Weise Texte zur Meditation, kostenlos

Gestern habe ich beim Stöbern nach weiterem Material zu “Abnehmen mit Qi-Gong” das Blog des Autors und Lehrers/Trainers Siegbert Engel entdeckt. Ich werde es wohl noch mehrmals besuchen; Heute bin ich beim Artikel “Die Freude der Fische – Kostenlose chinesische Philosophietexte” hängen geblieben.


Will man zur Quelle der chinesischen Bewegungs- bzw. Kampfkünste vordringen, kommt man um die Klassiker nicht herum. Drei der berühmtesten klassischen Texte der chinesischen Philosophie sind das I Ging – Das Buch der Wandungen, das Tao Te King oder auch Daodeqing und  die Texte des Dschuang Dsi.

Dschuang Dsi war mir neu, und so habe ich weiter “gesucht” und das hier gefunden und gelesen:

14. Überwindung des Zweifels

[262] Zum Aufsetzen des Fußes braucht man nur eine kleine Stelle, aber man muß freien Raum vor den Füßen haben, dann erst kommt man tüchtig vorwärts. Was der Mensch erkennen kann, ist nur weniges, aber er bedarf des Unerkennbaren, um zu erkennen die Gedanken des Himmels. Ihn erkennen als das große Eine, ihn erkennen als das große Geheimnis, ihn erkennen als die große Unterschiedenheit, ihn erkennen als die große Übereinstimmung, ihn erkennen als die große Möglichkeit, ihn erkennen als die große Wahrheit, ihn erkennen als die große Bestimmtheit: das ist das Höchste. Als die große Einheit durchdringt er alles, als das große Geheimnis entfaltet er alles, als die große Unterschiedenheit schaut er alles, als die große Übereinstimmung verursacht er alles, als die große Wirklichkeit verkörpert er alles, als die große Wahrheit erforscht er alles, als die große Bestimmtheit hält er alles fest.

Der Himmel ist das Absolute. Ihm folgt das Licht. Er ist die Achse, um die sich das Urgeheimnis dreht. Er ist das andere, das im Anfang ist. Darum ist seine Entfaltung gleichsam [263] Nicht-Entfaltung, seine Erkenntnis gleichsam Nicht-Erkenntnis. Durch Verzicht auf Erkenntnis erst kann man ihn erkennen. Forscht man nach ihm, so darf man ihn nicht in der Endlichkeit suchen, aber man darf ihn auch nicht in der Unendlichkeit suchen. Im Undurchdringlichen ist doch eine Wirklichkeit. Sie wird nicht beeinflußt durch die Zeit und läßt sich nicht erschöpfen. Man darf ihn wohl als den bezeichnen, der alles trägt und leitet. Warum sollten wir uns nicht damit zufrieden geben, nach ihm zu fragen? Warum wollen wir uns mit Zweifeln plagen? Durch das Unbezweifelbare die Zweifel zu lösen und so zurückzukehren in den Zustand des Nicht-Zweifelns, so erreichen wir die große Freiheit in allem Zweifel. (Quelle)

Solche Texte sind mal mehr, mal weniger rätselhaft, häufig meditativ, und werden dann unbewusst verstanden. Sie brauchen keine Schriftkundigen, die sie auslegen und keinen Pfarrer, der sie predigt.

 

Eine übersichtliche Zusammenstellung von Rezepten mit Reis (“Rezepte für die Reis-Diät”) gibt es nach “Klick” auf das folgende Banner:

 14-Tages-Diätplan für Reisdiät

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