Blutdruck senken mit Schnitzer-Diät?

Dieser Artikel ist so gemeint, wie es in der Überschrift steht: Als Frage.
Der Zusammenhang: Im Blog von Horst Klier,

Wie
wirkt
die
Schnitzer-Diät?

dem “Blog ohne Diät”, gibt es in einem kurzen Artikel den Hinweis auf ein ausführliches Interview mit Dr. Schnitzer und auch die kurze Mitteilung:

Erst vor 10 Tagen hat mir ein Bekannter erzählt, dass er mit Dr. Schnitzers Methode seinen Bluthochdruck geheilt hat.

Solche “singulären Beobachtungen” können natürlich wichtige Hinweise sein, aber ich fände es schon schön, wenn solche Erfahrungsberichte auch etwas häufiger und ausführlicher kommuniziert würden, auch als Gegengewicht zur Pharmakotherapie, die ja die Standartbehandlung darstellt – nicht ganz ohne Nebenwirkungen.

Ich fände es jedenfalls nicht gerechtfertigt, solche Hinweise, weil  von “Außenseitern” kommend, als unwichtig abzutun.

Andererseits ist nicht jeder, der willig ist, auch in der Lage, eine solche Diät auch durchzuführen – allein schon der Verzicht auf Kaffee ;-(

Ein paar echte Erfahrungen wären hier jedenfalls wichtiger als blosse Glaubenssätze, die sich auch in scheinbar neutralen Veröffentlichungen wiederfinden.

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5 Kommentare zu “Blutdruck senken mit Schnitzer-Diät?”

  1. Ich habe natürlich den Betreffenden gleich gefragt, ob er mir weitere Infos gibt und ich die in einem Artikel verarbeiten darf. Aber im Moment habe ich nur extrem kurze Intervalle, an denen ich mal am Computer sitze. Aber das kommt schon noch. Ich muss auch endlich mal mein Blutdruck-Widget weiter basteln, was ich für http://www.blutdruckdaten.de gemacht habe.

    Wobei ich auch mal überlegt habe, einen Grundsatzartikel zu Dr. Schnitzer zu schreiben. Ich halte ihn nämlich für sehr wissend, stimme aber in etlichen Punkten nicht mit ihm überein. Aber das ist eben nicht in 2 Sätzen zu erklären. Spannend finde ich immer seine Geschichten, wenn er sich mit Verbänden und Politik angelegt hat. Wenn man das nicht weiß, hält man ihn leicht für einen Verschwörungstheoretischen Spinner. Wenn man es weiß, versteht man sein Politik-Bashing aber.

  2. habe mir mal die Kurzbeschreibung des Buches auf Schnitzer’s Seite durchgelesen, und für mich hört er sich ne ganze Ecke für einen “verschwörungstheoretischen Spinner” an.
    In meiner Familie gibt es 2 Fälle von Bluthochdruck, und beiden ist von ihren ( unterschiedlichen) hausärzten nicht einfach ne tablettenkur verordnet worden wie Schnitzer behauptet; nein, es ist zu körperlicher bewegung, gesunder ernährung und alkoholabstinenz geraten worden.
    weil beide herren nicht ganz so vernünftig sind, sich an diese eindringlichen ratschläge zu halten wurden hilfsweise halt noch blutdrucksenker verschrieben.
    der arzt kann da auch nichts anderes machen als versuchen ins gewissen zu reden, aber wenn der patient sich nicht dran hält kann er nicht anders als medikamente zu verschreiben, will er nicht riskieren dass der patient einen herzinfarkt o.ä. erleidet.

  3. @Mausflaus: Da habe ich andere Erfahrungen gemacht. Mir hat damals der Arzt gleich gesagt, ich hätte nie eine Chance mit Abnehmen/Ernährung oder Sport von den Medikamenten wegzukommen.

    Das kenne ich auch von vielen anderen. Da ist Deine Aussage bisher eher die Ausnahme.

  4. @ Horst: Ja, das kenne ich: Da ird Die etwas erzählt, und wenn Du es weitergeben willst, hast Du die Schreibarbeit ;-(

    Wg. Dr. Schnitzer – wäre vielleicht spannend. Ich könnte parallel noch was zu Bruker versuchen – mal sehen; Vollwerternährung ist hier bisher noch ziemlich kurz gekommen:
    http://fressnet.de/blog/?p=910
    - Andererseits sind meine Rezepte – glaube ich – ein ganz guter Kompromiss…

    @ Mausiflaus: Was die ärztlichen Ratschläge betrifft, war bestimmt auch dabei, das Rauchen einzustellen.

    Und bei der Bewegung – na ja, da mehr zu machen, wäre ja schon soo eine Umstellung – das hat man öfter; und dann ist es auch noch so ungewiss, was das bringt…

    @ Horst: Das mit “ohne Medis keine Chance” bezieht sich eigentlich nur auf Fälle, die nix an ihrem Lebensstil ändern wollen oder können. Wobei – können würden sie schon, wenn sie es auch machen würden…
    Oder so ähnlich. Ich finde das Thema hoch spannend.

    Stellenweise liest man ja auch, dass auch eine Reduzierung der benötigten Medis positiv zu sehen ist; also so ganz medikamentenfixiert sind längst nciht alle Ratgeber.

  5. Bluthochdruck.
    Erste Ursache ist nicht die falsche Ernährung sondern ganz einfach die Arbeit. Körperliche Ueberanstrengung (über 4 Stunden) und Stress bauen sich erst nach 2 und mehr Tagen ab. Belastende Arbeit führt zu permanentem Bluthochdruck.
    Leichte Bewegung von täglich 2 Stunden zeigt auf die Dauer die besten Resultate. Krafttraining ist schwere Arbeit – das ist schlecht!
    Wer während des Blutdruckmessens negative Gedanken hat, der erhöht seinen systolischen Druck gleich um 10-20 Punkte.
    Wenn der Arzt dem Patienten sagt, “so jetzt messen wir ihren Blutdruck!”, dann schockt er den Patienten und sein Blutdruck steigt gleich um 10-20 Punkte.

    Erst an zweiter Stelle folgt die Ernährung als Ursache für den Hochblutdruck. Wichtig ist meistens nur die Anzahl der Kalorien, die Zusammensetzung mixt sich der Körper selbst. Es sollten dauerhaft 30% weniger sein als Grundumsatz plus Tätigkeit. Damit man dabei an keinem Hunger leidet, muss man täglich mindestens halbes Kilo Gemüse vertilgen. 60 g EW, 60 g Fett, 150 g KH sind ein gesundes Verhältnis beim Grundumsatz. Am Morgen ein Porridge, mittags Gemüse, abends Eiweise.

    An dritter Stelle der Ursache steht der Wasserhaushalt des Körpers. Viel Wasser = hoher Blutdruck, wenig Wasser = niedriger. Deshalb basieren viele Pillen auf diuretischer Basis. Entwässerungspillen eben. Wer säuft wie ein Weltmeister oder wie die blutarmen Fotomodels, der soll sich nicht über seinen hohen Blutdruck wundern.
    Probiere es mal selbst aus! Messe dein Druckdruck an einem sehr wasserarmen Tag.

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