Narzissmus, Alternativ-Steuer, Abnehm-Mythen


Was „Idsteiner Fasten-Spaziergänge“ betrifft, könnten wir auch die Frage nach „Adipositas und Narzissmus“ stellen, und zunächst  kann man „Aspekte des Narzissmus“, der übertriebenen Selbstliebe sammeln, ‚anreißen‘, mehr oder weniger bearbeiten, beeinflussen, verstehen und  ändern. Das geht einher mit der Veränderung des Selbstverständnisses, des „egoistischen Dialogs“.

Parallel werden im Ernährungsbereich Mythen großzügig gestreut:

Die „Mythologie der gesunden Ernährung“ soll studieren, wer da mag – ich habe, unter uns, genug davon. Halbwahrheiten und Wunschgeschichten, Märchen werden uns rund ums Abnehmen aufgetischt und bestimmen die Unterhaltung. Ernährungsmythen erzeugen wiederum Mythen.
Selbst Sozialwissenschaftler  tischen uns Märchen auf, wollen  uns nicht nur ein Leben in Leid, Saus und Brausa, ein Leben im Zeitalter des weiblichen (!) Narzissmus bescheinigen – das ist allerdings ein an spezifische Interessen angepasster Mythos, der zu Verwirrungen führt.

Für Adipositas darf behauptet werden, dass es sich um eine Krankheit handelt, die von der Psyche mitbeeinflusst wird, doch fehlen die rechten Interventionen, es fehlt ja auch die umfassende Ausbildung der „Behandler*Innen“. Die Pharma-Industrie füllt hierbei eine Lücke, bis auf Weiteres.

Angst, Depression: Warum nehmen psychische Erkrankungen zu? | Sternstunde Philosophie | SRF Kultur

Warum und wozu haben wir eigentlich so viel Stress? Wie kaputt, krank und entrgleist es mit „dem Dialog“ zugeht, verdeutlicht der Mythos von Narziss und Echo. Oder auch zum Nachlesen, in einer anderen Fassung.

Dass die „Zuckersteuer“ hierzulande (und heutzutage) sich als eine tragende Säule der Gesundheitsreform herauskristallisiert, wird mehrheitlich gebilligt werden, als kleiner Sieg der Vernunft und Unterstützung der „Eigenverantwortung“ in Ernährungsangelegenheiten.
Warum es hier und beim Tabak  überhaupt Zeiten ohne Werbeverbot gegeben hat – das zu erklären fällt nicht leicht.

Wer weiß schon, wie riskant Zucker für wen ist und inwiefern mit der gleichen Konsequenz nun auch eine Verringerung des Fleischverzehrs oder ein allgemeines Tempolimit angegangen werden sollte?

Es wird schon wahr sein, dass Ernährung ein hoch politisches Kapitel ist, das sogar das Überleben der Menschheit zum Thema haben kann, emotional hoch besetzt und nicht gänzlich von Vernunft, sondern ebenso von Gefühlen und Emotionen geprägt ist.

Das Buch „Petterson und Findus backen Pfannkuchentorte“ sei hier anlässlich des 80. Geburtstags von Sven Nordqvist empfohlen. Eine richtige Geschichte braucht diverse Akteure, „Der Mythos von der Geburtstagstorte“ wäre alleine ein völlig falscher Titel.

Von der gezeichneten Geburtstagstorte zum fotographierten vegetarischen Bratling ist es nur ein kleiner Schritt –

  • Zwiebel, gewürfelt und vorab angebraten
  • 110 Gramm Semmelbrösel/Weckmehl
  • 100 Gramm geschälter Hanfsamen
  • 120 Gramm Pesto
  • 2 Eier
  • 2 EL Zitronenessig
  • Chiliflocken
  • Knoblauch
  • Ingwer
  • Salz

Ansonsten:

„Essen gegen Langeweile“ macht voraussichtlich nicht schlank, und Stress macht Stress:

Pseudo-Abnehm-Trends

Ein Café-Latte Trend  sei die „Erdbeer-Matcha-Latte“, wobei Trendsetter und Trendopfer sich wie in der Eiweißfrage als Täter und Opfer voneinander trennen wie auf der Tenne die Spreu vom Weizen.

Dass beim Fürst-Pückler-Eis Zutaten wie Vanille und Kakao nachhaltig-umweltfreundlich mit Frachtenseglern bewegt werden (können), deutet an, wie unterschiedlich die Ebenen im Umweltschutz sind – und wie flexibel unser Umgang damit noch werden muss.

Erdbeeren aus der Region können problembehaftet sein  –„Erdbeerbauern rüsten sich mit Tunneln vor Risiken“ – und die kaufende Kundschaft ist aufgeteilt in Besitzende mit der Option des Erdbeerkaufs und Besitzlose, die sich die Preasigefrucht nicht leisten können, die haben Pech, doch immer noch die Hoffnung aufs

Abnehmen mit Glück und Verstand

Wichtig dabei ist, dass man das Glück auch zu fassen bekommt. Wenn man Glücksoptionen übersieht, nicht wahrnimmt oder verzerrt wahrnimmt, geht die Zauberformel nicht auf.

Was Topinambur betrifft, gäbe es mehr Anwendungen mit Wert für die gesunde Ernährung, mit dem noch unbekannteren Yakon erst recht. Das „Glück am Wegesrand“ muss man auch sehen, nutzen, ergreifen.

Langzeit-Sättigung: Paprika, Hanfsamen-Hummus, frisches Sauerkraut mit Schnittlauch

Bei der Gestaltung dieses Rezepts ist durchaus ein wenig Intuition im Spiel gewesen, wobei die Grundgedanken der Zusammenstellung heutzutage auch pet KI als Text zu finden sind:

„Die Kombination von Sauerkraut, Paprika und Hanf-Hummus erzeugt einen sehr hohen und lang anhaltenden Sättigungseffekt. Diese Wirkung beruht auf der Synergie aus ballaststoffreichen Komponenten, Proteinen und gesunden Fetten.
Hier sind die sättigungsfördernden Mechanismen im Detail:

Hoher Ballaststoffgehalt: Die Kombination aus Kichererbsen (Hummus) und Sauerkraut liefert viele Ballaststoffe. Diese quellen im Magen auf, sorgen für ein großes Volumen und verzögern die Magenentleerung, was ein langes Sättigungsgefühl bewirkt.
Proteine und Fette: Kichererbsen und Hanfsamen (bzw. Tahin im Hummus) sind hochwertige Proteinquellen. Proteine gelten als die Makronährstoffe mit dem höchsten Sättigungseffekt.
Verdauungsförderung & Mikrobiom: Sauerkraut enthält probiotische Kulturen (Milchsäurebakterien), die die Darmmotorik anregen. Dies kann zu einer verbesserten Verdauung führen, was nach einer kurzen Gewöhnungsphase oft als angenehmes, nicht überladenes Sättigungsgefühl empfunden wird.
Volumen durch Gemüse: Paprika liefert zusätzlich Volumen und Nährstoffe bei geringer Kaloriendichte, was die Sättigung weiter unterstützt.

Fazit: Dieser Hummus eignet sich aufgrund des hohen Ballaststoff- und Proteingehaltes sehr gut, um den Blutzuckerspiegel stabil zu halten und Heißhungerattacken vorzubeugen.

Schlaflosigkeit

Ein Thema, über das zu reden als müßig erscheinen könnte. Ein Aspekt ist der nicht erholsame Schlaf; die Menschen wachen auf und fühlen sich wie gerädert. Das könnte auch damit zusammenhängen:

Die Menschen fühlen sich wie gerädert, weil sie es sind

Das Kaloriendefizit ist eben nicht Alles: wir können hier auch einen Hinweis auf den Stress-Faktor „Abnehmen und Übergewicht“ erkennen, denn nicht immer handelt es sich beim „Abnehmerfolg“ um einen schulbuchmäßigen, stabilen Erfolg; wo der Jo-Jo-Effekt zuschlägt, erscheinen Stress und Unzufriedenheit vorporogrammiert.

Vielleicht müsste man die Bedingungen, unter denen Ernährung gestaltet wird, verbessern. In Kassel gibt es nun einen Ernährungsrat mit dem Motto „Kantine für alle„. Das kommt mir bekannt vor, und es entsteht ein Gerätsel, ob der Rat im Ratskeller tagt 😉 .

An Rezepten mit der Überschrift „Gesunde Rote Linsen“ herrscht kein Mangel – schlie3ßlich gelten sie als Nährstoffbomben, die reich an pflanzlichem Eiweiß (~25g/100g) und Ballaststoffen sind. Langzeitsättigung und stabiler  Blutzuckerspiegel werden versprochen, dass Linsen fettarm sind und  wichtige Mineralstoffe wie Eisen, Zink, Folsäure und Magnesium liefern, wird auch nicht verschwiegen.  und sie sind dank kurzer Garzeit leicht verdaulich, heißt es.

Hier wurden die Linsen in Gemüsebrühe gegart, zum Ende dieses Vorgangs kamen geschnittene Paprika, gewürfelter Feta, Koblauch und reichlich geriebener Ingwer hinzu. Weil sich das so anbot, habe ich am Tellerrand noch 3 EL Zitronen-aromatisierten milden Essig und ein paar EL Ziegenmilch-Yoghurt angefügt, nebst einem kleinen Bund in Röllchen geschnittenen Schnittlauch.

Mit so einer Mahlzeit muss sich niemand wegen übermäßiger Schlemmerei vor sich selbst schämen, und auch Selbstvorwürfe wegen übertriebener Askese sind entbehrlich.

Was die Ballaststoffe in der Nahrung betrifft, fand  sich noch der Tipp eine Medizin-Infliencers („Medfluencer“), verpackt in einem kleinen Rätsel:

Im Supermarktregal schlummert ein Haferprodukt, das Haferflocken in puncto Ballaststoffe und Sättigung übertrifft

Nun ja: Ich halte das nicht für bewiesen, und Jede(r) reagiert wohl anders auf Haferkleie, Manchen  ist sie wohl auch unheimlich, und oft genug wird mal ein Päckchen auf Jahre in den hintersten Ecken des Küchenschranks „vergraben“.

Abschließend noch ein Link zum Thema Essstörungen:

Jana Crämer hat über ihre ihre Essstörung geschrieben und sie überwunden. Mehr über sie (evtl. auch über sich selbst) zu erfahren, ist z. B. über den obigen Link möglich.

Inhaltlich sehe ich etliche Überschneidungen, etwa zu „Schnell abnehmen oder radikaler Jo-Jo-Effekt?“. 

Auf diesem Teller präsentiert sich gebratene Geflügelleber, sozusagen im Rahmen der „funktionellen Ernährung“, denn Leber führt dem Essenden Eisen zu, bewahrt ihn also hoffentlich vor einer Anämie. Oder ist das auch nur so ein Mythos?

Abnehmen: Impulsivität, Intuition und Ratgeber

Eine Ratgeber-Sendung im öffentlich-rechtlichen Fernsehen wollte klären, was

impulsives Essverhalten

bedeutet und erklärte am Beispiel:

„… fängt er einmal an zu essen, kennt er kein Limit. Extrem wird es bei Stress und Langeweile – dann gibt es für ihn kein Halten mehr.  „Ich schaffe es nicht eine angefangene Tüte xx oder  ein halbe Tafel Schokolade wegzulegen.““

Sodann wurde eine Ernährungsumstellung als lebenslanges Projekt zur möglichen Lösung erklärt;  Essanfälle und Kontrollverlust erklärten sich  im Zusammenhang mit Blutzucker-angepasster Ernährung;, wob ei auch die „Anti-Diabetes-Ernährung“ abwechslungsreich zu gestalten, also eine Aufgabe für sich ist. Für die häusliche Küchenpraxis wurde das Meal-Prepping als Ernstfall-Maßnahme dargestellt.
Es gibt – bei den verschie4denen Anwender*Innen je besondera – Nahrungszusammenstellungen (Rezepte), bei denen der impulsive, „kontrollverlustige“ Zugriff höchstwahrscheinlich ausbleibt – im Idealfall sind hier intuitive und Verstandes-entsprechende Faktoren zusammengekommen:

Beim Kohlenhydrate-Sparen handelt es sich nicht um eine neue Form, die Energiekrisen zu bewältigen, sondern um einen Trend, dem der Glauben an die Umwandlung von Zucker in Fett zugrundeliegt.

Dementsprechend gab es hier und heute einen Salat aus Möhre, Petersilienwurzel, Apfel, Paprika, Stangensellerie, Zwiebel, Mangold, Handkäse, Petersilie, Hanföl, Leinöl, Olivenöl, Zitronensaft, Yoghurt, Frischäse, Gemüsebrühe, Salz und Pfeffer.

Das Beispiel zeigt, dass die ‚Ernährungspraxis‘ durchaus einige Mühe kosten kann und die ‚Alltagsweisheit‘ „Einmal ist keinmal“ auch bedeuten kann, dass die einzelnen Glieder der „Ernährungskette“ durchaus ihre Bedeutung haben – da bieten sich

psychologische Methoden an, die helfen, die eigene Situation zu reflektieren, Motivation aufzubauen, Lösungen zu finden und so im Sinne einer ‚Hilfe zur Selbsthilfe‘ zu einer langfristig wirksamen Verhaltensänderung beizutragen.

Wo es darum geht, was wie, wo und wann gegessen und getrunken wird, befassen wir uns allerdings mit dem „Ernährungsverhalten“, mit Rezepten und deren Umsetzung.  Wer vom gewohnten Weißbrot umsteigt, z. B. auf selbst gebackenes Buchweizenbrot, ist bei der „Verhaltensänderung“ schon mittendrin. Mit bisher fremden Substanzen sind neue Produkte möglich:

Wie wirkt ein Yoghhurt mit Ashwagadha und pürierter Banane? Gibt es einen Placebo-Anteil, wie machen sich Reste von Glauben an Wunder oder „magischem Weltverständnis“ bemerkbar?

Die Suche nach Wundermitteln und geheimen Rezepturen ist jedenfalls weit verbreitet, „unterirdisch“ ist der Bedarf an magischer Wirksamkeit offenbar gegeben. Den Wunsch nach einer neuen Esskultur  müssen die Verbraucher*innen schon selbst durchsetzen; die Pläne der Lebensmittelindustrie „reifen“ außerhalb der  öffentlichen Diskussion.

Anti-Adipositas-Konzepte ohne Zuführung von Hormonen von außen wären doch auch mal interessant. Gern auch samt fachlicher Beratung/Betreuung. zu Abnerhmspritze und was da noch auf uns zukommt.  Motto: Das muss doch auch „ganz natürlich“ gehen.

Ein pflanzlicher Bratling mit Sauerkraut-Apfelsalatsalat ist gut für den kleinen Hunger zwischendurch; bei größerem Hunger nimmt man entsprechend mehr von Beidem. 😉

Dass der Mensch ist, was er isst, bewahrheitet sich immer wieder – nur von der Nahrungsherstellung haben wir und mehr oder weniger verabschiedet.

Nun, der Mensch ist auch, was er macht, und Sauerkraut ist fast kalorienfrei:

Früher war die Sauerkraut-Herstellung ein familiäres Gruppenereignis, heute ist es zu einer Angelegenheit, mit der sich nur noch Sonderlinge beschäftigen, verkommen – eine Gelegenheit, auf gesellschaftlich bedingte Einsamkeit und soziale Ängste hinzuweisen.

Bei einer leicht gesüssten Quarkspeise, zumal, wenn sie wie hier Granatapfelkerne und Safran enthält, liegt der Gedanke an „tröstliches Essen“ nahe, und dabei gibt es keinen Anlass zu Denkverboten.

„Etwas Frisches und Leichtes braucht der Mensch“, vielleicht als warmes Süppchen. Die Frische signalisiert der junge Spargel, die Leichtigkeit symbolisiere der vegane Tofu.

Solche Mahlzeiten sind schnell zubereitet (zumal die Kichererbsen schon gegart waren), sind aber kein Fast-food.

„Sport“ ist neben der Ernährung ein wesentlicher Faktor; „Sport“ gehört dazu; ob Ausdauer- oder Krafttraining

Das Wichtigste ist letztlich, überhaupt am Ball zu bleiben: mit einer Sportart, die zu einem passt und die man in seinen Alltag dauerhaft integriert. Kombiniert mit mehr Alltagsbewegung: zum Beispiel Treppe statt Fahrstuhl, Einkauf per Fahrrad statt mit dem Auto. Kommt der Kreislauf auf Trab, sinkt der Blutzuckerspiegel, und die überflüssigen Pfunde purzeln stetig.

Leichte Bewegungsübungen können ewrgänzend hinzukommen; das Trampolin hat spezifische Vorteile, führt aber meist nur eine Nischenexistenz.

Trampolinspringen ist eine hervorragende Methode, um Kalorien zu verbrennen, Muskeln zu straffen und die allgemeine Fitness zu verbessern. Es ist gelenkschonend, vielseitig und macht einfach Spaß. Mit der richtigen Trainingsroutine, einem hochwertigen Fitnesstrampolin und einer gesunden Ernährung können Sie in kurzer Zeit sichtbare Erfolge erzielen. Also, worauf warten Sie noch? Hüpfen Sie sich fit und bringen Sie Ihren Stoffwechsel auf Hochtouren!

Genau genommen, ist der Erwerb (das Erarbeiten) der „richtigen Trainingsroutine“ die Voraussetzung für den Erfolg. Das wiederum braucht einiges an Zeit, also Geduld, und oft die Steigerung der Ausdauer.
Wie intensiv die Übungen sein sollten, kann nur individuell festgelegt werden – es muss ja nicht gleich um „Jumping Fitness“ gehen.

Das Trampolin wird weiterhin eine kleine Marktnische darstellen,  wer es für sich entdeckt, kann ja trotzdem dabeibleiben, und „Sport mit Musik“ ist hier ohne großen Aufwand zu realisieren; Nachrichten, Presseschauen oder sogar Hörbücher zum Nebenbei-H ören kann Jeder seinem Geschmack gemäß auswählen. Siehe auch:
„Metallica als Medizin? Musik, Gehirn, Gesundheit“:
https://www.ardsounds.de/episode/urn:ard:episode:c8e6382d3393efc9/

Dass auf dem Weg zum Wunschgewicht unser, genauer gesagt der  Narzissmus so manche Gelegenheit bietet, ins Stolpern zu kommen: Damit beschäftigen sich allerdings die wenigsten Ratgeber

Neue Esskultur: Persönlich, Fotografisch, Praktisch

Weil die Essens-Kategorie „Trostessen“ doch sehr selten auf den Speisekarten auftaucht, sind  beispielsweise „Lasagne gegen Liebeskummer“ oder „Risotto gegen Einsamkeit“ nur inoffizielle Vertreter dieser Sparte. Dementsprechend ist auch das „Toastbrot als Trostbrot“ keine ursprünglich-authentische Erfindung, sondern Food-Kitsch.  geschmacklose, sentimentale Kunst, adjektivisch ist auch „kitschy food“ zur Bezeichnung des Phänomens geeignet.

Essen löst keine Probleme, aber es kann sich anfühlen wie eine Umarmung.

„“Comfortt food“ ist keine Problemlösung, kann aber zur Überbrückung von Schwierigkeiten nützlich sein.“

Nun, es gibt da ja auchg noch das „mood-food„, das wird sich auf dem Mond als moon-food  entpuppen, oder als „foolish food“, wenn wir nicht bei Thema bleiben 😉 .

Süßkartoffel + Maultaschen, Rosenkohl und Sauerkraut

Gedämpfte oder vorsichtig gebratene Süßkartoffel, hier als eher symbolische Portion mit Maultaschen, gerösteten Semmelbröseln, Sauerkraut und Rosenkohl würde ich auch beim „Angenehmen Essen“ einordnen, weil sie sich cremig-süß, einfach gesagt mit gutem Mundgefühl entwickeln. Zu den möglichen Steigerungen kommen wir später…

Ob Süßkartoffeln im Ernährungsplan einen Stammplatz erzhalten sollen, bleibt Euch überlassen. Ob Süßkartoffeln in eine Kochbox gehören und wie oft, könnte man diskutieren, denn Gewohnheiten ändern sich.

Essen und Gefühle:

Freude, Angst, Wut, Ekel, Trauer und Überraschung sind angeborene Basisemotionen, die im Lauf der Entwicklung modifiziert, „eingeprägt“, „angebahnt“ oder vertieft werden. Der Gesichtsausdruck verrät alles zur Gefühlslage des Babys, das bei der Wahnehmung  von sich selbst und des Gegenübers seinen Seh-Sinn erst noch entwickelt, wobei der Ausdruck der Emotiuonen angeboren ist.

Unwohlsein“ kann viele Gemütslagen betreffen und viele Ursachen haben – von Infektion bis z. B. zum Kalzium- oder Vitamin B12-Mangel; hierfür passende Präparate bewirbt die Industrie sogar beim Ärzteblatt.

Die Rolle der Emotionen und Stimmungen wird oft schlicht und einfach übergangen, etwa bei der Kampfparole

Das Einzige, was zählt, ist der Wille zum Abnehmen!

Manchmal soll diese Argumentation davon ablenken, dass gerade die Willens-Befürworter unauffällig „helfende Wundermittel“ verticken wollen. Das Wissen, wann ein Zaubertrank noch hilft und wann es eher Zeit fürs Diät-halten ist, dürfen wir freilich nicht vergessen und müssen es auch anwenden.

Der Stolz aufs relativ abstinente Leben stellt sich auch bei Abnehmerfolgen nicht immer ein, und ohne diese Selbst-Aufwertung könnte die Entwicklung tatsächlich stagnieren. Ob Majaestiks seine Diät einhält oder nicht, wird uns ziemlich egal sein – ein ganzheitlicher Ansatz mit flexibleren Ernährungsplänen und psychodynamisch kompetenter Begleitung scheint aber wünschenswert zu sein.

Da könnte ein guter Rat nützlich sein, und Inspirationen wie diese werden häufig zitiert:

Warte nicht, bis du
dein Ziel erreicht hast, um
stolz auf dich zu sein. Sei stolz
auf jeden Schritt, egal wie
klein er auch sein mag,
den du auf dem Weg zu diesem Ziel machst!

Es gibt Süchtige, die abstinent leben können, aber  keinerlei Stolz darauf empfinden – sie empfinden  „bloß“ eine Art von Entsetzen, wenn sie etwa im Subermarkt durch die Regalreihen mit Alkoholika streifen.
Doch, ja: sie hätten Anlass, stolz zu sein. Nicht übermäßig, aber gemäßigt:
Du musst kein beeindruckendes Leben führen, um stolz auf dich zu sein. Du musst nur anfangen, auch die kleinen Schritte zu sehen. Und wertzuschätzen.

Freunde von süßen Speisen sehen sich angesichts ihrer Wahlfreiheiten etwa vor die Alternative „Kaiserschmarren oder Gemüseeintopf“ gestellt – die Qual der Wahl wird ihnen niemand abnehmen, im Allgemeinen jedenfalls. Die beste Diät taugt nichts wenn man so weiter lebt wie bisher…

Gemüseeintopf und Gemüseeintopf sind zweierlei, und Gemüseeintopf kann die richtige Mahlzeit zum Abnehmen oder zum Gewicht-Halten sein. Wer nicht mit der einzelnen Mahlzeit seinen/ihren Stolz verknüpfen mag, sollte zumindest mit einer einigermaßen wirksamen Abfolge von Mahlzeiten sich anfreunden, denn wirklich-ganz-so-einfach ist die Herstellung dieser Mahlzeiten-Abfolge ja doch nicht.

Wo eine Diät nötig wird, hat das seine Gründe, die da Gleichgültigkeit und Trägheit lauten und ins Verderben führen können. Zu wünschen sind dann Entschlossenheit und Energie, damit auf das Ende ein neuer Anfang folgt.

Wer mehr erwartet, als im M0ment möglich ist und an Wundermittel oder Mühelosigkeit des Abnehmens glauben möchte, ist vermutlich in einer narzisstischen  Selbsttäuschung verstrickt.

Der Blick übers Geländer kann wie beim folgenden Foto ausfallen, und bei der Nachricht „Hessentag 2027 findet in Idstein statt“ kam die Idee auf, aus diesem Anlass eine nette Veranstaltung zu nachhaltiger Ernährung oder einen Foodblogger-Stammtisch anzuregen.

Zur Abwechslung: Kein Altstadt-Idstein-Foto.

Angesichts des gewissermaßen das Stadtbild dominierenden Kirchturms schweifen vielleicht die Gedanken ab – zur Notwendigkeit der geistigen/geistlichen Nahrung, die ist allerdings nicht immer leicht verdaulich. Das Thomasevangelium ist etwas für die Freunde der fortgeschrittenen Textinterpretation, nicht unbedingt zum (Ver-) Teilen.
Wo es um „Diät“ geht, geht es um die Klarheit und Eindeutigkeit:

 „Euer Ja sei ein Ja, euer Nein ein Nein“ (Matthäus 5,37): Jesus fordert eine ehrliche und direkte Sprache, die ohne Schwüre oder Ausflüchte auskommt. Alles, was darüber hinausgeht, stammt laut Jesus vom Bösen, da es auf mangelnde Aufrichtigkeit hindeutet.

Verhaltensforscher können nicht pauschal sagen, wie kange es bis zur umfassenden Veränderung von Ernährungsangewohnheiten dauert, und was hier außer der Zeit noch gebraucht wird; versuchen wir also eine einfache Regel:

Gegessen wird jetzt drei Mal am Tag, und zwar am Tisch, jeweils 30 Minuten!

 1-bis 2x pro Woche gebe es Fleisch.

Eine Haferkur dauert 2 Tage oder länger. Damit kurierst Du „Alles“!

Eine Faustformel für Linnsen-Haferbratlinge sieht als Haupt-Zutaten Linsen, Haferflocke, Semmelbrösel vor, gemahlener Leinsamen könne das Ei in Bezug auf die Bindungsfähigkeit  😉 des Teigs verbessern; weitere Inhalte zu diesem Thema und anderen Themen folgen…

Zuckersteuer-Fake-News oder Politische Denkhemmungen

KI-generierter Datenmüll – automatisiert veröffentlichte Inhalte – machen in den „social media“ einen zunehmenden Anteil des Gezeigten aus; der „Content“ wird automatisch so als Sensation optimiert, dass wir ihn beachten, und aus unseren „Klicks“ werden Werbeeinnahmen – und so weiter. Sogar „Wissenschaftsvideos“, bei denen gefakte Professoren künstliche Vorträge halten, bekommen wir vorgesetzt.

Auch die seriösen Quellen scheinen auf einem Auge blind zu sein:

Pauschal gesagt: Diäten sind ein Krampf, sind schlecht, sind Murks und taugen nichts!

Die „Porträtaufnahme eines lächelnden Mannes in einem weißen Arztkittel“ transportiert die „Information“

Wer das Gefühl hat, er ist ein Versager, der hat sich nur bewiesen, dass Diäten schlecht sind.

Wenn das Abnehmen nicht so verläuft, wie man es sich vorstellt, kann das mit einer fehlerhaften Kalorien-Anwendung zusammenhängen – man muss also herausfinden, wo der (Denk?-) Fehler liegt und die Diät-Sünden korrigieren – wir könnten auch mit einer Vielzahl an Fehlern konfrontiert sein, so dass eine Vielzahl an Korrekturen nötig wird. Das Scheitern einer Diät bedeutet nur, dass eine Diät gescheitert ist – daraus ein generelles Urteil: „Versager“ abzuleiten, klingt nicht nach Logik, sondern nach heftigem Vorurteilsbefall.

Kartoffelsalat, Würstchen, Sauerkraut
So ein klassisches Rezept, das ganz tief in der Hirnrinde eingeritzt ist, muss offenbar auch mal sein.

Dass nicht jede Diät, die auf den Markt geworfen wird, tauglich füt das gewünschte Ziel ist, zeigt sich beispielsweise bei der „Mayo-Diät„,  doch man kann hier die weitere Entwicköung verfolgen und muss sagen: Diese Mayo-Diät hat sich gemausert!

Möglich ist auch, dass das Über-Essen nichts mit einem richtigen Denkfehler zu tun hat, weil schlicht gedankenlos gefuttert und geschlungen wird, schlafwandlerisch-automatisch sozusagen.
Die Umwelt stellt eher die verzehr-fördernde Seite der Medaille bereit und separiert in der „Welt des Sports“ die athletisache Kehrseite.

Ein Altstadtmotiv als Erinnerung an die „Idsteiner Fastenspaziergänge“ – ein Spaziergang ist zwar keine Diät, kann aber zur mentalen und körperlichen Ausgeglichenheit beitragen, zur Balance des „Gemüts“ wie auch körperlicher Zustände wie Wachen und Schlafen, Arbeit und Pause etc..

Die Zuckersteuer ist aber teuer

Nicht-Abnehmen beweist wenig über den Charakter der Abnehm-Resistenten, vielleicht viel über die „gängigen Diäten“. Man könnte sich (im Bereich der aktuellen Politik beispielsweise) problemlos einen „dünnen“ Artikel über die „überschätzte Zuckersteuer“ zusammenstellen lassen, notfalls mit dem Zusatz

„Zucker macht dick und krank – da muss doch eine Steuer helfen? Die CDU hat auf ihrem Parteitag einen entsprechenden Vorstoß abgelehnt.“.

Warum bei der Frankfurter Allgemeinen Zeitung die Süßwaren nicht geächtet werden, welche Billig-Erklärungen aufscheinen – Zuckerkonsum könnte man noch als unverzichtbares Menschenrecht behandeln und der Staat habe nichts am „Küchentisch“ zu suchen, lassen wir offen; es muss ja auch niemand wissen, wer ohne  Zuckersteuer mehr und größere „ganz süße Gewinne“ einfährt.

Käsekuchen ohne Reue, ohne Boden, aber aus dem Glas

Bekanntlich gibt es kein alleingültiges Käsekuchen-Rezept; allgemein kann eine Kombination aus Quark, Frischkäse, Joghurt und Creme Fraiche verwendet werden, aber auch Pflanzenmilch ist käsekuchentechnisch probater Rohstoff für den „Käsekuchen extra zart und luftig“,  für den noch weitere Lobeshymnen nit Eigenschaften wie „Frisch und fruchtig“ verfügbar sind.

Auch Marc-Uwe Kling, der „Vater des Känggurus“, hat sich Gedanken zum Thema gemacht; „Braucht Politik mehr Fantasie?“ Soll er doch einmal das Känguru nach dem Sinn eines zuckerarmen Käsekuchens fragen!

Das Käsekuchen-Rezept, das eigentliche Geheimnis, ist bisher noch nicht verraten, denn es zählt gewissermaßen zum Fressnet-Kapital, und könnte allenfalls an Mitstreiter, die selbst etwas einbringen, weitergegeben werden.

Die politische Phantasie zu Ernährungs-Themen ist Neuerungen gegenüber nicht so aufgeschlossen; ein Link zu alternativ-nachhaltigen Speisen sei hier trotzdem empfohlen:
https://fullofplants.com/black-bean-tempeh-soy-free/

Antriebsschwäche und Lethargie

Klagen über „Lethargie“ bei ausbleibenden Abnehmergebnissen sind gelegentlich zu vernehmen und werden auch vielfach unterdrückt – denn man will ja nicht als wehleidig erscheinen.

Gegen diese „Lethargie“ ist wohl auch noch kein Kraut gewachsen. Vielleicht verschwindet sie, wenn sie merkt, dass sie überflüssig ist, vielleicht ist sie Anzeichen einer wie-weit-auch-immer fortgeschrittenen Depression. Was hier helfen kann, vom Fasten-Spaziergang bis hin zum Anti-Adipositas-Seminar, muss noch ausgearbeitet werden. Besinnen wir uns also, in einer ruhigen, stressfreien Stimmung darauf, dass, wo nicht die OP oder Spritze als Allheilmittel verstanden werden, mentale Prozesse als mitverantwortlich gelten – hier kommen individuelle Momente zum Tragen, wobei im Kern die Gemeinsamkeiten der Adipösen doch nicht zu leugnen sind.

Ein eher seltenes Motiv: “ Meditation am Straßenrand“. Foto (c) Heike G.

Es hat auch schon den Vorschlag gegeben, eine Zuckersteuer zu erheben, und mit diesen Einnahmen doch noch eine allgemeine „Schulspeisung“, und zwar kostenlos, einzuführen. Schwierig wird das Verfahren, in dem die Rezepte ausgewählt werden, das „Problem“ der im-Haus-Herstellung, die Frage, ob die LehrerInnen in der Mensa bei den SchüplerInnen sitzen sollen oder dürfen, die Pflege des Schulgartens in Ferienzeiten ;-).

Das Diätetische Glaubensbekenntnis

Adipositas geht einher mit ernsthaften gesundheitlichen Problemen, die sich meist mit dem Gewicht steigern. Dies zu korrigieren, reicht eine „einfache“ Ernährungsumstellung dann nicht, während man“einfaches“ Übergewicht eigentlich einfach belassen könnte, statt mit langfristig erfolglosen Abnehmbemühungen das Selbstwertgefühl fundamental zu stören. Wenn schon Abnehmen, dann langfristig erfolgreich (also ohne schädlichen Jo-Jo-Effekt), wenn schon Abnehmberatung, dann auch unter Berücksichtigung der langfristigen Entwicklung und als langfristiges, nachhaltiges Projekt ausgelegt. „Diät“ gilt als Chiffre für gesunde Lebensweise und Balance.

Ernährungsseitig läuft es auf das Credo „Gemüse, Gemüse, Gemüse“ heraus, doch das kann nicht alles sein, wenn wir uns als leib-seelische Einheit verstehen.
Menschliche Erfahrungen, Emotionen und Gedanken sind mittels des Fühlens körperlich vermittelt, beim „zwischenmenschlichen Verstehen“ ist die kulturelle Funktion von Leit- und Nebenfiguren aus Realität/Umwelt wie auch Märchen und Mythen maßgeblich beteiligt.

Ein grundlegendes  „Ansinnen“ ist das Bestreben, in einer Gemeinschaft zu leben – dabei sind die Bedingungen der Sozialisation nicht allzu tief erforscht, und was es bedeutet, von Vorbildern zu lernen, besser: Was wir hierbei übernommen haben, ist jeweils besonders:

Archetypen im weiteren Sinne sind Figuren, die die Wünsche, Konflikte und Ängste vermitteln und beherrschbar machen sollen. Es gibt „Lieblingsmärchen der Kindheit“, doch mit einer gewissen Streuung und immer je in verschiedener Interpretation und Gewichtung.

Die Bedeutung religiöser Riten und Rituale als gemeinschaftsbildendes Moment nimmt – wohl oder übel – ab. Wo wird heutzutage noch ein Tischgebet gesprochen?

Es gibt nicht „das allgemeine, durchschnittliche Wohlfühlessen“, die Funktion der Nahrungsaufnahme unterliegt einer breiten Streuung – Rezepte entscheiden über die Wirkung  jeweils einer Mahlzeit, sollten hinsichtlich ihrer Wirkung nicht überschätzt werden, sind natürlich trotzdem je besonders und wichtig.

Frisches, hausgemachtes Sauerkraut vom Rotkraut als Rohkostsalat mit Handkäse, Apfel, gewürfelter Zwiebel, geriebenem Ingwer und Knoblauch; Essig-Öl-Dressing

Die Zeiten ändern sich, und Kochbücher als Geschenk werden bereits als sinnlos betrachtet, man sucht und findet im Internet: „Gefundenes Essen“ braucht manchmal nur wenig Zubereitung, beispielsweise „Fenchelpfanne pur“. 

Vom „Ernährungs-Doc wahrscheinlich nicht empfohlen – aber  haushalterische Bedingungen wie „kleines Budget“ kümmern solche Leute ja nicht.  Sauce vom Putenbraten mit Paprika und Nudeln

Das gesellschaftliche Gesundheits-Problem ist so groß, dass alle verfügbaren Fachkräfte zu seiner Bewältigung gebraucht werden – und darüberhinaus müssen sich weitere Fachleute heranbilden, müssen sich als „Subjekte der Geschichte“ begreifen: „Geschichte wird gemacht“. Was das betrifft, hatten die „Fehlfarben“ allerdings einen Beigeschmack der Verzweiflung.
Ob der Fastenspaziergang sich als Hebel, der das Problem bewegt, etablieren wird, kann jetzt nnoch nicht gesagt werden, doch es gibt Anzeichen hierfür.

Kompakte Digitalkameras tauchten um die Jahrhundertwende verstärkt auf, und boten nach einer kurzen Zeit bereits gute Bildqualität. Dass Smartphones auch gute Bilder machen können, wenn auch künstlich verbesserte, spricht sich langsam herum. Fakt ist, dass die digitale Massenkommunikation massenhaft betrieben wird, und dass wir einander zeigen können, was wir wollen.

Wenn es sich dabei um Spirulina-gefärbte Nudeln handelt, ist das auch kein Problem…

Offiziell hat das gesunde Essen Vorrang, Priorität. Während der gesunden Mahlzeiten ist die ausgeglichene Ernährung  kaum ein Problem, nur manchmal zwischen den Mahlzeiten, wenn oder falls schubartige Suchtsymptome auftreten, die niemand auffängt. Welche Aufgabe in so einem Fall ein Ernährungs-Doktor oder eine Ernährungs-Doktorin haben mag?

Bei Fernsehköchen und -Köchinnen ist die Wahrscheinlichkeit, dass sie Rehrücken filetieren und Trüffeln hobeln, größer, als dass sie Linsennudeln selbst machen. Deshalb hier schon mal ein Blick auf deren Produktion:

Was dann aus den Linsennudeln wird, lassen wir hier einmal offen.
Linsen und deren Bedeutung im Falle von allzu großer Essgier hat schon die Bibel abgehandelt. Im „Linsengericht-Gerichtsfall“ geht es um festgeschriebene Gesetze, Rechte, Neid, Egoismus, Ansätze von Brudermord, Hass und Rivalität unter Geschwistern. Ein Geburtsrecht käuflich zu erwerben, scheint mir persönlich irgendwie sittenwidrig zu sein…Unter den Bedingungen des „Konsumismus“, also wenn Konsum und „Prestige“ an erster Stelle stehen, kann halbwegs minderwertiges Eiweiß mit dubiosen Zutaten zum „Abnehmshake“ werden, bei dem für Vergeudung, für eingesparte Kalorien und weggelassene Ballaststoffe oder künstliche Vitamine an die Lebensmittelindustrie gezahlt wird, wo eigentlich ein Spar-Effekt eintreten sollte.

Ernährungs-Doc Dr. Matthias Riedl könnte auch vor einem Tinnitus warnen, oder empfehlen, nicht an einen rosa Elefanten zu denken. Essen und Naschen als zwanghafte Beschäftigung – das „Ernährungsrauschen“ muss nur noch in der öffentlichen Diskussion wahrgenommen werden, in der es entsteht; das ständige Denken an das Essen und das permanente damit beschäftigt-Sein hat etwas süchtiges. Der Test zum Rausch(en) erscheint, so gesehen, überflüssig, denn natürlich taucht das Bild des Elefanten auf, wenn man testet, was passiert, wenn man an ihn denkt.
Schlafmangel oder Stress verstärken das Verlangen nach schnell verfügbarer Energie; sagt man – aber welche Medizin ist dagegen gewachsen?I’m just a simple 61 year old male that lives in the simple state of Missouri in the USA…. Every time I hear the magical voice of simple RED…. it puts me in a mesmerizing state of simplicity feeling good in my heart. Absolutely amazingDer Zuschauerkommentar berichtet davon, beim Konzert-Mitschnitt von einer magischen Stimme in einen faszinierenden Zustand der Einfachheit versetzt zu werden – das ist auch eine Möglichkeit, möchte man meinen, und jedenfalls, dass nicht alles hoffnungslos ist.Cuba! Starring Simply Red – Recorded Live at El Gran Teatro, Havana

Für das leibliche Wohl gibt es hier gedämpften Blumenkohl mit gebräunten Semmelbröseln, ein wenig Guacamole und Pellkartoffel mit Fertig-Pesto, überbacken mit zu hellem Käse.Um nun zum Schluss für heute zu kommen: „Nachhaltigkeit“ hat viele Aspekte, „Baustellen“. Als Gesellschaft verhalten wir uns der Umwelt gegenüber echt unvernünftig – wir können also noch sehr, sehr viel besser machen.
Bauen mit der Natur als Vorbild – nur mal als Beispiel.

Lasst uns Fach- und Führungskräfte spielen und werden!


Neulich zeigte sich das Städtchen vom Morgennebel verhüllt, mit der Aussicht auf weitere Auflockerung erinnerte das Bild an den erfolgversprechenden „Idsteiner Fastenspaziergang„, der sich ja keinesfalls auf die „klassische“ Altstadt beschränken muss.

Als Postkartenmotiv bietet das Foto sich geradezu an – mehr gibt es im Moment dazu nicht zu sagen, wer mag, kann die Aussicht  genießen, oder einfach weiterlesen.

Und weil zum Lesen das Schreiben gehört, gibt es bei aller Schreibkunst auch die Schreibzeit, wenn es denn um konkrete „Fastenseminare“ geht – die Beschilderungt ist bereits entworfen 😉 .

Die Themen, die behandelt werden, kannst Du selbst (mit-) auswählen, was sich auch mit einem Interview-System kombinieren lässt, denn „Kooperation“, nicht „Coercicion“ (~Zwang, Nötigung),  ist einer der Grundgedanken bei „Fressnet“.

Bei der Festlegung des gewünschten Kalorienverbrauchs kann es zu Missverständnissen kommen; unbewusst suchen Einige bei der Kalorienrestriktion ihre Schlupflöcher:

  • Rechne in Etwa mit 1.200 Kcal pro Tag
  • Und wieviel in der Nacht?

Im Visier der „Kritik der modernen Ernährung“ sind häufig die hochverarbeiteten und die ultrahoch verarbeiteten Lebensmittel – die Panade, die das Verzehrte verhüllt soll eine Knusprigkeit herstellen, bei der niemand erklären kann, wie die in das Repertoire genetisch bevorzugter Prägungen geraten könnte – ist das Phänomen „Knusperspass“  erlernt, könnte also auch wieder „verlernt“ werden?

„Pasta mit Pesto“ schleicht sich als bekanntes Rezept langsam  ins Deutsche Ernährungs-Bewusstein. „Pesto mit Ruccola“ ist bei akutem Basilikum-Mangel ein möglicher Ersatz – gemischte Nüsschen statt Pinien sind die bezahlbarere Wahl, und beim geriebenen Hartkäse gilt es ebenso, das Spektrum des Angebots zu nutzen.


Ein breitgefächertes Angebot wird auch beim betreuten Fasten gemacht – wie fast überall gibt es hier  Effizienzgründe, so dass für Aktivitäten, die über das „orale Engagement“ hinausgehen, Platz geschaffen werden kann. Die Wirksamkeit der „Diätmassnahmen“ muss sich allerdings auf Dauer beweisen, dass es nichts bringt, mit  schnell gestrickten Schmalspurmethoden in die nächste Jo-Jo-Falle zu tapsen, wird immer und immer wieder verdrängt.

Rührei und Spinat mit Bratkartoffeln“  ergibt eine hervorragende, je nach Portionsgrößen auch kalorienarme „Scheinfastenspeise“, die ggf. von der kompetenten Fastenbetreuung auf den Plan gesetzt wird – man kann sich in der Hinsicht einfach mal auf die „andere Seite“ verlassen. Das Vertrauen wächst dann mit dem Erfolg.

  • Rührei mit Spinat hat Effizienzgründe! Das gilt vor allem hiunsichtlich der manchmal fruchtlosen Diskussionen, was auf den Tisch kommen soll; ein einfaches, klares Regime kann die Prozesse der Entscheidungsfindung verschlanken, und auf die Verschlankung kommt es hier jka an 😉 !

 Rotkraut, Blaukraut, Brautkleid

Zu Hause kochen, selbst das Kochen planen, vorbereiten, durchführen – das ist zwar ehrenwert, aber deshalb nicht auch automatisch beliebt: Wenn wir schon in einer Dienstleistungsgesellschaft leben, will niemand den Dienstleistern die Arbeit wegnehmen. Das „Do it yourself“ (DIY) war jedenfalls schon beliebter als heute, und wo die nahrungsmittelbezogene Verpflegung mit häuslicher Bewirtung im privaten Rahmen einhergeht, nähern wir uns schnell der Grenze zwischen gewerbsmäßiger Gast-Bekochung und Liebhaberei.

Gesundes Gemüse – mehr und mehr

„Gemüse, Gemüse, Gemüse“ war bei den NDR-Ernährungsdocs neulich das Credo, ein „… ausgemachtes,  festgelegtes, auch schriftlich fixiertes oder konsensfähiges Dokument, kein flüchtiger Gedanke“.
So ein Glaubensbekenntnis, ein Leitprinzip, das als moralischer Kompass für tägliche Entscheidungen dient, kann, wenn es  gemeinsam vertreten wird, Gemeinschaften stabilisieren.

Dabei müssen wir uns unbedingt dem Thema „Führung und Fortschritt“ widmen: Den Artikel „8 Mythen über Führung im Faktencheck“ kannst du jetzt hier lesen: https://lnkd.in/dghNUhZk

https://www.neuenarrative.de/magazin/8-mythen-ueber-fuehrung-im-faktencheck

Auch das Reis-Kochen in Japan  muss man erklären…

Simon Werther: Geteilte Führung. Ein Paradigmenwechsel in der Führungsforschung (2013), S. 136

Retro-Aufnahmen und Retro-Kameras

Man kann heutzutage mit alten Kameras Fotos machen, die wie aus der Zeit gefallen wirken. Verfremdungseffekte können auch mit KI-Kameras gestaltet werden: Die globale Chip-Produktion ermöglicht mehr, als wir brauchen.

So bleibt das Wieso und Warum bei den Abnehmerfolgen ein Buch mit sieben Siegeln:

„Pfefferminztee hat mir geholfen, keine Ahnung warum, aber danach habe ich auf gar nichts mehr Lust“.

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Oder auch „Es ist nur eine Phase, Hase“. Sonntag _____ Eine freiwillige Sonntagsfrage könnte sich mit den folgenden Punkten arrangieren:

  • Abnehmen <-> Emotionalität < – > Freude < – > Sorgen (loswerden)  < – > Grenzen einhalten (das Fass ohne Boden nicht mehr weiter bedienen) < – > Differenzierung < – >  Wut < – > Freiheit  < – > Freiheit < – > Licht < – > Selbstliebe < – >  Spiegelung („Im Spiegel“)

Bei den Punkten der Sonntagsfrage, die zweifellos fürs Gelingen des Abnehm-Prozesses wichtig sind, kommen die häufig für absolut zentral genommenen Begriffe „Kohlenhydrate“, Eiweiß und Fett so ganz und garnicht vor. Es kommt eben auf das Innerpsychische, Zwischenmenschliche an. Und Fachleute müssen wir werfen, wollen wir nicht in die nächste Jo-Jo-Falle oder Medikamentenabhängigkeit tappen.  

Normernährung, Abnehmen, gesunde Küche

Beim Abnehmen geht es um eine Kurskorrektur, was bedeutet: „So kann es nicht weitergehen“. Hier im Blog zu erläutern, was das praktisch bedeutet, erübrigt sich allerdings – wir sind darauf sozialisiert, bei schwierigen Fragen „Experten“ zu Wort kommen zu lassen, dabei sind die Scheinexperten, die es auf  einen Verzehr von fünf Salatgurkken  pro Tag bringen, bei ihrer Gefolgschaft hoch angesehen, sie erarbeiten sich eine gewisse Berühmtheit – die Würde und Ehre steht aber allen zu, während der Ruhm der „Stars“ auf Kosten Aller geht.

Die Gurkenfresser und Karottenraspler unter den Kaloriendefizitspropagandisten leiden nicht unter ihren Scheuklappen, verpassen dabei die Chance, die Vielfalt des Nahrungsangebots wahrzunehmen.
Grünkohl auf dem Teller ist somit eine Ausnahmeentscheidung, die häufig mit Zweifeln und Vorbehalten verbunden ist.

„Diät“ und „Normernährung“ werden häufig aufs unfreundlichste kommentiert, wie bei einem Artikel. der die „Zuckersteuer“ thematisierte. Da ist die Rede von „Abzocke“ und so eine Steuer hätte immer nur den einen Zweck. Das Geld der Bürger in die Kasse des Staates zu spülen. Wenn die Krankenkassenbeiträge wegen aller möglichen Zivilisationskrankheiten weiter erhöht werdden, ist das auch „Abzocke“?
Wer einen Höchst-Zuckergehalt von x Gramm Zucker pro Liter richtig findet, sollte das auch einfordern und das wundersame „X“ beziffern. Ansonsten leben wir wie stets in der Geschichte in Zeiten, die sich wandeln. „Technik hilft“ ist jetzt so ein Glaubenssatz, der andererseits die Bequemlichkeit fördert.

Bei den kommenden Robotern finden wir eine weitgehende Körperbeherrschung – sie können jetzt aus dem Stand einen Salto machen, oder Tischtennis spielen. Die neuen Roboter verfügen über „Fingerfertigkeiten“ durch einen digitalen Tastsinn – „Handwerkliche Herstellung“ heißt künftig nicht mehr unbedingt „menschengemacht“. Ein Haushaltsroboter sollte Brot kneten wie der Bäckermeister, bei dem unsere Uromasa ihr Brot gekauft hatten, Kartoffeln schälen, staubsaugen und die Küche aufräumen können.
Wenn Roboter im Haushalt helfen können und in der Altenpflege gebraucht werden, sollten wir rasch offene Fragen zum „In Würde altern“ klären.
KI kann in Verbindung mit Robotik auf die materielle Realität Einfluss nehmen, hat hier sozusagen den Fuß in der Tür.
Dass KI-Leistungen bereits für Diätfragen und -Betreuung abgerufen werden, eröffnet auch Chancen, denn die Möglichkeit der individuellen Anpassung an die unterschiedlichen „Charaktere“ ist neu.

Ob Reissalat oder Gemüsesalat mit ein paar Reiskörnern – hier gab es viel zu schnippeln. Bitte um Wiedservorlage beim nächsten Haushaltsroboter-Test 😉 .

Ob das Intervallfasten bessere Abnehmerfolge als regelmässige  drei Mahlzeiten hervorbringt sollten wir unbedingt noch erfahren, wie auch, ob „Nachtzug statt Flugzeug“ ökologisch verträglicher ist, und unter welchen Voraussetzungen. Das heißt, mit einigem Nachdenken ergeben sich mehr und mehr offene Fragen, die, um sie zu beantworten, zunächst gestellt werden müssen.
Wer wenig isst landet erfahrungsgemäß beim Kohldampf, wer viel verreist, könnte von einer Mobilitätssteuer gesteuert werden. Steuervergünstigungen für „ballasststoffreich“ und „ballasststoffreich“ in jeder Mahlzeit wäre mein Tipp ;-).

Essigsauer eingekochter Blumenkohl ist eine vielseitige Beilage und ist auch gut zur Vorratshaltung. Hier auf einem „Flohmarktteller“, geschätzt aus den 70-er Jahren. 

„Wer nicht denkt, kocht auch nicht gut.“

Der Spruch stammt von Vincent Klink, ist einem Radio-Gespräch entnommen und ist im Zusammenhang zu denken. 

Gespräch · 18.04.2022 · 49 Min.

Was Klink zu gesundem Essen zu sagen hat in einer KI-Zusammenfassung: … enommierter Sternekoch aus Stuttgart, definiert gesundes Essen über

hochwertige, regionale Bio-Produkte, artgerechte Tierhaltung und ehrliches Handwerk ohne „Schnickschnack“. Sein Ansatz betont das Selberkochen mit Fokus auf Gemüse, Saisonalität und den natürlichen Geschmack, frei von überflüssiger Dekoration oder ,,Teller-Tätowiererei“. 

Auf verschlungenen Wegen hat dieser Spitzenkoch – so glaube ich – mich auch schon längst beeinflusst. 

Adipositas 2026 – Die Zeitlose Ansprache

Frohes Neues Jahr! Auf den Fortschritt!

Es ist immer wieder nötig, „neu“ anzufangen – und:

Es gibt viele Varaiationsmöglichkeiten beim Abnehmen, und manche funktionieren – bei manchen Menschen oder Tieren.. Übert Nacht können „neue Wege zum Abnehmen“ entstehen.

Zum Jahresauftakt kam es, wie es kommen musste:

„MIT CHATGPT
40 Kilo in vier Monaten abgenommen“

Bei solchen Schlagzeilen kann  heutzutage Jeder mitmischen, früher kamen die Überschriften  noch aus der Feder der „DiätautorInnen“ und wurden in „Bild der Frau“ und anderen Presseerzeugnissen abgesondert. Wie die „Künstliche Intelligenz“, also CHATGPT und Konsorten, sich langfristig auf diesem Feld bewähren wird, werden wir sehen; die Vorbildrolle ist jedenfalls denjenigen „Diäten-NehmerInnen“ vorbehalten, die auch bei der Folgeaufgabe, dem Jo-Jo-Effekt zu widerstehen, das Meiste richtig machen.

Allerdings gefällt mir die Aufteilung der Bevölkerung in

  • „große Masse der Hilfs- und Kontrollbedürftigen ohne nachhaltige Abnehmerfolge“ einerseits
  • und „Helden und Idole des schlanken Lebensstils“ andererseits

überhaupt nicht; ich empfinde mich weniger als hilfsbedürftig noch liegt es mir, mich belehren zu lassen, erst recht nicht in der Art des „Frontalunterrichts“ der alten Schule.

Vielleicht ist das Abnehmen ja eine Wissenschaft, und das fällt bloß nicht auf, weil die Einen dies, die Anderen Jenes erzählen. Es tauchen auch immer wieder „All-Wissende“ auf, die einen Eindruck machen wie Gurus vergangener Zeiten, oder die Zuschreibung „Guru“ hat sonstige Gründe… Die Angst vor sektenmäßigen Zuständen oder gar vor Hirnwäsche vernebelt gelegentlich auch den Blick auf mein Projekt;

Adipositas ist ein komplexes Geschehen. Sie hängt nicht nur von der „Kalorienbilanz“ ab; biologische und familienbedingte Faktoren sind so wichtig wie auch weitere individuelle „Phänomene“. Beispielhaft sind hier einige Formen des Hungers, bei denen besonders der Phantomhunger Beachtung verdient. Der Entschluss, hier Veränderungen herbeizuführen, ist so zentral wie die Rücksichtnahme danach. Du brauchst keine Kompromisse zu schließen, wo ein entschiedenes „Entweder – Oder“ zur Lösung führt. 

Durch Kalorientracking kontrolliertes Kalioriendefizit ist letztlich auch die Methode beim KI-kontrollierten Abnehmverfahren mit Diäten-Gehorsam nach Möglichkeit und Geschmack. Dass Adipositas und Ess-Störung nah beieinanderliegen, zeigt sich, wenn die Dämme trotz aller Diätgrenzen brechen. Die Heilsversprechen der Diät-Gurus sind naqh bei leeren Versprechungen.

Warum steht gefühlt nirgends biologisch-menschliches Betreuungspersonal abrufbereit? Was, wenn eine Bezugsperson aus Fleisch und Blut die wirksamere, hilfreiche Alternative zur virtuellen Cyberbetreuung ist? Warum ist in den etablierten Institutionen so wenig Entgegenkommen gegenüber unbekannten Talenten, so wenig  Aufmerksamkeit im Spiel?

Zumal Wesentliches erst in den Kommentaren steht, etwa „Der schwierige Teil kommt erst nach dem Abnehmen, beim Gewicht halten“. Oder die Anmerkung, dass konsequent-erfolgreiches Abnehmen wie hier u. U. nur einmal funktioniert (~ und nie wieder), weil der Stoffwechsel sich umstellt.

Nennen wir es mal „Kichererbsen-Karotten-Pastinakenpfanne mit Extraviel Petersilie“. Davon haben wir auch eine mehrfach größere Version 😉 .

Zum Jahreswechsel kommen die „guten Vorsätze“ ins Spiel, was ich dabei zum Umgang mit „dem Rest der Welt“, mit dem Umfeld und den Freunden und Verwandten, notiert habe:

  • Ruf deine Freunde alle zwei Wochen an oder triff dich persönlich mit ihnen
  • Unternimm alle zwei Monate etwas gemeinsam mit ihnen. Geht spazieren, esst zusammen, geht einem Hobby nach.
  • Macht alle zwei Jahre eine längere Reise mit ihnen

Es fand sich noch eine Anmerkung, die auf ein  weites Feld im Umgang mit Anderen hinweist:

Aristoteles teilt Freundschaft in drei verschiedene Typen ein: Freundschaften aus Nützlichkeit, Freundschaften aus Vergnügen und vollkommene Freundschaften.

In den meisten Neujahrsbotschaften findet sich noch eine Universal-Wunschformel. Dem kann ich mich anschließen:

Ich wünsche allen ein frohes neues Jahr voller Gesundheit, Hoffnung, Licht und Freude.

Denen, die schon von uns gegangen sind, wünsche ich, dass sie nicht vergessen werden, und Frieden ihrer Seele.
Das neue Jahr soll ein gutes Jahr werden, weil wir noch im Spiel sind, auf dem Feld und bereit für den nächsten Schritt.

Kohlrabi und Pellkartoffeln – Extra-Sauce ist nicht im Bild, war aber vorhanden: Eine Bechamel-Sauce mit Kokosnussmilch und einem milden Camembert.

Ich werde voraussichtlich noch eine Weile Food-Photos posten, weil das schon fast eine liebgewonnene Gewohnheit geworden ist. Beim Zurückblättern findet sich noch das Thema Phantomhunger, Figur, Diät und Narzissmus Das habe ich eigentlich vernachlässigt und befinde mich dabei in einer Gesellschaft, die die Rolle des Narzissmus gar nicht oder hauptsächlich bei den Anderen wahrnimmt.

KI Kritisiert Unbedachtes Kartoffelbrei-Rezept

Einen proteinreichen Kartoffelbrei hat kürzlich eine „Frauenzeitschrift“ empfohlen, die nach Verlagsangaben für „… ein zeitgemäßes Frauenbild, Lebensfreude, eine moderne Arbeitskultur und die Vereinbarkeit von Familie und Beruf …“ eintritt:

„Sündhaft lecker: Abnehm-Rezept für proteinreichen Kartoffelbrei aus nur 3 Zutaten“

Wenn Sündhaftigkeit und Abnehmen zusammentreffen, werden unnötige Klischees und Vorurteile verstärkt – stellen wir einfach klar, dass Kartoffelbrei kein Dickmacher ist. und dass die Quark-Kartoffel-Kombination kein Bestandteil Omas Küche ist, die doch sonst immer bejubelt wird. 

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Frische Kommentare

  • Anja: Hallo, einen sehr schönen Blog hast du da. Ich werde mich mal etwas umschauen, denn auch...
  • N. Lang: Ein sehr schöner Bericht, beim lesen beschleicht einen direkt die Lust es doch selbst...
  • Sabrina: Schön, dass du bei der Bilanz dabei bist! Mit Spirulina und Algen zu experimentieren,...
  • ClaudiaBerlin: Mit all meiner fortgeschrittenen Lebenserfahrung kann ich sagen, dass das mit den...
  • Julia: Da hast du recht, was das Fermentieren angeht, bin ich Spätzünderin 😂

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