Lieblingsspeisen, Lieblingsgetränk(e), Schlankheitsmittel und -Spaziergänge
Geschrieben am 18. Juni 2026 von KPBaumgardt
Um das Thema „Abnehmen & Diät“ von seiner heiteren Seite zu behandeln, empfehle ich heute einfach das Hörbuch „Essen ist meine Lieblingsspeise“ – in wohldosierten Teilmengen, also kein „binge-listening“. Vielleicht ist ja die Satire, wie hier von Ephraim Kishon, das geeignetste Format für unser Thema…
Urbane Gemeinschaftsgärten – wenn schon die Rede vom „Gamechanger“ so beliebt ist – könnten ein Muster aufzeigen, das Persspektiven für die vielbeschworene Änderung des (gesellschaftlichen) Lebensstils ermöglicht. Garnicht utopisch: Das Projekt der GemüseheldInnen!

Wenn ich schon ein aktueles Salbei-Bild erstelle, passt das zum Thema „Gemeinschaftsgarten“ so gut wie jedes andere Gemüse oder Obst, und auch die Pilzzucht ist ein Fall für die lokale Lebensmittelproduktion. Die ökologischen Vorteile der Permakultur müssen hier und jetzt nicht diskutiert werden
Allerdings kommen die Anliegen „Permakultur“ und „Gemeinschaft“ nicht so recht voran – alle gärtnern so vor sich hin; die meisten haben noch nicht mal etwas dafür übrig, auch nur einen Balkon zu gestalten.
Kräuter und Pflücksalat zum Beispiel lassen sich hier aber in unschlagbarer Frische ernten:
Hummus, Blattsalat, Gürkchen und Paprika – die Salatblätter sind einseitig mit Hummus bestrichen und zusammengeklappt.
ARD_Food bei Facebook hatte mit der Frage nach dem letztgemachten Food-Foto eine große Resonanz – das bedeutet, dass Viele diese Marotte haben, ihre Mahlzeiten zu fotographieren.
Gesundheit und Lebensqualität sind untrennbar. Bei der Ernährung kommt es auf Quantität und Qualität an.
Das Marshmallow-Experiment zeigt: Es gibt solche, und Solche.
Manche können sich selbst kontrollieren, andere „kann man nicht alleine
lassen“. Der Kontrollverlust der Binge-Eating-Störung hat seine
Grundlage in einer frühen Lebensphase und ist pharmakologischer
Forschung nicht zugänglich. Anlass und Funktion der Essanfälle müssen
jedoch nicht im Dunklen beleiben, müssten verständlich werden.
Der Wunsch nach dem „täglichen Brot“ ist sozusagen biblisch. Bier ist flüssiges Brot, Kwas ist ein bisschen wie saures und potentiell alkoholfreies Bier.
Wir kämpfen mit dem Gegensatzpaar „satt und hungrig“, bekämpfen Hunger und Durst, die bei der Säuglingsernährung noch nicht unterschieden wurden, aber beim Durst gibt es zweierlei: Einen Durst und einen anderen, Blickkontakt, gehalten-werden, Wärme, vielleicht die Wahrnehmung von Herzschlag oder Stimme treten beim Stillen, bei der Bedürfnisbefriedigung hinzu.
Doch beim Trinken erwächst in ihm
ein anderer Durst
So berichtet der Mythos von Narziss, der beim Trinken aus der Quelle sich in sein Spiegelbild verliebte.
Suppe oder Brei ist demgegenüber schon etwas manchmal Ungewohntes, für Fortgeschrittene und hier sicherlich ohne Anlass zur Reue.
Das Wechselbad der Gefühle, von Hunger-Empfindung und Sättigung, von diesem und jenem Durst erfordert die möglichst gekonnte Navigation, dazu Kreativität beim Rezepte-Entwickeln oder -Kopieren.
Die historisch gewachsenen gesellschaftlichen Strukturen sind, wie sie sind. Rücksicht auf unsere Ziele setzt zunächst voraus, dass wir „das“ Ziel erahnen, kennen und /oder anstreben.
Beispielsweise panierte Aubergine mit einer scharfen Tomatensauce kann man einfach zubereiten – das erspart fruchtlose Diskussionen über Risiken und (Neben-) Wirkungen von Schlankheitsmitteln, und auch Stress wegen der Frage, was „gesunde Ernährung“ sei, ist kontraproduktiv.
Zur Vorbeugung gegen Stress empfohlen: Der Klassiker, nämlich der Spaziergang ;-).
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