Entspannt den Jo-Jo-Effekt genießen

symbolbild jo-jo-effekt Dass eine “Jo-Jo-Diät” günstiger als lebenslange Adipositas sei, behauptet Edward List vom Edison Biotechnology Institute in Athens/Ohio, und das Ärzteblatt berichtet. Etwas in der Art hätte man sich zwar auch selbst denken können, aber jetzt haben Labormäuse den Beweis erbracht…

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Schnell abnehmen – Klar, was denn sonst?

Gerade mal eben, schnell und unverbindlich, ohne Hunger und möglichst auch noch gesund, mal eben schnell – sagen wir mal 10 Kilo – abnehmen: Es vergeht kein Tag, an dem der Wunsch “schnell abnehmen” nicht geäußert würde.

“Wie kann ich schnell und … abnehmen?”

Eine Antwort auf diese Frage gibt es hier zwar bereits, aber die ist natürlich nicht ausreichend. Es folgt hier als die ultimative Antwort:

Schnell abnehmen funktioniert nur, wenn Du schnell bist.

Die Tachonadel sollte also möglichst am Anschlag sein, dann ist der Verbrauch entsprechend hoch. Und Du darfst beim schnell abnehmen natürlich erst wieder nachtanken, wenn der Tank fast leer ist.

Die Meisten, die so eine Gewalttour (sehr schnell abnehmen) machen, bekommen beim Nachtanken dann Angst, ihnen könnte der Treibstoff ausgehen, und sie legen sich schnell noch irgendwelche Extra-Energie-Depots an, das nennt man dann Jo-Jo-Effekt.

Aber die Frage war ja auch gar nicht: “Wie kann ich vernünftig abnehmen?”, sondern: Wie kann ich schnell abnehmen. Und die ist ja jetzt beantwortet: Ganz schnell und schmerzlos.

Narzissmus und Diät
Alles im Lot?

Ergänzungen zum Jo-Jo-Effekt

Die Strategien zum nachhaltigen Abnehmen sind so ausgeklügelt und verbreitet noch nicht, und außerdem sind Gewichtsschwankungen wohl auch biologisch vorgegeben.

Man muss also nicht unbedingt eine Panik bekommen, nimmt man nach einem Abnehmerfolg wieder etwas zu – “Hilfe, der Jo-Jo-Effekt hat mich erwischt!” wird auch schon einmal vorschnell gerufen und der Teufel an die Wand gemalt.

Allerdings, wenn das “Etwas” ins “etwas viel” umschlägt, dann hat der Jo-Jo-Effekt wohl doch zugeschlagen.
Ob es hierbei irgendwelche Hintergründe gibt, die verstanden sein wollen – das ist noch mehr oder weniger ungeklärt.
Man kann die  “Arbeit am Körpergewicht” mit einer Sisyphosarbeit vergleichen, das braucht aber mehr Geduld als üblich, und man erfährt, dass Sisyphos einer der übelsten Frevler war.

Einen Gedanken – fast eine Suggestion – zum Thema will ich hier noch einbringen:

Willst du vermeiden, dass der Körper auf Sparflamme schaltet, signalisiere ihm, dass du derart in Bewegung bist, dass du keinen Ballast brauchen kannst.
Geniesse, was Du zu Dir nimmst, signalisiere Dir: “Notzeiten, für die Fett gespart werden muss, stehen nicht bevor”.

Aber vielleicht möchten noch einige Fressnet.de-Leser ihre Erfahrungen einbringen – dafür gibt es hier die Kommentarfunktion.

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Frische Kommentare

  • Katrin Schröder: Lieber Klaus-Peter Baumgardt, vielen Dank für diesen wunderbaren Blogbeitrag...
  • Tanja Praske: Hi Klaus aka @fressnet, ein fettes Danke für deine satirische Teilnahme an...
  • Antje: Ich habe nur ein paar Fragen, hab viel gelesen über Mangostantropfen und sehe nichts...
  • HundefreundLukas: Obwohl der Beitrag schon etwas älter ist, finde ich das trotzdem etwas krass
  • christine Bouzrou: Ich fand Ingwer mal ganz schrecklich. Mittlerweile liebe ich ihn :)

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