Lange Liste: Die Diät Ordnen
Geschrieben am 5. Juli 2026 von KPBaumgardt
So einige/etliche Publikationen folgen ja dem Muster
- ICH – Diätfreies Leben! Und Du?
Ich hatte ja mal herausgearbeitet, was Diät ist, das war „gegen den Strom geschwommen“, denn wenn Alle sagen, „Diät“ sei Beschränkung oder neudeutsch Restriktion, Diät bedeute Verzicht und Verbot, aber auch das Verbot des Verbots, sind die meisten Wahrheiten ausgekippt wie das Kind mit dem Bad ;-).
Mit Phantasie und Kreativität kannst Du Deine „innere Wahrheit“ finden, wenn Du sie suchst.
Also mach dich auf die Suche!
Die innere Wahrheit beschreibt unsere ureigenste, intuitive Erkenntnis
dessen, was sich für uns jeweils persönlich richtig und stimmig
anfühlt. Sie ist unabhängig von gesellschaftlichen Erwartungen, äußeren
Umständen oder objektiven Fakten und basiert stattdessen auf dem
tiefsten Wesenskern, also unseren Werten und Gefühlen.
„Wenn du klar bist, bist du auch erfolgreich“.
Cocktailtomate, auf Süßkartoffel und mit Käse übeerbacken nebst einem Veganen Soja-Würstchen.
Wenn es darum geht, in Bezug auf „gesundes Gewicht“ in Ernährungsfragen
erfolgreich zu sein, ist es ja garnicht so schwierig, das Richtige zu
tun: Das gilt hoffentlich auch für diese mit wenig Käse überbackenen
Süßkartoffeln mit Cherrytomaten nebst veganer Wurst. Was wir unter Diät verstehen wollen, kann und muss über die „reinen“ Ernährungsfragen hinausgehn:
Diät halten und entschlacken …
Der „Mythos vom Entschlacken“, kürzer gesagt „Detox!“ treibt weiterhin sein Unwesen. Dabei gehören zu einem richtigen Mythos Held oder Heldin, ein historischer Konflikt, ein Kampf und ein Sieg oder irgendetwas nit Tragödie, wie beim Klassiker Ödipus, zum Beispiel. Unsere figurbezogenen Mythen tummeln sich im Bereich der (vergeblichen) Selbstliebe und des Wunsches, der oder die Schönste zu sein – der „Mythos vom schlank machenden grünen Smoothie“ entstammt also aus dem Formenkreis des Narzissmus. Da können wir testen, so lange wir wollen:
- Irrglaube Detox-Kur. Tagelang Saft trinken, auch wenn er grün ist, wirkt nicht entgiftend.

Eine spezielle Blumenkohl-Suppe mit Zwiebel, Salbei und Tofu (angebraten) – zur „eigentlichen“ Suppe kommen wir noch ;-).
Die Suppe, die hier in den Teller kam,
ist in der größeren Abbildung besser zu erkennen; es sollte etwas herzhaftes auf nachhaltig-veganer Grundlage werden: Das hat auch ohne Selbstbeweihräucherung funktioniert. Geröstete Zwiebel, Kräuter und Tofu mit Räucheraromen.
Wie gesagt, Ernährung ist nicht alles –
das „Alles-Sein“ ist schon der Gesundheit vorbehalten!
Und für die Gesundheit mehr tun zu wollen, stellt hohe Anforderungen an die Individuen und die Gesellschaft –
Die Liste ist lang!
https://www.facebook.com/reel/1967991900642258
Ein
kurzer Ausschnitt aus einem Vortrag von Marc-Uwe Kling. Er packt das
Thema Gesundheit vor allem über die kritik der Zivilisationskrankheiten
und des Gesundheitssystem an. Ich verstehe die folgende Liste nicht als
Satire:
Herz-Kreislauf-Erkrankungen:
In Deutschland sterben jährlich rund 400.000 Menschen daran.
Die Politik beschäftigt das kaum, aber die Sonntags-Öffnungszeiten von
Bäckereien werden das Thema einer „enorm wichtigen“ Gesetzgebung.
Die Pharmaindustrie:
Der Vorwurf, dass Pharmaunternehmen vor, kein echtes Interesse an der
Heilung von Menschen haben, weil sich mit chronisch Kranken mehr Geld
verdienen lässt, bleibt nicht aus.
Ernährung und Zucker:
Zucker kann als einer der Hauptauslöser für moderne Gesundheitsprobleme begriffen werden.
Anmerkung: Aus Zucker wird auch Alkohol gemacht. Alkohol kann auch als
Zucker-Abkömmling verstanden werden; Alkoholismus wäre damit eine Art
der Zuckersucht. Nur eben vergorener Zucker. Das Beste, was man
damit/daraus machen kann, ist Essig 😉
Zivilisations- und Altersleiden:
Krankheiten wie Bluthochdruck, Rückenschmerzen, aber auch Ängste allgemein avancieren zu typischen Symptomen einer ungesunden Wohlstandsgesellschaft.
Niemand kann hierbei für alles zuständig sein, aber zu wissen, wer sich worum kümmert, ist zwingend notwendig, unabdingbar.
Eine Linsensuppe mit Hackfleisch, wie Oma sie nicht machen konnte; Baby-Spinat mit einer Minute dämpfen verzehrbereit. Zu Omas Zeiten hatten die Schweine noch ordentlich viel Speck unter der Schwarte…
Ein mächtiger Impuls für eine allgemein gesündere Ernährung könnte übrigens von der Biolebensmittelgrundversorgung kommen. „Die Liste ist lang“ hieß es noch ein paar Zeilen zuvor – und Platz für Ergänzungen sollte vorhanden sein.
Eine gebutterte Scheibe vom Brötchen – darauf ein „Ring“ von der roten Mini-Paprika, hummusgefüllt und somit tauglich, ein „Ästchen“ vom blühenden Borretsch aufzunehmen und zu halten. Auch in etwas größerer Darstellung.
Borretsch war zu Omas Zeiten noch jederzeit im Garten verfügbar, gehörte sozusagen zur Grundausstattung. Inzwischen gibt es ein (hysterisches?) Gerangel um die passenden Verzehrempfehlungen, obwohl zugängliche Forschungsergebniss zu den „Borretsch-Alkaloiden“ m. W. gar nicht vorliegen.
Allgemein ist die Wirkung der möglichen Lebensmittel in den möglichen und gängigen Kombinationen und Dosierungen wenig erforscht, und vermutlich auch individuell unterschiedlich. Insofern gehen auch traditionelle Ernährungspläne schon mal am jeweiligen Problem vorbei.
Zudem sind die Erfordernisse der Nahrungsaufnahme nicht immer planbar – ein „erfrischender“ Gurken-Radieschensalat mit Yoghurtsauce und vielen Kräutern kann unter Umständen fast schon überlebenswichtig sein.

Wenn man Gurkensalat mit Pflücksalat bedeckt, erkennt man den Gurkensalat nicht auf Anhieb, so wie hier ;-).
Der Begriff „Lebensmittel“ wird in der heutigen Zeit kreativ verwendet nur noch, wo es ums Geschäft geht, und weniger um die Art, wie wir leben.
Ich hatte Linsen zuerst für eine gute Weile eingeweicht, dann püriert und mit Yoghurt verrührt, diese Masse dann im Joghurtbereiter (hier: Multicooker) fermentieren lassen, und den Teig schließlich unter Zuhilfenahme von Backpapier gebacken. Das Resultat war verbesserungswürdig, aber genießbar.
Linsen lassen sich auch zu Tempeh veredeln, vielleicht kümmern sich ja mal einige WeltverbesserInnen um diese absolut garnicht profane „Angelegenheit“.
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