartoffeln haben eine entwässernde und entschlackende Wirkung auf den Körper, denn sie enthalten einen großen Anteil Kalium, das die Nierenfunktion im Körper anregt.
Bei mancher Variante der Kartoffel-Diät wird die Kalorienzufuhr auf circa 1.000 kcal pro Tag beschränkt, und zu den Kartoffeln gibt es Obst, Gemüse und fettarmes Fleisch zur.
Weil die Kartoffel ein rechter Sattmacher ist, muss niemand Angst vorm Hungern haben, und viele Zubereitungsvarianten versprechen, dass die Kartoffeldiät abwechslungsreich ist.
Die Kartoffel-Diät ist besonders reich an reich an Ballaststoffen, B-Vitaminen, Vitamin C, Kalium, Eiweißen und Mineralien – somit sind alle dringend vom Körper gebrauchten Nahrungsstoffe zum Teil enthalten. Wer nicht ewig Kartoffel-diätet, muss nicht mit Folgeschäden rechnen.
Bei den fettlöslichen Vitaminen und lebenswichtigen Fettsäuren geizt die Kartoffel, so dass sie für Sportler und gestresste Berufstätige eher ungeeignet ist, es sei denn, man nimmt diese aus anderen Quellen.
Hochwertige Pflanzenöle und viel Gemüse, ab und zu mal Fisch sollten ja sowieso immer auf dem Speiseplan stehen.
Die hier zusammengestellten Rezepte sind durchweg nicht besonders fett, teils auch als ausgesprochen fettarme Rezepte ausgelegt und verdienen das Prädikat "kalorienarm".
Grundsätzlich gibt es keien vernünftigen Grund, warum ein Rezept erst dann als "Diät-Rezept gelten sollte, wenn es weniger als 500 kcal. pro Portion hat. Solche Vorschriften stammen meist von Laien und sind inzwischen veraltet.
![]() |
|
| -club--PR--NaSo--SN--GLW--Vgl--Diättips--map--Angebot--€€--blog--News |
| ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
|
Die Diät beginnen
Neuer Lesestoff, macht nachdenklich!
| ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
|
Bitte, sei so nett und empfehle diese Seite weiter: Tell-A-Friend
-
und lege Dir ein Lesezeichen
(IE) an !
|
|||||
|
Datei erstellt |
aktualisiert |
||||
|
Oktober 2006 |
|||||