Fünf Kilos oder mehr abnehmen – recht munter runter

Die Vorstellungen, die in der Öffentlichkeit über die Übergewichtsproblematik verbreitet sind, hängen weitgehend von dem Bild, das die Massenmedien vermitteln, ab. Gerade in der “gelben Presse” geht nichts ohne “Diät” auf dem Titelblatt, und sei es auch nur, um der Leserin das gute Gefühl zu vermitteln: “Wieder eine Diät, mit der ich nichts anfangen kann, also lass’ ich es doch gleich.”

Schlimmer noch, wenn Billig-Sendungen wie “The biggest Looser” bloß voyeuristische Bedürfnisse befriedigen, zu fragwürdigen Rekorden animieren und mit solchen “Bestleistungen” den Blick auf die alltäglichen und realistischen Möglichkeiten, Gewicht zu verlieren, total versperren.

Nicht am Kiosk erhältlich sind die Mitgliederzeitschriften der Krankenkassen, aber dennoch den Massenmedien zuzuordnen. Über die DAK-Aktion “Munter runter mit den Pfunden” ist hier aus den Anfängen schon berichtet worden; jetzt, im neuen Heft des Gesundheitskassen-Journals, gibt es einen Zwischenbericht und werden Erfolge dokumentiert.

 

Was insbesondere die Gesundheitsblogger interessieren dürfte: Nicole Ertl, die das Blog Fitness und Ernährung betreibt, ist auch dabei. Ernährungsumstellung und mehr Bewegung sind als Mittel der Wahl keine Überraschung; Coaching und professionelle Begleitung/Beratung als weiterer Erfolgsfaktor wirksam. Dass “Munter runter” unter dem Motto “Fressnet” steht, ist allerdings nur hier zu sehen ;-)

Sympathisch ist, dass keine Hau-Ruck-Methoden propagiert werden, sondern der sanfte Weg der individuellen Veränderung der Gewohnheiten.

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Ein Kommentar zu “Fünf Kilos oder mehr abnehmen – recht munter runter”

  1. Ja, diese ganze Überflutung mit neuen Diättipps in Zeitschriften ist echt schlimm. Kankenkassenzeitschriften sind da wohl anerkanntere Quellen. Schön, dass dort Aktionen mit hohem Erfolgsfaktor gestartet werden. Da sieht der Leser gut, dass es um mehr als eine Ernährungsumstellung für einige Wochen geht.

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