Das An-Aus-Fasten – heute satt, morgen hungrig, übermorgen satt…

Es war zwar nur eine kleine Studie an der Universität von Illinois, aber sie hatte immerhin mal wieder einen neuen Ansatz: Fortschritt durch Versuch und Irrtum?
Das “An-Aus-Fasten” bedeutet: Fasten an bestimmten Wochentagen, genauer gesagt: Bedingtes Fasten, nämlich die Aufnahme von 25 Prozent der normalen Menge an Nahrung.

Ganze 12 übergewichtige Frauen und vier Männer durften sich unter der Aufsicht von  Dr. Krista A. Varady der Prozedur unterziehen. Das

modified alternate-day fasting (ADF; ie, consuming 25% of energy needs on the fast day and ad libitum food intake on the following day

sollte nicht nur Gewicht reduzieren, sondern auch das Risiko von Herzkrankheiten senken.

Um das “jeden-zweiten-Tag-Fasten” zu testen, wurde den 16 Übergewichtigen zwei Wochen lang (“Kontrollzeitraum”) ein “normales” Essen serviert, und in den folgenden acht Wochen gab es jeden zweiten Tag nur ein Viertel der Kalorien, die zur Aufrechterhaltung des (Über-) Gewichts nötig waren, und zwar zwischen 12 und 14 Uhr.
In den ersten vier Wochen wurden die Teilnehmer von den Forschern mit ihrer “Fastenmahlzeit” versorgt, in den folgenden vier Wochen bereiteten die Studienteilnehmer sich die Mahlzeit, zusammen mit einer Diätassistentin, selbst zu.

Die Teilnehmer nahmen pro Woche rund 700 Gramm ab, der Cholesterinwert sank um durchschnittlich 21 Prozent, und der systolische Blutdruck um fünf Punkte.

Als Nächstes soll ausprobiert werden, ob das “An-aus-Fasten” auch über einen längeren Zeitraum durchführbar ist, und mit welchem Erfolg.
Hinweis zum Schluss: Wer diese “Diät” selbst machen möchte, sollte zunächst den Hausarzt oder Diätologen befragen. (Quelle) via diet-blog

Vielleicht bewährt sich diese Form der Diät ja auch hierzulande in großen Maßstab? Nun, das ist ausgeschlossen: Wer hätte denn schon ein Interesse daran, ein derart aufwändiges Programm – tägliche Betreuung der Teilnehmer über 14 Tage, und dann acht Wochen lang an jedem zweiten Tag – durchzuführen?

vergleiche:

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2 Kommentare zu “Das An-Aus-Fasten – heute satt, morgen hungrig, übermorgen satt…”

  1. [...] Methode: Ein modifiziertes An-Aus-Fasten. Wäre für mich allerdings nicht zum abnehmen [...]

  2. [...] funktioniert das Konzept wirklich. Dass die “An-Aus-Diät” zu funktionieren scheint, nimmt dem 10-in-2-Konzept aber doch etwas von der behaupteten [...]

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Frische Kommentare

  • Katrin Schröder: Lieber Klaus-Peter Baumgardt, vielen Dank für diesen wunderbaren Blogbeitrag...
  • Tanja Praske: Hi Klaus aka @fressnet, ein fettes Danke für deine satirische Teilnahme an...
  • Antje: Ich habe nur ein paar Fragen, hab viel gelesen über Mangostantropfen und sehe nichts...
  • HundefreundLukas: Obwohl der Beitrag schon etwas älter ist, finde ich das trotzdem etwas krass
  • christine Bouzrou: Ich fand Ingwer mal ganz schrecklich. Mittlerweile liebe ich ihn :)

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