“Altdeutsche Zwetschgenmarmelade” selbst gemacht

In der guten alten Zeit haben die Bauern und Kleinbauern sich ja noch komplett selbst versorgt, was Lebensmittel angeht, und sind mit Sicherheit nicht zum Supermarkt gefahren, um einzukaufen.
Und Zwetschgen sind ein Obst, das auch in klimatisch etwas rauheren Gegenden gedeiht, in denen Wein, Pfirsiche und Süßkirschen keine Chance haben. 

Die Zwetschgen hat man nicht unbedingt gepflückt, sondern der Einfachheit halber auch schon einmal vom Baum geschüttelt und aufgelesen – da sind dann schon mal ein paar Zentner zusammengekommen, die dann im Kreis der Großfamilie entsteint worden sind und im Waschkessel über Nacht zu Marmelade geköchelt wurden, und nicht nur über Nacht, sondern noch ein paar Stunden länger, dann unter ständigem, langsamen Rühren.

So ganz kann ich mich für die Herstellungsmethode nicht verbürgen, aber mit Sicherheit musste kein Zucker und kein Geliermittel hinzugefügt werden – der “Zwetschgenhonig”, so wurde diese Marmelade jedenfalls im Westerwald genannt, wird allein durch das Eindicken relativ fest, konzentriert, streichfähig und haltbar.

Ein bisschen in Anlehnung an diese “Ur-Zwetschgenmarmelade” ist die hier abgebildete entstanden: Ein Rest entkernter Zwetschgen hatte, leicht gezuckert, das Wochenende im Kühlschrank verbracht und hatte ziemlich viel Saft gezogen. Diese Zwetschgen wurden einmal kurz aufgekocht und blieben dann bei recht geringer Hitze einige Stunden auf der Herdplatte. Anschließend musste nur noch kurz püriert werden…

Irgendwie logisch, dass die Zwetschgenmarmelade relativ dick aufgetragen wird…

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Ein Kommentar zu ““Altdeutsche Zwetschgenmarmelade” selbst gemacht”

  1. [...] nicht um die Schein-Alternative: Kalorienarmer Brei oder Brigitte-Diät mit italienischem Brot und altdeutscher Zwetschgenmarmelade. Ein anregendes Essen sollte nicht von antiadipositum x 112 t  begleitet werden (macht so [...]

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