Von Anspannung, Entspannung und Ziel-orientiert-sein

Pfeil-und-Bogen-Schießen als Metapher für was auch immer – der Gedanke kommt Euch dann schon selbst.
Der Ablauf beim Bogenschießen lässt sich auf Manches im übrigen Leben übertragen:


Das Wesen des Bogensports ist das harmonische Zusammenspiel aus eingeübten, präzisen Bewegungsabläufen und bewusster mentaler Präsenz. Diese Bewegungsabläufe setzen ein gutes Körperbewusstsein voraus und werden mit ständigem Üben soweit verinnerlicht, dass sie später „abgerufen“ werden können.
Um die notwendige Automatisierung zu erzielen, haben die Übungen eine stark ritualisierte Abfolge: Lockerung von Arm- und Rückenmuskulatur, Stand und Körperhaltung, Hebung des Bogenarms, Konzentration und Vorvisierung, Atmung, Spannung auf den Zugarm, Verankerung, Visieren, Lösen, Nachvisieren und Analyse, Entspannung und zurück zur Ausgangslage. (Quelle)

So viel lässt sich allemal sagen: Ohne “Loslassen” kommt Dein Pfeil nie ins Ziel ;-)

In der Praxis des Bogenschießens sieht es so aus, dass wir den Bogen mit dem Einatmen ausziehen und bei voller Spannung im Atemstillstand intuitiv das Ziel erfassen. Das ist der ruhigste Moment für unseren Geist, der sich mental mit dem Ziel verbindet. Dann kommt der Moment des Lösens – mit der Ausatmung lösen wir, um zu treffen, ohne zu zielen.

Das Gefühl des Loslassens ist alldurchdringend. Somit lässt sich diese Energieform auch in unsere Alltagswelt übertragen. Weg von dem verkrampften einseitigen Sitzverhalten im Büroalltag – einen positiven Impuls setzen – vom Alltag losgelöst – völlig loslassen und entspannen. Um dann wieder mit neuer Kraft unsere Tätigkeiten bewusst auszuführen. (Quelle)

“Ohne zu zielen” soll wohl heißten: “Ohne bewusst (“gewollt, oder mit Macht”) zu zielen. Insofern hat das Pfeil- und Bogen-Schießen eine gewisse Ähnlichkeit mit dem Bloggen – Am Besten ist es wohl, es als einfachen Vorgang anzusehen, und wie der Artikel (“der Pfeil” ;-)  ) sein Ziel findet, ist ihm nach dem “Abschießen” dann selbst überlassen?

Ein Artikel wie

Die 10 größten Diät-Irrtümer

jedenfalls hat sein Ziel (hier offenbar: Lesermassen zu erreichen) überhaupt nicht erreicht – es war dann sozusagen ein Schuss mit der Schrotflinte in den Ofen ;-(  .

Andere Artikel zum “Zielen” wollten ja “bloß” etwas Nachdenklichkeit vermitteln.

Schön & gut, aber inzwischen hat sich meine Einstellung ein klein wenig geändert: Lieber nicht so viel darüber nachdenken (das geht ja schon ins Grübeln), sondern einfach machen (oder üben).

Und wer eine “ganz strenge” Anleitung zum Übern braucht, macht dann die Portionsdiät ;-)

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