Sauerkrautsalat: Süß, tot oder lebendig…

Machen wir mal einen süßen Sauerkrautsalat? Das Rezept dazu gibt es bei der Verbraucherzentrale:


Zutaten
400 g Sauerkraut
1 Banane
2 säuerliche Äpfel, z. B. Boskop
2 EL Honig
evtl. einige Rosinen
Zubereitung
Sauerkraut auseinanderzupfen und zerkleinern. Banane schälen und in dünne Scheiben schneiden. Die Äpfel schälen und raspeln. Das Obst unter das Sauerkraut mischen. Honig in etwas warmem Wasser auflösen und den Salat damit würzen. Wer mag, kann noch eine Handvoll Rosinen untermischen.
Dazu passt: Brot, Brötchen, Baguette – je nach Vorrat.
Rezeptvariation: Auch andere Obstsorten vertragen sich gut mit Sauerkraut. Variieren Sie diesen Salat – je nach Angebot – einmal mit Clementinen oder Ananas.

 

Eigentlich hatte ich ja nach “Sauergemüse” gesucht – viele Ergebnisse geben die Suchmaschinen dazu allerdings nicht aus. Mit “milchsaures Gemüse” war die Lage noch schwieriger – aber der Artikel

Von Milchsauer eingelegtem Gemüse und Kimchi – ein paar Beispiele

 

ist auch schwierig zu finden…

Auf der Portionsdiät – Seite soll nämlich noch ein Artikel “Sauergemüse” erstellt werden, wo es dann auch um die gesundheitlichen Vorteile von Sauergemüse geht.

Das Rezept der Verbraucherzentrale hatte ja auch nicht zwischen “lebendigem” und sterilem Sauerkraut unterschieden – Was den Unterschied genau ausmacht, wird nämlich zu selten erklärt und ist allgemein eher unbekannt.

Ein ganz mutiges Sauerkraut-Salatrezept hatte ich einmal in einem “alternativen” Kochbuch aus den 60-Jahren gefunden: Da gab es noch Ananas und Handkäs’ als Zutaten – nichts, was massentauglich wäre.

Sauergemüse ist ja noch wandelbarer als Sauerkraut, und dürfte bald eine “Renaissance” erleben…

 

Zu “Milchsauer” fand sich auf der Verbraucherzentralen-Seite übrigens noch das Stichwort “milchsauer”:

Seine gesundheitlichen Wirkungen sind mit denen anderer fermentierter Lebensmittel, wie Sauermilchprodukten, vergleichbar, deren Mikroorganismen positiv auf die Darmflora wirken können. Der Umfang dieser probiotischen Wirkung ist bei Kombucha jedoch unbekannt. Wissenschaftlich nachgewiesen sind lediglich leicht abführende und schwach antibakterielle Wirkungen, die auf den Gehalt an Essig- und Milchsäure zurückzuführen sind.

Welche Mikroorganismen wie auf die Darmflora, und wie diese wiederum auf die Befindlichkeit wirkt, ist vielleicht eine der interessantesten Fragen um den Stoffwechsel überhaupt – und offenbar ist hier in der Tat bisher wenig, äußerst wenig erforscht. Vielleicht hat Kombucha wirklich nur eine schwache Wirkung – bei pasteurisierten Produkten wird diese logischerweise wesentlich geringer. Wenn man aufmerksam ist, enthält die Bemerkung:

Wer auf zusätzliche Wirkungen hofft, sollte nur Produkte mit lebenden Kulturen kaufen.

doch wertvolle Hinweise: Wir dürfen vermuten, dass die Wirkung von den lebenden Kulturen ausgeht.

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