Wegen Kultur-Schwund und Bindungsverlusten verliert die Humanität und wir haben die „familiäre Qual der Diäten“

In einem 15 Jahre alten Interview, das ich zufällig und „auf einem Ohr“ nachgehört hatte, war die Rede von der „kulturellen Erosionskrise“, von nicht mehr zu verrmittelnden alten Werten und von fehlenden neuen (Werten).

Na, toll: Wenn wir unsere Werte nicht mehr spüren, haben wir vielleicht wenigstens noch Zugang zu Bedürfnissen und Gefühlen, je nach Charakter und Situation z. B. Hungergefühlen, die allerdings verfälscht und manipuliert werden, (auch) von einer Lebensmittelindustrie, für die gute Werbestrategien lohnende Investitionen sind.

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Rotes Sauerkraut – Bunte Sachen

Dass Sauerkraut aus Rotkraut praktisch überhaupt nicht im Lebensmittelhandel zu finden ist, zeigt, wie stark Traditionen unser Leben bestimmen – „wenn es das traditionell nicht gibt, können wir das auch dabei belassen!“
Diese stiefmütterliche Behandlung eines fermentierten Krauts setzt sich noch bei der Unsitte fort, Sauerkraut zu pasteurisieren oder einzudosen, so dass sich keine Magen- und darmpflegende Miochsäurebakterrie darin findet.

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Schmalhans‘  Ernährungsstrategie, Fleischwohlsteuern, Solidarität, Respekt und Toleranz

Gleichgültig, ob das böse, ungewollte Kind „Fleischsteuer“ oder „Tierwohlabgabe“ genannt, egal, ob es getauft wird oder nicht, wird es den Lebensmittelkonsument*innen in D zusätzliches Geld aus den Taschen ziehen.
Mit leerer Geldbörse ist schlecht einkaufen, und so wird der Schmalhans noch häufigerr als bisher zum Küchenmeister.

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Einsatz für Demokratie und Einigkeit, Stromboli und Shitake, Gemeinschaft, Gesundheit und Glück

Es tut sich etwas auf Deutschlands Straßen und Plätzen – es wird demonstriert, gegen „Rechts“ und vielleicht auch für gesellschaftlichen Fortschritt.

Georg Diez hat für die ZEIT in einem Leitartikel die Frage nach der  „… längst fälligen Debatte darum, wie Wirtschaftspolitik, Ungleichheit und Rechtsruck zusammenhängen …“ thematisiert. Weiterlesen »

25 Jahre „Fressnet.de“ – Jubel, Trubel, Heiterkeit???

Den Anlass für „Jubilation, Hustle and Bustle, Cheerfulness“ hätten wir – und auch einen typischen Spruch, der in der Szene der Abnehmwilligen häufig zu hören ist:
„Nicht zunehmen ist auch ein Erfolg“.
Das klingt wie „Nieselregen ist fast schon Sonnenschein“ – es geht um Stimmungen zwischen Furcht und Hoffnung, um Strohhalme ohne Halt, um den idealisierten, gesuchten Fels in der Brandung. Wenn das Denken nicht aus der ungewollten Situation herausführt, ist es Denken auf dem Abstellgleis oder auch Sackgassendenken.

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1 Vorsatz, Zitate, Spirulina & Tempeh

Zu den guten Vorsätzen zum Jahreswechsel gibt es eigentlich nichts mehr zu sagen, allenfalls zu fragen: „Warum?“
Der moderne Klassiker hierzu wäre noch, zu hinterfragen, warum man hier noch fragt, wozu gute Vorsätze gut sind, wenn doch der Verstoß schon längst passiert ist: Weiterlesen »

Hoffnungsträgers Leitkultur Pro Umwelt

Kalendarisch bedingt ist momentan der sogenannte Weihnachtsbaum das hervorragende Symbol im öffentlichen Raum, aufgewertet mit Lametta, Leitkultur und Naturbaum-Siegel, und wer mag und hat, stellt eine Krippe dazu. Da liegt dann, auf Stroh gebettet, der Hoffnungsträger der Christenheit. Um Hoffnung geht es auch im bekannten Dreisatz  “Nun aber bleiben Glaube, Hoffnung, Liebe, diese drei. Die grösste unter ihnen aber ist die Liebe.” Weiterlesen »

Abheben und Weihnachtsmarkt, Neuer Hummusmarkt und Woodstock

Manchmal möchte man einfach mal „was Andres“ sehen, oder zumindest die Dinge mit mehr Abstand betrachten – der Song „From a Distance“ beschreibt das einigermaßen passend: Doch konkret und hier die Harmonie zu empfinden, ist „nur“ ein frommer Wunsch.

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Proletengeld, Mehr Klimamehrwert,  Raumschiff Erde, Bildung und Dichtung, Frau am Schachbrett, Flughafenkrimi Plus

„Bewegende Zeiten“ hatte die Menschheit ja von Ihren Anfängen an, es ändert sich, was uns bewegt, konstant bleibt der Wandel. Gerade ändert sich der Sozialstaat: Wo es einst die Stütze, dann „Hartz IV“ gab und die Umbenennung in „Bürgergeld“, soll nun, da die Gestützten wirklich keine Bürgerschaft sind, mit „Proletengeld“ eine „verbesserte Wortwörtlichkeit“ und größere Sprachehrlichkeit in die demokratisch-kritische Diskussion einziehen.

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Linsen-Hummus, DDR-Foto-Historie, Imagepflege

Hummus geht immer, geht als Comfort-food, als Soulfood, als Seelenschmeichelei, Magenfüller und Brotaufstrich. Das alles steht so geschrieben im Netz, ist als gefilmte und gedruckte Anleitung und Lobpreisung im Netz oder in Bücherregalen zu finden, nach ein paar Testversionen erübrigt sich eigentlich jegliche Anleitung, und manchmal beginnt hier die Phase der Improvisation, oder es entwickelte sich eine gewisse Markentreue zur Industrie-Ware. Weiterlesen »

Frische Kommentare

  • Anja: Hallo, einen sehr schönen Blog hast du da. Ich werde mich mal etwas umschauen, denn auch...
  • N. Lang: Ein sehr schöner Bericht, beim lesen beschleicht einen direkt die Lust es doch selbst...
  • Sabrina: Schön, dass du bei der Bilanz dabei bist! Mit Spirulina und Algen zu experimentieren,...
  • ClaudiaBerlin: Mit all meiner fortgeschrittenen Lebenserfahrung kann ich sagen, dass das mit den...
  • Julia: Da hast du recht, was das Fermentieren angeht, bin ich Spätzünderin 😂

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