Irreführende Werbung, oder anmaßende Werbung?

Auch beim Ärzteblatt ist die Lust am selbst-Texten hinter die Vorfreude auf den Urlaub zurückgetreten,  und so zitiert man als Volumenbringer schon einmal seitenweise Verlautbarungen von Foodwatch.

Die “Organisation” reitet auf dem angeblichen Etikettenschwindel herum, der in den Vitaminzusätzen bei den Nimm2-Bonbons des Herstellers Storck bestehe.

 

Den Eltern werde so fälschlich suggeriert, sie täten den Kinderchen etwas gutes, während die Kleinen gar keinen Vitaminmangel hätten.

Wo ist dann das Problem? Doch gerade in der Aufforderung, es nicht bei einem Bonbon gut sein zu lassen und dieses zu genießen: Nimm Zwei ist doch die klassische Verführ-Masche, die jeder Säufer drauf hat:
“Auf, Kalle, jetzdrinkemernocheinen, uff eim Bein kannmerdoch netstehn”.

So ungefähr ist Kalle zum Säufer geworden. Und so werden die Kleinen zum Lutscher ;-)

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