Frei von und zu Diäten: Unsere Diätfreiheit

Die Essensfalle als Parallele zur Autofalle

„Fertig komponiertes Puddingpulver aus dem Tütchen ist konkurrenzlos einfach in der Zubereitung“ wurde uns suggeriert, bis wir den Slogan als Glaubenssatz verinnerlicht hatten und jetzt mit dem vorgekochten Pudding aus der Kühltetheke das nächste Produkt haben, das wir gewohnheitsmäßig in den Einkaufswagen legen sollen.

Doch dann meldete sich die Realität mit mehreren Krisen: Klima, Luft, Gesundheit, Landschaft, Wasser, Menschlichkeit, Demokratie – alles leidet mittlerweile massiv unter dem schönen Traum, der sich so gar nicht erfüllt, sondern platzt. Das kann so nicht weitergehen. Aber was tun? Damit kommen wir zum Kern.

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Abnehmtipps-Best-Of

Seit Jahren schon recherchiere ich zu Abnehmtipps, denn die können entscheidend sein, für LeserInnen oder allgemein Betroffene, die abnehmen wollen und den Weg zum Wunschgewicht suchen. Zur kritischen Auseinandersetzung kam, wo möglich, die praktische Erprobung.
Aus dieser stetig gepflegten Sammlung von Erfahrungen, Einsichten und Beobachtungen habe ich ein Best of extrahiert, das keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt, sondern vielmehr als Anstoß zur Reflexion und Inspiration dienen soll.

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Der Abnehm-Weg und sein Ziel

Weg und Ziel
Der bekannte und beliebte Slogan „Der Weg ist das Ziel“ wird häufig so verwendet, als sei er unhinterfragbar wahr, und ganz ganz leicht zu verstehen außerdem. Wer also die holde und hehre Absicht, abzunehmen hat, markiert auf einer imaginären Landkarte Start- und Zielpunkt, beides in Form von Zahlen, und macht sich auf den Weg. Für die Zwischenschritte wird meist eine Nachkommastelle vorgesehen, das wirkt dann objektiver.

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Nusskekse oder Tempeh / Social oder Unˈsocial Media?

Beim Artikel zur Foodblogger-Bilanz ist mir neulich aufgefallen, dass  es unter BloggerInnen doch eine gewisse Zusammengehörigkeit gibt, wenn auch die Arbeitsweise  eher mit den Solokünstlern vergleichbar ist: Jede(r) macht sein/ihr Ding, sich dann noch auf Andere zu beziehen, ist prinzipiell vorgesehen, unterbleibt aber häufig.
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Freie Diät (27) – Chakalaka, Shakshuka und Selbstheilung

Der Fressnet-Artikel vom 29. Dezember 2014 ließ sich so zusammenfassen:

Gesundheit: Das Umdenken und Umlenken im Umgang mit Ernährung und Abnehmen ist essenziell, um nachhaltige Erfolge und eine bessere Balance zu erreichen. http://fressnet.de/blog/?p=7540

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Foodbloggerbilanz 2024

Zum Jahreswechsel die Foodblog-Bilanz – das muss auch 2024 -> 2925 sein, und weil das bei Vielen stattfindet, könnten wir auch von einer Foodbloggerbilanz sprechen. Sabrina und Steffen, die den Blog Feed me up before you go go schreiben, organisieren das Resumée, an dem ich schon öfters teilgenommen habe.
Interessehalber, um dieses Fressnet.de-Blog vorzustellen, hatte ich zunächst so eine „künstliche Intelligenz“ gefragt, worum es hier denn ginge, und eine Antwort in verständlichem Deutsch erhalten:

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Freie Diät (26) – Entwicklungen und Umlenken

Im letzten Artikel  hatte ich vorgeschlagen, sich mit dem Abnehmen auch auf eine entspannte, spielerische Weise zu beschäftigen, anstatt sich mit dem schweren Ballast von „Ich muss das“ selbst auszubremsen.

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Freie Diät (25) – KI und Hara Hachi Bu

Die Diskussion über „Selbstdisziplin“ kommt hier nicht so recht in die Gänge, als sei mit „entweder man hat sie, oder man hat sie nicht“ alles Wichtige gesagt, als ob hieran nichts zu ändern und garnichts besser zu verstehen sei.
Dass es Leute gibt, die scheinbar völlig selbstverständlich in ihrer Norm bleiben, befremdet und beunruhigt die Abhängigen(?) vom Typus „Yo-Yo“ – allerdings zeigen andere Beispiele, dass Sucht nicht gleichbedeutend mit Ausweglosigkeit ist. Ungewolltes Zunehmen führt zu Frustrationen, ist mit Gefühlen, Körperbezug, Wünschen und Enttäuschungen verbunden.

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Freie Diät (24) – Selbstverpflichtung – Selbstdisziplin

Nehmen wir als Beispiel für ein Problem, an dem sich – gerade in Zeiten des Wahlkampfs – niemand die Finger verbrennen möchte, das für alle verbindliche „soziale Jahr„. Zu Zeiten der allgemeinen Wehrpflicht hatte es das noch als „Ersatzdienst“ oder „Zivildienst“ gegeben, mit einem Beigeschmack von „Dienst an der Gemeinschaft“ und gesellschaftlich-mitmenschlichem Engagement, wobei die genauere Beobachtung auch aufzeigt, dass die jungen Männer, die in den „Institutionen des Gemeinwohls“ ihre Pflicht erfüllten, teils auch regelrecht verheizt wurden. Beispielsweise ist ein Jahr Nachtdienst in der Notrufzentrals zu viel verlangt und grenzt an einen Angriff auf die Unversehrtheit des „Beschäftigten“.

Der Dienst-Leistung auf der einen Seite muss die Honorierung durch die andere Seite, als Anerkennung oder Aufwertung in einer entwicklungspsychologisch wichtigen Zeit entsprechen – nur so kann die Zeit des „Dienens“ förderlich in der Persönlichkeitsentwicklung wirken und ihre „Lerninhalte“ vermitteln.

Nur ein Lebensmittelfoto für heute: Reis, Rote Linsen, Fenchel mit viel Knoblauch, der in der Schale gedämpft war und gar nicht scharf, sondern mild daherkommt.

Nun haben wir gesellschaftlich gerade einen Wertewandel: War vor ein paar Jahren noch die Selbstverwirklichung häufiges Thema, ist es heute die Selbstverpflichtung. Diätbezogen geht es allerdings nicht um das „freiwillige soziale Jahr“, sondern um mehr als das!

Schauen wir zum  Beispiel nach den Verhältnissen in unserer kleinen Adipositas-Selbsthilfegruppe:

„Abnehmen? Pro Woche ein Pfund – muss sein!“

So hat es jedenfalls ein langjähriges Mitglied unserer kleinen Selbsthilfegruppe formuliert. Alex hat damit ein Ziel, und die kontinuierliche, andauernde Verpflichtung, dem nachzukommen.
Alex, der mit dem Jo-Jo-Effekt immer mal wieder Bekanntschaft macht, will jetzt mit „Hungerschulung“, viel Selbstdisziplin und vielleicht Bewegung Erfolge ergattern. Nicht dem System „Gruppe“ will er sich verpflichtet fühlen, sondern sich selbst. Sein Motto:
„Selbstverpflichtet auf Vorwärtskurs!“
Dazu hab e ich ihm ein Diskussionspapier gefertigt; es wird spannend:

Selbstverpflichtung in der Diät

Selbstverpflichtung in der Diät beruht  auf persönlicher Motivation und Disziplin, wenn man von einem entwicklungsfähigen Konzept sprechen will, gehören die folgenden Punkte dazu:

  • Persönliche Verantwortung:
    Indem man sich selbst verpflichtet, einer definierten Diät zu folgen, übernimmt man die volle Verantwortung für die eigenen Ernährungsentscheidungen. Das kann zu einem stärkeren „diätbezüglichen  Bewusstsein“ und einer besseren Passgenauigkeit des kontinuierlich optimierten Konzepts führen.
  • Motivation und Selbstdisziplin:
    Selbstverpflichtung verlangt viel Selbstdisziplin.
    Die Motivation kann aus verschiedenen Quellen stammen, wie Gesundheitszielen, Ästhetik oder allgemeiner Wohlstand.
    Diese innere Motivation ist oft stärker als externe Zwänge.
  • Flexibilität und Anpassung:
    Eine Selbstverpflichtung kann flexibler sein als ein strenges Diätprogramm. Man kann die Anforderungen an persönliche Bedürfnisse und Lebensumstände anpassen, was die Nachhaltigkeit der Diät erhöht.
  • Emotionale Aspekte:
    Theoretisch kann Selbstverpflichtung Selbstwertgefühl und Selbstwirksamkeit stärken. Untergründig geht es hier um einen Vertrag mit sich selbst; wer sich „im Rahmen“ bewegt, macht demgemäß etwas richtig, das ist ein Pluspunkt fürs Selbstwertgefühl, und wenn es wirksam ist, auch für „die Selbstwirksamkeit“.
    Jedoch kann der Druck, sich selbst etwas zu versprechen und dieses Versprechen zu halten, auch zu Stress oder Schuldgefühlen führen, wenn man in einen Rückfall gerät.
  • Langfristiger Erfolg:
    Studien zeigen, dass langfristige Veränderungen in Ernährung und Lebensstil besser durch Selbstverpflichtung und intrinsische Motivation erreicht werden können, da diese Methoden persönlichere und nachhaltigere Veränderungen fördern.
  • Hindernisse:
    Ein großes Hindernis bei der Selbstverpflichtung kann der Mangel an externer Unterstützung oder Rückmeldung sein. Es ist wichtig, sich ein unterstützendes Umfeld zu schaffen oder eventuell professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen, um Motivation und Fortschritt zu bewahren.

Selbstverpflichtung in der Diät kann zu ungeahnten Ergebnissen führen, solange man bereit ist, die notwendige innere Arbeit zu investieren und möglichen Rückschläge mit Geduld und Verständnis zu begegnen. Ein gewisser Mindestbestand an Vertrauen in die eigene Bedeutsamkeit und Wirksamkeit muss hierbei wohl vorausgesetzt werden, und es gilt, mit dem Lob der „Selbstbeanspruchung“ (das keineswegs selbstverständlich ist, sondern auch ausbleiben oder verfremdet dargestellt werden kann) zu leben.

Freie Diät (23) – Robotik Im Haushalt + Trojanischer Gaul


Drei Roboter stehen in der Roboterküche auf dem Tresen oder hängen von der Decke.“

Sich diese Szene vorzustellen, fällt nicht ganz leicht, zu ergänzen bleibt, dass es sich hier nicht um zweibeinige, zweihändige Elektro-Gestalten mit Kopf und Bauch, sondern um motorisierte, künstliche Arme handelt, die Handreichungen machen, aber auuch selbst etwas in die Hand nehmen und bewirken, vorausgesetzt, die Zutaten sind auf ihrem definierten Platz.

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Frische Kommentare

  • Anja: Hallo, einen sehr schönen Blog hast du da. Ich werde mich mal etwas umschauen, denn auch...
  • N. Lang: Ein sehr schöner Bericht, beim lesen beschleicht einen direkt die Lust es doch selbst...
  • Sabrina: Schön, dass du bei der Bilanz dabei bist! Mit Spirulina und Algen zu experimentieren,...
  • ClaudiaBerlin: Mit all meiner fortgeschrittenen Lebenserfahrung kann ich sagen, dass das mit den...
  • Julia: Da hast du recht, was das Fermentieren angeht, bin ich Spätzünderin 😂

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