Die Apothekerin, das Penispiercing und die Link-Liebe

LinkLove-SockeAlles ist gut – in der Blog-Landschaft! Es gibt sie, die vielbeschworene Link-Liebe, und wenn man sie mit der Lupe suchen muss.  Wer genau hinschaut, findet sie sogar an ungewöhnlichen Orten: In Socken eingestrickt.
Ob es Liebe war, die einen (jungen?) Mann dazu bewog, sich sein bestes Stück durchstechen zu lassen, wissen wir nicht, wohl aber, dass es die reinste Link-Liebe ist, die diesen Artikel motiviert hat…

Die Freundin des Mannes mit dem frischen Penis-Piercing jedenfalls begab sich in die Apotheke und ahnte wohl nicht, dass ihr Fall bei Pharma-Mama gebloggt würde, wir aber kommen so zu einer neuen Definition von Quickie.

Frau (ziemlich laut und direkt – in der vollen Apotheke):

„Mein Freund hat sich gerade den Penis piercen lassen und er beklagt sich, dass es noch so empfindlich ist. Was kann er da draufschmieren?“

 
Draufschmieren sollte man da nichts, weil das Fett in Salben die Wundheilung verhindern kann. Desinfizieren, vor Verunreinigung schützen und … in dem Fall ein paar Monate (!) Abstinenz müssen reichen.

Multifunktions-Abbbbbbildung - Penispiercing, Symbolfoto Wer will, kann Illustrationen zu diesem bemerkenswerten Fall von Sekundärprävention in Hülle und Fülle finden – unter gesundheitlichen und psychohygienischen Aspekten ist von derartiger Genitalverstümmelung, die sich im Grenzbereich des phallischen Narzissmus bewegt, jedoch abzuraten.
Aber bitte: Wer die Wahl zwischen Penis-Abtrennen und Penis-Durchstechen hat,  ist mit dem Penis-Piercing vielleicht besser bedient.

Bleibt noch das Problem: Wie wieder von diesem blöden Thema wegkommen? Ganz einfach: Ute Hamelmann sagt es uns; also unbedingt!!! diesem Link folgen ;-)

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Ein Kommentar zu “Die Apothekerin, das Penispiercing und die Link-Liebe”

  1. [...] habe. Ob Mann dem gelegentlichen weiblichen Vorwurf, er sei schwanzgesteuert, noch mit einem Penispiercing Nahrung verschaffen sollte, oder die Fresse halten und fressen, bis er rund wie Calmund ist, sind [...]

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