Diäten-Krieg, Guerilla-Marketing, angeschossene Kunden und schmackhafte Köder

Wie nennt man das, wenn jemand sich selbst ins Bein schießt, um Aufmerksamkeit zu erlangen?

Um in aller Munde zu sein, zumindest verbal, nimmt man sich auch schon mal selbst auf die Schippe. Benutzt Humor, um auf sich aufmerksam zu machen, notfalls mit Gewalt.

Diät im Einkaufswagen, oder Diät im Eimer So geschehen bei der Werbeaktion eines führenden Cornflakes-Herstellers.

Wahrscheinlich hat man eine Werbekampagne persifliert, die zwar denkbar, aber nicht so der totale Knaller wäre.

Dann macht man einen Scherz, für Humor ist das Publikum ja immer dankbar, und über “unsere” Cornflakes wird wenigstens geredet.

So gesehen bei den “Seonauten“. Deren Blog führt eine Rubrik namens “Guerilla-Marketing” mit zur Zeit 53 Einträgen – was darauf hindeutet, dass die Werbewirtschaft einen unerklärten Krieg gegen uns Kunden führt – Im Visier hat sie uns auf jeden Fall schon lange. Letztlich bedeutet das ja, dass wir permanent unter Beschuss sind, auch wenn das nicht immer bewusst wahrgenommen wird.

Heute angeln wir uns einen Link

Ob das funktioniert?

Linkbaiting” sei im online-Marketing das Angeln von Links.

Damit ist also nicht gemeint, dass ich Links tausche oder kaufe, sondern dass ich einen Köder auslege der so interessant ist, dass die Leute die Links freiwillig setzen. Alles nur weil das Produkt, welches ich online stelle von echtem Mehrwert für die Internetgemeinde sein könnte oder ist.

Dabei ist egal, ob es sich um eine Freeware-Software handelt, eine super-preiswerte Dienstleistung, ein kostenlose Produkt oder etwas anderes.

Tja, der Mehrwert der super-preiswerten Dienstleistung – der müsste erst noch erkannt werden. Preiswerter als kostenlos geht doch nicht. Innovativ, gesund, vollwertig, fettarm und 100% Co-Lästerinfrei – Fressnet.de muss Webmistress oder Webmaster doch mit gutem Gewissen verlinken!

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