Irreführende Werbung, oder anmaßende Werbung?

Auch beim Ärzteblatt ist die Lust am selbst-Texten hinter die Vorfreude auf den Urlaub zurückgetreten,  und so zitiert man als Volumenbringer schon einmal seitenweise Verlautbarungen von Foodwatch.

Die “Organisation” reitet auf dem angeblichen Etikettenschwindel herum, der in den Vitaminzusätzen bei den Nimm2-Bonbons des Herstellers Storck bestehe.

 

Den Eltern werde so fälschlich suggeriert, sie täten den Kinderchen etwas gutes, während die Kleinen gar keinen Vitaminmangel hätten.

Wo ist dann das Problem? Doch gerade in der Aufforderung, es nicht bei einem Bonbon gut sein zu lassen und dieses zu genießen: Nimm Zwei ist doch die klassische Verführ-Masche, die jeder Säufer drauf hat:
“Auf, Kalle, jetzdrinkemernocheinen, uff eim Bein kannmerdoch netstehn”.

So ungefähr ist Kalle zum Säufer geworden. Und so werden die Kleinen zum Lutscher ;-)

Related posts:

  1. Drei neue “Die Besten aller Zeiten”- Linsensuppen
  2. Den knackigen Po im Krebsgang formen
  3. Umworbene Kinder – Kein Stopp bei der Werbung
  4. Wir Klimasünder – Warenfetischisten, Tiefkühlhelden
  5. Leitkultur 2.0, #Kultblick: Heiße Butter im Auge?

Hast Du eine Anregung, Frage, Kritik oder ein Lob? Dann
Gib doch einen Kommentar ab!
(Aber keinen Quatsch schreiben!)

Frische Kommentare

  • Ulrike: Nachhaltigkeit und Produkte aus der Umgebung sind wichtig, da bin ich ganz bei dir. Alles...
  • Bine: Lieber Klaus-Peter, ich bin über die Foodblogbilanz2021 auf Deinem Blog gelandet und...
  • Evelin: Danke für diesen wunderbaren Artikel. Den Fotos sieht man an, dass die Gerichte...
  • Claudia: In diesem Artikel ist nicht immer klar, ob du etwas kritisierst oder empfiehlst –...
  • Andy: Also ich verbinde ja meinen Biergarten Besuch immer mit einer Fahrradtour und suche mir...

Rubriken

Archive

Motivation